Wenn sie DAS machen, dann wandere ich endgültig aus.
Sach an - wohin?
Wenn sie DAS machen, dann wandere ich endgültig aus.
Sach an - wohin?
Yo Karo,
das Geld nehmen die Eltern der Kinder, die sowieso eher unwahrscheinlich in die Kita gekommen wären. Was dazu führt, dass Kinder mit Migrationshintergrund und aus problematischem Umfeld mit noch schlechterer Grundbildung in die Schule kommen. was wiederum dazu führt, dass die Grundschule noch viel früher ansetzen muss als heute schon, wo Kinder manchmal nichtmal rückwärts laufen können, oder fehlerarm sprechen oder fast keine Deutschkenntnisse haben, obwohl sie in Deutschland geboren wurden.
Was dazu führt, dass die Aufspreizung von Kindern mit gebildetem sozialen Hintergrund zu solchen Kindern aus "Problemfamilien"noch stärker ist. Was wiederum dazu führt, dass die Grundschule sich entscheiden darf, ob sie die Kinder, die schon sprechen und laufen können (überspitzt) solange leer laufen lässt, bis die Schwächeren aufgeholt haben, was der bisherigen Schulpolitik entspräche, oder ob sie von vornherein die Kinder getrennt fördert, was wieder zu erbitterten Diskussionen führt.
Und so weiter in dem Elend.
Das Ende vom Lied ist, dass das durchschnittliche Bildungsniveau in Deutschland noch weiter absinkt. Was neben allem anderen Elend so ziemlich das Übelste ist, was man dem Wirtschaftsstandort antun kann.
Gruß
Burkh
Hallo orak,
ist es nicht so, dass ab 2013 Kids unter 3 einen rechtlichen Anspruch auf einen Betreuungsplatz haben? Es ist sehr teuer das umzusetzten.
Es ist halt billiger den Eltern die ihre Kinder zuhause betreuuen 150 Euro zu geben.
Ich denke aber, Eltern die ihre Kinder in die Kita bringen wollen, lassen sich auch von 150 Euro nicht abbringen.
Und die Eltern welche die Kinder eh nicht in eine Betreuung geben wollen, freuen sich halt über zusätzliches Geld.
Es bleibt jedem frei, sein Kind zuhause zu behalten. Aber das finanziell zu honorieren find ich nicht richtig. Lieber sollten die Betreuungsplätze ausgebaut werden, damit die Muttis auch wieder die Möglichkeit haben arbeiten zu gehen. Wenn sie das wollen!
Aber Frau von der Leyen ist ja jetzt nicht mehr Familienministerin. Mal schauen was kommt…
Gruß Lulea
Die Frage ist doch eine andere
Hi
mein mann und ich werden keine kinder haben.
ergo gehen auch keine in den kindergarten: bekommen wir jetzt
150 euro?
Nein, Ihr erzieht ja keine Kinder zuhause.
m. (die sich STÄNDIG echauffiert, daß kinder-habende paare
hier und da was zugesteckt bekommen)
Hm, was ich daran verstehe ist: Nur, weil man Kinder hat, ist man meiner Ansicht nach kein besserer Mensch. Und Menschen, die keine Kinder haben (gewollt oder ungewollt) nicht automatisch schlechter.
Ansonsten ist es eben in der Werteskala unserer Gesellschaft anscheinend so, dass Kinder etwas Erwünschtes und Wertvolles sind. Und demzufolge Familien besonders gefördert werden (sollen). Was ja auch nicht konsequent getan wird, weshalb ich dementsprechende Sonntagsreden als pure Heuchelei bezeichne. Es ist ein „Durchschlängeln“ der Politik. Man sagt andauernd, wie wichtig doch Kinder für unser Land wären, dass sie gute Startbedingungen brauchen, und Bildung natürlich. Aber wenn Geld locker gemacht werden soll dafür, dann sieht die Sache plötzlich gaaaaaanz anders aus.
