14-jähriger in 'schlechter Gesellschaft'

Hallo liebe ForumsteilnehmerInnen,

seit einiger Zeit fühlt sich mein 14-jähriger Sohn und sein 13-jähriger Freund geradezu magisch angezogen von einer Clique m.o.w. asozialer Jugendlicher im Alter zwischen 16 und 20. Einige der jungen Leute hatten schon intensiveren Kontakt mit Polizei und Justiz, die meisten sind arbeitslos und ohne Ausbildungsplatz. Letzteres nicht nur wegen der schlechten Wirtschaftslage sondern auch mangels Interesse, Engagement und Schulabschluss. Reden und Erklären hilft nichts. Die beiden Jungen treffen sich immer wieder mit der Clique und verteidigen deren Mitglieder mit „Zähnen und Klauen“. Ich halte den Umgang mit Jugendarrestlern, Knastologen und Haltlosen nicht für die geeignete Gesellschaft für meinen Sohn. Er sagt, wir (die Eltern) hätten nur Vorurteile.
Neulich eskalierte die Sache allerdings. Entgegen meines Verbots wurden mein Sohn und sein Freund gegen Mitternacht unter der Schulwoche(!) von zwei der Kumpels (16 und 17)auf dem Moped abgeholt. Die Herren fuhren in die Stadt, wo sich die Älteren von den beiden Jüngeren qua Taschengeld aushalten ließen, angeblich mit Energy-Drinks. Anschließend stürzte der eine der beiden Mopedfahrer und brach sich den Arm. Nun war guter Rat teuer. Anstatt den Krankenwagen zu rufen, ließen die beiden Älteren meinen Sohn und seinen Freund mitten in der Nacht (mittlerweile war es gegen 2 Uhr morgens)auf einem Parkplatz zurück und suchten eine Unfallklinik auf. Nach längerer Zeit kamen sie wieder; der Eine mit Gipsarm. Dann fuhren sie wieder - mit Gipsarm und auf jedem Moped 2 Personen - 7 km zurück nach Hause. Mein Sohn war um 4 Uhr wieder da. Ich hatte davon nichts mit bekommen, denn ich wähnte ihn ja im Bett.
Aufgrund dessen und einiger unerfreulicher voraus gegangener Ereignisse haben ich und die Mutter des Freundes sofort allseits eine „Kontaktsperre“ verhängt. Wir riefen nacheinander die beiden Mopedfahrer an und verboten ihnen jeglichen weiteren Kontakt (persönlich, Sms oder telefonisch) mit unseren Söhnen. Kaum war das Verbot „in Kraft“ schickte der eine der beiden schon wieder SMS.
Wer hat so etwas schon erlebt und kann mit einen guten Rat geben ?
Gibt es irgendeine rechtliche Möglichkeit die älteren Jugendlichen zu zwingen ein für allemal den Kontakt abzubrechen ?
Wie kann ich meinem Sohn ohne Zwang klarmachen, dass die angehimmelte Clique nichts taugt ? Er hat übrigens genügend „normale“ gleichaltrige Freunde. Die Clique läuft nebenbei mit, quasi als Gegenwelt zum Bürgerlich-Braven.

Gruß
Lexi

Hallo Lexi,

sei froh und dankbar, wenn diese Clique nur „nebenbei“ läuft. Auch wenn’s noch so alt ist: Mit einem Verbot machst Du die Clique erst recht interessant. Vielleicht hätte Dein Sohn nach dem nächtlichen Vorfall selbst eingesehen, daß er mit diesen Leuten nicht befreundet sein will, aber dazu hast Du ihm mit Deinem Verbot wahrscheinlich gar keine Chance gelassen.
Ich bin nicht Mutter sondern war vor 10 Jahren in genau derselben Situation wie Dein Sohn. Du hast letztendlich absolut keine Handhabe in diesem Fall - jedenfalls ganz sicher nicht über autoritäres Auftreten. Dein Sohn wird erwachsen, was er braucht, ist Vertrauen und keine Verbote. Indem es Verbote hagelt, zeigst Du ihm, daß Du ihm nicht vertraust.
Objektiv gesehen hast Du dazu auch keinen Grund, schließlich hat er sich nachts aus dem Haus geschlichen, wohlwissend, daß du das nicht gutheißen oder gar erlauben würdest. Ich denke, ihm sollte klargemacht werden, daß er, wenn er so selbständig agiert, auch in anderen Bereichen selbständiger werden muß, z.B. indem er sich einen Schülerjob sucht und Du mit ihm ausmachst, daß es Taschengeld nur dann gibt, wenn Du weißt, daß er damit keinen Mist baut. Erkläre ihm dazu Deine Unsicherheit und Deine Ängste, dafür wird er mehr Verständnis haben als für Dein bisheriges Vorgehen.
Letztendlich mußt Du ein ganzes Stück darauf vertrauen, daß Du ihm in seinem bisherigen Leben soviel mitgegeben hast, daß er diese rebellische Phase (*räusper* :wink:) gut übersteht.

Alles Gute,
Tanja

Hallo.

Eigentlich kann ich dem, was Tanja geschrieben hat nur zustimmen.
Ich war mit 14 wohl auch nicht das Kind, das Eltern sich wünschen. Habe die ganze Zeit mit Leuten rumgehangen, die nichts besseres zu tun hatten als zu kiffe, zu saufen und Fahrräder zu klauen oder sich zu prügeln. Aber meinst du, ich hätte mir das verbieten lassen? Dafür war ich viel zu coll und viel zu erhaben über alles - dachte ich zumindest!
Meine Eltern haben mir auch gesagt, dass sie meinen Umgang nicht so toll finden, aber verboten haben sie ihn mir nicht. Zumindest nicht generell.

Die einzig richtige Lösung gibt es da wohl nicht. Es hängt ja auch viel davon ab, was du sonst für ein Verhältnis zu deinem Sohn hast. Ich denke, wenn das Verhältnis zwischen Eltern und Kindern stimmt, dann renkt sich das von selbst wieder ein.

Ich war damals wirklich überzeugt, dass ich meine Eltern hasse und ich für sie nur eine Belastung bin, sie mir alles verbieten… Ich hätte sie ohne zu überlegen gegen eine Schachtel Zigaretten getauscht. Aber heute verstehe ich mich mit meinen Eltern supergut!!! Und verstehe selber nicht, was ich damals so toll an der Clique fand (das geht den anderen aus der Clique übrigens größtenteils auch so). Aber das habe ich ganz alleine festgestellt. Da mussten meine Eltern durch.

Wahrscheinlich hilft dir das jetzt auch nicht weiter, aber vielleicht erkennst du ja, dass es noch Hoffnung gibt!

