17er oder 19er TFT Monitor?

Jemand wollte sich ein 19 er TFT Monitor kaufen, ein anderer behauptet das Bild ist beim 19er nicht so gut, weil der Bildschirm so groß ist? Er behauptet ein 17 er wäre besser.

Der Monitor wird hauptsächlich für´s Internet benutzt, keine Spiele.

Wo ist da der Unterschied und welcher Monitor wäre für den Privatgebrauch besser.

Ein anderer sagt, das man beim Kauf auf Kontrast und ms achten muß.

Ein Angebot liegt vor: 19er / 800 Kontrast / 8 ms für 279 wäre das gut…oder doch lieber ein 17 er

Worauf muß man achten.

Eigentlich wäre ein Monitor für den Interessierten unter 200 Euro in der momentanen Geldsituation am Besten, allerdings möchte man auch was gutes haben - was wäre am Besten?

17" und 19" haben meist die selbe Auflösung, nämlich eine 1280er. Dementsprechend sind die Pixel beim 19" eher „groß“. Ich find’s nich schön, würde deshalb einen 17" nehmen.

Jemand wollte sich ein 19 er TFT Monitor kaufen, ein anderer
behauptet das Bild ist beim 19er nicht so gut, weil der
Bildschirm so groß ist? Er behauptet ein 17 er wäre besser.

Benutzt du derzeit einen Röhrenmonitor? Wie groß ist er und welche Auflösung hast du eingestellt?
-> Eines der vielen Probleme von TFTs ist, dass sie nur eine Bildauflösung darstellen können. Diese beträgt bei 17", 18" und 19"-TFTs (fast) immer 1280 x 1024 Bildpunkte. Auf einen 19"er geht deswegen kein größerer Bildausschnitt drauf als auf einen 17"er, sondern derselbe Bildausschnitt wird größer dargestellt.

Im Gegensatz zu Olaf finde ich 1280 x 1024 Bildpunkte auf 17" zu klein, wenn ich keine Bildschirmlupe dazu bekomme. Deshalb finde ich ein 19"-TFT schon wesentlich angenehmer.

Der Monitor wird hauptsächlich für´s Internet benutzt, keine
Spiele.

Dann würde ich keinen Bildschirm mit TN+ Film-Panel kaufen, sondern einen Monitor mit MVA- oder PVA-Panel. Diese Monitore haben größere Einblickwinkel und eine bessere, natürlichere Farbdarstellung.

Wo ist da der Unterschied und welcher Monitor wäre für den
Privatgebrauch besser.

Man kann das überhaupt nicht pauschalisieren. Das ist eine Wissenschaft für sich. Ganz allgemein haben TFT-Monitore bauartbedingt eine ganze Menge Haken und wenn man eine Eigenschaft optimiert, verschlechtern sich die anderen. Ist keine gute Technik alles in allem.

Ein anderer sagt, das man beim Kauf auf Kontrast und ms achten
muß.

Ja, ein hoher Kontrast bei einer relativ niedrigen Helligkeit ist vorteilhaft. Nur der Kontrast allein (falls die Herstellerangabe überhaupt stimmt, was sie meist nicht tut) sagt gar nichts aus. Einen hohen Kontrast kann man auch erschwindeln, indem man eine viel zu starke Hintergrundbeleuchtung einbaut. Ein Kontrast von 1000:1 bei 400 cd/m² sagt zum Beispiel gar nichts aus, weil 400 cd/m² viel zu hell zum arbeiten ist. Stellt man die Helligkeit des Monitors auf einen erträglichen Wert zurück (falls das überhaupt geht), geht auch der Kontrast in die Knie.

Ein Angebot liegt vor: 19er / 800 Kontrast / 8 ms für 279 wäre
das gut…oder doch lieber ein 17 er

Das kann man so nicht sagen. Die Herstellerangeben stimmen sowieso nicht bzw. sagen gar nichts aus. Die Reaktionszeit wird nur für den schwarz/weiss-Wechsel angegeben, der Übergang zwischen anderen Farben kann viel länger dauern. Ein 25 ms - Monitor kann im realen Einsatz schneller reagieren, als ein anderer Monitor, wo 8 ms drauf steht.

Und ganz allgemein (das ist aber nur meine Meinung): einen brauchbaren 19"-TFT-Monitor für 279 EUR gibt es nicht. Ein TFT mit guter Bildqualität und halbwegs natürlicher Farbwiedergabe kostet mindestens 100 EUR mehr.

Worauf muß man achten.

