Guten Tag,
was gilt es bei der Frage zu bedenken, ob man ein Geldgeschenk von 100€ jetzt annimmt oder 10 Jahre wartet und dann vom pot. Geldgeber 200€ überlassen bekommt?
Viele liebe Grüße,
Steffen…
Guten Tag,
was gilt es bei der Frage zu bedenken, ob man ein Geldgeschenk von 100€ jetzt annimmt oder 10 Jahre wartet und dann vom pot. Geldgeber 200€ überlassen bekommt?
Viele liebe Grüße,
Steffen…
Guten Tag,
was gilt es bei der Frage zu bedenken, ob man ein Geldgeschenk
von 100€ jetzt annimmt oder 10 Jahre wartet und dann vom pot.
Geldgeber 200€ überlassen bekommt?
Zinsen wenn man das Geld jetzt anlegen würde und die geschätzte Inflation.
hallo steffewn,
kommt darauf an, welche Inflation wir bekommen.
Bleibt sie bei 0 -3 % bist Du besser dran, du wartest.
Steigt sie auf 15 % und mehr, dann nimm sie jetzt.
So wie es z.Zt. aussieht wird die Inflation in den nächsten Jahren auf über 10 % steigen.Der Grund ist die exzessive Geldvermehrung der Staaten um die Banken zu stützen. dieses Geld muss wieder aus dem Umlauf kommen. Eines der bewährtesten Mittel aller (!) Staaten zu Entschuldung ist eine hohe Inflation.
Leider haben wir im September Wahl. Keine Partei traut sich zu sagen: Firma xy, für Dich wäre es besser Insolvenz anzumelden.
Denn die AN dieser Firmen würden sie ja evtl. nicht wählen.
Aber zurück zu Deinen 100 €. Da dies Summe sehr niedrig ist, würde ich sie sofort nehmen und mir was schönes gönnen.
anlegen kannst Du sie nicht. Dazu ist die Summe zu niedrig. Und aufs Sparbuch? Dann hast Du in 10 Jahren vermutlich nur noch 50 % Kaufkraft.
Sparbücher sind die schlechtesten Kapitalanlagen die es gibt. Immer (!) ein Draufzahlgeschäft! Das war noch nie anders. So ein Sparbuch ist nur für eines gut: Reserve für Notsituationen.
Causa
Steigt sie auf 15 % und mehr, dann nimm sie jetzt.
So wie es z.Zt. aussieht wird die Inflation in den nächsten
Jahren auf über 10 % steigen.Der Grund ist die exzessive
ach ja… die Inflation in den nächsten Jahren auf über 10% zu schätzen ist… mutig… die Inflation liegt z.Zt. (stand 10. Juni 2009) bei 0(!!!) Prozent und die wahrscheinlichkeit einer Deflation ist real…
Das ist nicht mutig, sondern die Befürchtung von den meisten Politikern (auch Steinmeier warnt davor) und den meisten Fachleuten. Und das aus gutem Grund!
Also: die Inflation wird mit großer Wahrscheinlichkeit steigen, vermutlich über 10 %.
Grüße
Causa
P.S. wenn Du willst, sende ich Dir gerne diverse Artikel dazu)
Hi Causa, wär es nicht besser auf die Realität zu achten (wir haben aktuell eine Inflation von 0% und in den nächsten monaten wird es erstmalig zu einer deflation kommen) und nicht auf das gerede von „Experten“, wie auf eine Einschätzung eines Tischlersohnes (Franky Walty Steiny), welcher im übrigen noch nie etwas mit dem ressort wirtschaft zu tun hatte (na gut, vlcht. Landwirtschaft im Garten
). Es gibt im übrigen mindestens genau so viele „Experten“ die von einer Spirale der Deflation reden. Auch die Vergangenheit zeigt solche Gefahren auf, in Japan kam es vor 20 Jahren auch zu eine Bankenkriese, welche zu einer massiven deflation geführ hat (bis 2005). Viele Grüße wünscht dir der Onkel Peterhimmel
Völlig ungenügend
Diese Antwort ist ziemlich unvollständig.
Die Teuerungsrate alleine spielt zunächst sogar keine Rolle. Entscheidend sind die erzielbaren Realzinsen. Wenn die größer null sind, d.h. Zins größer als die Teuerung ist, dann ist die Kaufkraft der Forderung in zehn Jahren höher als heute. Wobei es bei den Zinsen auch auf die Anlagedauer ankommt, und die wiederum hängt von der eigenen Einschätzung der zukünftigen Zins- und damit auch Inflationsentwicklung ab. Mit Tagesgeld wird man möglicherweise die Inflation nicht schlagen, wenn diese hoch ausfällt. Mit langfristigen risikolosen Festanlagen, die zum gegenwärtigen Zeitpunkt getätigt werden (niedriges Zinsniveau), wird man erst recht das Nachsehen haben.