Gruß
daddeldue

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Hallo Lexi,

sei froh und dankbar, wenn diese Clique nur „nebenbei“ läuft.
Auch wenn’s noch so alt ist: Mit einem Verbot machst Du die
Clique erst recht interessant. Vielleicht hätte Dein Sohn nach
dem nächtlichen Vorfall selbst eingesehen, daß er mit diesen
Leuten nicht befreundet sein will, aber dazu hast Du ihm mit
Deinem Verbot wahrscheinlich gar keine Chance gelassen.
Ich bin nicht Mutter sondern war vor 10 Jahren in genau
derselben Situation wie Dein Sohn. Du hast letztendlich
absolut keine Handhabe in diesem Fall :Alles Gute,
Tanja

Hallo Tanja,

da bin ich ja schon mal froh zu lesen, dass andere Leute in ihrer Jugend auch in ähnlichen Cliquen rumgehangen sind. Aber waren diese Cliquen wirklich mit kriminellen Jugendlichen besetzt ??
Einer von den Kameraden fährt am Montag für 4 Wochen in den „Bau“ (Auto knacken, Mopeddiebstähle). Kannst du verstehen, dass ich mir da echt Sorgen mache ? Bei der Kripo gibt es Jugendsachbearbeiter. Dort habe ich mich informiert, was ich tun kann, um meinen Sohn zu schützen. Der Fachmann hat mir dringend dazu geraten, den Kontakt mit den straffällig gewordenen Jugendlichen zu unterbinden. Mein gesunder Menschenverstand rät mir auch dazu. Gerade in der „Eltern-sind-blöd“-Phase muss es einen für das Kind erkennbaren Unterschied geben zwischen rebellisch und asozial. Wie sollte man den vermitteln,wenn man nicht eindeutige Grenzen zieht ?

Gruß
Lexi

Hallo Lexi.
Also ich kann mich nicht unbedingt der Meinung meiner Vorgänger anschließen. Ich würde das auch nicht so einfach hinnehmen. Die Gratwanderung ist das „Wie“. Mit Sicherheit hast du keine Handhabe, den Älteren den Kontakt zu verbieten.
Aber Dinge, wie nachts aus dem Haus schleichen u.ä. finde ich nicht hinnehmbar. 13 und 14-jährige müssen da eigentlich noch Grenzen haben.
Wie steht es mit den Eltern des anderen Jungen? Gibt es da Kontakt und Übereinstimmung?
Ich würde versuchen, die Sache im Gespräch zu regeln. Vielleicht die Zeit, in der er mit seiner Clique zusammensein darf, zeitlich begrenzen. Ich würde vielleicht eine Art Vertrag mit ihm abschließen, in dem Ein-und Ausgang geregelt ist. Ich würde ihm am Wochenende Ausgang gewähren, wenn ihr wisst, wohin ( Handy) und wenn er weiß, wie und wann er nach Hause kommt. Verbunden mit der Erwartung, dass er sich an Absprachen hält. Darin sollten auch eure Verpflichtungen ihm gegenüber zur Sprache kommen. Z. B. Abholen zu einer bestimmten Zeit, wenn keine andere Möglichkeit besteht.
Ihr werdet ihn kaum aus der Clique herausbekommen, jedenfalls nicht mit „Gewalt“. Ihr solltet für euch darauf achten, dass ihr das Gespräch nicht verliert mit eurem Sohn, denn dann habt ihr verloren.
Und ihr solltet euch Konsequenzen überlegen, was passiert, wenn die Abmachungen nicht eingehalten werden.
Falls das alles nichts hilft, wäre eine Erziehungsberatung der richtige Weg.
Ich habe selber Söhne in dem Alter, erlebe bei meinem Jüngsten ( 13) einen Hang zu Chaoten, aber dank starkem Sport - und Musikengagement geht es alles noch ganz gut. Ich hoffe es bleibt so.

Viel Glück
Tutulla

Hallo Lexi,

da bin ich ja schon mal froh zu lesen, dass andere Leute in
ihrer Jugend auch in ähnlichen Cliquen rumgehangen sind. Aber
waren diese Cliquen wirklich mit kriminellen Jugendlichen
besetzt ??

Ja, das waren sie tatsächlich… *seufz*
Und solche Jugendlichen sind heute (?) auch absolut keine Ausnahem mehr, in jeder Schulklasse befinden sich ab der 6./7. Klasse solche Teenager. Ich kannte damals vom Schulschwänzer über den 14-jährigen, der sein Mofa frisierte bis hin zum Einbrecher und Drogendealer so ziemlich alles. Jeder Jugendliche wird damit konfrontiert, behaupte ich einfach mal.

Einer von den Kameraden fährt am Montag für 4 Wochen in den
„Bau“ (Auto knacken, Mopeddiebstähle). Kannst du verstehen,
dass ich mir da echt Sorgen mache ? Bei der Kripo gibt es

Klar kann ich das verstehen, absolut und ich möchte nicht in Deiner Haut stecken. Habe schon das eine oder andere Mal darüber nachgedacht, wie ich wohl mal reagiere, wenn ich Kinder haben sollte, die so viel Mist bauen wie ich damals. ;-/

Jugendsachbearbeiter. Dort habe ich mich informiert, was ich
tun kann, um meinen Sohn zu schützen. Der Fachmann hat mir
dringend dazu geraten, den Kontakt mit den straffällig
gewordenen Jugendlichen zu unterbinden. Mein gesunder

Klar hat der „Fachmann“ Dir das geraten. Hat er Dir auch gesagt, wie Du das tun sollst? Ich weiß nicht, wieviele Kids ich in Frankfurt kennengelernt habe, die von zuhause weggelaufen sind, die ein absolut inktaktes Elternhaus hatten und sich einfach so aus dem Staub gemacht haben. Die Eltern waren machtlos; sie konnten hoffen, daß ihr Kind irgendwo aufgegriffen und zu ihnen zurückgebracht wird (bis zum nächsten Verschwinden), das war’s auch schon.
Ich will Dich damit nicht in Panik versetzen sondern Dir nur zeigen, daß dieses „Unterbinden“ eben nicht so einfach ist. Du sagst „Nein“ und Dein Sohn sagt „Doch“. Und dann? Er ist 14 und einer solchen Machtprobe (wenn er schon die Unverforenheit besitzt, nachts abzuhauen) durchaus gewachsen. Du kannst ihm das Taschengeld streichen, Du kannst ihm irgendwelche Verbote erteilen, an die er sich nicht halten wird - das war’s auch schon.

Menschenverstand rät mir auch dazu. Gerade in der
„Eltern-sind-blöd“-Phase muss es einen für das Kind
erkennbaren Unterschied geben zwischen rebellisch und asozial.
Wie sollte man den vermitteln,wenn man nicht eindeutige
Grenzen zieht ?

Klar, Grenzen müssen sein; aber für’s An-die-Leine-Legen ist er zu alt. Wie ich bereits schrieb: Sprich mit ihm, teile ihm Deine Sorgen mit, geh vielleicht auch mal (mit ihm zusammen?) zu einer unabhängigen Jugendberatungsstelle "(„Bullen sind doof“ :wink:) und vermittle ihm, daß Du mit dem, was er tut, nicht einverstanden bist und ihn auch in keiner Weise darin unterstützen oder bestätigen wirst.
Meine Eltern waren damals bei einer Jugendberaterin, die ihnen zumindest einen Teil ihrer Sorgen nehmen konnte - und die Frau hatte Recht, ich bin vielleicht nicht ganz den Vorstellungen meiner Eltern entsprechend erwachsen geworden aber wir verstehen uns heute wieder blendend und ich bin weder vorbestraft noch drogensüchtig noch sonst irgendwas. :wink:
Und wenn ich mir die Leute aus meiner ehemaligen Cliqe ansehe (zu denen ich teilweise heute noch Kontakt habe!), sehe ich jede Menge (wenn auch nicht ausschließlich) junge, privat wie beruflich erfolgreiche Menschen. Ich will damit nichts bagatellisieren, natürlich sind solche Phasen gefährlich, aber ich denke, irgendwann kann man als Elternteil (neben den von mir bereits erwähnten Konsequenzen) nur noch Hilfestellung auf dem „richtigen Weg“ anbieten.

