Oh je, ich hab mal die Beiträge gerade so durchgelesen, was man in der 11. Klasse in Mathe wohl so durchnimmt. Das hörst sich ja alles mega mega mega schwer an. Bis jetzt hatte ich in Mathe zwar immer meine 2 oder 1, aber ob ich nächstes Jahr bei dem Stoff noch durchsteig???
Denk vorallem mom. über einen Schulwechsel nach (weiß, dass das alles bisschen knapp ist, aber nun gut).
Ist der Stoff an allen Gymnasien in Bayern eigentlich immer der selbe, oder kann das von Schule zu Schule variieren. Hab nämlich tierisch Angst, dass ich, wenn ich doch an eine andere Schule gehen sollte, erhebliche Probleme in den Schulfächern bekomme. Meine Klasse stellt sich nämlich bisschen blöd an und daher denk ich, dass wir vielleicht irgendwie alles einfacher gelernt haben, als andere Klassen bzw. Schulen.
Oh je, ich glaub, ich nehm doch kein Mathe LK. Der Stoff der 11. hört sich ja soooooooooooooooo kompliziert an.
Hallo Fee!
Oh je, ich hab mal die Beiträge gerade so durchgelesen, was
man in der 11. Klasse in Mathe wohl so durchnimmt. Das hörst
sich ja alles mega mega mega schwer an. Bis jetzt hatte ich in
Mathe zwar immer meine 2 oder 1, aber ob ich nächstes Jahr bei
dem Stoff noch durchsteig???
In der Regel wächst das Hirn mit den Aufgaben.
Und dann sind’s in der 11 auch sehr viele Algorithmen (gerade in Sachen Kurvendiskussion), die nur einmal beherrscht werden müssen, der Rest flutscht dann von selbst…
Gruß sannah
Oh je, ich hab mal die Beiträge gerade so durchgelesen, was
man in der 11. Klasse in Mathe wohl so durchnimmt. Das hörst
sich ja alles mega mega mega schwer an. Bis jetzt hatte ich in
Mathe zwar immer meine 2 oder 1, aber ob ich nächstes Jahr bei
dem Stoff noch durchsteig???
Bei den Noten müsstest du dich schon schön blöd anstellen, um weit abzufallen 
Ich hatte ne 3 in Mathe und hab dann einen Grundkurs genommen. Das Problem an Grundkursen ist, dass da (insbesondere in Mathe) lauter Leute sitzen, die keine Ahnung vom Fach haben. Da langweilst du dich mit deiner 2 oder 1 zu Tode.
Genau das gleiche hab ich übrigens von meinem Physik-Leistungskurs gedacht. Gut, es war ein bisschen schwer (vor Allem ohne Mathe-LK), aber soo weit bin ich nicht abgefallen.
Denk vorallem mom. über einen Schulwechsel nach (weiß, dass
das alles bisschen knapp ist, aber nun gut).
Vor Allem ist es, unabhängig vom Schulwechsel, jetzt nicht etwas spät, um sich über die Fächer Gedanken zu machen? Bei uns war mitte der 10. Klasse Abgabe für die Wahlzettel und dann kurz vor den Ferien wegen einer Änderung in den Belegungsregeln nochmal Umwahlmöglichkeit. Oder willst du direkt noch ne Extrarunde in der 10 einlegen?
Ist der Stoff an allen Gymnasien in Bayern eigentlich immer
der selbe, oder kann das von Schule zu Schule variieren.
Theoretisch gilt in einem Bundesland überall der gleiche Lehrplan, sodass alle Schüler mit der gleichen Schullaufbahn an einem bestimmten Punkt dieser Laufbahn gleich weit sein müssten.
Hab nämlich tierisch Angst, dass ich, wenn ich doch an eine andere
Schule gehen sollte, erhebliche Probleme in den Schulfächern
bekomme. Meine Klasse stellt sich nämlich bisschen blöd an und
daher denk ich, dass wir vielleicht irgendwie alles einfacher
gelernt haben, als andere Klassen bzw. Schulen.
Wenn dir alles so einfach vorkam warst du vielleicht einfach nur intelligent genug? 