Ehrlich wäre es doch, zu sagen: Ob Ihr Kinder wollt oder nicht, ist Eure Entscheidung. Die (finanziellen, beruflichen u.a.) Folgen tragt Ihr selbst. Da weiß man wenigstens, woran man ist.
Darum sollte es in dieser Diskussion eigentlich nur am Rande gehen. Wichtig wäre mir, das Für und Wider der Kindergartenerziehung für alle anhand von Fakten zu diskutieren und darüber, wie Bildungschancen und soziale Herkunft in unserem Land entkoppelt werden können. Außerdem noch, was so eine zu-Hause-Erziehungsprämie für Wirkungen auf die traditionellen Rollenbilder (Mann-Frau) hätte.
Schöne Grüße
kernig
Hallo,
ich hätte damals gern 300 DM als zusätzliches Kindergeld mitgenommen
Gott sei Dank (!!!) kamen wir auch ohne dies mehr als gut über die Runden. Ich bin definitiv gegen Krippen/Kitas, sofern sich dies irgendwie vermeiden lässt.
Für Eltern, denen die eigene Betreuung ihrer Kleinstkinder eigentlich am Herzen liegt, wären 150 Euro vermutlich zu wenig, wenn sie tatsächlich auf ein 2. Einkommen angewiesen sind.
Sofern man darauf eben nicht angewiesen ist, betreut man sein Kind ohnehin selbst, verzichtet auf diversen überflüssigen Luxus, hätte gegen einen solchen Zuschuss keine Einwände; es geht aber auch ohne.
Deshalb meine ich, dass eine solche Leistung zumindest einen schlechtbezahlten Halbtagesjob kompensieren müsste, um diskussionswürdig zu sein.
Ich sehe aber andererseits auch die Gefahr, dass dann eben jene Kinder, die vielleicht in einer Kita mehr Anregung erführen, zu Hause vor dem TV geparkt werden.
Schwierige Frage!
LG sine
Hallo,
Hallo,
- Vor dem Mauerfall: Zwangskindergarten, ogottogott, ist ja
wie in der DDR…
vielleicht besser informieren, falls man sowas behauptet.
Zwangskindergärten kenne ich nicht.
War selber bis zum 5. LJ zu Hause, da meine Ma nicht arbeiten war.
Bin dann das Vorschuljahr in die KiTA, hätte aber ansonsten in eine Vorschule gehen können das Jahr.
Für die Vorbereitung auf die Schule war das nicht verkehrt und manchmal wünschte ich mir die Qualität der Vorschularbeit in den KITAs zurück.
Wir konnten mit Schere, Kleber und Stiften umgehen.
Sogar Mengenlehre war uns nicht unbekannt.
Von der sprachlichen Beschäftigung mal ganz zu schweigen.
Nicht alles in der DDR war schlecht. Einfach mal besser informieren.
Wußtest du, das die jetzt so hochgelobten Finnen ihr Bildungssystem von der ehemaligen DDR übernommen haben???
Auch in Bayern gleicht der Rahmenplan doch sehr dem der damaligen DDR.
Kinder lernen in der Gemeinschaft vieles einfacher und besser als alleine zu Hause, wo vielleicht niemand wert darauf legt, dass das Kind was lernt.
Es grüßt
Sabine
Manuela1268
Hallo,
- Vor dem Mauerfall: Zwangskindergarten, ogottogott, ist ja
wie in der DDR…vielleicht besser informieren, falls man sowas behauptet.
Zwangskindergärten kenne ich nicht.
Die Zeile drüber war doch aber:
„Wie waren denn ähnliche Diskussionen in der Vergangenheit?“ - Ich behaupte in einer Auflistung der damaligen, hier im Westen stattfindenden Diskussionen doch inhaltlich gar nichts? Ich listete an dieser Stelle lediglich auf…
vielleicht genauer lesen, falls man sowas behauptet
Sabine
Hi,
ich denke, das ist eine wirklich schwierige Frage.