Wünsche Dir dabei alles Gute,
Tanja

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Hallo Tutulla,

Also ich kann mich nicht unbedingt der Meinung meiner
Vorgänger anschließen. Ich würde das auch nicht so einfach
hinnehmen. Die Gratwanderung ist das „Wie“. Mit Sicherheit
hast du keine Handhabe, den Älteren den Kontakt zu verbieten.
Aber Dinge, wie nachts aus dem Haus schleichen u.ä. finde ich
nicht hinnehmbar. 13 und 14-jährige müssen da eigentlich noch
Grenzen haben.

Wie kommst Du darauf, daß sowas mit dem Alter zu tun hat? Ich kannte mal einen 12-jährigen Jungen, der konnte Autos knacken wie ein Weltmeister… Und wer setzt die Grenzen und vor allem wie?

Ich würde versuchen, die Sache im Gespräch zu regeln.
Vielleicht die Zeit, in der er mit seiner Clique zusammensein
darf, zeitlich begrenzen. Ich würde vielleicht eine Art
Vertrag mit ihm abschließen, in dem Ein-und Ausgang geregelt
ist. Ich würde ihm am Wochenende Ausgang gewähren, wenn ihr
wisst, wohin ( Handy) und wenn er weiß, wie und wann er nach
Hause kommt. Verbunden mit der Erwartung, dass er sich an
Absprachen hält. Darin sollten auch eure Verpflichtungen ihm
gegenüber zur Sprache kommen. Z. B. Abholen zu einer
bestimmten Zeit, wenn keine andere Möglichkeit besteht.

Kann man alles machen. Ich wüßte keinen einzigen Grund, warum der Junge sich an solche Abmachungen halten sollte. Wie ich weiter unten im Thread schrieb, muß er ja schon eine ganz gehörige Portion Unverforenheit besitzen.

Ihr werdet ihn kaum aus der Clique herausbekommen, jedenfalls
nicht mit „Gewalt“. Ihr solltet für euch darauf achten, dass
ihr das Gespräch nicht verliert mit eurem Sohn, denn dann habt
ihr verloren.

Das ist mal ein guter Tip. :smile:

Tanja

Hallo Lexi,

Gibt es irgendeine rechtliche Möglichkeit die älteren
Jugendlichen zu zwingen ein für allemal den Kontakt
abzubrechen ?

Du kannst bei dem zuständigen Familiengericht auch eine offizielle Kontaktsperre beantragen; geht meistens sogar als einstweilige Anordnung durch, weil hier das Kindeswohl gefährdet ist. Wenn die Älteren gegen den Beschluß verstossen, hagelt es saftige Ordnungsgelder bzw. - für den Fall, daß diese nicht beigetrieben werden können - Ordnungshaft.

Außerdem solltest Du Deinen Halbstarken vielleicht darauf hinweisen, daß er mit 14 strafmündig ist und sich - sofern er Mist baut - schneller vor dem Jugendrichter wiederfindet, als ihm lieb ist.

Ansonsten kannst Du Dir Unterstützung vom Jugendamt (Erziehungsberatung) holen - dazu ist die Truppe schließlich da.

Gruß

Renee

Hallo Lexi,

ich widerspreche einem Teil deiner Argumentation entschieden und in vielleicht drastischen Worten. Damit will ich keinesfalls sagen, dass du _ _ _ _ (weiß der Geier) wärst, ich habe nur zu dem widersprochenem Punkt eine deutlich andere Meinung. Diese speist sich aus 17 Jahren Berufserfahrung und kontinuierlicher Beschäftigung mit dem Thema.

Klar hat der „Fachmann“ Dir das geraten. Hat er Dir auch
gesagt, wie Du das tun sollst? Ich weiß nicht, wieviele Kids
ich in Frankfurt kennengelernt habe, die von zuhause
weggelaufen sind,

Widerspruch Anfang
und nicht ein einziges davon ist aus einem intaktem Elternhaus weggelaufen!! Bestenfalls aus einem, das nach außen hin intakt aussah. Warum sollten 12-jährige Kinder das Leben auf der Straße vorziehen mit allen Gefahren, die damit verbunden sind, und um die sie wissen. Sie wissen, dass sie sich nur durch illegale Handlungen durch bringen können, und dass viele sich dabei umbringen werden. Die Möglichkeiten mit Diebstahls- und/oder Betrugsdelikten so viel Geld zu erbeuten, dass sie davon leben könnten, sind heutzutage so gut wie ausgeschlossen. Also bleibt nur betteln, oder eben die Prostitution.

Warum sollte ein 14-jähriger es vorziehen mehrmals am Tag einem widerlichen, schmierigen, stinkenden und wahrscheinlich seit Tagen ungewaschenen Schwulen einen zu blasen und dann noch Angst haben zu müssen, dass ihm von den paar Penunzen, die er dafür bekommen hat von irgendwelchen Russengangs, die ihn „beschützen“ die Hälfte wieder abgenommen wird? Warum sollte er das tun wenn es in XXX ein intaktes Elternhaus gibt, wo alle verzweifelt sind, weil sie nicht wissen wo er ist, ob es ihm gut geht. Ein Elternhaus, in dem er als die Person, die er ist wahrgenommen wird und nicht als die Verlängerung des Vaters/ der Mutter, der all das nachholen soll, was die Eltern nicht hatten. Ein Haus in dem die zwei Menschen leben, die ihn in seinen ersten Lebensjahren vorbehaltlos geliebt haben, ohne Bedingungen, ohne Gegenleistung, nicht für ein bestimmtes „So-und-nicht-anders-sein“, sondern einfach nur für seine Existenz, für die Tatsache, dass diese Menschen dieses kleine Menschlein gewollt und bewußt bekommen und sich nun vor lauter Freude über seine Existenz schier nicht zu lassen wussten. Warum sollte ein 14-jähriger einen solchen Ort nicht dem Bahnhofsklo vorziehen??

