13jährige mit 'Brust-Phobie'

Hi,

hab jetzt den Thread nur kurz überflogen und fand die Antworten eigentlich überwiegend hilfreich - im Gegensatz zu Dir. Geschmäcker sind verschieden:smile:)

Ich (bzw. all die Erwachsenen) sagen ihr immer wie doof das
aussieht,

„Großer Bruder“ hin oder her, mit welchem Recht nimmst Du Dir so eine Aussage raus? Klingt wenig einfühlsam, so’n bißchen nach Trampelpferd. Und Du willst ein großer Bruder sein???

Mensch, sag ihr doch, daß es gut aussieht, daß sie sich bald das Geld dafür sparen kann und es nicht mehr nötig haben wird, so etwas zu tragen, daß das manchmal ganz schnell gehen kann, daß die Oberweite zunimmt und so weiter…

Das Mädchen ist 13 und mitten in der Pubertät. Ich erinner mich wie es mir damals ging. Bei mir begannen sich unter dem Turnanzug die Brustwarzen abzuheben, dies war mir wahnsinnig unangenehm und peinlich. Ab da zog ich jedes Mal beim Turnen noch ein Unterhemd unter den Anzug und schwitzte dafür ganz gemein.

Mir gehen da immer die Argumente aus. Gibt es etwas, womit man
sie „beruhigen“ kann, oder was sie tun kann?

Ach so, Du willst sie „beruhigen“: Schenk ihr nen schicken Push-Up und sie wird sich freuen.

Gruß,
Christiane

Finde ich auch …
Hallo Andreas

Ich finde es nur sehr traurig, das wir in einer Gesellschaft
leben, in der sich niemand mehr so wohlfühlen darf wie er ist,
sondern sich einem Bild anpassen muß, damit die anderen einen
Akzeptieren.

Das finde ich auch.

Aber wenn das Kind aber nunmal in einer solchen Gesellschaft lebt, und sich gezwungen fühlt, sich einem Bild anzupassen (das ihr übrigens wahrscheinlich gefällt), dann aber mit ihrem Push-up-BH von den Erwachsenen nicht akzeptiert wird, dann hat sie ja gar keine Möglichkeit mehr, irgendwas Akzeptables zu machen.

Da kriegt es dann von der ‚Gesellschaft‘ Druck, und von euch Erwachsenen Gegendruck. Das ist auch keine schöne Situation.

Wer gegen den Druck der Gesellschaft angehen will, der soll das tun, das finde ich gut. Aber er sollte es selber tun, und nicht die Kinder vorschicken.

Im übrigen finde ich es sehr unpassend, wenn ein männlicher Erwachsener (auch wenn es der eigene Vater wäre) den BH einer 13-jährigen derartig zum Thema macht.

Viele Grüße
Simsy

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Hallo Andreas,
du hast die Ansichten der „Mädels“ hier ja gelesen. Ist wohl nichts ungewöhnliches, und Jungs haben wohl auch gewisse „aufgezwungene“ Bedürfnisse. ABER:

…in der sich niemand mehr so wohlfühlen darf wie er ist,
Und wenn eine 13jährige schon Komplexe bekommt,
Fakt bleibt, das ich zu ihr ein gutes „Großer Bruder“
Verhältnis habe und ich sehr gut und offen mit ihr über das
Thema sprechen kann.
… Ich wollte aber vermeiden, das
sie sich deswegen schlechter fühlen muß.

Ich sehe es ähnlich. Es geht nicht um Zufriedenstellung der Bedürfnisse des Mädels alleine, indem sie die Erlaubnis für PushUP-BHs erhält. Ein gewisses Maß an Selbsterkenntnis sollte man auch jungen Menschen vermitteln. Die eigene Unvollständigkeit vorsichtig vermitteln. Nicht nur den Wettbewerb mit anderen klaglos hinnehmen und bedenkenlos zustimmen. Selbstbewusstsein lernt sie dadurch nicht.

Vielleicht kann ich deiner Verärgerung etwas Ausdruck verschaffen:
Angenommen, du hättest folgendem Fall zur Debatte gestellt:
13-jähriges Mädchen, Tochter einer Hartz IV-Empfängerin, hat Bedürfnisse nach Markenklamotten. Nicht finanzierbar. Wie soll ich mich verhalten?
Ich wette, du hättest Tipps und Hilfestellung en masse bekommen, die dich in deiner Argumentation unterstützen.