Einerseits sehe ich auch die Gefahr, dass dann die Kinder zuhause behalten werden, die eine Kita dringend nötig hätten.
Andererseits bin ich aber der Meinung, dass Kindererziehung auch eine wichtige Aufgabe ist und den Eltern, die das zuhause tun möchten, keine Nachteile entstehen sollten. Derzeit ist das ja zumindest mit dem Elterngeld schon ganz gut geregelt, sodass man das erste Jahr gut zuhause bleiben kann und keine großen Einbußen hat.
Generell bin ich weder ein Verfechter der Kitas noch des reinen „zuhause Erziehens“ - beides hat seine Vor- und Nachteile. Zuhause werden viele Kinder vor dem TV geparkt, sind unterfordert und haben zuwenig Kontakt zu anderen Kindern. Das ist aber nicht zwingend so und man kann sein Kind auch ohne Kita viel in Kontakt mit anderen Kindern bringen und fördern.
Andere Kinder werden anstelle vor dem TV in der Kita geparkt, während Mama und Papa sich im Job selbst verwirklichen. In meinen Augen auch nicht das Optimum, wenn man sein Kind nur morgens und abends kurz sieht und dann am Wochenende fertig von der Woche ist und nicht mehr viel Motivation hat, mit dem Nachwuchs was zu unternehmen.
Für jede Konstellation gibt es aber sicher gute Gründe und oft ist es auch möglich, einen guten Mittelweg zu finden - indem z.B. ein Elternteil Teilzeit arbeitet und so mehr Zeit fürs Kind hat. Dann sehe ich aber schon, dass der anteilige Wegfall eines Gehalts in irgendeiner Form honoriert werden sollte.
Ich könnte mir vorstellen, dass z.B. das Elterngeld länger gezahlt wird oder dass vielleicht der (voll) berufstätige Partner steuerlich noch besser dasteht oder irgendwas in der Art. Wie man aber die schwarzen Schafe dabei aussiebt oder vermeidet weiß ich auch nicht. Sowas zu regeln sollte ja eigentlich Aufgabe der Politiker sein - mal schaun, ob dem einer gewachsen ist.
Gruß
Cess
Jaja…
… die arme Menschheit!
Sie wird glatt aussterben, guck dir diese popeligen 6,7 Milliarden Menschen auf der Welt an! Das füllt ja keinen hohlen Zahn!
Wir sind ja SO total vom Aussterben bedroht, die Evolution hasst uns!
lg
Kate
PS: Findest du es nicht etwas dreist dich in die persönliche Entscheidung eines Paares übers Kinderkriegen einzumischen? Wer bist du, er Papst? Darf man ohne Kinder demnächst auch nicht verheiratet sein und muss bei jeder Partnertätigkeit nachweisen, dass Kinder zeugbar sind und in bestimmten Zeitabständen nachweisen, dass es auch versucht wird? Was soll das denn?
Bitte?
Entschuldige Kate, aber ich verstehe Deine Antwort leider überhaupt gar nicht.
Sie wird glatt aussterben, guck dir diese popeligen 6,7
Milliarden Menschen auf der Welt an! Das füllt ja keinen
hohlen Zahn!
ähm- ich meinte das durchaus ernst, dass ich mir manchmal wünsche, dass diese äußerst dämliche Spezies ausstirbt… sie macht eh alles nur kaputt…
PS: Findest du es nicht etwas dreist dich in die persönliche
Entscheidung eines Paares übers Kinderkriegen einzumischen?
hä? Wie bitte? Wo mische ich mich in so was ein?
jeder kann kinder kriegen wie er will… und wenn nicht, dann nicht.
Wer bist du, er Papst?
nö - zum Glück nicht.
Darf man ohne Kinder demnächst auch
nicht verheiratet sein und muss bei jeder Partnertätigkeit
nachweisen, dass Kinder zeugbar sind und in bestimmten
Zeitabständen nachweisen, dass es auch versucht wird? Was soll
das denn?