Oh je, ich glaub, ich nehm doch kein Mathe LK. Der Stoff der
11. hört sich ja soooooooooooooooo kompliziert an.
Die Namen sind immer kompliziert. Ich kann natürlich nur vom Grundkurs reden, die Leistungskurse machen mehr.
Überleg mal zurück, was du in der 7. Klasse vom Stof der 10. gehalten hättest? Schwer, gell? 
Hi!
Der größte Fehler, den du machen kannst ist vorangenommen an die Sachen rangehen. Wenn du bisher gut warst in Mathe, dann liegt das zu nem großen Teil daran, dass du dich drauf eingelassen hast. Also mach in der 11. einfch so weiter. Nichts ist wirklich schwer, wenn man es versteht (warum es so ist und so). Ich wünsche dir, dass dei Lehrer auch so arbeitet, dass er euch das „warum“ dahinter vermittelt.
Aber keine Sorge, eigentlich ist grade die 11. recht nett :o)
Gruß
Christina
Hallo,
an Deiner Intelligenz wird es nicht scheitern. Ab einem gewissen Punkt ist alles nur noch Einstellungssache und Durchhaltevermögen. Willst Du es schaffen oder nicht? Ist es wichtig für Dein späteres Ziel ?
„Nicht: Wir wagen etwas nicht, weil es schwierig ist, sondern: etwas ist schwierig, solange wir es nicht wagen“.
Gruß
Moriarty
Ist es wichtig für Dein späteres Ziel ?
Entschuldige, aber die Frage ist ja total daneben. Wenn man nur machen würde, wovon man dann irgendwann mal was hat, dann wären die meisten Menschen äußerst dumm. Wieso nicht einfach mal was aus Freude am Wissen machen?
Hallo Fee,
Mathematik läßt sich auf zwei Grundoperationen zurückführen:
Addieren und Subtrahieren.
Diese Weisheit stammt nicht von mir, sondern von einem meiner Mathelerhrer.
Als wir diesen Lehrer kriegten, wollte er unseren Leistungsstand testen (Klasse 12) und gab allen einen Test, der anonym gemacht wurde. Später konnten wir uns ohne seine Gegenwart die ausgewerteten Tests anschauen.
Es waren übrigens nur Aufgaben mit den vier Grundrechenarten, aber solchen ‚Gemeinheiten‘ wie Ausklammern, intelligent Kürzen oder Erweitern etc.
Trotzdem - Katastrophe
Aber im Laufe des Schuljahres hat er das alles aufgearbeitet und dann waren auch solch vermeintlich schwere Sachen wie Integrieren, Differenzieren etc. nur noch halb so schlimm.
Gandalf
Hi!
Naja, ich finde Moriarty hat schon recht. Wenn fee nachher mal Informatik, Etechnik, Physik oder was weiß ich was studieren will, wo Mathe unbedingt notwendig ist, dann wärs schon ganz klug, Mathe als LK zu wählen. Nicht, dass man es ohne den LK nicht schafft, aber mit kann sicher nicht schaden. Wenn man schon weiß, was man machen will, dann kann man ja ruhig schon mal die Fächer in der Schule so legen, dass es einem auch später was bringt. Und dann nicht Französisch und Deutsch belegen (bei meinen genannten Studiengängen), nur weil’s einen interessiert.
Ciao!
Steffie
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Hallo Fee,
Mathematik läßt sich auf zwei Grundoperationen zurückführen:
Addieren und Subtrahieren.
Diese Weisheit stammt nicht von mir, sondern von einem meiner
Mathelerhrer.
Da kann man sich ja wieder denken, wie viel Ahnung der wohl hatte…
Die beiden „Grundrechenarten“ sind addieren und multiplizieren! subtrahieren und dividieren gibt es in dem Sinne nicht. Das bringt viele spätestens im Studium auf grobe Verständnisschwierigkeiten wenn es um Ringe, Körper oder auch erstmal um Gruppentheorie geht…
Hi!