Schon mal gleich vorweg, NEIN ich habe weiter oben NICHTS gegen Schwule gesagt, ich habe etwas gegen widerliche, schmierige… MENSCHEN gesagt, die sich nicht scheuen die Notlage von auf der Straße lebenden Kindern für ihre sexuelle Befriedigung auszunutzen! Und ich stehe dazu, dass ich solche Menschen verabscheuungswürdig finde, ganz egal wie es dazu kam, dass sie sich selbst auch in einer Notlage befinden. (Denn soooo toll stelle ich es mir auch nicht vor nur in einer stinkenden Bahnhofstoilette sexuelle Befriedigung erfahren zu können, ich würde sogar noch bezweilfeln ob es sich dabei um Befriedigung handelt)

Warum sollte eine 16-jährige, die feststellen musste, dass ihre Eltern recht hatten als sie sie vor der „Modellagentur“ die sie ausbilden und innerhalb eines Jahres erfolgreich, berühmt und reich machen würde, gewarnt hatten. Sie hatte ihnen nicht geglaubt, dass die nur verdienen wollten an ihr, vielleicht noch gar nicht mal mit Prostitution, einfach nur durch die Gleichung: Viel Geld bezahlen für kaum Ausbildung und Null Vermittlung.
Warum sollte sich ein solchermaßen enttäuschtes Mädchen nicht in den nächsten Zug nach XXX setzen, in das intakte Elternhaus zurück rennen und sich ihrer total erleichterten Mutter heulend an den Hals werfen? Sondern stattdessen verbissen ausharren (die haben recht behalten, aber ich werde den Teufel tun und zu Kreuze kriechen, eher krepier ich) und aus lauter Hilflosigkeit letztlich doch der Prostitution zum Opfer fallen?
Widerspruch Ende

die ein absolut inktaktes Elternhaus hatten
und sich einfach so aus dem Staub gemacht haben.

Ich bezweifle, dass sich auch nur ein einziges Kind „einfach so“ aus dem Staub macht. Die Treber (weggelaufene, auf der Straße lebende Kinder) wissen, was sie erwartet, selbst wenn sie aus Kleinkleckersdorf an der Wumme kommen.

Die Eltern waren machtlos; sie konnten hoffen, daß ihr Kind irgendwo
aufgegriffen und zu ihnen zurückgebracht wird (bis zum
nächsten Verschwinden), das war’s auch schon.

Warum sollte ein Kind, das 14 Jahre lang in Liebe, Respekt und Achtung aufgezogen wurde, den Wunsch haben den Menschen, die dieses getan haben so viel Schmerz und Kummer zu bereiten??

Ich will Dich damit nicht in Panik versetzen sondern Dir nur
zeigen, daß dieses „Unterbinden“ eben nicht so einfach ist. Du
sagst „Nein“ und Dein Sohn sagt „Doch“. Und dann? Er ist 14
und einer solchen Machtprobe (wenn er schon die Unverforenheit
besitzt, nachts abzuhauen) durchaus gewachsen. Du kannst ihm
das Taschengeld streichen, Du kannst ihm irgendwelche Verbote
erteilen, an die er sich nicht halten wird - das war’s auch
schon.

Menschenverstand rät mir auch dazu. Gerade in der
„Eltern-sind-blöd“-Phase muss es einen für das Kind
erkennbaren Unterschied geben zwischen rebellisch und asozial.
Wie sollte man den vermitteln,wenn man nicht eindeutige
Grenzen zieht ?

Klar, Grenzen müssen sein; aber für’s An-die-Leine-Legen ist
er zu alt. Wie ich bereits schrieb: Sprich mit ihm, teile ihm
Deine Sorgen mit, geh vielleicht auch mal (mit ihm zusammen?)
zu einer unabhängigen Jugendberatungsstelle "(„Bullen sind
doof“ :wink:) und vermittle ihm, daß Du mit dem, was er tut,
nicht einverstanden bist und ihn auch in keiner Weise darin
unterstützen oder bestätigen wirst.
Meine Eltern waren damals bei einer Jugendberaterin, die ihnen
zumindest einen Teil ihrer Sorgen nehmen konnte - und die Frau
hatte Recht, ich bin vielleicht nicht ganz den Vorstellungen
meiner Eltern entsprechend erwachsen geworden aber wir
verstehen uns heute wieder blendend und ich bin weder
vorbestraft noch drogensüchtig noch sonst irgendwas. :wink:

Glückwunsch an deine Eltern (und an dich, diese Eltern gehabt zu haben), sie haben offensichtlich das Kunststück geschafft dir in den ersten entscheidenen Jahren all das zu geben, was du brauchtest um genügend „Ich-Stärke“ zu entwickeln. Und genau die hat dich in deiner rebellischen Phase daran gehindert Dinge zu tun, die dir irrepeablen Schaden zugefügt hätten

Und wenn ich mir die Leute aus meiner ehemaligen Cliqe ansehe
(zu denen ich teilweise heute noch Kontakt habe!), sehe ich
jede Menge (wenn auch nicht ausschließlich) junge, privat wie
beruflich erfolgreiche Menschen. Ich will damit nichts
bagatellisieren, natürlich sind solche Phasen gefährlich, aber
ich denke, irgendwann kann man als Elternteil (neben den von
mir bereits erwähnten Konsequenzen) nur noch Hilfestellung auf
dem „richtigen Weg“ anbieten.

Wünsche Dir dabei alles Gute,
Tanja

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Hallo Tanja.

Wie kommst Du darauf, daß sowas mit dem Alter zu tun hat? Ich
kannte mal einen 12-jährigen Jungen, der konnte Autos knacken
wie ein Weltmeister…

Na und? Das ist ja im Allgemeinen nicht die Regel und kann deshalb nicht als Beispiel herhalten.

Und wer setzt die Grenzen und vor allem
wie?

Die Grenzen sollten eigentlich die Eltern setzen. Und zwar beizeiten: Nicht erst, wenn die Hütte brennt. Dann ist es zu spät. Wenn Kinder bis zum 13. Lebenshjahr gewöhnt sind, zu machen was sie wollen, dann kann man auch in solch einer Situation nichts mehr machen.

Kann man alles machen. Ich wüßte keinen einzigen Grund, warum
der Junge sich an solche Abmachungen halten sollte.

Weil man schon vorher die Weichen stellt: Abmachungen werden schon mit Kleinkindern geschlossen ( war bei uns jedenfalls so) und werden beiderseits eingehalten. Ich habe drei Söhne ( 17,16,13) und habe keine Probleme mit Abmachungen. Eher mit den Pflichten im Haushalt, aber das nur am Rande bemerkt.

Ich finde es zu einfach zu sagen, lasst ihn mal, das geht vorbei. Jemand, der so ausbricht, hat auch Probleme, vielleicht braucht er den Kick und die Bestätigung, dass er cool ist. Daran sollte man arbeiten und nicht wieder das ewige „Lass sie doch, das ist nur eine Phase“.

In diesem Sinne
Gruß
T

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Hi Tutulla,

Na und? Das ist ja im Allgemeinen nicht die Regel und kann
deshalb nicht als Beispiel herhalten.

„Die Regel“ ist außer Kraft gesetzt, wenn ich mir ansehe, wieviele Kinder/Jugendliche irgendwann mal solchen Mist bauen.

Die Grenzen sollten eigentlich die Eltern setzen. Und zwar
beizeiten: Nicht erst, wenn die Hütte brennt. Dann ist es zu
spät. Wenn Kinder bis zum 13. Lebenshjahr gewöhnt sind, zu
machen was sie wollen, dann kann man auch in solch einer
Situation nichts mehr machen.

Genau das ist ja hier Lexis Problem. Wir wissen nicht, ob sie Grenzen gesetzt hat, wnen nicht, ist es blödsinnnig, ihr das vorzuwerfen, schließlich will sie hier Ratschläge und keine Vorwürfe.

Ich finde es zu einfach zu sagen, lasst ihn mal, das geht
vorbei. Jemand, der so ausbricht, hat auch Probleme,
vielleicht braucht er den Kick und die Bestätigung, dass er
cool ist. Daran sollte man arbeiten und nicht wieder das ewige
„Lass sie doch, das ist nur eine Phase“.