Keine Ahnung,was Du wissen willst. Ich vestehe Deine aneinandergereihten Worte leider nicht.
Gruß
Demenzia
janz weit wech…
Sach an - wohin?
och - wenn isch dat wüsst …
Spandau?
LG
Demenzia
Hallo,
Andere Kinder werden anstelle vor dem TV in der Kita geparkt,
während Mama und Papa sich im Job selbst verwirklichen. In
meinen Augen auch nicht das Optimum, wenn man sein Kind nur
morgens und abends kurz sieht und dann am Wochenende fertig
von der Woche ist und nicht mehr viel Motivation hat, mit dem
Nachwuchs was zu unternehmen.
Komisch, diese Argumentation verstehe ich immer überhaupt nicht.
Ich bin mir sicher, dass für Millionen von Menschen die Beschäftigung mit Kindern den ganzen Tag über eher langweilig ist. Genauso, wie auch nicht alle z.B. Techniker werden wollen, oder Pilot - während andere wiederum gerade diese Tagesbeschäftigung als das Optimum ansehen.
Was ist jetzt schlecht, wenn man von sich selbst glaubt, mit (kleinen) Kindern eher nicht so viel anfangen zu können und dies daher lieber besser geeigneten personen zu überlassen. Wieso ist dann am Wochenende die Motivation (mit den Kindern noch etwas zu unternehmen) geringer? Nach meiner Vorstellung ist sie am geringsten dann, wenn man Leute, die alleine mit Kindern tendenziell eher unausgefüllt sind, „zwingt“ alle anderen Lebensinhalte aufzugeben.
Wenn es dagegen gut austariert ist: spannender Job, halbwegs angenehme Arbeitssituation, etc., dann kann man sich abends und am Wochenende zur Abwechslung auch gut mit den Kindern beschäftigen.
Und wenn ich in meine eigene Geschichte zurückblicke, waren eigentlich eher die Väter und Großväter diejenigen, die am Wochenende eher entspannter und interessierter mit uns Kindern umgingen, während meine Mutter und Großmutter eher froh waren, wenn wir endlich im Bett lagen.
Mit vielen Grüssen,
Walkuerax
Hallo kernig,
da kann ich dir nur zustimmen.
(Kurz zum Hintergrund: Auf dem Land aufgewachsen, Zoo- oder Museumsbesuch ging aufgrund der Entfernung nur sehr selten und nicht als kleines Kind; meine Eltern gehören finanziell und von den Bildungsabschlüssen her auch der „Unterschicht“ an, aber bei uns gehörten Bücher zum Alltag, genauso wie mich auch als kleines Kind am Alltagsleben teilhaben lassen (mitnehmen, beim Kochen oder Alltagstätigkeiten zugucken und mehr oder weniger gut „helfen“ lassen) - Fernsehen gab’s selten und wenn, dann war das „Sendung mit der Maus“, „Löwenzahn“ oder eine gute (nicht reißerische) Tierdoku als Ersatz für den Zoobesuch; Fernseher im Zimmer gab’s nicht und Spielekonsole ebenfalls nicht.)
schon mal nachgerechnet, dass Erziehung daheim auch einiges
kostet? Ein Zoobesuch, vernünftiges Spielzeug zur kreativen
Förderung, Wahrnehmungsförderung, Wissensanreize, Phantasie
o.ä. ist oftmals ganz schön teuer.
Viele der von Dir aufgeführten Dinge sind auf einem simplen,
völlig kostenlosen Spaziergang durch Stadt oder Natur zu
erfahren.
Da kann ich dir nur zustimmen.
Wir waren oft im Wald unterwegs, oder mal bei „besonderen“ Leuten zu Besuch: Mal bei der Feuerwehr, mal beim Bäcker in die Backstube gucken dürfen, mal den Kirchturm bestiegen, einmal die Woche das im Garten des Försters gepflegte Rehkitz angeguckt etc.