Bleiben jetzt für mich die Fragen: Weshalb geben dir die „Mädels“ hier negative Antworten, die dir nicht so gefallen? Weil sie möglicherweise zu ihrer Zeit „keinen großen Bruder“ wie dich hatten? Der ein gerüttelt Maß „vernünftiger“ Ansichten und Verständnis vorgebracht hatte? Oder vorbringen möchte.
Oder trennen sie einfach materielle und immaterielle Bedürfnisse in ihrer Argumentation?

Ich finde deine Fragestellung klasse. Wobei ich dein in Anführungszeichen gesetztes „beruhigen“ anders als andere hier interpretiere.

Don´t worry.

Gruß
Der Franke

Hallo Franke,

nun, ich bin hier eines der wenigen Nicht-Mädels, und habe mich trotzdem kritisch geäußert.

Es geht nicht um Zufriedenstellung der
Bedürfnisse des Mädels alleine, indem sie die Erlaubnis für
PushUP-BHs erhält.

Ich möchte schon anmerken, daß dieses Mädchen nicht einmal seine Tochter ist, und es somit überhaupt nicht in seine Kompetenz fällt, ihr eine solche „Erlaubnis“ zu erteilen oder nicht, oder sonstige Erziehungsgewalt (wurde das nicht früher so genannt?) auszuüben.

Dieses sich in einen, nun ja, BH hineinverbeißen macht auf mich den Eindruck von, höflich ausgedrückt, überzogenem pädagogischem Sendungsbewußtsein.

Grüße,

I.

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Hallo Idomeneo,

Ich möchte schon anmerken, daß dieses Mädchen nicht einmal
seine Tochter ist,

Ist dies relevant? Sie vertraut ihm und hat möglicherweise keinen anderen Ansprechpartner in solchen Dingen. Die tatsächliche Situation („großer Bruder“) können wir beide wohl nicht beurteilen.

und es somit überhaupt nicht in seine
Kompetenz fällt, ihr eine solche „Erlaubnis“ zu erteilen oder
nicht, oder sonstige Erziehungsgewalt (wurde das nicht früher
so genannt?) auszuüben.

Hat er dies getan? Das Thema „Erlaubnis“ habe ich missverständlich angebracht. Es erscheint mir etwas oberflächlich, die Probleme des Mädchens mit einem PushUp ruhig zu stellen. Dem eigentlichen Problem des Mädchens nähert man sich dadurch keineswegs. Andreas versucht es, m.E.

Dieses sich in einen, nun ja, BH hineinverbeißen macht auf
mich den Eindruck von, höflich ausgedrückt, überzogenem
pädagogischem Sendungsbewußtsein.

Ich sehe dies etwas entspannter und weniger voreingenommen. Für einen Misstrauensvorschuß gibt es eigentlich keinen Anlass.

Lies nochmal das UP und den Beitrag von Andres in diesem Teilthread (so erst recht) hier. Dann wirst du verstehen, was ich mit Misstrauensvorschuß und Voreingenommenheit meine. Reine Einstellungssache, wie man eine Sache angeht.

Gruß
Der Franke

Hallo

Ich möchte schon anmerken, daß dieses Mädchen nicht einmal
seine Tochter ist,

Ist dies relevant?

Ja, irgendwie schon.

Sie vertraut ihm …

Wie kommst du darauf?

und hat möglicherweise
keinen anderen Ansprechpartner in solchen Dingen.

Mir ist es nicht zum Ausdruck gekommen, dass sie ihn in der Sache irgendwie um Rat gefragt hätte. Es ist umgekehrt, sie ist seine Ansprechpartnerin, jedenfalls in dieser Angelegenheit.

Die tatsächliche Situation („großer Bruder“) können wir beide wohl
nicht beurteilen.

Das stimmt natürlich

Es erscheint mir etwas
oberflächlich, die Probleme des Mädchens mit einem PushUp
ruhig zu stellen.

Niemand hat versucht, ihre Probleme mit einem Push-up ruhigzustellen. Es ist doch ihr eigener Wille und ihre eigene Idee, diesen PushUp zu tragen.

