in meinem vorherigen Beitrag habe ich schon kuz unsere Schwierigkeiten geschildert.
Wenn man sich so umhört, dann stellt man als Eltern fest, dass man eigentlich überhaupt gar keine Rechte gegenüber den Kindern hat. Wie verhält sich das nun wirklich?
Welche Rechte hat man? Was kann und darf man gegen teuflische Kinder, und auf meine Tochter bezogen meine ich das im Wortsinn, tun. Wer schütz eigentlich die Eltern, damit sie ruhig weiterleben können? Es sind so viele Fragen auf die ich keine Antwort finde, auch keine christliche. Ich bzw. wir sind ratlos und mit den Nerven am Ende.
Danke für Rat und Tat
Michael
zickenalarm…
hi,
meine frau hat kuerzlich eine aehnliche frage ins eltern + kinder brett gestellt - bei uns ging/geht es um einen jungen. es kamen - vor allem per email - einige aufmunternde solidarische ratschlaege…
bei uns lief es dann so ab:
ich habe ihn rausgeworfen bzw ihm gesagt, er kann unter der bruecke pennen, wenn er zu hause + in der schule nicht mitzieht.
daraufhin ist er zum jugendamt gegangen ( das war auch meine absicht, die hinter dem rauswurf stand ) , und wir haben dort nun gemeinsame gespraechstermine.
das jugendamt hat ihmn einigermaszen auf den boden der tatsachen zurueckgeholt… also sooooooooo schlecht geht es ihm bei uns nicht…
das jugendamt zeigt alternativen auf, was moeglich ist, also z.b. betreutes wohnen, etc. hier werden auch die finanziellen belastungen sehr klar besprochen.
das rate ich also somit auch: jugendamt, gespraech, vergleich mit anderen situationen.
und dann kommt es letztlich auf einen selbst an, wie „hart“ man gegen sich selbst und den betroffenen sein kann/will…
Hallo,
„teuflische Kinder“ - wenn ich diesen Ausdruck höre, rollen sich mir die Fußnägel auf.
Kinder werden üblicherweise erzogen - da muss bei euch einer was nicht ganz richtig gemacht haben.
Jetzt mal im Ernst:
Egal, ob euere Erziehung nicht das Wahre war oder ob euere Tochter wirklich veranlagungsgemäß so handelt (kommt auch vor) - Ansprechpartner dafür ist das Jugendamt - Erziehungshilfe.
Die helfen euch nach bestem Können mit Fachleuten, euere Probleme erst einmal selbst in Griff zu bekommen.
Falls das nicht klappt (egal aus welchem Grund) muss auch überlegt werden, ob es nicht besser ist, das Kind aus der Familie zu nehmen und in einem Heim (ist heute nicht mehr so schlimm, wie noch vor 20 Jahren) für eine Zeit unterkommt.
Tut euch selbst einen Gefallen und nehmt Hilfe in Anspruch -
euch und der Tochter zu liebe
Als wir sie dann
allerdings von der Polizei haben von einem 16 jährigen Jungen
abholen lassen (der Vater von ihm hatte natuerlich keine
ahnung , dass sie erst knapp 14 ist) trat eine überraschende
wirkung ein.
interessant. Wie habt ihr das denn gemacht? Einfach die Polizei anrufen und die Tochter abholen lassen? Musstet ihr die Kosten übernehmen?
Danke für Antwort vorab
Diana (die das prophylaktisch wissen möchte, weil leicht aufmüpfige Tendenzen auch bei ihrer Tochter erkennbar sind)
Sehe ich auch so. Wer ein Kind in die Welt setzt, trägt zunächst mal eine lebenslange Verantwortung, wenngleich die im Laufe der jahre natürlich inhaltlich ständig sinkt. Aber bei einer 14-jährigen ist das sicher nicht vorbei.
Familientherapie oder Jugendamt hört sich für mich wie ein brauchbarer Vorschlag an.
Gruß
mr.bruns
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Selbst Vater!
Hallo Mr. Großspur,
warte mal bis Dein Frühchen im pupertierenden Alter ist. Ob Du noch genauso selbstsicher postest. Extreme Pupertäre Phasen können bei manchen Teenagern wirklich so grass auftreten, dass Du als Erziehender ziemlich ratlos danebenstehst. Ohne Hilfe von aussen kommst Du da nicht weiter. Warum das bei einigen Teenis so auftritt ist noch nicht geklärt. An der Erziehung liegt es definitiv nicht: Es gibt Familien die haben 4 Kinder, davon 3 die sich normal entwickeln und eines was völlig aus der Spur gerät. Viel Spass bei der Kindererziehung, aber poste nicht so grosspurig, bevor Du nicht Dein eigenes gross hast.