Das hat alles nix oder höchstens mal wenig in die Kaffeekasse gekostet.
(Der Kindergarten hätte diesbzgl. auch nicht mehr bieten können, da Zoos, Museen etc. einfach zu weit weg waren - solche Ausflüge gab es erst ab der ca. 6. Klasse. Der Kindergarten hatte sogar weniger im Angebot; ich war exakt ein Jahr dort, und befreundete Eltern erzählten, dass der Kindergarten leider jedes Jahr das selbe Angebot gemacht hat… auf verschiedene Ansprüche je nach Alter wurde auch nicht eingegangen.)
Bastelmaterial - das waren bei uns oft Pappe von Verpackungsmaterialien, Kartons (wenn das mal nicht die Phantasie anregt: aus Kartons und Tapetenresten ein Puppenhaus nebst Möbeln basteln), Alltagsgegenstände wie Wäscheklammern, Wattebällchen und Knöpfe, bei Spaziergängen gesammelte Naturmaterialien, Zeitungspapier und Tapetenkleister für Pappmaché, selbstgemachtes Spielzeug… Hin und wieder etwas aus dem Bastelgeschäft.
Bücher gab’s oft vom Flohmarkt, oder schlichtweg von Freunden oder aus der Bücherei ausgeliehen.
Dinge, die man nicht oder kaum selbst machen kann, oder Bücher die man dauerhaft haben möchte (Gute-Nacht-Geschichten, Naturführer etc.) wurden gekauft, aber vieles ging wirklich mit Alltagsgegenständen. War auch praktischer, da es ein Bastelgeschäft nicht gab, ein Spielzeuggeschäft erst in der nächsten größeren Stadt.
Im Übrigen ist ein Besuch im Kindergarten auch nicht
kostenfrei. Neben den Grundkosten sind auch hier immer wieder
Beträge für Veranstaltungen und Bastelmaterial fällig.
Ganz richtig.
Zum Zoobesuch kommen
Fahrkosten, Proviant, vllcht. ein Eis usw, oder Tierfutter.
Oder zB die Phänomania in Essen, preiswert eigentlich, aber
ein Kleinkind kann weder alleine hin, noch alleine rein, und
Ruckzuck sind wieder mindestens 20-30 Euro weg. Das läppert
sich. Menschen mit geringem Einkommen kommen da schon ins
Rudern.Also ganz ehrlich: Die von Dir aufgezählten Dinge sind nicht
unabdingbar für das Gedeihen eines (Klein-) Kindes.
Dem muss ich auch zustimmen. Wie gesagt, das gab’s schon aus Entfernungsgründen alles nicht. Sowas haben wir mal (alle paar Jahre) bei Verwandtenbesuchen in der Großstadt gemacht.
„Dumm“ bin ich trotzdem nicht geblieben - in Sachen „Tiere und Natur“ war ich vielen Gleichaltrigen auffällig voraus. Sprachlich war ich auch gut dran, auch besser als viele Gleichaltrige. Sozial auch, wennauch das einzige Manko war, dass ich mich nicht so gut gegen andere durchsetzen konnte (aber ob mehr Kindergartenjahre geholfen hätten? Ich bezweifle es irgendwie).
Ich würde für 1 oder 2 kostenfreie Kindergartenjahre
plädieren. Das würde die sozialen Unterschiede meiner Meinung
nach am Besten ausgleichen.
Ein Kindergartenjahr macht auf jeden Fall Sinn - um schon mal die Kinder, mit denen man zusammen eingeschult wird, kennenzulernen. Wenn sich bereits im Kindergarten „Grüppchen“ bilden, ist es schwer, in der Schule neu hinzuzustoßen.
Das war auch der Grund, warum ich ein Jahr in den Kindergarten gegangen bin.