Nein, es geht nicht um „laß sie doch“ (habe ich auch nie gesagt), es geht nur darum, daß Verbote der falsche Weg sind. Hier (sinngemäß) zu schreiben, daß bei „falschgestellten Weichen“ nun eh alles zu spät ist, hilft Lexi auch nicht weiter sondern bestärkt nur ihre Unsicherheit.

Tanja

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Hallo Renate,

Klar hat der „Fachmann“ Dir das geraten. Hat er Dir auch
gesagt, wie Du das tun sollst? Ich weiß nicht, wieviele Kids
ich in Frankfurt kennengelernt habe, die von zuhause
weggelaufen sind,

Widerspruch Anfang

Eigentlich hätte ich nun von einer ehemaligen Erzieherin erwartet, daß sie zumindest mal die Frage nach dem „Wie“ beantwortet. :wink:

und nicht ein einziges davon ist aus einem intaktem Elternhaus
weggelaufen!! Bestenfalls aus einem, das nach außen hin intakt
aussah. Warum sollten 12-jährige Kinder das Leben auf der
Straße vorziehen mit allen Gefahren, die damit verbunden sind,
und um die sie wissen. Sie wissen, dass sie sich nur durch

Wenn Du das nicht weißt, dann hast Du 17 Jahre in einer Illussion gelebt, daß Kinder das alleinige Produkt ihrer Eltern sind. Kinder hauen von zuhause ab:

  • aus Trotz (wäre hier durchaus gegeben)
  • aus Abenteuerlust
  • weil sie (entegegen Deines u.a. Statements) leider absolut nicht wissen, was sie erwartet und schon gar nicht, was sie an ihrem Elternhaus haben (letzteres gehört bei vielen zur Pubertät)
    Und wie bitte definierst Du „intakt“? Ab wann ist ein Elternhaus nicht mehr „intakt“? Wenn ein Junge nachts aus dem Fenster abhaut (willst Du das Lexi, ohne sie näher zu kenne, nur anhand dieses „Symptoms“ unterstellen?), wenn er im Supermarkt Zigaretten klaut oder wenn er zum Straßenkind wird? Oder haben vielleicht doch nicht an allem die Eltern schuld?

illegale Handlungen durch bringen können, und dass viele sich
dabei umbringen werden. Die Möglichkeiten mit Diebstahls-
und/oder Betrugsdelikten so viel Geld zu erbeuten, dass sie
davon leben könnten, sind heutzutage so gut wie
ausgeschlossen. Also bleibt nur betteln, oder eben die
Prostitution.

Aha, und Du denkst also, über sowas macht sich ein vor sich hin pubertierender Jugendlicher gedanken? :wink:

ihn „beschützen“ die Hälfte wieder abgenommen wird? Warum
sollte er das tun wenn es in XXX ein intaktes Elternhaus gibt,
wo alle verzweifelt sind, weil sie nicht wissen wo er ist, ob
es ihm gut geht. Ein Elternhaus, in dem er als die Person, die
er ist wahrgenommen wird und nicht als die Verlängerung des
Vaters/ der Mutter, der all das nachholen soll, was die Eltern
nicht hatten. Ein Haus in dem die zwei Menschen leben, die ihn
in seinen ersten Lebensjahren vorbehaltlos geliebt haben, ohne
Bedingungen, ohne Gegenleistung, nicht für ein bestimmtes
„So-und-nicht-anders-sein“, sondern einfach nur für seine
Existenz, für die Tatsache, dass diese Menschen dieses kleine
Menschlein gewollt und bewußt bekommen und sich nun vor lauter
Freude über seine Existenz schier nicht zu lassen wussten.

Weil man sich in der Pubertät (die von der Natur als eine Phase der Abnabelung vom Elternhaus vorgesehen ist) nun mal im schöntsen Elternhaus nicht immer geborgen fühlt, bzw. (und hier kommen wir wieder zum eigentlichen Problem) sich so ein 14-jähriger spätetsens dann, wenn es Verbote und sonstige Sanktionen hagelt, zuhause nicht mehr geborgen fühlt. Siehst Du nun das Problem?
Würde mich aber freuen, wenn Du aus Deiner Berufserfahrung schildern könntest, wie Lexi Deiner Neinung nach ihrem Sohn durch diese Zeit helfen kann. :smile:

Tanja

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Zunächst eine Kleinigkeit:
An dieser Stelle hätte schon bei meinem ersten Widerspruch
„Hallo Tanja“ stehen müssen, da ich ja einem Teil deines Postings widersprochen habe, da habe ich nicht richtig aufgepasst.

Inhaltliche Beantwortung deiner Antwort, an den entsprechenden Stellen:

Hallo Renate,

Klar hat der „Fachmann“ Dir das geraten. Hat er Dir auch
gesagt, wie Du das tun sollst? Ich weiß nicht, wieviele Kids
ich in Frankfurt kennengelernt habe, die von zuhause
weggelaufen sind,

Widerspruch Anfang

Eigentlich hätte ich nun von einer ehemaligen Erzieherin
erwartet, daß sie zumindest mal die Frage nach dem „Wie“
beantwortet. :wink:

Da es zu diesem Teil eine eindeutige Antwort (der ich inhaltlich auch zustimme) gleich im ersten Posting gab, hab ich mir die Wiederholung hier gespart, hätte vielleicht auf`s erste Posting verweisen sollen, mit dem kurzen Zusatz, dass dieser Weg SEHR erfolgversprechend ist. Da nun die Rowdys daran interessiert sein werden, dass man das „Muttersöhnchen“ und den „Petzer“ nicht in ihrer Gesellschaft antrifft. Sie werden ihn unter Hohn und Spott, aber das macht nichts, aus ihrer Gruppe rausschmeißen!!

und nicht ein einziges davon ist aus einem intaktem Elternhaus
weggelaufen!! Bestenfalls aus einem, das nach außen hin intakt
aussah. Warum sollten 12-jährige Kinder das Leben auf der
Straße vorziehen mit allen Gefahren, die damit verbunden sind,
und um die sie wissen. Sie wissen, dass sie sich nur durch

Wenn Du das nicht weißt, dann hast Du 17 Jahre in einer
Illussion gelebt,

ich finde es unverzichtbar, dass wir diese Diskussion führen indem wir auf die Äußerungen in den Beiträgen der einzelnen Teilnehmer eingehen, da sie diese freiwillig öffentlich gemacht haben.
In welchen Illusionen ich wieviele Jahre lang gelebt habe geht niemanden etwas an.
Warum kannst nicht sagen, dass du da eine andere Sichtweise/ Meinung/ Überzeugung hast und sie dann darstellen? Warum musst du deine zur allein gültigen Wahrheit erheben, indem du Menschen, die eine andere haben, attestierst in einer Illussion gelebt zu haben, in diesem Falle mir?
Ich werde diese Äußerung, als unbedachten Ausrutscher behandeln (in der Hoffnung, dass es wirklich einer war) und ihn großzügig übersehen. Kommt derartiges öfter vor, oder gar schlimmeres, ist die Diskussion mit diesem Teilnehmer an der entsprechenden Stelle beendet.

daß Kinder das alleinige Produkt ihrer
Eltern sind.