Gruß elmore
warte mal bis Dein Frühchen im pupertierenden Alter ist. Ob Du
noch genauso selbstsicher postest.
Wird man sehen, aber ich werde die Schuld nicht bei andren suchen!
Extreme Pupertäre Phasen
können bei manchen Teenagern wirklich so grass auftreten, dass
Du als Erziehender ziemlich ratlos danebenstehst. Ohne Hilfe
von aussen kommst Du da nicht weiter. Warum das bei einigen
Teenis so auftritt ist noch nicht geklärt. An der Erziehung
liegt es definitiv nicht
Na klar! Es liegt natürlich ni an einem selbst
Es gibt Familien die haben 4 Kinder,
davon 3 die sich normal entwickeln und eines was völlig aus
der Spur gerät.
Auch dies kann an der Erziehung liegen!
Viel Spass bei der Kindererziehung, aber poste
nicht so grosspurig, bevor Du nicht Dein eigenes gross hast.
Ich hab wesentlich mehr Erfahrung in der Erziehung als du ahnst, nur das dort vernünftige Verhältnisse herraschten und die Polizei nicht als Ersatzerzieher dienen musste!
Großspurig ist eher dein Posting!
Stimme zu. Allerdings nützt runtermachen jetzt auch nix mehr, sondern Schadensbegrenzung. Dazu finde ich die Tipps sehr brauchbar. Allerdings solltet Ihr Euch stets vor Augen halten, über wen hier gesprochen wird und welche Gründe die Misere haben könnte (EIn jeder kehr vor seiner Tür…)
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ich kann mitreden und du gibst mir mit diesem Posting völlig Recht - auch wenn du es nicht merkst!
Du gibst allen anderen die Schuld anstatt dich zu hinterfragen, was nötig wäre!
Ich hatte auch schwierige Fälle im Griff wie den sohn meiner Ex, der nur vor zwei Personen Respekt hatte (wozu meine Ex nicht gehörte!) - sie hat wenigstens eingesehen, daß es zumindest auch Ihre Schuld war - du suchst leider immer noch bei anderen!
Bernd
P.S.: Es ist billig statt Argumenten zu behaupten der andere kann ja net mitreden…
Hallo Bernd und hallo all denen, die sich geäußert haben. Vielen Dank!
Ich denke jeder hat auf seine Art in gewisser Weise und aus seinen Erfahrungen heraus recht. Aber, urteile nie über jemanden ehe du nicht 2 Monde in seinen Schuhen (etwas abgewandelt) gegangen bist.
Sich gegenseitig imaginäre Mängel vorzuwerfen, zeugt nicht gerade von guter Erziehung und all das, was einer dann schreibt, stellt sich somit selbst in Frage.
Zu unserem Problem vielleicht noch soviel:
Wir haben auch schon einen Polizeieinsatz hinter uns, den wir aber nicht veranlaßt haben. Es gab auch ein Gespräch mit den Beamten. Dies hat nur sehr, sehr kurz gewirkt.
Beim Jugendamt waren wir auch alle, mit gleicher sehr kurzer Wirkung.
Familientherapie nehmen wir ebenfalls in Anspruch, was aus unserer Sicht bisher nur das Gegenteil bewirkt, also eine Verschlimmerung unseres (und unser schreibe ich, weil ich es so meine)Problems.
Im Übrigen ist es so, dass nicht nur die Eltern erziehen. Eine nicht unwesentliche Rolle spielt die Schule. Dies haben wir durch Schulwechsel feststellen müssen. (Der Schulwechsel hatte den Wunsch unserer Tochter als Grundlage!). Einen noch größeren, und in unserer Situation unübersehbar schlechten Einfluß, hat der nachschulische Umgang. Aus unserer -und nicht nur aus unserer Sicht- ist der Umgang, den unsere Tochter hat, eine Katastrophe. Seit sie diesen Umgang hat, ist sie nur agressiv, stellt sich nicht einer Aussprache, bügelt alles ab, kommt uns mit merkwürdigen Rechtsauslegungen, die sehr deutlich die Handschrift dieses Umganges trägt u.s.w.
