12jährige: Wie als Mutter verhalten?

Hallo Gandalf,

manchmal bin ich richtig froh, daß ich nur Jungs gezeugt habe.
Meine Mutter sagte mal, daß sie lieber vier Jungs als ein
Mädchen großziehen wollte, sie hatte beides und kann so
vergleichen :wink:

Du machst mir Mut, ich habe 2 Töchter!

Ralph

habe eine tochter und hatte nie probleme–doch–wollte ihr das treckerfahren beibringen–hat nicht geklappt.
bin mit 7 schwestern aufgewachsen–an grosse probleme kann ich mich nicht erinnern.

Dann wird

sie dick und traut sich nicht mehr so was zu tragen.

schön wärs… hast Du in der Fußgängerzone noch nie die Hübsche mit der hässlichen dicken beobachtet, die genau das Gleiche an hat und froh ist im Schatten der anderen wandeln zu dürfen… da wirds dir zum Teil echt anders, wenn dann auch noch die Fettrollen raus schwappen…

Gruß,
Alexandra

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Ein ausführliches Danke
Hallo und vielen Dank für die vielen Antworten,

es waren für mich wirklich eine Menge nützliche Tipps und Anregungen dabei. Ein erstes Gespräch darüber, was sie denkt, wie Kleidung wirken kann, haben wir bereits geführt und ich muss sagen, dass sie da echt noch naiver ist, als ich dachte. Tja, so banal der Vorschlag klang, er war richtig und wichtig und ich denke bei diesem Thema werden wir auch am Ball bleiben. Neue Aktivitäten neben der Schule werden jetzt bald auch wieder Thema, wir selektieren noch, was in Frage kommt und möglich ist. Und um Aufklärungsmaterial bzgl. Drogen werde ich mich auch bemühen. Zumindest die Infobroschüren vom Frauenarzt für junge Mädels liebt sie sehr, glaube nicht, dass sie da beim Thema Drogen blockieren würde.

Es geht übrigens nicht darum, wie hier hitzig debattiert, sie nicht als eigenständigen Menschen zu respektieren, sie hat ihre eigenen Meinungen, sie entwickelt einen eigenen Stil, eine eigene Sprache - alles das soll sie auch und dennoch ist 12 nicht erwachsen. Auch nicht, wenn die Kids so tun.

Der Vorschlag, dass ich so rumlaufe wie sie, der wird leider nicht ziehen. Sie ist diejenige, die mich stets zu überzeugen versucht, doch auch mal bauchfrei etc. zu tragen und schleppt mir ihre Klamotten an. Da sollte ich wohl erwähnen, dass ich selbst erst 29 bin und sie das unheimlich toll findet eben keine „verstaubte Übermutter“ zu haben. Vereinzelte Teile oder insbesondere Schmuck tauschen wir ohnehin aus.(Anm.: Das ist die Stelle, an der man nach dem Rechnen auf „Teenie-Müttern“ rumhacken kann).

Dann noch ein Danke für die Hinweise bezüglich Verpflichtungen. Ich habe ihre Haushaltsverpflichtungen wg. des Schulwechsels in der letzten Woche nicht mehr so eng gesehen, ich wollte ihr mehr den Freiraum geben, sich an die neue Situation gewöhnen, sich mit neuen Klassenkameraden zu verabreden, in Ruhe die neuen Schulsachen fertig zu machen. Aber Ihr habt Recht, schleifen lassen darf ich das jetzt langfristig nicht. Genauso nicht wie die neue Masche, den Schulbus zu verpassen (dann muss nämlich ich fahren, weil es sonst keine Busse gibt) oder abends unpünktlich zu sein. Man merkt schon deutlich, dass sie gerade wieder die Grenzen sucht. Letztlich liegt ja hier genau der Knackpunkt: Wo lasse ich lockerer und wo nicht. In diesen Punkten nicht - und da sollte ich auch wieder konsequenter werden.

Alles in Allem sehe ich durchaus ein, dass es wieder mal Zeit wird „mehr Leine“ zu lassen, Ihr habt mir in meiner ersten Panik ein bißchen Ruhe zurückgeben können. Ich werde mein Bestes tun, dass wir diesen Schub gemeinsam überstehen.

Danke an Euch!

Mücke