Ich bin seid 30 Jahren der tiefen Überzeugung, dass Kinder das alleinige Produkt ihrer Eltern sind. (Über die Gewichtung Vererbung/Erziehung hat sich meine Generation ein paar Jahre lang Hoffnungen gemacht, die ich inzwischen als überzogen ansehe, unter: Fehler aus jugendlichem Enthusiasmus abgelegt und aufgegeben habe.) Aber das ist hier nicht unser Thema. Mir geht es um die Bewertung der ersten Lebensjahre, die man meiner Überzeugung nach überhaupt nicht überbewerten kann, für so grundlegend und weichenstellend halte ich sie.

Ebenso bin ich der Meinung, dass so gut wie alle Eltern bemüht sind das beste zu tun und ihr bestes geben, sich dabei manchmal schier zerreissen. Von dieser Grundannahme gehe ich immer erstmal aus und aus meiner weiteren Überzeugung heraus, dass man mehr von einem Menschen nicht verlangen kann bin ich auch meilenweit von Schuldzuweisungen -IM MORALISCHEN SINNE- entfernt.

Dies hindert mich nicht daran Versäumnisse, persönliche Unzulänglichkeiten, ungünstige psychische Konstellationen sowie seelische Bedürftigkeit auf Seiten der Eltern zu sehen und als solche zu benennen. Alles immer unter der Prämisse, dass es sich dabei um meine Sichtweise/Meinung handelt.

Kinder hauen von zuhause ab:

  • aus Trotz (wäre hier durchaus gegeben)
  • aus Abenteuerlust
  • weil sie (entegegen Deines u.a. Statements) leider absolut
    nicht wissen, was sie erwartet

Dass ich hier anderer Auffassung bin ist sicher schon klar geworden.
Ich habe während meiner Berufsjahre mit ungefähr 30 Trebekindern unterschiedlicher Intensität (die einen mal hier eine Nacht und zwei Wochen später mal wieder eine, bis zu Kindern, die seit mehreren Monaten so lebten und es nicht mehr aushielten, andere betrachteten Heime als „Überwinterungszeit“) zu tun gehabt. Nicht eines davon hat gesagt, dass sie nicht gewusst hätten was sie erwartet.

und schon gar nicht, was sie an
ihrem Elternhaus haben (letzteres gehört bei vielen zur
Pubertät)

Das verstehe ich nicht ganz: je nachdem, wie du „viele“ definierst machte dies es ja fast zu einem normalen „Zubehör“ der Pubertät nicht zu wissen, was sie an ihrem Elternhaus haben? Solltest du es so meinen, würde ich dir auch hier nicht zustimmen.

Und wie bitte definierst Du „intakt“?

Diese Frage gebe ich an dich zurück, denn du hast dieses Wort hier reingebracht. Meine Definition kannst du, wenn du ein bißchen sorgfältig liest, meinem ersten Beitrag entnehmen (Nur ein paar Stichworte: wahrnehmen des Kindes als die Person, die es jeweils gerade ist, nicht als Verlängerung der eigenen Person zur Wunscherfüllung, vorbehaltlose Annahme des Kindes schlicht für seine Existenz).

Ab wann ist ein Elternhaus nicht mehr „intakt“?

Das kannst du im Umkehrschluss meinen Äußerungen über intakte Elternhäuser entnehmen.

Wenn ein Junge nachts aus dem Fenster abhaut(willst Du das Lexi,ohne sie näher zu kenne, nur anhand dieses „Symptoms“ unterstellen?)

Ich unterstelle Lexi überhaupt gar nichts und ich muss sie nicht kennen um zu finden, dass heimliches nächtliches Abhauen kein „Symptom“ ist. Ich halte es für eine grobe Unbotmäßigkeit den Eltern gegenüber, von denen er genau weiß, dass er ihnen damit weh tut und ihnen Kummer und Sorgen bereitet. Auf diese Unverfrorenheit muss rasch und sicher geantwortet werden. Wenn Lexi sich das allein nicht zutraut finde ich es sehr richtig von ihr sich Beratung und Unterstützung zu holen (und mutig, schließlich gehört zu einem solchen Schritt als allererstes die Erkenntnis, dass man sie braucht).

wenn er im
Supermarkt Zigaretten klaut oder wenn er zum Straßenkind wird?
Oder haben vielleicht doch nicht an allem die Eltern schuld?

Wenn du hier „schuld“ im moralischen Sinne meinst, haben Eltern (von den wenigen schwer gestörten Exemplaren, die wirklich schuldhaft handeln möchte ich hier zur Diskussionsvereinfachung ausdrücklich absehen) an gar nichts schuld. Meinst du es in Richtung „Verursacherprinzip“ ist meine Einstellung inzwischen hoffentlich durch meine früheren Darlegungen klar geworden. Und ich bin der Ansicht, dass Lexi es weiß.

illegale Handlungen durch bringen können, und dass viele sich
dabei umbringen werden. Die Möglichkeiten mit Diebstahls-
und/oder Betrugsdelikten so viel Geld zu erbeuten, dass sie
davon leben könnten, sind heutzutage so gut wie
ausgeschlossen. Also bleibt nur betteln, oder eben die
Prostitution.

Aha, und Du denkst also, über sowas macht sich ein vor sich
hin pubertierender Jugendlicher gedanken? :wink:

Ja! Siehe Erklärung weiter oben.

ihn „beschützen“ die Hälfte wieder abgenommen wird? Warum
sollte er das tun wenn es in XXX ein intaktes Elternhaus gibt,
wo alle verzweifelt sind, weil sie nicht wissen wo er ist, ob
es ihm gut geht. Ein Elternhaus, in dem er als die Person, die
er ist wahrgenommen wird und nicht als die Verlängerung des
Vaters/ der Mutter, der all das nachholen soll, was die Eltern
nicht hatten. Ein Haus in dem die zwei Menschen leben, die ihn
in seinen ersten Lebensjahren vorbehaltlos geliebt haben, ohne
Bedingungen, ohne Gegenleistung, nicht für ein bestimmtes
„So-und-nicht-anders-sein“, sondern einfach nur für seine
Existenz, für die Tatsache, dass diese Menschen dieses kleine
Menschlein gewollt und bewußt bekommen und sich nun vor lauter
Freude über seine Existenz schier nicht zu lassen wussten.

Weil man sich in der Pubertät (die von der Natur als eine
Phase der Abnabelung vom Elternhaus vorgesehen ist) nun mal im
schöntsen Elternhaus nicht immer geborgen fühlt, bzw. (und
hier kommen wir wieder zum eigentlichen Problem) sich so ein
14-jähriger spätetsens dann, wenn es Verbote und sonstige
Sanktionen hagelt, zuhause nicht mehr geborgen fühlt. Siehst
Du nun das Problem?

