100W - Glühbirnen im Auto

Hallo,
mal angenommen, ich hätte 100W -Glühbirnen für mein Aufblendlicht in meinem 3er Golf (ich weiß es ist nicht legal).

Aber mal angenommen ich würde damit auswandern in die USA (reine Vision), dort juckt das doch niemanden. Ist das Licht 45% heller, als die 55W Birnen der normalen Lampen?

Ich habe eine 63 Ah - Autobatterie… und wenn ich nur per Zündung das 100W aufblendlich einschalten würde, so würde nur eine Lampe leuchten, sobald aber der Motor laufen würde, so würde sich bei etwas höheren Drehzahlen, als 1000 U/min auch die zweite Birne erhellen. Mit der zu großen Hitze würde ich mir dann auch keine Sorgen machen, da ich immer nur kurz aufblende und dann sofort wieder abblende, da ich das Abblenden bei Gegenverkehr sonst vergessen würde.

Wäre dieses Phenomen, wenn ich mir dann in den z.B. in den USA ein solches Birnenpaar einbauen würde, dann realistisch???

Stimmt meine Annahme mit der um 45% gesteigerten Leistung?
Gruß
Kai

Hallo Zurück,
also interessant ist es, gar keine Frage. Aber ich habe mir mal die Mühe gemacht, von verschiedenen Herstellern 100W H1 Lampen zu bestellen. Habe mich aber dann gewundert, dass die nicht wirklich heller sind als 55W Lämpchen (habe vorher natürlich ein Relais eingebaut und den Leitungwuerschnitt erhöht für Plus und Masse). Daraufhin habe ich die neuen Birnchen mal durchgemessen und siehe da, sie haben eine Leistungsaufnahme von NUR 70W an 14,0V!!! Alle Hersteller, die ich hatte!!! Mit dieser ernüchternden Erkenntniss gab ich dann alle Lampen zurück (ging erstaunlicherweise anstandslos, trotz schon Blaufärbung der Fassung). Hab denen erzählt, dass eine Abweichung von 30% gegenüber der Spezifikation ja wohl nicht sein könnte. Essenz aus der Geschichte: den Gedanken hab’ ich über Bord geworfen. Das einzige, was wirklich was an Helligkeit bringen kann, sind Zusatzscheinwerfer.
Tino

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Hi,

Daraufhin habe ich die neuen
Birnchen mal durchgemessen

wie hast du das gemacht? Kann man nämlich nicht einfach mit dem Multimeter machen da Lampen eine temperaturabhängige Widerstandskurve haben…

Jame~

Schlaubi
Hallo,
hättest mal in die ViKa vom Tino reinschauen sollen.

Da steht, er ist Elektronik-Ing. und solche Leute messen eine Lampe
nicht mit dem Widerstandsbereich des Multimeters durch, sondern
indem Sie die Nennspannung anlegen und dann den Strom messen.

Abgesehen davon käme er bei der Kaltwidestandsmessung wohl eher
auf einen zu großen Wert als eben auf einen zu kleinen, oder?
Gruß Uwi

Daraufhin habe ich die neuen
Birnchen mal durchgemessen

wie hast du das gemacht? Kann man nämlich nicht einfach mit
dem Multimeter machen da Lampen eine temperaturabhängige
Widerstandskurve haben…

Jame~

Tach,

kann ich ja nicht wissen, ob der sich gleich auf den Schlips getreten fühlt wenn man mal nachfragt. Wer unbedingt seine ABE loswerden will ist vielleicht noch zu anderen Sachen fähig ;-D

hättest mal in die ViKa vom Tino reinschauen sollen.
Da steht, er ist Elektronik-Ing. und solche Leute messen eine Lampe

Aha, ohne Ahnenforschung darf ich mit dem nicht reden? :wink:
Abgesehen davon hängt bei mir auch genau so ein Diplom an der Wand (bildlich!) und von schlauen Ratschlägen lebt doch dieses Forum. Außerdem war ich mal MOD dieses Brettes hier in einer Zeit, in der Du noch nicht hier wars… *schwelg*

nicht mit dem Widerstandsbereich des Multimeters durch,
sondern
indem Sie die Nennspannung anlegen und dann den Strom messen.

Er hat sich also an die Prüfnorm gehalten? Wenn da steht „nach 30min Leuchtdauer“ „bei einer Umgebungstemperatur von x Grad“ … :wink:
Aber lassen wir das, ist doch eh alles nur Spaß, oder? :smile:

Nix für ungut…

Tschau,
Jame~