Zunächst müßte man aber klären, was man mit dem Geld anfangen will. Selbst eine geringfügig höhere Kaufkraft muss nicht zwingend dazu führen, daß die zehnjährige Forderung besser ist als die gegenwärtige. Das hängt aber von der persönlichen Präferenz ab! Einem 90jährigen würde ich den Konsum empfehlen 
Hallo Causa,
Das ist nicht mutig, sondern die Befürchtung von den meisten
Politikern (auch Steinmeier warnt davor) und den meisten
Fachleuten. Und das aus gutem Grund!
Also: die Inflation wird mit großer Wahrscheinlichkeit
steigen, vermutlich über 10 %.
Wenn das so wäre, warum gibt der Bund nun Bundesanleihen mit Inflationsschutz für 20 Jahre aus? Der Unterschied im Zinssatz zwischen denen und Anleihen ohne Inflationsschutz liegt bei 1,9%. D.h. der Bund rechnet mit einer langfristgen Inflation von 1,9% und nicht mit 10%.
Und das Wort von Politikern, vorallem in Wahlkampfzeiten, in Weltwirtschaftsfragen, würde ich dann doch nicht so seriös nehmen.
Aber da ich keine Kristallkugel habe und Du wahrscheinlich auch nicht, würde ich den Ausdruck „mit grosser Wahrschinlichkeit“ einfach mal weglassen. 
Gruss ich
Das ist kurzsichtig!
Klar haben wir z.Zt. einen Stillstand.
Zumindest lt.Statistik.
Der Grund sind die gesunkenen Öl-, Heizölkosten.
Aber was auch immer dafür zuuständig ist: es wird nicht so bleiben.
Und alle Fachleute abzuwerten bringt es auch nicht.
Es ist auch ganz logisch, denn ein Staat braucht Inflation. Es geht nicht anders. Nur reichen ihm 2 - 3 % im Normalfall. Doch den Normalfall haben wir gerade nicht.
Die Industriestaaten haben Geld gedruckt auf Teufel komm raus, allen voran die USA. Dieses Geld muss wieder raus aus der Wirtschaft. Das wurde traditionell mit Inflation gemacht
Nur: ist es so klug nur an eine Zeit von heute bis zum Februar 2010 zu denken?
Causa
Hallo Winter,
hier hast Du nicht vollständig gelesen:
Die Zinsen werden bei dieser Anleihe monatlich ausbezahlt. Sie werden nicht thesauriert!
Grüße
Causa
Nun, ich will dich nicht mit aller Gewalt davon überzeugen, dass eine höhere Inflation kommt.
Das kann ich nicht und hoffe auch darauf, dass es nicht eintrifft.
Nur spricht alles dafür.
Leider!
Hi Causa, natürlich kann ich über den tellerrand sehen… und ich bin nicht wirklich ein glühender Verfechter der „Deflationstheorie“, nur ist diese z.Zt. in meinen Augen größer als das „Inflationsgespenst“… Wir alle kennen noch (was uns deutsche eingehämmert wurde und was jeder glaubt…) die Geschichte um 1929, Gelddrucken ist gleich inflation („muss so sein“ meinung vieler „Experten“). Die Menschen sollten nicht 80 jahre nach hinten sehen sondern vlcht. 20Jahre, wie schon gesagt, nach Japan:
Banken sind aufgrund fauler Wertpapiere zusammengebrochen,die japanische Regierung sprang den Banken mit einer expansiven Geld- und Fiskalpolitik bei und die Leitzinsen wurden auf null gesenkt. Alles gut und schön, die Staatsverschuldung stieg, Banken bekamen mehr Geld zum weiterverleihen und der Kreditzins war tief, der optimale Boden für eine geldentwertung… und was ist passiert??? Die Banken hörten auf, das Geld zu verleihen (was gerade auch passiert…), die Nachfrage sank, die Preise sind gefallen, die Löhne sind gefallen, das Geld wurde immer mehr wert… und dieses Denkweise ist nicht „KURZSICHTIG“ (die Japanenser
haben damit 20 Jahre gekämpft, auch genannt die „Verlorene Dekade“
Der Grund sind die gesunkenen Öl-, Heizölkosten.
Aber was auch immer dafür zuuständig ist: es wird nicht so
bleiben.
Warum wird es nicht so bleiben??? In fast allen Bereichen haben wir in Deutschland ein massives überangebot, einen Verdrängungsmarkt, d.h. die Preise werden weiter fallen, weil die produktionskapazitäten vorhanden sind. was kann man dagegen machen: KONSUMIEREN… was macht eine deutsche sparernation: nicht konsumieren… d.h. das angebot wird noch größer, die Preise fallen weiter und wir warten, bis es noch billiger wird (siehe Urlaubsbuchungen: Menschen, die vor 6 Monaten den „Frühbucherrabatt“ wahrgenommen haben, haben bedeutend mehr gezahlt, als menschen, die jetzt buchen…) ich schweife ab 
Und alle Fachleute abzuwerten bringt es auch nicht.
