Hallo,
ich weiß gar nicht genau, ob ich hier richtig bin… Müsste ich vielleicht eher bei „Astronomie“ posten? Wie dem auch sei, vielleicht interessiert die u.a. Frage, mit der ein Bekannter mich jüngst konfrontierte. Ich habe mich schon umgetan, so richtig aber keine Antwort gefunden. Wenn ihr schlauer seid, immer heraus damit 
Gruß,
Eva
„…sprachen über die 12 Stämme Israels und deren Zustandekommen. Die Sache mit den „12 Stammvätern“ ist natürlich ein Mythos, aber weshalb waren es gerade 12 Stämme? Das erinnerte uns an die besondere Bedeutung der Zahl 12 - Tierkreiszeichen, griechische/römische Gottheiten etc.
Bis dahin hatte ich diese Zahlenbedeutung immer ganz selbstverständlich auf die Synchronisation von Sonnen- und Mondjahr geschoben: Die Zahl 12 als Sinnbild der Vollkommenheit, weil ein Jahr in (ca.) 12 Monate zerfällt. (…) …wies mich darauf hin, dass es 13 volle Mondmonate sind, die in einem Jahr Platz haben.
Dafür gibt es nur eine Erklärung: Die Zahl 12 als „vollkommene“ Zahl und die 13 als Unglückszahl war schon vor der Kalendersynchronisation festgelegt und so bedeutsam, dass man den 13. Monat aus dem Jahr getilgt hat (wie heute das 13. Stockwerk aus manchen Hochhäusern etc.). Da die Bedeutung der Zahl 12 nicht nur bei den Mittelmeerkulturen, sondern auch z.B. in China zu finden ist, muss dieses Phänomen alt sein, älter als die chinesische Kultur und zumindest so alt wie die frühägyptische. Und so bedeutsam, dass in 7000 Jahren danach nie eine Kultur auf die Idee gekommen ist, Sonnen- und Mondjahr korrekt in Einklang zu setzen.
Da stellt sich doch für mich die Frage: Warum? Wo ist der 13. Monat geblieben?“