Und habe es selbst erlebt: Die zwei Mitschüler, die nicht im Kindergarten waren, haben durchaus schwerer Anschluss gefunden.
Eine Kindergarten"pflicht" halte ich für nicht sinnvoll.
Wenn Defizite da sind, kann ein guter (!) Kindergarten eine Menge ausmachen, aber ein gut zu Hause gefördertes Kind dürfte bei der Einschulung mehr „mitbringen“ als eines aus einem „Aufbewahrungs-Kindergarten“.
Wobei ich auch der Meinung bin,
dass die derzeitigen Hartz IV-Sätze für Kinder viel zu gering
sind.
Zustimmung.
Das ist echter Quatsch. Ausflüge müssen nicht derart teuer
sein. Man kann sich Stullen und Getränke mitnehmen und muss
nicht jedes kommerzielle Angebot nutzen.
Meine Zustimmung - war bei mir als Kind so, und mache ich heute noch (für Ausflüge Proviant mitnehmen). Das gesparte Geld nutze ich lieber für was anderes.
Auch davon war nicht die Rede. Es war die Rede davon, dass
statistisch gesehen, Kinder aus sozial schwachen Familien
schlechter in der Schule abschneiden und deshalb schlechtere
Chancen haben. Und das ganz sicher nicht, weil sie dümmer
wären. Und ebenso ist erwiesen, dass im Kindergarten diese
Unterschiede ausgeglichen werden können. Deshalb, finde ich,
sollten möglichst viele Kinder den Kindergarten besuchen.
Ist prinzipiell auch meine Meinung - kein Zwang, aber ein „angenehmes Angebot“.
Viele Grüße,
Nina
Hallo,
zuerst mal Entschuldigung, wolte nicht dich persönlich angreifen, war nicht meine Absicht.
Hab ich doch im Folgenden begründet.
Deine Meinung, es gibt aber auch andere und dass sollte man respektieren.
Wo bist Du denn aufgewachsen?
Möchtest Du gern sachlich etwas erwidern, dann tu das, aber
werde nicht persönlich.
s.o.
Aber immer noch genügend Geld für 3 mal Urlaub und alle 4
Jahre ein neues Auto und mind. 2 Fernseher und pro
Familienmitglied ein Handy.Willkommen in der Realität. Das ist mitnichten so. Du hast
offensichtlich keine Ahnung von Einnahmen-Ausgaben-Rechnungen
ganz normaler Familien.
doch sehr wohl und deswegen schreibe ich es ja. Ich kenn genügend Einverdienerfamilien und auch Familien bei denen beide verdienen.
Ebenso kenn ich auch genügend Familien bei denen das von mir geschriebene zutrifft.
Grüße RS 99
Grüße
kernig
Darum ging es mir
Hallo!
zuerst mal Entschuldigung, wolte nicht dich persönlich
angreifen, war nicht meine Absicht.
ok, angenommen.
Deine Meinung, es gibt aber auch andere und dass sollte man
respektieren.
Meinungen respektiere ich. Mir ging es um Deine Aussage, dass jede Familie mit einem Einkommen auskommen kann, wenn sie sich nur den einen oder anderen Luxus spart. Und das ist definitiv einfach falsch. Gerade heute hatte ich in der Zeitung gelesen, wieviele Leute von Armut bedroht sind. 7% aller Berufstätigen (!!) ist von Armut bedroht (Die Zahl ist aus dem Kopf wiedergegeben, die Größenordung ist mir wichtig). Wer für einen Stundenlohn von 6 Euro arbeitet, kann nicht so ohne weiteres eine Familie ernähren. Da gibt es nicht mal einen einzigen Urlaub im Jahr, geschweige denn mehrere. Ein Bekannter von mir ist Zimmermann, er bringt unter 1400 Euro netto mit nach Hause. Er hat zwei Kinder. Arbeitsweg fast 20km einfach, öffentliche Verkehrsmittel Fehlanzeige. Große Sprünge sind da nicht drin.
