14 - jährige Ausreißerin

Hallo ihr Experten!

Was macht man, wenn ein Mädchen, bei deiner Tochter ankommt, sie erzählt, sie habe schon eine Nacht nicht zuhause geschlafen, ihre Eltern würden sie bereits suchen, und sie wollte auch nicht zurück nachhause?

Weder Telefonnummer, noch Nachname, noch Adresse der Eltern ist mir bekannt.

Wir kennen sie nur flüchtig, und sie hat einen Hang zum Übertreiben.
Sie wird aber anscheinend Zuhause geschlagen, und hat sich über die Ruhe hier im Haus gewundert.

Ich bin nicht sicher, was wirklich zuhause war.

Sie hat sich anscheinend vorgestern selber mit einem Pinwandstecker ein Bauchnabelpiercing gestochen, das jetzt gerötet aussieht?!?

Anscheinend bekommt sie als 14-jährige kein Taschengeld, ist aber immer sehr gut gekleidet.

Soll ich beim Kinderschutzbund anrufen, sie nach der Telefonnummer der Eltern fragen, ein Gespräch mit den Eltern führen?

Wer kann mir raten?

Vielen Dank im Voraus für jede Hilfe!

MfG, Anne.

Hallo Anne,

klar ist, daß Du etwas unternehmen mußt.
Ich würde die Eltern benachrichten. Das sind die ersten Ansprechpartner. Name und Adresse muß herausfindbar sein und sei es über Deine Tochter. Am besten natürlich über ein möglichst ruhiges Gespräch mit dem betroffenen Mädchen.

Falls die Eltern gewalttätig, gleichgültig oder sonstwie merkwürdig reagieren, würde ich zusätzlich das Jugendamt informieren.

Gruß
Wolfgang

Eigenschutz
Hallo Anne,

wenn eine 14-jährige Rumtreiberin aus einer offensichtlich gewalttätigen Familie in meinem Haus übernachtet, würde ich zunächst auch an den Eigenschutz denken.

Das Mädel kann schließlich um 5 Uhr morgens wieder spurlos verschwunden sein. Sperre also Bargeld, Kreditkarten, Preziosen etc. weg.
Bisher allerdings hat sich das Mädchen offenbar bei Dir gut benommen; also gibt es keinen Grund, die Polizei oder das Jugendamt zu benachrichtigen.

Wenn Du ihr für kurze Zeit Nahrung und Obdach gewährst, dann hast Du genug getan. In eine zerrüttete Familiengeschichte brauchst Du Dich deswegen noch lange nicht hineinziehen zu lassen.

Eine Recherche nach den Eltern bringt Dir wenig. Erstens sind dem Mädchen seine Eltern bekannt, zweitens wirst Du wohl kaum ein erfolgreiches therapeutisches Gespräch mit den Eltern zustandebringen, was drittens auch nicht von Dir verlangt werden kann, und viertens möchtest Du diese Leute vielleicht nicht unbedingt an Deiner Haustüre hämmern lassen.

Vielleicht ist sie morgen weg und kommt nie mehr, vielleicht siehst Du sie oftmals wieder, und vielleicht wünscht sie es sich einmal, daß Du Dich in ihr Leben einmischst.

Bis dahin aber kein Grund zur Aufregung.

Gruß

Wolfgang Berger

Hallo Namensbase *g*

Was macht man, wenn ein Mädchen, bei deiner Tochter ankommt,
sie erzählt, sie habe schon eine Nacht nicht zuhause
geschlafen, ihre Eltern würden sie bereits suchen, und sie
wollte auch nicht zurück nachhause?

Also, wenn ich mir Dein Posting so durchlese, fällt mir auf, daß da ein junges Mädchen übel in Not ist. Warum und wieso sei mal dahingestellt, auf jeden Fall ist sie nun bei Dir. Und Du bist jetzt in der Zwickmühle, einerseits willst Du helfen aber andererseits sprechen da die Bedenken die Wolfgang (?) angesprochen hat dagegen…
Ganz laienhaft würde ich nun erstmal mit Deiner Tochter ein Gespräch führen, wo sie den Gast kennengelernt hat und was ihr Eindruck so ist. Das kann man mit 14 wohl schon beurteilen. Und dann würde ich Deinem Gast einen Deal vorschlagen: Sie kann vorläufig (eventuell mit Zeitlimit) bei Euch wohnen bleiben - falls das möglich ist, ruft aber bei ihren Eltern an und sagt Bescheid, daß es ihr gut geht. Als Alternative würde ich ihr anbieten, sie zur Polizei zu bringen.