Nein! Gründe: mehrfach oben benannt

Würde mich aber freuen, wenn Du aus Deiner Berufserfahrung
schildern könntest, wie Lexi Deiner Neinung nach ihrem Sohn
durch diese Zeit helfen kann. :smile:

Das kann ich selbstverständlich nicht, und ich würde es mich auch auf keinen Fall erdreisten. Ich weiß nichts über die Historie dieser Familie, ich weiß nichts darüber inwiefern es Lexi möglich war in den weichenstellenden ersten Jahren ein Fundament zu legen, dass es ihrem Jungen letztlich ermöglichen wird sich nicht aus lauter Rebellion irreversible Schäden anzutun. Ich weiß nichts darüber ob die ersten Jahre ein Grundgefühl in ihm erzeugt haben, dass ein Elternhaus ein Ort ist, zu dem man immer zurückkehren kann und mit offenen Armen Aufnahme finden wird, egal wie sehr man sich zuvor verrannt hat.

Aber nochmal, auch wenn es eine Wiederholung ist: Ich bin der tiefen Überzeugung, dass Lexi es weiß, irgendwo ganz tief in ihr drin, und vielleicht auch nur ganz für sich allein (was ich für sie nicht hoffe, ich wünsche ihr sehr, dass sie wenigstens einen Menschen hat, mit dem sie über dieses verschlossene Wissen sprechen kann), weiß sie es.
Wie könnte ich da Ratschläge geben!

Eines zum Abschluss, aus Vorsicht:

  1. Ich äußere hier Meinungen/Ansichten/Überzeugungen, keine allgemein gültigen Wahrheiten!

  2. Ich vergebe keine Schuldpunkte, ich erteile daher auch keine Absolution!

  3. Diese Darlegungen sind daraus entstanden, dass ich dir, Tanja, widersprochen habe in dem Punkt, das Kinder sich „einfach so“ „aus dem Staub machen“, aus „intakten Elternhäusern“ weglaufen.

  4. Ich finde Lexis Schritt richtig, sich nach Unterstützung umzutun, einen praktischen Hinweis hat sie gleich in der ersten Antwort bekommen, falls sie Wert auf meine Meinung dazu legen sollte, ich habe ja schon oben dargelegt, dass ich ihn richtig finde und für erfolgversprechend halte.

  5. Die ganze restliche Diskussion über weglaufende Kinder und intakte Elternhäuser hat mit Lexis Problem erstmal nichts zu tun, das ist ein Meinungsaustausch der sich zwischen Tanja und Renate entsponnen hat.

Schönen restlichen Samstag abend und schönen Sonntag an alle Beteiligten und Interessierten.
Renate

Tanja

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Hallo Tanja

„Die Regel“ ist außer Kraft gesetzt, wenn ich mir ansehe,
wieviele Kinder/Jugendliche irgendwann mal solchen Mist bauen.

Hast du selber Kinder? Arbeitest du irgendwie mit Kindern? Oder anders gefragt? Woher weißt du das denn so genau?
Du hast insofern Recht, als es heute viel mehr Kinder gibt, die auffällig sind als früher. Aber scher die doch bitte nicht alle über einen Kamm. Kriminelle Kids ( wer Autos knackt ist kriminell, darüber besteht ja wohl kein Zweifel ) sind auch in heutiger Zeit zum Glück noch die Minderheit. Wenn du dich in Schulen oder Jugendgruppen aufhälst, mit Kindern arbeitest oder dich für sie interessierst, wirst du merken, dass es viele Kinder mit Problemen gibt, aber mitnichten ist das Knacken von Autos die Regel, wie du schreibst.

Genau das ist ja hier Lexis Problem. Wir wissen nicht, ob sie
Grenzen gesetzt hat, wnen nicht, ist es blödsinnnig, ihr das
vorzuwerfen, schließlich will sie hier Ratschläge und keine
Vorwürfe.

Ich habe ihr keine Vorwürfe gemacht, aber der Grundtenor der Postings hier war, dass das so ziemlich normal ist, wie ihr Sohn sich verhält, frei nach dem Motto. „Wir waren auch mal so, guck her, aus uns ist auch was geworden“. Das habe ich auch aus deinem Posting gelesen.

Nein, es geht nicht um „laß sie doch“ (habe ich auch nie
gesagt), es geht nur darum, daß Verbote der falsche Weg sind.

Ich finde, dass Verbote nicht in jedem Fall der falsche Weg sind, sondern sie gehören in einem gewissen Maß mit zu den Grenzen, die man einem 13-jährigen setzt. Sie müssten so dosiert sein, dass sie die Interessen beider Seiten respektieren. Ich finde nicht, das ein 13- oder 14-jähriger von seinen Eltern erwarten kann, dass sie alles gutheißen, was ihm gefällt. Das ist aber das, was die Jugendlichen - übrigens auch meine - gerne hätten. Es ist wichtig, ihnen klar zumachen, dass man eben nicht alles haben kann, was einem gefällt.

Hier (sinngemäß) zu schreiben, daß bei „falschgestellten
Weichen“ nun eh alles zu spät ist, hilft Lexi auch nicht
weiter sondern bestärkt nur ihre Unsicherheit.

Das habe ich so auch nicht gemeint. Es ist nur dann sehr viel schwerer, bei "falsch gestellten Weichen " den Karren noch umzudrehen.

Meiner Meinung nach hat dieser Junge, der so ausbricht, Probleme, die es aufzudecken gilt und da ist die richtige Taktik gefragt.
Dieses Problem werden wir nicht lösen können, eben vor allem auch weil, wie du schreibst, wir die Situation, die Hintergründe und die Umstände der Familie nicht kennen. Insofern sind alle Tipps, die wir hier geben, meiner Meinung nach, auch nur oberflächlich und wenig hilfreich. Das ist viel zu komplex und schwierig um es vom PC aus zu lösen.
In diesem Sinne
Gruß
Tutulla

Tanja

2 „Gefällt mir“

Hallo Renate,

was Du hier schreibst liest sich für mich einfach sehr weltfremd; wie ich bereits schrieb, bewegte ich mich ebenso in solchen Kreisen als Kind/Jugendliche und schüttle innerlich einfach nur mit dem Kopf. Das soll kein Angriff sein, aber es erinnert mich an die Drogenberatungslehrerin, mit der ich total stoned eine geschlagene Stunde über die Gefahren des Drogenkonsum debattierte ohne daß die auch nur die leiseste Ahnung von meinem Zustand hatte.
Kriminelle Jugendliche sind nicht gleich „böse“, auch sie können durchaus Freundschaften untereinander und mit anderen schließen und zusammenhalten.

dieser Weg SEHR erfolgversprechend ist. Da nun die Rowdys
daran interessiert sein werden, dass man das „Muttersöhnchen“
und den „Petzer“ nicht in ihrer Gesellschaft antrifft. Sie
werden ihn unter Hohn und Spott, aber das macht nichts, aus
ihrer Gruppe rausschmeißen!!

Sowas habe ich z.B. noch niemals erlebt. Eher, daß so einem Jugendlichen dann 2geholfen" wird, von den Eltern wegzukommen.

Ich bin seid 30 Jahren der tiefen Überzeugung, dass Kinder das
alleinige Produkt ihrer Eltern sind. (Über die Gewichtung
Vererbung/Erziehung hat sich meine Generation ein paar Jahre

Nein, es geht nicht um „Vererbung oder Erziehung“, außerhalb der Familie tut sich jedem Kind aber noch ein ganz anderes soziales Umfeld auf, wo es Erfahrungen smamelt und aus diesen lernt. Das Kind ist also auch ein Produkt dieses Umfelds, auf das man als Eltern eben nicht immer Einfluß hat.