Ich halte es nur für sehr wahrscheinlich, dass es überhaupt kein großes Problem gäbe, wenn sich die Erwachsenen nicht da mit guten Ratschlägen einmischen würden.

Ich hab das selber erlebt, wie das ist, wenn man mit 13 mal ein neues weniger kindliches Auftreten ausprobiert, und dann die gesamte Verwandtschaft auf einen einredet und ein Riesentheater veranstaltet nur wegen irgendeines uninteressanten (und sich schnell wieder von alleine legenden) Quatsches wie z. B. einer vielleicht tatsächlich nicht sehr schönen, aber gerade modernen Frisur (oder hier in diesem Fall einem BH). Das ist sehr schrecklich kann auch ganz erhebliche Entwicklungsstörungen auslösen.

Dem eigentlichen Problem des Mädchens nähert
man sich dadurch keineswegs.

Das Hauptproblem dieses Mädchens sind bestimmt die Erwachsenen, die das versuchen:

Andreas versucht es, m.E.

Genau.

Lies nochmal das UP und den Beitrag von Andres in diesem
Teilthread (so erst recht) hier. Dann wirst du verstehen, was
ich mit Misstrauensvorschuß und Voreingenommenheit meine.

Das ist zwar nicht an mich gerichtet, aber wenn du ein Argument hast, dann bring es bitte verständlich an, und nicht mit „Lies noch mal…“. Es weiß doch keiner, was man da deiner Meinung nach rauslesen muss. Das UP der der o.g. Beitrag in diesem Teil-Thread wurde bestimmt von allen gelesen.

Viele Grüße
Simsy

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Hallo auch,
erstmal ein paar spontan negativ ausgerichtete Gegenfragen:

Ich möchte schon anmerken, daß dieses Mädchen nicht einmal
seine Tochter ist,

Ist dies relevant?

Ja, irgendwie schon.

Weshalb?

Sie vertraut ihm …

Wie kommst du darauf?

Wie kommst du aufs Gegenteil? Hat er nicht wiederum mit ihr gesprochen?

und hat möglicherweise
keinen anderen Ansprechpartner in solchen Dingen.

Mir ist es nicht zum Ausdruck gekommen, dass sie ihn in der
Sache irgendwie um Rat gefragt hätte.

Gehst du dann von vornherein zwangsläufig davon aus, dass er sich aufdrängt?

Es ist umgekehrt, sie
ist seine Ansprechpartnerin, jedenfalls in dieser
Angelegenheit.

Wegen: und ich sehr gut und offen mit ihr über das Thema sprechen kann.?

Es erscheint mir etwas
oberflächlich, die Probleme des Mädchens mit einem PushUp
ruhig zu stellen.

Niemand hat versucht, ihre Probleme mit einem Push-up
ruhigzustellen. Es ist doch ihr eigener Wille und ihre eigene
Idee, diesen PushUp zu tragen.

Woraus schliesst du dies, und dass sie sich mit Push-up wohlfühlt/ihre Probleme gelöst sind?

Ich hab das selber erlebt, wie das ist, wenn man mit 13 mal
ein neues weniger kindliches Auftreten ausprobiert, und dann
die gesamte Verwandtschaft auf einen einredet und ein
Riesentheater veranstaltet nur wegen irgendeines
uninteressanten (und sich schnell wieder von alleine legenden)
Quatsches wie z. B. einer vielleicht tatsächlich nicht sehr
schönen, aber gerade modernen Frisur (oder hier in diesem Fall
einem BH). Das ist sehr schrecklich kann auch ganz erhebliche
Entwicklungsstörungen auslösen.

Ich habe auch meine diversen Kindheitserfahrungen und gehe Probleme meiner Kids eben in manchen Dingen deshalb anders an. Und erlaube mir auch, wenn es an mich herangetragen wird, meine Ansichten anderen Personen zu vermitteln. Ohne überzogenes pädagogisches Sendungsbewußtsein (sag ich mal so :smile:.

Dem eigentlichen Problem des Mädchens nähert
man sich dadurch keineswegs.

Das Hauptproblem dieses Mädchens sind bestimmt die
Erwachsenen, die das versuchen

Sicher? Nicht eher die Freunde, Schulkameradinnen?

Andreas versucht es, m.E.