Sie hat sich anscheinend vorgestern selber mit einem
Pinwandstecker ein Bauchnabelpiercing gestochen, das jetzt
gerötet aussieht?!?

Uuuups, das klingt irgendwie nicht soo prima - falls der Deal mit dem Eltern-Telefonat geklappt hat kannst Du ja mal versuchen vorsichtig in sie zu dringen. Schließlich bist Du ja der „Gastgeber“

Liebe Grüße

Petzi

Zu Deinem Posting fällt mir nur ein, daß Du ein egoistischer, selbstzufriedener und obendrein vorurteilsbehafteter Sack bist, der typisch für die Generation von Wegguckern und Ignoranten ist !!! Den „Sack“ habe ich mir sehr genau überlegt - mir viel leider nichts anderes ein. „Eine Rumtreiberin aus einer offensichtlich gewalttätigen Familie“ - das ist das einzige, was Dir einfällt - und ja alles wegschließen — halt nur Deine paar Mücken zusammen - das Kind wird Dich sonst ausrauben. Vielleicht schneidet Sie Dir Nachts noch die Kehle durch !! Vielleicht ist Sie ja morgen weg, also kein Grund zur Aufregung !! Da fehlen mir die Worte. Ich wünsche Dir, daß Du in einer Notlage mal einem Menschen wie Dir begegnest ! Dann viel Spaß !
Ray !

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Ich wünsche Dir, daß Du
in einer Notlage mal einem Menschen wie Dir begegnest ! Dann
viel Spaß !

…er hat ja nicht geschrieben, daß man nicht helfen sollte. Und das eine schließt das andere nicht aus!

Meint

J.

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Hallo RayWhite,

Dein Beitrag ist nicht mehr nur eine Frechheit, sondern sogar ein justiziables Beleidigungsdelikt. Damit ist er ein schöner Beleg dafür, daß ich recht habe.

Ich habe allerdings Verständnis, weil ich weiß, daß Jugendliche schon mal über die Stränge schlagen.

Gruß

Wolfgang Berger

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Dann
viel Spaß !
Ray !

Tach,
(Emotionen mal zur Seite gelegt.)
Was würdest Du machen?

Werner

Hallo RayWhite,

Dein Beitrag ist nicht mehr nur eine Frechheit, sondern sogar
ein justiziables Beleidigungsdelikt. Damit ist er ein schöner
Beleg dafür, daß ich recht habe.

Ich habe allerdings Verständnis, weil ich weiß, daß
Jugendliche schon mal über die Stränge schlagen.

Gruß

Wolfgang Berger

Es fällt mir bei Leuten wie Dir nicht schwer, auch mal eine Emotion raus zu lassen ! Ich glaube, wenn Du mir gegenüber gestanden hättest, dann hätte ich Dir eins aufs Maul gegeben. Dann hättest Du einen „justiziables Delikt“ gehabt! Wenn Du glaubst, daß hier ein Jugndlicher „über die Stränge“ schlägt, dann liegst Du, wie bei allem andern, so falsch, wie nur was. Ich bin 42 Jahre alt, Informatiker und mit jede Menge Erfahrung (ehrenamtlich) in der Betreuung und dem Umgang mit Jugendlichen ausgestattet. Ich will mich hier nicht selbst darstellen - ich will nur einer engen Stirn, wie Du es bist, klar machen, daß Sie von jemanden angegangen wird, von dem sie das wahrscheinlich nicht erwartet hätte. Es gibt eben viele Ignoranten - ich bin keiner ! Und gegen Leute wie Du es bist wehre ich mich heftig!! Daß das klar ist ! Und übrigens: ich vermittle Jugendlichen niemals gewalttätiges Gedankengut. Ich höre nämlich Deinen tiefschürfenden Konter schon anrauschen „Ja, ja - erzählt mir was von aufs Maul hauen und betreut Jugendlich - da müssen wir den Staatsanwalt einschalten“.
Ray