Zum arbeiten:
Möglichst hoher Kontrast bei möglichst geringer Helligkeit (700-800:1 bei 250 cd/m² wäre eine sehr gute Einstellung zum arbeiten). Einen niedrigen Schwarzwert (die meisten TFT-Monitore können wegen der permanenten Hintergrundbeleuchtung sehr dunkle Farben schlecht oder gar nich darstellen). Große Einblickswinkel (möglichst vertikal und horizontal gleich groß). Einen DVI-Anschluss. Ausreichende Höhenverstellbarkeit. Pivotfunktion. Ein robustes Gehäuse und ausreichend Standfestigkeit.

Eigentlich wäre ein Monitor für den Interessierten unter 200
Euro in der momentanen Geldsituation am Besten, allerdings
möchte man auch was gutes haben - was wäre am Besten?

Was Gutes wär besser als Billigschrott für 200 oder 280 EUR. :smile:

Gruß Jesse

Die Preise purzeln
Hallo

Was Gutes wär besser als Billigschrott für 200 oder 280 EUR.

Das kann man so pauschal nicht sagen.
Die Preise haben so stark nachgegeben dass man auch in dieser
Preisklasse schon ganz ordentliche Displays kriegt.
Sogar der beliebte ‚Hyundai L90D+‘ ist schon ab € 290,- zu haben
und der ebenso beliebte 4ms schnelle ‚Samsung 930BF‘ ab € 280,-.
Das eine oder andere nicht mehr ganz so neue Schätzchen steht
kurz vor der € 200,- Schallmauer.
Also Augen auf und man kriegt für kleines Geld ein prima Display.

http://www.geizhals.at/deutschland/?cat=monlcd18&sort=p

Gruß
mig

Sogar der beliebte ‚Hyundai L90D+‘ ist schon ab € 290,-
zu haben und der ebenso beliebte 4ms schnelle ‚Samsung 930BF‘ ab
€ 280,-.

Sind IMHO beide keine guten Monitore, wenn man nicht spielen will. Der Hyundai geht, hat einen guten Kontrast, ist sehr gleichmäßig ausgeleuchtet (gegenüber dem Samsung „eine helle Ecke, eine dunkle Ecke“ 930) und ist sehr reaktionsschnell. Hat aber wie alle TN+ Film - Displays ziemlich plakative Farben und relativ kleine Einblickswinkel. Wenn ich den TFT-Monitor zum arbeiten bräuchte und wenig damit spielen wöllte, würde ich mich gegen Reaktiongeschwindigkeit und für ein natürlicheres Bild entscheiden. Und das heißt konsequenterweise PVA-Panel, also z.B. Samsung 910T. Und die Monitore mit MVA/ PVA-Paneln sind AFAIK immer noch teurer.

Das eine oder andere nicht mehr ganz so neue Schätzchen steht
kurz vor der € 200,- Schallmauer.
Also Augen auf und man kriegt für kleines Geld ein prima
Display.

Also TFT und prima ist wie - naja *gg*. TFT-Monitore haben genau 4 Vorteile: Sie sind immer recht hell, haben bauartbedingt keine Geometriefehler, sie brauchen meist wenig Strom und sie sind flach und leicht. In Sachen Bildqualität und fast allen anderen Belangen haben sie gegenüber einem guten Röhrenmonitor nur Nachteile. Wer von einer schlechten, unscharfen ALDI- oder Geiz-ist-geil- Röhre auf TFT umgestiegen ist, wird das nicht in vollem Umfang nachvollziehen können. Aber wer einen guten CRT mit Trinitron- oder Diamondtron-Röhre hat(te), weiß was ich meine.

LG Jesse

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hi,

In Sachen Bildqualität
und fast allen anderen Belangen haben sie gegenüber einem
guten Röhrenmonitor nur Nachteile. Wer von einer schlechten,
unscharfen ALDI- oder Geiz-ist-geil- Röhre auf TFT umgestiegen
ist, wird das nicht in vollem Umfang nachvollziehen können.

Da jeder Röhrenmonitor an Leuchtkraft verliert und gute Monitore teilweise 10 Jahre in Betrieb waren, fällt der Unterschied meisst zugunsten des TFT aus, weil ein halbwegs gutes neues TFT ein besseres Bild erzeugt, als der alte 10 Jahre alte Röhrenmonitor, egal wie gut dieser beim Neukauf mal war.

Es wird ein TFT fürs „surfen“ gesucht. Er hat keine Grafikanwendungen erwähnt, wo all die Sachen wichtig sind, die Du erwähnst und fürs surfen und office tut´s nahezu jedes billig-TFT.

Die minimalen Unterschiede in der Ausleuchtung fallen einem ONU/DAU doch sowieso nicht auf.

Ich würd für office + surfen auch auf 19" zielen, ausser der Preis spielt eine Rolle (nicht, dass 19"-er noch teuer wären), dann halt 17".

lg,
fred

hi meilo,

Jemand wollte sich ein 19 er TFT Monitor kaufen, ein anderer
behauptet das Bild ist beim 19er nicht so gut, weil der
Bildschirm so groß ist? Er behauptet ein 17 er wäre besser.