Aber immer noch genügend Geld für 3 mal Urlaub und alle 4
Jahre ein neues Auto und mind. 2 Fernseher und pro
Familienmitglied ein Handy.
doch sehr wohl und deswegen schreibe ich es ja. Ich kenn
genügend Einverdienerfamilien und auch Familien bei denen
beide verdienen.
Ebenso kenn ich auch genügend Familien bei denen das von mir
geschriebene zutrifft.
Aber das kannst Du doch nicht verallgemeinern.
Grüße
kernig
Hi,
zuerst mal Entschuldigung, wolte nicht dich persönlich
angreifen, war nicht meine Absicht.ok, angenommen.
Danke
Meinungen respektiere ich. Mir ging es um Deine Aussage, dass
jede Familie mit einem Einkommen auskommen kann, wenn sie sich
nur den einen oder anderen Luxus spart.
Ich hab nicht geschrieben jede Familie, ich bin nicht so blind um nicht zu sehen, dass es natürlich auch andere Familien gibt, bei denen beide zwingend arbeiten müßen.
Wer für
einen Stundenlohn von 6 Euro arbeitet, kann nicht so ohne
weiteres eine Familie ernähren. Da gibt es nicht mal einen
einzigen Urlaub im Jahr, geschweige denn mehrere. Ein
Bekannter von mir ist Zimmermann, er bringt unter 1400 Euro
netto mit nach Hause. Er hat zwei Kinder. Arbeitsweg fast 20km
einfach, öffentliche Verkehrsmittel Fehlanzeige. Große Sprünge
sind da nicht drin.
ok
Aber wir können glaub ich beide nun Tagelang diskutieren wer wenn kennt.
Aber das kannst Du doch nicht verallgemeinern.
tu ich nicht.
Wenn das allerdings so rüberkam, dann sorry. Ich schrieb natürlich genauso wie Du von extremfälle.
Grüße RS 99
Grüße
kernig
Hallo!
Ich denke, dass alle Eltern selbst entscheiden sollten, ob sie ihr Kind in eine Kita geben oder zu Hause betreuen.
Ich finde es aber eine Sauerei, dass 150 Euro gezahlt werden sollen, wenn man sich für 2. entscheidet.
Man sollte einen Punkt nicht vergessen: Ein Krippenplatz kostet die Eltern trotz staatlicher Zuschüsse einen riesigen Haufen Geld. Rechnet man da mal Kosten und Nutzen des Arbeitens zusammen, kann man sehr hübsch sehen, welches Ziel von der geliebten Partei CSU hier verfolgt wird - Mama, bleib doch gleich daheim! Lohnt sich eh nicht, das mit dem Arbeiten. Macht Papa doch…
Diese 150 Euro sollen ja ohnehin mit Hartz IV verrechnet werden. Demzufolge muss man keine große Angst haben, die „Falschen“ würden es für Alkohol und Zigaretten ausgeben. Es führt viel eher dazu, dass es Frauen noch schwerer gemacht wird, in den Beruf zurückzukehren wenn/wann sie es wollen.
Außerdem profitieren doch die Nur-Mamas vom schönen Ehegattensplitting wesentlich mehr als die Frau, die arbeiten geht und den staatlich bezuschussten Kita-Platz in Anspruch nimmt. Ein „Ausgleich“ zum Zuschuss, der nicht in Anspruch genommen wird, ist also schon lange geschaffen.
Hübsch fand ich den Vergleich, dass ja eigentlich auch jeder, der kein Auto hat, eine Ausgleichszahlung dafür bekommen müsste, dass er die staatlich finanzierten Autobahnen nicht benutzt.
Würde ich wieder leer ausgehen *argh*
Grüße!
Mir würde es schon reichen, wenn die dämlichen zusätzlichen Prozente in der Pflegeversicherung entfallen würden. Mit denen wird man als kinderloser ja auch schon bestraft.
LG