Ich schließe mich uneingeschränkt dem Posting von Wolfgang Dreyer an.
Das ist die einzige Möglichkeit.
Schwierigkeiten werden die folgenden sein:
Wenn dem Mädchen schon genügend Gewalt angetan wurde, wird es auch in den nächsten Wochen kein Vertrauen fassen. Das ist ein langwieriger Prozeß. Über die Tochter wird man auch nur sehr langsam etwas heraus bekommen ! Die beiden werden soetwas wie einen Pakt schließen. Je nachdem, wie stark der Einfluß ist, können sich auch Reaktionen bei der eigenen Tochter zeigen. Mit ihr muß zunächst und schnellstens gesprochen werden, damit sie nicht „für ihre Freundin“ plötzlich blockt. Sie muß die Schwierigkeit der Situation erkennen, mit tragen und so an einer Lösung beteiligt werden. Trotzdem muß man die Eltern ermitteln - vielleicht über die Schule. Alles andere hat Wolfgang Dreyer schon gesagt
Gruß Ray

Mein Vorschlag
Hallo RayWhite,

„Eine Rumtreiberin aus
einer offensichtlich gewalttätigen Familie“ - das ist das
einzige, was Dir einfällt - und ja alles wegschließen — halt
nur Deine paar Mücken zusammen - das Kind wird Dich sonst
ausrauben.

Wer lesen kann, ist im Vorteil. Anne schreibt: „Wir kennen sie nur flüchtig, und sie hat einen Hang zum Übertreiben.
Sie wird aber anscheinend Zuhause geschlagen, und hat sich über die Ruhe hier im Haus gewundert.“

Anders ausgedrückt, das Mädchen erzählt häufig die Unwahrheit, so das es merklich auffällt. Auf der anderen Seite nimmt sie an, dass das Mädchen geschlagen wird.
Für diese Annahme gibt es drei Möglichkeiten;
1.) erkennbare Verletzungen
2.) eine erkennbare Angst vor körperlicher Nähe
3.) das Mädchen hat es erzählt

In den ersten beiden Fällen würden die Wenigsten schreiben „anscheinend“. Also gehe ich davon aus, dass dies das Mädchen erzählt hat. Z.B. in der Art:
„Bei euch ist es unheimlich friedlich, zuhause muss ich immer Angst haben.“

Kurz gesagt, es ist NICHT offensichtlich, sondern im Bereich des Möglichen, dass die Elten gewalttätig sind.

Die beste Verfahrensweise ist es, dem Mädchen die Wahl zu stellen, ob man sich mit dem Jugendamt oder den Eltern in Verbindung setzt.

Leute überlegt mal. Mit 14 ist das Mädchen noch schulpflichtig. Es auf der Straße rumlungern zu lassen oder als Gast in Familien, WGs oder anderen Unterkünften rumziehen zu lassen ist keine Lösung.

Wenn das Mädchen wirklich misshandelt wird, MUSS das Jugendamt tätig werden. Wenn das Mädchen aber nur gewaltigen Zoff mit den Eltern hat, gibt es durchaus die Möglichkeit, dass sie doch lieber nach Hause will, als sich in die Betreuung des Jugendamtes zu begeben.

Oder siehst du es anders?

Gruß
Carlos

Hallo Anne,
lange habe ich überlegt, ob ich meine Meinung zu diesem Thema kundtue, aber einige Postings gehen so unter die Gürtellinie, dass es mir selbst mit wehtut:

Was macht man, wenn ein Mädchen, bei deiner Tochter ankommt,
sie erzählt, sie habe schon eine Nacht nicht zuhause
geschlafen, ihre Eltern würden sie bereits suchen, und sie
wollte auch nicht zurück nachhause?

Weder Telefonnummer, noch Nachname, noch Adresse der Eltern
ist mir bekannt.

Dieses Thema hatten wir bei einer Klassenkameradin meines Sohnes. Ich hatte das grosse Glück, dass ich im Bekanntenkreis eine Jugendbetreuerin hatte. Die rief ich an, und sie hat uns den Weg aufgezeigt, auf jeden Fall mit dem Mädchen versuchen zu sprechen und ihr die Telefonnummern von einer Jugendbetreuerin zu geben. Wenn du diese nicht weisst, jede Polizeidienststelle hat die Hilfsnummern.