Genau.

hehehe

mit „Lies noch mal…“. Es weiß doch keiner, was man da deiner
Meinung nach rauslesen muss. Das UP der der o.g. Beitrag in
diesem Teil-Thread wurde bestimmt von allen gelesen.

Misstrauensvorschuss und Voreingenommenheit:
Warum postest du eigentlich hier? Um deine bereits bestehende Meinung bestätigt zu bekommen? Dann kannst du dir dein Posting hier sparen.
Laut Ursprungsposting ist es nicht seine Tochter, sondern die einer Bekannten - vielleicht liegt das eigentliche Problem ganz woanders.
einer von den Herrschaften, die vorher wissen, welche Antwort sie gerne hätten. Dann würde mich jetzt mal interessieren: Welche Antwort wäre dir denn genehm gewesen?
Zugegeben, ich war etwas missgelaunt, weil sich die Ursprungsfrage aufgrund des Hin und Her aufgeschaukelt hat (und Andreas hat seinen wesentlichen Beitrag dazu geleistet). Vielleicht hat er sich ungeschickt ausgedrückt. Aber er sieht nun mal weder Problem noch Lösung im Push-up. Er möchte auch auf andere Dinge verweisen.

Die Antwort von Idomeneo war ein schlichtes Satz-Picking, auf ein Nebengleis von Vermutungen führend. Die wesentlichen Bestandteile meines Postings hat er m.E. überlesen.

Spätabendliche Grüße
Der Franke

Hallo Franke,

Du hast natürlich recht damit, daß wir die tatsächliche Situation nicht wirklich kennen und nicht beurteilen können. So bleibt viel Freiraum für Interpretationen und Projektionen. Deshalb assoziiere ich meine eigene Jugend-Erinnerungen hinzu, und aufgrund dieser Erinnerungen habe ich eine abgrundtiefe Abneigung gegen Herum-Erzieherei.

Trotzdem meine ich, Neigung zur Konformität in Äußerlichkeiten, um von den Gleichaltrigen akzeptiert zu werden, sind ebenso wie Unsicherheiten infolge von körperlichen Veränderungen während der Pubertät ziemlich normal, das darf man nicht durch der Brille des Erwachsenen sehen. Ich sehe da überhaupt keinen Anlaß, es „heftig“ zu finden, daß sich „schon eine 13-jährige“ nicht wohl fühlen könne, so wie sie ist. Das würde ich entspannter sehen. Wenn z. B. ein erwachsener 30-jähriger sich nicht wohl fühlt, so wie er ist: das ist etwas anderes und man kann das nicht vergleichen.

Weiters scheint mir ein gewisser Respekt im Umgang (gegenüber diesem Mädchen) zu fehlen: niemand käme bei einer erwachsenen Frau auf die Idee, ihr ihre Unterwäsche vorschreiben zu wollen. Bei einem 13-jährigen Mädchen sollte es anders sein? - Eine Haltung des grundsätzlichen Respekts, auch vor ihren Problemlösungsversuchen, könnte die nicht eher zu einem gesunden Selbstbewußtsein beitragen als solche Interventionsversuche?

Schließlich hat Andreas sich nicht die Mühe gemacht, hier eventuell entstandene Mißverständnisse zu klären, sondern statt dessen lieber pauschal ziemlich sauer auf Antworten reagiert, die seiner Meinung nach daneben liegen. Was meine Skepsis auch nicht gerade vermindert.

Grüße,

I.

Hallo

Ist dies relevant?

Ja, irgendwie schon.

Weshalb?

Weil der Vater irgendwie ‚zuständig‘ für alle Probleme der Tochter. Dann würde ich das nicht ganz so befremdend finden.

Sie vertraut ihm …

Wie kommst du aufs Gegenteil? Hat er nicht wiederum mit ihr
gesprochen?

Ich komme nicht unbedingt aufs Gegenteil. Nur weist gar nichts darauf hin, dass sie sich ihm mit irgendeinem Problem anvertraut habe. Er ist derjenige, der sie auf dieses Thema immer wieder anspricht. Das hat er geschrieben.

Gehst du dann von vornherein zwangsläufig davon aus, dass er
sich aufdrängt?

