Ich sage JA! Mir als gebürtigen „OSSI“ hat dieses Ereigniss mehr gebracht, als meine gesamte Kindheit in der DDR. Ich konnte und musste endlich beweisen auf eigenen Füssen zu stehen. Keiner mehr, der mir sagt, was ich zu tun habe und was richtig oder falsch ist ( bin ein „Heimkind“ )
Und ich kann die sog. Ossis heute nicht verstehen, die immer nur meckern und murren, was sicherlich manchmal auch berechtigt ist, aber wer wollte es denn so??? Von nix komt nu mal nix! In 10 Jahren lässt sich nicht einführen, was in der BRD seit 1949 gang und gebe war. Aber ich kann mich doch nicht heuer hinstellen und wieder nur rumheulen!
Ich bin selber ein „OSSI“ , aber ich finde die Mentalität dieser Leute heut noch als peinlich und beschämend ( pauschal, sicher nicht alle ), Hand auf und los. Aber selbst dafür zu sorgen, dass es einem besser geht, dass erleb ich hier nur selten!
Kein Mut zum Risiko, Resignation wie schon 89, so werden wir nie EIN Staat!!!
Sorry, aber manchmal schäme ich mich, ein „Ostzonen-Kind“ zu sein!
Ich bin fest überzeugt, dass die sogenannte „Mauer in den Köpfen“ nur wirtschaftlich basiert ist, nachdem was der ehemalige Westen hier alles reingepumpt hat. Mental und geistig gibt es hier wohl weniger Probleme.
Und deshalb ist dieser 9.11. auch ein Feiertag, weil wir eben zusammengehören, weil wir Probleme gemeinsam lösen und immer noch, und das sollte niemand vergessen ( vor allen die Ostdeutschen), immer noch ein gemeinsames Volk sind!
Mit Stolz auf das damals erreichte, aber auch mit Bedrückung über die Gegenwart ,
Gruss
Reiko