Dann habe ich mit dem Mädchen gesprochen (auch bei ihr hiess es immer, die A… übertreibt und lügt immer) und ihr den Weg mit den Telefonnummern aufgezeigt. Zusätzlich haben wir mit dem Vertrauenslehrer der Schule uns unterhalten, der sehr dankbar über den Fingerzeig war und dem Mädchen auch zur Seite stand, er hat dann auch mit dem Jugendamt zusammengearbeitet.

In unserem Fall hatte sie zwar viel gelogen — das waren aber Hilfeschreie, weil sie mit der Situation zuhause nicht klarkam. Das heisst nicht, die Eltern zu verurteilen oder nicht zu glauben – es ist beim Erwachsenwerden so, dass bei jungen Mädchen oder Jungen durchaus bei diesen der Eindruck entsteht, dass sie zuhause nicht verstanden werden.

Ich habe auch mit der Mutter gesprochen (in diesem Fall waren die Eltern 2 Wochen verreist) — es interessierte sie nicht.

Im Endeffekt hat der Vertauenslehrer helfen können und die Sachbearbeiterin vom Jugendamt – nachdem A. versuchte sich die Pulsadern aufzuschneiden. Und dieses Gefühl — ich habe ihr die Rasierklinge aus der Hand genommen – wünsche ich niemandem in diesem Brett.

Darum: lieber einmal mehr kümmern und Kontakte zum Jugendamt herstellen und nicht als dummerhaftige Jugendlaune abtun. Wegsehen ist gleich selber Tun!!

Wir kennen sie nur flüchtig, und sie hat einen Hang zum
Übertreiben.
Sie wird aber anscheinend Zuhause geschlagen, und hat sich
über die Ruhe hier im Haus gewundert.

siehe oben – es gibt mehr Elend in Elternhäusern, als wir alle wahrhaben wollen, weil Eltern heute auch durch den Stess im Beruf und auch in der Freizeit überfordert sind. Nicht weggucken – Kontakte knüpfen.

Ich bin nicht sicher, was wirklich zuhause war.

Sie hat sich anscheinend vorgestern selber mit einem
Pinwandstecker ein Bauchnabelpiercing gestochen, das jetzt
gerötet aussieht?!?

Anscheinend bekommt sie als 14-jährige kein Taschengeld, ist
aber immer sehr gut gekleidet.

In unserem Fall hatte das Mädchen finanziell alles - aber Kinder wollen bemerkt und geliebt werden und ich denke das eigene Piercing ist ein Hilfeschrei.

Soll ich beim Kinderschutzbund anrufen, sie nach der
Telefonnummer der Eltern fragen, ein Gespräch mit den Eltern
führen?

Kinderschutzbund oder Jugendamt, aber bedräng das Mädchen nicht, nach den Eltern zu fragen – nimm sie ernst und schalte das Jugendamt ein – sie braucht Hilfe.

Und deine Tochter ist überfordert!! Bitte unternimm was - und höre deiner Tochter gut zu - sie braucht dich jetzt auch, weil solch Geschehen das Innerste auch der Jugendlichen berührt. Meinen Sohn hatte es auch sehr mitgenommen, denn mit 14/15 können die solche Situationen auch noch nicht einschätzen.

Wer kann mir raten?

Vielen Dank im Voraus für jede Hilfe!

MfG, Anne.

Hallo RayWhite,

entschuldige bitte, wenn ich Dich für einen delinquenten Jugendlichen gehalten habe. Es lag daran, daß Deine Vika leer ist, und Du mir gegenüber delinquent geworden bist.

Könntest Du mir bitte erklären, warum man Sachen wie z.B. 1000-Mark-Scheine, Kreditkarten, Diamanten, Fahrzeugschlüssel, Feuerwaffen, jugendgefährdende Schriften, edlen Cognac etc. nicht wegsperren sondern offen herumliegenlassen sollte, wenn man Jugendliche zu Gast hat, die man nicht kennt und nicht laufend beaufsichtigt?

