Hallo,
Es gibt natürlich eine Untergrenze, aber an sich ist der
Alterunterschied völlig normal.
Man sagt immer, dass Mädchen in dem Alter reifer sind als
Jungs. Das kann ich so nicht bestätigen, aber sie wollen
einfach einen Partner, der deutlich reifer ist als sie selbst,
zu dem sie in gewisser Weise aufblicken können. Und dafür muss
er gewöhnlich älter sein.
Das ist die männliche Sichtweise - die Mädels wolle zu einem Aufblicken, ja ja.
Ich habe zwei Kinder, Junge und Mädchen, der Junge ist knapp 2 Jahre älter, beide in der Pubertät.
In Punkto soziale Fähikeiten bemerke ich bei meinem Sohn eher Rück- als Fortschritte während die jüngere Schwester in der Hinsicht laufend punktet.
Bis mein Sohn auf dem sozial-intelligenten Stand seiner Schwester ist, werden noch etliche Jahre vergehen - falls er es überhaupt dahin schafft, was mich, ehrliche gesagt, schon wundern würde.
Kein Wunder also, dass 13 jährige Mädchen kein Interesse an Jungs unter 16 haben - die haben sozial überwiegend sehr viel weniger drauf als die Mädchen und Imponieren, womit erwachsene Männer das soziale Defizit später wett machen, können sie auch noch nicht.
Als ich in dem Alter, so um die 16, war, hatte ich unter
Gleichaltrigen nur bei denen Chancen, die „übrig“ geblieben
waren. Die „kleinen Mädchen“, so ab 12 haben mich angehimmelt.
Weil man mit denen aber, vor nunmehr fast 50 Jahren,
natürlich auch im harmlosen Sinn, keineswegs etwas anfangen
konnte, musste ich schon ein paar Jahre warten, bis ich „reif“
für die 16jährigen war.
Also meine ältere Schwester hat selbst vor knapp 50 Jahren und damals 12 jährig durchaus ältere Jungs (16 bis 19) gefunden, die harmlos etwas mit ihr anfangen konnten. Aber meine Schwester war natürlich nicht so harmlos, das unseren Eltern auf die Nase zu binden.
Mein Fazit nach Kinderbeobachtung: die Mädchen sind sehr viel früher sehr viel beziehungsreifer als die Jungs. Machen sich Gedanken über Beziehungen, nicht nur zu Jungs, sondern zu allen, kümmern sich darum, dass Beziehungen funktionieren, auch innerhalb der Familie, also ganz allgemein, sind aber auch Streit- ud experimentierfreudig. Testen aus, wie man Streit wieder schlichtet und wie weit man gehen kann. Anschließend, also mit 12 bis 15 Jahren, können sie recht gut mit Beziehungen umgehen, auch wenn sie da immernoch experimentieren und den Eltern den letzten Nerv zu rauben im Stande sind - die freiwillige Entschuldigung für das furchtbare Verhalten vom Vortag kommt an.
Jungs leben in der vorhandenen Beziehung vor sich hin, befolgen Vorschriften (oder verstoßen nur heimlich dagegen), um nichts zu gefährden, halten quasi den Status Quo aufrecht - wie das geht wissen sie und auf Experimente lassen sie sich kaum ein, weil sie nicht wissen, wie sie wirken und wie mit der Wirkung umzugehen ist. Srteiten und sich entschuldigen etc. ist den meisten Jungs und auch vielen Männern eher fremd.
Gruß, Nemo.