Ich habe während meiner Berufsjahre mit ungefähr 30
Trebekindern unterschiedlicher Intensität (die einen mal hier
eine Nacht und zwei Wochen später mal wieder eine, bis zu
Kindern, die seit mehreren Monaten so lebten und es nicht mehr
aushielten, andere betrachteten Heime als
„Überwinterungszeit“) zu tun gehabt. Nicht eines davon hat
gesagt, dass sie nicht gewusst hätten was sie erwartet.

Oder sie hatten niemals den Mut, zu sagen „ja, ich habe mir das anders vorgestellt, daß es kalt wird und ich Hunger habe, daran habe ich nicht gedacht“.

und schon gar nicht, was sie an
ihrem Elternhaus haben (letzteres gehört bei vielen zur
Pubertät)

Das verstehe ich nicht ganz: je nachdem, wie du „viele“
definierst machte dies es ja fast zu einem normalen „Zubehör“
der Pubertät nicht zu wissen, was sie an ihrem Elternhaus
haben? Solltest du es so meinen, würde ich dir auch hier nicht
zustimmen.

Dann sind wir eben auch hier unterschiedlicher Meinung. :wink:

Und wie bitte definierst Du „intakt“?

Diese Frage gebe ich an dich zurück, denn du hast dieses Wort
hier reingebracht. Meine Definition kannst du, wenn du ein
bißchen sorgfältig liest, meinem ersten Beitrag entnehmen (Nur
ein paar Stichworte: wahrnehmen des Kindes als die Person, die
es jeweils gerade ist, nicht als Verlängerung der eigenen
Person zur Wunscherfüllung, vorbehaltlose Annahme des Kindes
schlicht für seine Existenz).

Da würde ich noch hinzufügen, daß die Eltern in der Lage sind, eine Vorbildfunktion zu erfüllen, zumindest teilweise.
Und aus genau solchen Elternhäusern laufen auch Kinder weg. Wenn Du diese Erfahrung nicht gemacht hast, ist das nun mal so - ich habe andere gemacht.

Nochmal: Ich will Dich nicht angreifen, aber mir scheint, Du hast eine ziemlich festgefahrene Sicht der Problematik; vielleicht hat sich die durch Erfahrungen so festgefahren - aber „Kinder laufen nicht aus intakten Familien weg“ klingt wie eine allgemeingültige Wahrheit und ist es leider dennoch nicht…

Viele Grüße,
tanja

Hallo Tutulla,

Hast du selber Kinder? Arbeitest du irgendwie mit Kindern?

Nein, ich habe keine Kinder, arbeite aber immer wieder mit Kindern, als Jugendgruppenleiterin in Vereinen, in Schulen, Kindergärten, Jugendzentren im Rahmen meiner Tierrechtsarbeit wo ich teilweise schnell sowas wie eine Vertrauensperson bin.

Oder anders gefragt? Woher weißt du das denn so genau?

Außerdem weiß ich das so genau aus eigenen Erfahrungen und dem Zusammensein mit Jugendlichen, denen es ähnlich ging.
Wenn ich was nicht weiß sondern nur vermute, schreibe ich das in meinen Postings dazu; leute, die von Sachen palavern, von denen sie keine Ahunng haben, nerven mich nämlich total. ;o)

Du hast insofern Recht, als es heute viel mehr Kinder gibt,
die auffällig sind als früher. Aber scher die doch bitte nicht
alle über einen Kamm. Kriminelle Kids ( wer Autos knackt ist
kriminell, darüber besteht ja wohl kein Zweifel ) sind auch in
heutiger Zeit zum Glück noch die Minderheit. Wenn du dich in
Schulen oder Jugendgruppen aufhälst, mit Kindern arbeitest
oder dich für sie interessierst, wirst du merken, dass es
viele Kinder mit Problemen gibt, aber mitnichten ist das
Knacken von Autos die Regel, wie du schreibst.

Nein, nicht allein das Knacken von Autos - aber ähnlicher „Bockmist“. Diese Kids sind natürlich noch immer in der Minderheit, aber ihre Zahl (das vermute ich anhand persönlicher Beobachtungen) wächst und v.a. die Akzeptanz unter den Kids, die das nicht tun, wächst. Allein dadurch wird es „zur Regel“ - denn er sowas nicht macht, kennt zumindest jemanden, der…

Ich habe ihr keine Vorwürfe gemacht, aber der Grundtenor der
Postings hier war, dass das so ziemlich normal ist, wie ihr
Sohn sich verhält, frei nach dem Motto. „Wir waren auch mal
so, guck her, aus uns ist auch was geworden“. Das habe ich
auch aus deinem Posting gelesen.

Nein, das hast Du falsch aufgefaßt. Es ist mitnichten „normal“, aber es kann eben passieren und alles, was ich meinte, war, daß sie mit Verboten nichts oder nur Schlimmes erreichen wird. Ich wollte sie natürlich auch etwas beruhigen, denn Panik zu schüren halte ich in dieser Situation für vollkommen unangemessen, sie hat ja schon genug Angst und durch Panik wird nichts besser.

Ich finde, dass Verbote nicht in jedem Fall der falsche Weg
sind, sondern sie gehören in einem gewissen Maß mit zu den
Grenzen, die man einem 13-jährigen setzt. Sie müssten so
dosiert sein, dass sie die Interessen beider Seiten
respektieren. Ich finde nicht, das ein 13- oder 14-jähriger
von seinen Eltern erwarten kann, dass sie alles gutheißen, was
ihm gefällt. Das ist aber das, was die Jugendlichen - übrigens
auch meine - gerne hätten. Es ist wichtig, ihnen klar
zumachen, dass man eben nicht alles haben kann, was einem
gefällt.

Darum geht es doch gar; habe Lexi ja auch gesagt, daß sie ihrem Sohn ganz klar signalisieren soll, daß sie sein Tun nicht gutheißt.
Aber dann frage ich Dich als Mutter mal, was Du denkst, was bei einem Verbot passiert: Meinst Du, der Sohn (der, wir erinnern uns :wink:, die Unverfrorenheit besaß, nachts heimlich auf Tour zu gehen) wird sich sagen „ok, wenn Mama es verbietet, dann muß ich das wohl befolgen“?
Nein, er wird auch dagegen rebellieren und was machst Du als Mutter,
wenn Du sagst „nein“ und Dein Kind sagt „doch“ und lä0ßt dem gleich Taten folgen?
Mit 14 ist ein Kind nicht mehr in dem Alter, wo er mit Fernsehverbot, Taschengeld- oder Süßigkeitenentzug gemaßregelt werden kann, und wenn er hausarrest bekommt, kmmt er eben erst gar nicht mehr aus der Schule heim. Und dann?

Dieses Problem werden wir nicht lösen können, eben vor allem
auch weil, wie du schreibst, wir die Situation, die
Hintergründe und die Umstände der Familie nicht kennen.
Insofern sind alle Tipps, die wir hier geben, meiner Meinung
nach, auch nur oberflächlich und wenig hilfreich. Das ist viel
zu komplex und schwierig um es vom PC aus zu lösen.

Da hast Du recht, aber Denkanstöße zu liefern wird ja noch erlaubt sein. :smile:

Viele Grüße,
Tanja