Es fällt mir bei Leuten wie Dir nicht schwer, auch mal eine

(…)

darstellen - ich will nur einer engen Stirn, wie Du es bist,

Schön zu wissen, daß Du mich so gut zu kennen glaubst. Mir hast Du Anlaß zu der Vermutung gegeben, daß Du Dich für den Größten hälst, obwohl Du außer einem halben Dutzend Vorurteile nichts gelernt hast.

vermittle Jugendlichen niemals gewalttätiges Gedankengut. Ich

Soweit ich mich entsinne, war ein Vermitteln gewalttätigen Gedankengutes (was meinst Du überhaupt damit?) hier nicht das Thema.

höre nämlich Deinen tiefschürfenden Konter schon anrauschen
„Ja, ja - erzählt mir was von aufs Maul hauen und betreut
Jugendlich - da müssen wir den Staatsanwalt einschalten“.

Das war jetzt das „Ja-ich-bin-schrecklich“-Strategem. Vor dem Kontakt mit Leuten, die auf diesen Trick zurückgreifen müssen, kann ich nur warnen.

Meiner Ansicht nach ist eine so ausgeprägte Unreife und Intoleranz, wie Du sie hier zeigst, i.d.T. keine gute Qualifikation für die Führung von Jugendlichen, man muß ja stets irgendwelche Übergriffe fürchten.

Gruß

Wolfgang Berger

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Hallo, Wolfgang!

Ohne mich in die Diskussion zwischen dir und RayWhite einschalten zu wollen:

Könntest Du mir bitte erklären, warum man Sachen wie z.B.
1000-Mark-Scheine, Kreditkarten, Diamanten, Fahrzeugschlüssel,
Feuerwaffen, jugendgefährdende Schriften, edlen Cognac etc.
nicht wegsperren sondern offen herumliegenlassen sollte, wenn
man Jugendliche zu Gast hat, die man nicht kennt und nicht
laufend beaufsichtigt?

Bei allem Verständnis für die Ordnung oder Unordnung bei dir daheim: Nichts von alledem (vielleicht abgesehen vom Fahrzeugschlüssel) würde ich offen erreichbar rumliegen lassen. Weder bei eigenen noch bei fremden Kindern, weder bei jugendlichem noch erwachsenem Besuch.

Nichts für ungut,
Sams

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Hallo Sams,

Könntest Du mir bitte erklären, warum man Sachen wie z.B.
1000-Mark-Scheine, Kreditkarten, Diamanten, Fahrzeugschlüssel,
Feuerwaffen, jugendgefährdende Schriften, edlen Cognac etc.
nicht wegsperren sondern offen herumliegenlassen sollte, wenn
man Jugendliche zu Gast hat, die man nicht kennt und nicht
laufend beaufsichtigt?

Bei allem Verständnis für die Ordnung oder Unordnung bei dir
daheim: Nichts von alledem (vielleicht abgesehen vom
Fahrzeugschlüssel) würde ich offen erreichbar rumliegen
lassen. Weder bei eigenen noch bei fremden Kindern, weder bei
jugendlichem noch erwachsenem Besuch.

Das sollte jeder für sich so handhaben, wie er es für richtig hält und das hat auch nichts mit Ordnung oder Unordnung zu tun.
Ich habe auch alles offen rumliegen, jedenfalls so offen, dass jeder, der es denn will, diese Dinge in die Finger bekommen kann.
Außer Waffen, die besitze ich nicht, folglich können sie nirgends rumliegen.

Aber ich finde wirklich, in diesem Punkt hat Wolfgang einfach recht.

Lassen wir mal dahingestellt, wie sehr man sich nun für dieses Mädchen engagiert - es ist definitiv eine fremde Person !
Gerade in ihrer Verfassung würde ich ihr erst mal alles zutrauen, ohne das irgendwie böse zu meinen.
Ich könnte es ja glatt verstehen, wenn sie klauen würde.
Ob nun, um Annerkennung zu bekommen, ihren Frust abzulassen oder nur, um sich irgendetwas zu kaufen.

Von daher denke ich schon, dass Vorsicht geboten ist…das ist keine böse Unterstellung, sondern lediglich eine Erfahrung.

Viele Grüße,
Vanessa

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