Naja, ich finde Moriarty hat schon recht. Wenn fee nachher mal
Informatik, Etechnik, Physik oder was weiß ich was studieren
will, wo Mathe unbedingt notwendig ist, dann wärs schon ganz
klug, Mathe als LK zu wählen. Nicht, dass man es ohne den LK
nicht schafft, aber mit kann sicher nicht schaden. Wenn man
schon weiß, was man machen will, dann kann man ja ruhig schon
mal die Fächer in der Schule so legen, dass es einem auch
später was bringt. Und dann nicht Französisch und Deutsch
belegen (bei meinen genannten Studiengängen), nur weil’s einen
interessiert.Ciao!
Ach so, naja gut. Wenns allein um die LK-Wahl geht, dann klar…
Aber wieso eigentlich in der 11. Klasse schon LK? Ist das in Bayern so?
Steffie
Hi krizzy
Die beiden „Grundrechenarten“ sind addieren und
multiplizieren!
aber das Multiplizieren läßt sich als ein wiederholtes Addieren beschreiben, somit gibt es also nur eine Grundrechenart - oder?
Gandalf
Ja, in der 11. Klasse gibt es in Mathe noch einmal einen ordentlichen Schritt.
Meine Schulzeit liegt schon etwas zurück. Ich kann mich noch erinnern, daß die herannahende Differential- und Integralrechnung in gewisser Weise wie etwas Furchtbares wirkte. Vielleicht, weil es so dargestellt wurde. Es gab sogar explizite Warnungen von Leuten, die es schon durchgemacht hatten. Im Nachhinein stellt sich die Beschäftigung mit diesen Stoffgebieten aber als absolut notwendiger und lohnenswerter Schritt dar. Nur keine Bange ! Unzählige technische und gesellschaftliche Vorgänge sind ohne diese beiden Rechenarten nicht zu verstehen und zu berechnen.
Und wenn man die Differential- und Integralrechnung verstanden hat, kann man auch sonst zu einem besseren Verständnis für viele Dinge gelangen, die kompliziert sind. Es hängt viel davon ab, daß der Lehrer ein guter Kommunikator ist. Manchmal ist nur eine kleine Bemerkung oder Erklärung der Schlüssel für das Verständnis eines großen Stoffgebietes. Wenn der Lehrer leicht autistisch ist und den Stoff nur abspult, kann es zur Qual werden und in Bezug auf den praktischen Nutzen in späteren Situationen kann sich sogar ein Anti-Effekt aufbauen, weil man dann sofort rot sieht, wenn man nur bestimmte Begriffe oder Zeichen sieht. Wenn sich so etwas anbahnt, empfiehlt sich das Selbststudium mit einem selbst ausgesuchten Buch oder eine Konsultation mit anderen Schülern, evtl. aus einem höheren Jahrgang.
Ich finde es sehr sehr traurig, daß durch schlechten Unterricht, aber auch durch Ignoranz bei Schülern oder Eltern die Mathematik häufig als eine Belastung empfunden wird. Dabei ist sie ein Werkzeug und Schlüssel, um schwierige Dinge zu meistern. (Es ist ungefähr so, als ob Schuhe dafür verantwortlich gemacht werden, daß der Weg weit oder schwierig ist.)
Bei Zahlenfolgen muß man unbedingt den Begriff der Konvergenz VERSTEHEN. Keinesfalls nur die formale Definition auswendig lernen.
Bei der Differentialrechnung muß man sich unbedingt durch Üben mit vielen Zeichnungen ein ANSCHAULICHES Verständnis der ersten und zweiten Ableitung einer Funktion aneignen.
Bei der Integralrechnung muß man verstehen, daß eine mit bisher bekannten Mitteln nicht zu bewältigende Aufgabe, nämlich die Flächenberechnung unter einer Kurve, durch geniale Operationen und Definitionen geleistet wird und daß man faktisch Zeuge eines Wunders wird, nämlich wenn die immer feinere Zerlegung der Fläche in Dreiecksflächen (die man mit bisherigen Mitteln berechnen kann) und die Folge der Aufsummierungen dieser immer feineren Zerlegungen zu einem Grenzwert führt, der als allgemeine Formel angegeben werden kann. Das klappt zwar nicht immer, aber dort, wo es klappt, ist es schon ein Wunder.