Ja.
Erstens schreibt er im UP, dass er bzw alle Erwachsenen ihr immer wieder sagen, wie DOOF das aussieht. Um solche Äußerungen hat sie bestimmt nicht gebeten. Außerdem kann ich mir einfach keine 13-jährige vorstellen, die von sich aus einem erwachsenen Bekannten anvertraut, dass sie ihren BH nur trägt, weil die Mitschüler das unbedingt wollen oder so.

Auch schon dieses ‚mir gehen die Argumente aus‘ weist darauf hin, dass auf das Kind eingeret wird, das Kind aber wohl auch Gegenargumente bringt.

Es ist umgekehrt, sie
ist seine Ansprechpartnerin, jedenfalls in dieser Angelegenheit.

Wegen: und ich sehr gut und offen mit ihr über das
Thema sprechen kann.
?

Ich fand es jedenfalls sehr deutlich, dass er mit ihr drüber reden bzw. ihr seine Ansichten aufzwingen möchte. Und zwar will er sie dazu bringen, keinen PushUp mehr zu tragen und sich damit wohlzufühlen.

Dass sie das Gespräch mit ihm gesucht habe, steht da nirgends.

Es ist doch ihr eigener Wille und ihre eigene
Idee, diesen PushUp zu tragen.

Woraus schliesst du dies, …

Das schließe ich daraus, dass ihn trägt.

…und dass sie sich mit Push-up
wohlfühlt/ihre Probleme gelöst sind?

Das schließe ich aus nichts. Aber angenommen, sie hätte tatsächlich genau nur das Problem, wie Andreas es geschildert hat, dass sie nämlich meint, diesen BH wegen der Mitschüler tragen zu müssen. Was hilft es denn, wenn die Erwachsenen ihr dann sagen, das sähe doof aus? Damit stärken die bestimmt nicht ihr Selbstbewusstsein.

Im übrigen bezweifle ich ein bisschen, dass sie den BH wegen gesellschaftlichem Druck trägt. Vielleicht findet sie den PushUp einfach nur toll, ist aber durch das Gerede der Erwachsenen in der Defensive und versucht, die Verantwortung für ihr PushUp-Tragen an ihre Mitschüler abzugeben, und das Tragen des PushUps als unabweisbaren Zwang darzustellen.

Ich habe auch meine diversen Kindheitserfahrungen und gehe
Probleme meiner Kids eben in manchen Dingen deshalb anders an.
Und erlaube mir auch, wenn es an mich herangetragen wird,
meine Ansichten anderen Personen zu vermitteln. Ohne
überzogenes pädagogisches Sendungsbewußtsein (sag ich mal so

-).

Ich verstehe nicht, was du damit sagen willst … sorry …

Das Hauptproblem dieses Mädchens sind bestimmt die
Erwachsenen, die das versuchen

Sicher? Nicht eher die Freunde, Schulkameradinnen?

Kann sein, dass die auch ein Problem sind. Betonung liegt auf auch. Dann hat sie 2 große Probleme, die Mitschüler und die Erwachsenen.

Ich muss allerdings auch sagen, dass mir die ganze Geschicht auch insbesondere deswegen so extrem daneben vorkommt, weil es sich um einen erwachsenen Mann und den BH und den Busen einen heranwachsenden Kindes handelt, was der da immer zum Thema macht. Ich finde, der sollte sich da wirklich raushalten. Da hat der gar nicht so genau hinzugucken.

Vielleicht hat er sich ungeschickt ausgedrückt.

Das bestimmt.

Aber er sieht nun mal weder Problem noch Lösung im Push-up.

Ein Problem scheint er aber schon darin zu sehen. Es scheint doch eins seiner pädagogischen Ziele zu sein, dass sie keinen Push-up mehr trägt.

Und irgendwie sieht er damit nämlich wohl eine Lösung im Push-up, nämlich im Keinen-Pushup-Tragen. Es scheint mir ein bisschen so, als wäre in seinen Augen das Problem gelöst, wenn sie keinen mehr trägt.

Er möchte auch auf andere Dinge verweisen.

Dann vielleicht nicht mehr.
Dass sie ihn evtl. nur wegen das Druckes der Erwachsenen dann nicht mehr trägt, das ist dann wohl was anderes.

Viele Grüße
Simsy

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Cess,

man sollte dir die Tastatur wegnehmen, damit mal endlich die Foren ohne dumme Kommentare ablaufen. Meinen Artikel hast du auch mitversaut

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