Frag ihn doch mal, was gross mit schlecht zu tun haben soll in sachen Monitor. Die Antwort würd mich interessieren. Seit wann definiert sich die Qualität eines Monitors über die Grösse???

Ich kenn nur einen Nachteil von grossen Monitoren. Der weg den die Augen zurücklegen müssen ist weiter und das führt ev. früher zu Müdigkeit beim Arbeiten. Auf der anderen Seite hab ich jetzt ein 24" TFT und ich merke keine „verfrühte“ Müdigkeit.

Der Monitor wird hauptsächlich für´s Internet benutzt, keine
Spiele.

Dafür kann man imho nahezu jedes günstige Marken-TFT nehmen. Ich würd nur eines nehmen, dass einen DVI-D Eingang hat (digital). Dabei solltest du jedoch darauf achten, dass das DVI-Kabel im Lieferumfang enthalten ist, ansonsten musst Du separat eins kaufen, weil dein altes Kabel nicht kompatibel ist.

Wo ist da der Unterschied und welcher Monitor wäre für den
Privatgebrauch besser.

Ich war immer sehr zufrieden mit Samsung TFT´s. Allerdings hab ich nie ein billiges gekauft.

Ein anderer sagt, das man beim Kauf auf Kontrast und ms achten
muß.

Die Reaktionszeit ist für deine Anwendung nicht wirklich ein Thema. Immer interessant sind grosse Kontrast- und Helligkeitswerte.

Ein Angebot liegt vor: 19er / 800 Kontrast / 8 ms für 279 wäre
das gut…oder doch lieber ein 17 er

Tja, das kann man leider nicht pauschalieren, da Hersteller bei diesen Werten gern schummeln (um nicht lügen zu sagen).

Eigentlich wäre ein Monitor für den Interessierten unter 200
Euro in der momentanen Geldsituation am Besten, allerdings
möchte man auch was gutes haben - was wäre am Besten?

Informier dich mal auf http://www.prad.de
Da gibts Monitortests. Im endeffekt entscheidest Du was für Dich wichtig ist.

gl,
fred

Hallo Jesse

-> Eines der vielen Probleme von TFTs ist, dass sie nur
eine Bildauflösung darstellen können.

Das ist falsch. Ein TFT kann verschiedene Auflösungen darstellen. Jedoch besteht der Unterschied zum CRT darin, dass beim TFT nur eine Auflösung formatfüllend und gestochen scharf dargestellt wird. Bei 17" und 19"-Geräten ist das, wie Du angegeben hast, meistens 1280x1024. Höhere Auflösungen gehen nicht oder nur in einer Art ‚Overscan-Modus‘, wo dann nur 1280x1024 sichtbar sind, der Rest geht über den Rand hinaus und man muss scrollen.

Bei niedrigeren Auflösungen kann man entweder eine gestochen scharfe Darstellung haben, dann ist die Darstellung aber nicht formatfüllend. Oder man stellt sie formatfüllend dar, wobei das Bild ‚aufgebläht‘ sprich interpoliert wird. Die Qualität dieser Interpolierung ist bei aktuellen TFTs mittlerweile sehr gut. Ob man selber damit leben kann, muss aber jeder für sich entscheiden.

Im Gegensatz zu Olaf finde ich 1280 x 1024 Bildpunkte auf 17"
zu klein, wenn ich keine Bildschirmlupe dazu bekomme. Deshalb
finde ich ein 19"-TFT schon wesentlich angenehmer.

Am besten ausprobieren, da das halt geschmackssache ist.

Man kann das überhaupt nicht pauschalisieren. Das ist eine
Wissenschaft für sich. Ganz allgemein haben TFT-Monitore
bauartbedingt eine ganze Menge Haken und wenn man eine
Eigenschaft optimiert, verschlechtern sich die anderen. Ist
keine gute Technik alles in allem.

Was für Haken?

Große Einblickswinkel (möglichst vertikal und horizontal gleich
groß).

Muss nicht zwingend sein. Wenn man die meiste Zeit direkt vor dem Gerät sitzt und eher selten bis nie aus irgendeinem Winkel draufschauen muss, kann man das auch vernachlässigen.

Pivotfunktion.

Eines meiner TFTs zu Hause sowie das an meinem Arbeitsplatz haben Pivot-Funktion. Bis jetzt habe ich das nie verwendet. Noch dazu, wo man die Auflösung um eine Stufe reduzieren muss, damit das Drehen des Desktop möglich ist.

Wer sehr viel z.B. mit einer Textverarbeitung arbeitet, mag eine Pivot-Funktion schätzen. Ansonsten brauchts das nicht unbedingt.