Bei der Vektorrechnung muß man verstehen, daß neue mathematische Objekte und Operationen mit diesen Objekten eingeführt werden (Vektoren, Matrizen), um umfängliche mathematische Probleme (z. B. große Gleichungssysteme) besser bewältigen zu können. Für jedes der zunächst abstrakt erscheinenden mathematischen Objekte (z. B. Vektorprodukt) sollte man sich eine möglichst einfache praktische Anwendung erklären lassen und sich diese immer merken.
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In Bayern muss man in der 11. Klasse die LKs und GKs wählen.
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somit gibt es also nur eine
Grundrechenart - oder?
Hallo Gandalf,
so ist es. Es gibt Rechenmaschinen wie diese hier:
http://www.rechnerlexikon.de/wiki.phtml?title=Compto…
Die kann einfach nur addieren. Schon das Subtrahieren ist da eigentlich ein Rechentrick. Dennoch wurde diese Maschine als Rechenmaschine für die vier Grundrechenarten beworben. Vielleicht schafft es ja jemand, damit Wurzeln zu ziehen?
Viele Grüße
Stefan
Hallo Gandalf,
aber das Multiplizieren läßt sich als ein wiederholtes
Addieren beschreiben, somit gibt es also nur eine
Grundrechenart - oder?
Würde trotzdem bei zwei Grundrechenarten bleiben. Eben weil man (wie Krizzy erwähnt hat) häufig Gebilde betrachtet, bei denen man eine Menge und zwei Operationen hat.
Natürlich ist die normale Multipliaktion natürlicher Zahlen nichts anderes als wiederholte Addition. Sowie die Addition nichts anderes als wiederholte Nachfolgerbildung ist und Nachfolgerbildung nichts anderes als Mengenvereinigung. Und eigentlich gibt es als Operation also nur die Mengenvereinigung bzw. die Vereinigung mit der Menge der Zahl.
Aber in der Praxis, sind die natürlichen Zahlen, nein fangen wir besser bei den ganzen Zahlen an… die sind ein Ring, also eine Menge mit zwei Operationen. Und da wir alle wissen, dass bei anderen Ringen und anderen Körpern und anderen Vektorräumen auch ganz andere Addition und Multiplikation vorkommen können, bei denen a+a != 2a gilt… finde ich zwei Grundrechenarten net übel.
Beste Grüße,
Zwergenbrot
PS: was das eigentliche Thema betrifft. Keine Angst vor fiesen Worten. Differnzieren, integrieren usw. klingt schwer, ist aber nur halb so schlimm, wie es sich anhört. Mathe geht auch in der elften genauso weiter, wie es in der zehnten und neunten und achten war. Immer Schritt für Schritt.
Mal wieder ganz meine Meinung.
Freu Dich doch an den fies klingenden Worten. Du wirst differenzieren und integrieren können. Du wirst mit dem Wort Limes um dich werfen können. Vielleicht verwendest Du sogar eine Variable, die Du dann xi nennst und zwar weil nahezu alle Mathematiker diese völlig normale Variable an dieser Stelle aus Tradition xi nennen.
Es steckt meist nicht viel hinter den großen Worten. Gut im Studium bekommst Du dann vielleicht irgendwann mit, dass doch noch der ein oder andere Gedanke dahinter steckt, aber was Du in der Schule können musst, das ist net soo schlimm.
Kopf hoch und mit Optimismus nach vorne.
Grüße,
Zwergenbrot
PS: Ich persönlich fand die zehnte Klasse am schwersten. Aber das ist wohl Ansichtssache.
Torsten,
das mit dem „Wunder“ hast Du schön gesagt. Wenn man irgendwann mal durch diese Welt der Mathematik durchgestiegen ist und sie verinnerlicht hat, kann man gar nicht mehr verstehen, wie man vorher überhaupt was von der Welt (dieser Welt) verstehen konnte.
Heute: Ohne Mathematik (die ich intus habe) und ausreichend Physik (die ich längst „fühle“) will ich, je länger je weniger verstehen, wie jemand in dieser Welt bewußt leben kann, ohne diese „Grundwissenschaften“.
Antal