Überlege dir wieviel Risiko du bereit bist einzugehen und welches Risiko du auf diese Laufzeit tragen willst.
Bedenke dabei der „risikolose“ Zinssatz bei Bundeswertpapieren ist im Moment für 1 jahr 1,25% und für 2 jahre 1,35%. Alles was darüber hinaus geht ist ein mehr oder weniger hohes Risiko.
Rein theoretisch kann auch ne Autobank wie Lehman pleite gehen. Glaube bitte nicht das die Autobanken nur weil sie „Menschenfreunde“ sind 4% bis 5% im Moment zahlen.
Dass sie keine Menschenfreunde sind glaub ich ihnen aufs Wort… Ich vermute ja, dass sie dadurch „relativ günstig“ an Kredite kommen wollen… Aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass eine Firma wie VW pleite gehen darf? Von denen hängt doch einfach zu viel ab… oder irre ich mich da gewaltig?
Noch was: wenn ich als Italiener in Deutschland investieren würde, wäre ich da durch die deutsche, die italienische oder durch gar keine Absicherungserklärung gesichert? Diese 25% an den deutschen Staat werde ich wohl auf alle Fälle abtreten müssen, oder?
Wer konnte sich Anfang 2008 vorstellen das eine AA-geratete Investmentbank Pleite geht.
Diese eventualität muß einem einfach bewußt sein, und dann ist so eine Anlage OK.
Ich glaube nicht das wir in 3 Monaten keine Automobilkonezerne mehr haben werden, aber schauen Sie sich die Neuemissionen von VW, Daimler usw. an, da werden Kupons von 9 % und mehr aufgerufen. Nochmals 1,25% Deutschland ohne Risiko und alles drüber hinaus mit Risiko. Die Differenz von 9 zu 1,25% ist Ihre Risikoprämie die Sie bekommen für die Anlage. das muß klar sein.
Genau gleich verhält sich das beim Tagesgeld oder Festgelt. Es ist und bleibt eine Risikoprämie.
Wichtig Sie müssen bereit sein das Risiko einzugehen und Sie müssen ihr Risiko in der Anlage kennen.
Ok, mit der Immobilienbank haben sie wohl vollkommen Recht…
Ein gewisses Risiko wäre ich ja bereit zu tragen,… naja, mal sehn was meine Bank dazu sagt.
Herzlichen Dank für ihre Hinweise.
mfg,
neu_gierig
weil du im Zweifel auf dein geld wartest bis der Einlagensicherungsfonds einspringt und Du evtl vorher das Geld z.B. für eine Immobilienfinanzierung brauchst.
Der Einlagensicherungsfonds hat acuh bei Lehmann die Insolvenz festgestellt oder bei isländischen Banken nichts desto trotz hast du auf das Geld gewartet bis du wieder darauf zugriff hast. Vor allem bei tagesgeld eine unangenehme sache, da der Anlagebetrag kurzfrisitg verfügbar sein muß bzw sollte.
Nicht zu lange festlegen, es kann durchaus zu einer massiven Inflation in Folge der „Krise“ kommen, streuen (wobei Bankeinlagen ja inzwischen abgesicherter als alles andere sind)und ein wenig oder mehr in Edelmetallen um einer Inflation und anderen Eventualitäten begegnen zu können (ich halte sie immer noch für die beste Form, Geld anzulegen zumal die 1-2 üblichen Prozent nicht wirklich konkurrieren können mit irgendwas).
ALso, ich würde ein Drittel in Edelmetalle tun, ein Drittel bei der BAnko Santander anlegen, die sehr attraktive Sätze bietet und in der Krise sehr gut da stand und eine recht solide und konservative Strategie zu haben scheint und ein Drittel in bestimmte Aktien.
bei Tagesgeld kann es unangenehm werden, wie du geschildert hast. Bei Festgeld, was 2-3 Jahre festliegt, ist das doch kein Problem, dieses Geld hat man normalerweise nicht direkt nötig.
Mir ging es aber darum, zu sagen, dass die Anlage in Höhe des Einlagensicherungsfonds sicher zurückgezahlt wird, auch mit Verspätung. Da liege ich doch nicht falsch oder?
Gibt es Beispiele wie lange es dauert, wenn man aus einem Einlagensicherungsfonds Geld zurück haben will.
Im übrigen, selbst wenn man etwas auf sein Geld aus dem Sicherungsfond warten muß - wenn die gewählte andre Anlage (Öl, Gold, Aktie … ) gerade im Keller ist muß man auch warten.
komkrete Beispiele habe ich noch nicht selbst mitgemacht.
man müßte um hier eine Aussage treffen zu können mal schauen, welche Banken in Deutschland in den letzten Jahren durch den Einlagensicherungsfonds aufgefangen wurden bzw. deren Spareinlagen.
Danach kann man schauen, wann vom Einlagensicherungsfonds gezahlt wurde und wann die Gelder eingefroren wurden.
Ohne mich nun zu weit aus dem Fenster zu lehnen kann ich mir schon vorstellen, dass es bei gräßeren Fällen wie z.B. isländische Banken oder Lehmann der öffentliche druck deutschlandweit so groß war dass relativ schnell gezahlt wurde.
Interessante wäre es zu wissen was passierte mit lokal tätigen kleinen Banken die wenn überhapt regionale Interessen wecken aber nicht bundesweit.