Ich habe vor mit ein Festspannungsnetzteil von 230V auf 12V/ mit ca.10A zu bauen. DAzu verwende ich einen Ringkerntrafo und einen Brückengleichrichter um die Wechselspannung gleichzurichten.
Meine Frage: Gibt es eine Faustregel wie viel µF die Kondensatoren am Gleichrichterausgang benötigen? Ich meine mal so etwas wie 1500µF pro 1A gehört zu haben bin aber nicht sicher!
Nen tip zur Beseitigung/weiteren Siebung der Brummspannung wäre auch gut!
Hallo Markus. Wenn Du das Netz ortsfest in einem Gebäude installierst, solltest Du an Stelle von Kondensaoren mal an 12 V PKW-Akkus denken. Wenn du zwei davon nimmst und die Pluspole über einen ‚Sieb‘-Widerstand verbindest, erhälst Du ein Kapazitätsäquivalent das mehreren Farad entspricht, und Restbrumm ist dann ein Fremdwort. Ein weiterer Vorteil ist der aüßerst geringe Innenwiderstand der Quelle.
Mit freundlichen Grüßen
Alexander Berresheim
was passiert, wenn der Trafo unbelastet ist und die Spannung
auf vielleicht 16V ansteigt?
Gruß
Hallo Axel.
Das ist keine Frage die durch die Wahl Elko/Akku aufgeworfen wird.
Wenn man ein 12 V Festnetz installieren will mit einem Trafo und Graetzbrücke am Eingang, dann braucht man für den Leichtlastfall so und so z.B. einen Längsregler. Man kann aber auch bei Leerlauf die Gleichspannung auf die Höhe der max. Ladespannung kappen oder den Trafo so dimensionieren, dass sie gar nicht überschritten wird. Oder man verwendet gleich auch einen Kfz-Regler.
Ohne die genauen Einzelheiten zu kennen glaube ich sogar, dass bei der Verwendung von zwei PKW-Akkus die Netzseite der Schaltung kleiner dimensioniert werden kann, wenn man eine zeitlich unterbrochene Belastung annimmt. Wenn Du nur ca. 1 Minute lang 200 W aus einem Trafo-Netzteil mit Elkos entnehmen willst muss der Trafo auf ca. 200 VA ausgelegt sein. Wenn Du 1 Std. 200 W aus dem Akku entnimmst langt bestimmt ein 100 VA Trafo weil es sich um Pufferbetrieb mit großer Zeitlonstante handelt. Aber das ist alles Sache der Auslegung.
Mit freundlichen Grüßen
Alexander Berresheim
Wenn man ein 12 V Festnetz installieren will mit einem Trafo
und Graetzbrücke am Eingang, dann braucht man für den
Leichtlastfall so und so z.B. einen Längsregler.
Genau davon hat hier aber noch keiner geschrieben. Und ein Längsregler für 10A ist ein ganz netter Brummer.
Oder man verwendet gleich auch einen Kfz-Regler.
Was ist das? Die einzigen KFZ-Regler, die ich kenne, sind in eine Lichtmaschine eingebaut und bei einem Trafo völlig unbrauchbar.
Ohne die genauen Einzelheiten zu kennen glaube ich sogar, dass
…
handelt. Aber das ist alles Sache der Auslegung.
Da stimme ich Dir allerdings zu.
Also zusammenfassend: Der Fragesteller sollte mal ein paar zusätzliche Informationen rausrücken, bevor man ihm helfen kann…
Meine Frage: Gibt es eine Faustregel wie viel µF die
Kondensatoren am Gleichrichterausgang benötigen?
Ich meine mal so etwas wie 1500µF pro 1A gehört zu
haben bin aber nicht sicher!
Ja, ca. 1000uF pro 1A sind ein guter Wert für einfache
stabilisierte Stromversorgung mit ausreichend hoher
Rohspannung, so daß der Regelbereich groß genug bleibt.
Nen tip zur Beseitigung/weiteren Siebung der Brummspannung
wäre auch gut!
Welche Anforderungen gibt es ???
Welche Anwendung? Welche sonstigen Randbedingungen?
Bei 12V/10A lohnt in jedem Fall ein Schaltregler.
Dann kann man aber auch eine höhere Rohspannung bis ca.
30V ansetzen, so daß die notwendigen Ladekond. auch
kleinere Kap. haben dürfte.
Für den Preis eines so großen Ringkerntrafos bekommst Du
aber evtl. auch schon fast ein fertiges Schaltnetzteil
(ca. 100€).