So nun habt ihr wieder Futter. Bitte argumentiert, von mir aus mit höchstem Niveau, aber nicht herabwürdigend, aufspielend und damit beweisend, dass die eigenen Erziehungsideale an einem selber halt gemacht haben. Danke
Gruß
Michael
Achtung: Viel Text + viel Info
Hallo Michael,
nicht verzweifeln: Was Dein Kind da durchmacht ist eine extreme pupertäre Phase. Dazu gehören: extremes Einschiessen auf schlechte Vorbilder (kriminelle Freunde etc.) halt purer Protest, schulische Gleichgültigkeit,Selbstverstümmelung (sich selbst mit Rasierklingen ritzen) und noch vieles andere bis hin zur Magersucht. Solche Extremphasen machen manche Kinder einfach durch, man hat noch nicht klären können warum das so ist. Es istu unabhängig von der Erziehung, ihre Intelligenz etc. Ich schrieb bereits, das bei manchen Familien sich die Kinder völlig normal entwickeln aber eines so reagiert obwohl alle gleich erzogen worden sind. Also erster Grundsatz: Mache Dir keine Vorwürfe, Du kannst nichts dafür. 2. Grundsatz: Mache deiner Tochter keine Vorwürfe, sie kann auch nichts dafür! Klingt vielleich realitätsfremd ist aber so. Deine Tochter ist in einer Phase wo sie mit sich selber nicht zurechtkommt und sich ihre Handlungsweise selbst nicht erklären kann obwohl sie sie mit Sicherheit vor Dir vehement verteidigt. In machen Dingen bist Du jetzt machtlos, Du kannst sie nicht ans Bett fesseln. Mit Gewalt erreichst Du eh nichts. Jede Hilfe von aussen ist gut, wenn Du auch zunächst keine Erfolge siehst. Sei für Deine Tochter da, sie muss immer wissen, dass Ihr für sie daseid. Handele konsequent, lass sie die Folgen ihre Handelns spüren. Aber vermeide übermässige Härte, wenn sie fortläuft hast Du nichts gewonnen.Dann musst Du viel Geduld haben in ständigem Dialog mit Lehrern, Erziehungsberatungsstelle etc. bleiben. Aber schütte sie nicht mit solchen Terminen zu (es nervt sie eh nur), aber sie muss ständig das Gefühl haben, dass ihr „da dran“ bleibt. Wenn sich die Situation noch verschlimmert (sie tagelang nicht nach Hause kommt oder so) solltet ihr erwägen, dass sie für eine bestimmte Zeit bei einer Tante, Oma oder so wohnt. (Zeitlich festsetzen:3-4 Monate oder so!!) Wird alles nicht leicht, aber irgendwann ist der Spuk so plötzlich vorbei wie er gekommen ist.
Viel Erfolg
elmore
N.S. Und nimm bestimmte Postings von einem W. nicht ernst. Egal in welcher Rubrik er postet, es ist immer nur eine große Klappe und keine Information zum Thema.Ich lass mich ja selten zu „off topic“ Aussagen ein, aber manche haben den Sinn von www vergessen und wollen einfech diskutieren und Selbstdarstellung betreiben.
Wenn du deine Tochter als teuflisch, dumm, usw… darstellst brauchst du dich nicht wundern über Postings die du nicht gerne hörst! Daher auch weiterhin mein Rat dich selbst zu hinterfragen. Deine Tochter macht vielleicht gerade ne schwierige Phase durch, aber eine solche Darstellung deiner Tochter ist unangebracht. Kann ja duchaus auch sein, daß die Aggressivität deiner Tochter auch dadurch kommt!
Bernd
Manchmal ist es schon schwer zu verstehen, was einer beim Einsetzen bestimmter Vokabel meit. Lesen ist das eine, zwischen den Zeilen lesen und Wortspiele verstehen das andere.
Also so beleidigend war das ja wohl nicht, da hast du schon Schlimmeres von dir gegeben, ich meine selbst austeilen und dann gleich so empfindlich sein, muss auch nicht sein.
Ich teile nicht aus sondern gebe Kontra wenns angebracht ist - als Westfale ist man ja quasi dazu verpflichtet ;o)) und bei jemand der nichtmal gneung Benimm hat um eine passende Anrede zu benutzen ist dies durchasu berechtigt, auch wenn man von ihm nicht viel erwartet…