Ich werte niemanden ab, nur manche menschen sollten sich zu themen (wie franky) nicht äußern, von denen sie nix verstehen… und außerdem gibt es genügend experten, die eine deflation als realistisch einstufen
Ich will nur sagen, dass deine „Kernaussage“ mit einer Inflation von über 10% für die westeuropäische Indusrtienation Deutschland recht mutig ist und eine solche rate in den letzten 50 jahren nie erreicht wurde…
Die Hauptursachen eine Deflation sind definitiv gegeben:
also noch einmal: ich find die aussage „über 10%“ bei allen Randbedingungen recht mutig und zu einfach (wenn alles so einfach wär, dann hätten wir diese krise nicht…)
Gruß Causa(l) der Wirkung 
der Onkel Lümmelding
Hallo dark-voodoo
ich hoffe, Du bekommst Recht!
Doch auch eine Deflation hat ihre Tücken!
So ist z.B. der Arbeitsplatz stark gefährdet. Denn um den Preiskampf zu gewinnen müssen die Kosten gesenkt werden. Die werden traditionell erst mal beim Personal gesenkt. Und das heißt „Freistellung“. ein hässliches Wort für Entlassungen!
Allerdings haben wir diese „Freistellungen“ schon seit langem um die Renditen zu erhöhen.
Gerade habe ich meine Frau aus dem KH geholt. Dort arbeiten nur noch 50 % der früheren Belegschaft. Und das obwohl 50 % der Kranken Pflegefälle sind! Das wird mit 2 (!!!) Krankenschwestern bewältigt!
Grüße
Causa
Nicht, dass wir uns falsch verstehen, in meinen Augen ist eine Deflation gefährlicher als eine Inflation: bei einer starken Inflation gibt es einen Knall und das war es, es geht trotz alledem weiter und ein ende ist zu realisieren, wenn auch mit schmerzhaften einschnitten (Sozialausgaben runter, Lohnverzicht, etc… viele bewährte mittel)… eine defla is da schon kritischer, wie motiviert man ein Volk zum konsumieren??? hach ja, hoffen wir auf eine inflationäre Deflation, ein „yäs wi cän“ von franky oder angy… oder vlcht zieht uns ja der alte Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester zu Gutenberg, die alte Haubitze, da wieder raus…
ich wünsche einen schönen abend, hochachtungsvoll
onkel Donald
vlcht. Landwirtschaft im Garten
). Es gibt im übrigen
mindestens genau so viele „Experten“ die von einer Spirale der
Deflation reden. Auch die Vergangenheit zeigt solche Gefahren
auf, in Japan kam es vor 20 Jahren auch zu eine Bankenkriese,
welche zu einer massiven deflation geführ hat (bis 2005).
Von einer massiven Deflation kann überhaupt nicht die Rede sein. Die Preise sind in Japan von 1993-2005 gerade mal um rd. 5% gefallen. Und was Deine Theorie vom Überangebot und fehlender Auslastung angeht: das wird sich im Zweifel durch die zu erwartenden Insolvenzen erledigen.
Und noch ein Ansatz: in den vergangenen rd. 15 Jahren ist die Geldmenge jährlich um 2-3% stärker gewachsen als die Realwirtschaft. Daß das nicht zu Inflation führte, lag daran, daß das Geld in Anlageformen geflossen ist, deren Werthaltigkeit sich im Nachhinein als nicht so groß wie erwartet herausstellt.
Anstatt nun diese Luft kontrolliert aus dem System zu lassen, pumpt man noch mehr noch billigeres Geld in den Markt. Wenn das kaufkraftwirksam wird - und die Regierungen geben ja ihr bestes, daß das auch passiert -, ohne daß dem System in gleichem Maße wieder Liquidität entzogen wird, kommt es unweigerlich zu Inflation. Vermutlich wird man die nicht sofort erkennen, weil sie durch deflationäre Tendenzen in einigen Sektoren überdeckt werden wird.
Gruß
C.
Hallo dark-voodoo
bin mal gespannt, ob sie den von und zu verheizen können!
Den Job wollte ja keiner. Und für den kleinen Adligen war das eine Möglichkeit schneller voran zu kommen… mit allen Risiken!
Wenn er Glück hat, geht er als strahlender Sieger hervor. Dann ist sein Weg gemacht!
Wenn nicht: der König ist tot,… es lebe der König!
Causa
Guten Tag,
was gilt es bei der Frage zu bedenken, ob man ein Geldgeschenk
von 100€ jetzt annimmt oder 10 Jahre wartet und dann vom pot.
Geldgeber 200€ überlassen bekommt?
Nach reiflicher Überlegung komme ich zum Schluss, daß es nur auf Dich selbst ankommt.
Vor vielen, vielen Jahren begab es sich, daß jedem Bürger in Deutschland ein gewisser Betrag ausgehändigt wurde.
Der Eine ging damit ins Kino und machte sich einen schönen Abend.
Der Andere kaufte sich damit Eimer und Leitern und wurde landesgrößter Fensterputzerbetrieb. Und dieser hatte nach 10 Jahren den ausgehändigten Betrag nicht (nur) verdoppelt.
Wichtig ist, was sich seit diesem Neustart damals und heute geändert hat. Das ist wirkich wichtig zu erkennen, und es ist erschreckend, daß dies offensichtlich niemanden (zu wenige) wirklich interessiert.
Viele liebe Grüße,
Uwe P.