Das Basteln mit solchen Leistungen erfordert auch etwas
Erfahrungen, sonst qualmt es schnell mal.
Gruß Uwi
Die einzigen KFZ-Regler, die ich kenne, sind in
eine Lichtmaschine eingebaut und bei einem Trafo völlig
unbrauchbar.
Ich gebe zu, mit dem neueszen Stand der Kfz-Elektronik bin ich nicht mehr sehr vertraut. Aber als wir in den 90er Jahren unsere mobilen Hochleistungs 24V= Netzstationen betrieben mit zwei bis vier großen LKW-Akkus, da gab es noch Regler (getrennt von der Lichtmaschine) die nach der Gleichrichtung des Lichtmaschinen-Drehstroms die Umschaltung des Ladestroms besorgten. Allerdings hatten wir noch durch folgende Steuerrelais die Logik verändert.
Es handelte sich außerdem um extreme Einsatzbedingungen. Test von Servokreisen mit Stromentnahmen von bis zu 300 A für 10 bis 20 sek. im 20% Aussetzerbetrieb. Aber es war die einfachste und billigste Alternative.
Aber die Ladespannung knapp unter der Gasungsspannug zu kappen ist einfacher.
Mit freundlichen Grüßen
Alexander Berresheim
Ich habe vor mit ein Festspannungsnetzteil von 230V auf 12V/
mit ca.10A zu bauen. DAzu verwende ich einen Ringkerntrafo und
einen Brückengleichrichter um die Wechselspannung
gleichzurichten.
Am Billigsten und Besten kommst du weg, wenn du ein PC-Netzteil verwendest. Egal ob ATX oder AT. Bei ATX hast du die Chance, dass neuere Netzteile (die als P4-kompatibel gelten) bei 12V enorme Ströme (30A aufwärts) liefern können. Und das sehr glatt.
Schau dir die Stecker-Belegung von ATX an, denn da musst du eine Brücke vom Power-On Draht zum GND legen. Da du aber sowieso basteln musst, kannst du auch gleich das Netzteil aufschrauben und drinnen alle Drähte abzwiscken, die du nicht brauchst bzw. den Power-On Draht gleich mit GND verlöten/zusammenklemmen. Die Drahtfarb-Belegung findest du unter http://www.compute-aid.com/atxspec.html.
Am Billigsten und Besten kommst du weg, wenn du ein
PC-Netzteil verwendest. Egal ob ATX oder AT. Bei ATX hast du
die Chance, dass neuere Netzteile (die als P4-kompatibel
gelten) bei 12V enorme Ströme (30A aufwärts) liefern können.
Und das sehr glatt.
> Das habe ich auch schon versucht…das wäre auch das Optimum, ABER…das Problem ist, dass das Netzteil ja +5V, +12V und GND hat. Wenn ich jetzt auf dem 12V anschluss aber auch wirklcih 12V haben will, dann muss ich den 5V anschluss erst belasten. Erst wenn über den 5V anschluss ein recht hoher strom (1A reichen nicht ganz aus) fließt dann krieg ich auch 12V raus. Ansonsten liegt die Spannung nur bei ca 10V und das is zu wenig.
Schau dir die Stecker-Belegung von ATX an, denn da musst du
eine Brücke vom Power-On Draht zum GND legen. Da du aber
sowieso basteln musst, kannst du auch gleich das Netzteil
aufschrauben und drinnen alle Drähte abzwiscken, die du nicht
brauchst bzw. den Power-On Draht gleich mit GND
verlöten/zusammenklemmen. Die Drahtfarb-Belegung findest du
unter http://www.compute-aid.com/atxspec.html.
> Das habe ich auch schon versucht…das wäre auch das
Optimum, ABER…das Problem ist, dass das Netzteil ja +5V,
+12V und GND hat. Wenn ich jetzt auf dem 12V anschluss aber
auch wirklcih 12V haben will, dann muss ich den 5V anschluss
erst belasten. Erst wenn über den 5V anschluss ein recht hoher
strom (1A reichen nicht ganz aus) fließt dann krieg ich auch
12V raus. Ansonsten liegt die Spannung nur bei ca 10V und das
is zu wenig.
Sowas hab ich auch schon mal gesehen, das war aber ein altes AT Netzteil. Mit allen neueren ATX-Netzteilen (2-3 Jahre alt), die ich probiert habe, gibt es dieses Problem aber nicht. Es kann zwar sein, dass sich die Spannungen je nach Last gegenseitig beeinflussen, aber statt 12V nur 10V hab ich nicht gemessen.