ein Patient sucht einen (vermeintlichen) Spezialisten für Borreliose auf und hat dort ein Anamnesegespräch. Es werden Unterlagen aus einem Klinikaufenthalt vorgelegt und sich verschiedene Werte angesehen.
Laut Arzt ginge der Entzündungswert selbst bei einer akuten Borreliose niemals über 160. Der des Patienten jedoch lag bei über 200. Die seit Monaten geschwollenen Lymphdrüsen wurden getastet, mehr nicht. Am Ende wurde Blut abgenommen, obwohl der Aussage des Arztes nach sich jedenfalls keine Hinweise auf Borrelien im Blut finden lassen werden. WENN überhaupt dann im Nervenwasser, in Gelenkflüssikeit oder im Gewebe.
Dass Borreliose ein Thema ist wo sich die Geister noch reichlich streiten und die Diagnose nicht leicht ist, ist bekannt aber eine Aussage dieser Art (bezüglich des Höchstwertes) kam dem Patienten noch nie zu Gehör, geschweige denn von anderen an Borreliose Erkrankten.
Eventuell kann jemand die Aussage bestätigen oder etwas ergänzen.
Zu der Aussage des Arztes kann ich nichts sagen, denn ich weiß nicht wie hoch die Entzündungswerte bei einer akuten Borreliose sein können. Ich denke, dass du das CRP meinst, das mit 200 gemessen wurde. Ich gehe davon aus, dass mal erhöhte Borreliose- Werte gefunden wurden und der Patient deshalb einen Spezialisten aufgesucht hat. Wenn der Spezi nichts findet, was in Richtung Borreliose geht, so sollte man grade bei einem solch hohen CRP-Wert an eine rheumatische Erkrankung denken. Symtome können ja ähnlich einer Borreliose sein und es ist auch bekannt, dass bei vielen entzündlich rheumatischen Erkrankungen auch erhöhte Borreliose-Werte gefunden werden, ohne dass eine solche vorliegt.
Ich gehe davon aus, dass mal erhöhte
Borreliose- Werte gefunden wurden und der Patient deshalb
einen Spezialisten aufgesucht hat. Wenn der Spezi nichts
findet, was in Richtung Borreliose geht, so sollte man grade
bei einem solch hohen CRP-Wert an eine rheumatische Erkrankung
denken. Symtome können ja ähnlich einer Borreliose sein und es
ist auch bekannt, dass bei vielen entzündlich rheumatischen
Erkrankungen auch erhöhte Borreliose-Werte gefunden werden,
ohne dass eine solche vorliegt.