CU
Peter

hi,

Was für Haken?

er spricht wohl Farbtreue und ungleichmässige Ausleuchung an. Die 100 %-ige Farbtreue ist jedoch nur für Bildbearbeitung interessant. Mir ist kein Unterschied zum Monitor aufgefallen. Im Gegenteil, ich empfand die Farben stärker und schöner als vom Monitor…, aber der war ja auch schon 8 Jahre alt.

Große Einblickswinkel (möglichst vertikal und horizontal gleich
groß).

Muss nicht zwingend sein. Wenn man die meiste Zeit direkt vor
dem Gerät sitzt und eher selten bis nie aus irgendeinem Winkel
draufschauen muss, kann man das auch vernachlässigen.

Ich finde 160 Grad ausreichend in der Horizontalen. Vertikal ist´s imho auch mit weniger getan.

Pivotfunktion.

Noch dazu, wo man die Auflösung um eine Stufe reduzieren muss,
damit das Drehen des Desktop möglich ist.

Seltsamer Monitor, ich musste nie die Auflösung reduzieren für Pivot.
Mit 24" könnt ich aufgestellt oben das Fernsehsignal reinspielen und unten immer noch surfen/arbeiten (wenn die blöde Pivotsoftware meines Monitors endlich mal kompatibel zum ATI-Treiber wird :/)

Wer sehr viel z.B. mit einer Textverarbeitung arbeitet, mag
eine Pivot-Funktion schätzen. Ansonsten brauchts das nicht
unbedingt.

Allzuviele brauchbare Anwendungen gibts wirklich nicht… wer braucht schon bei Word das ganze Blatt sehen…
lg,
fred

-> Eines der vielen Probleme von TFTs ist, dass sie nur
eine Bildauflösung darstellen können.

Das ist falsch.

Okay - also Präzission: dass Problem ist, dass sie nur eine Auflösung bildschirmfüllend ohne Interpolation darstellen können. Auf einem TFT mit runterinterpolierter Bildauflösung mag ich aber, ehrlich gesagt, nicht arbeiten.

Was für Haken?

Wegen permanenter Hintergrundbeleuchtung sehr schlechte Darstellung dunkler Farbtöne. Daraus resultierend kaum Kontrast im dunklen Bereich. Sieht man bei dunklen Videoszenen, da rastert das Bild bei vielen TFTs richtig auf und man sieht statt Farbverläufen nur noch Ringe mit diskreten Farbstufen.

Das angesprochene Problem mit der nativen Auflösung zwingt fürs Zocken zum Kauf extrem teuerer Grafikkarten, wenn man gute Bildqualität genießen will. Zu einem 19"-TFT für 280 EUR kann man sich also, wenn man z.B. Oblivion mit allen Effekten spielen will, gleich noch mal zum gleichen Preis eine Grafikkarte dazu kaufen. :stuck_out_tongue:

TFTs haben nur eine Farbtiefe von 16bit, auf 24bit wird interpoliert, was besonders bei Filmen auch oft sichtbar unschön ist. Zusammen mit der meist sehr hohen Helligkeit und dem schlechten Schwarzwert wirken Farben immer irgendwie sehr unnatürlich, unnuanciert und plakativ. Okay, 32bit Farbtiefe braucht man wahrscheinlich gar nicht, aber ein ordentlich dargestellter 24bit-Farbraum wär schon okay. Auf jeden Fall ein großer Rückschritt zur Röhre.

Schrift sieht dirch die relativ großen, diskreten Bildpunkte pixelig aus bzw. lässt sich nicht gescheit darstellen (mal auf einem 19"er einen Schrägstrich ansehen, z.B. bei einem Arial-A) und unter Windows gibt es nun mal keine brauchbare Kantenglättung.

Videos sind allgemein am schlimmsten auf nem TFT, die Monitore, die schnell genug sind, ordentliche Einblickwinkel (dass man auch mal zu dritt gucken kann) und angenehme Farben haben, haben ein MVA/PVA Overdrive - Panel. Die produzieren in dunklen Videoszenen dann Glow-Effekte.

Die ungleichmäßige Ausleuchtung der Bildfläche. Fast bei allen aktuellen Samsung-TFTs gibts eine helle Ecke, bei meinem Dell auch. Okay, damit kann man leben, das ist weniger schlimm, als ein schlechtes CRT mit Geometrieproblemen.

Mir fällt sicher noch mehr ein, ich mag TFTs wirklich nicht besonders. Ich hoffe, meine 0,24er µ2-Diamondtron-Röhre macht es noch relativ lange. Ich möchte die TFT-Ära gern ohne Neukauf überstehen. :smile:

Gruß Jesse

Hallo Jesse

Okay - also Präzission: dass Problem ist, dass sie nur eine
Auflösung bildschirmfüllend ohne Interpolation darstellen
können. Auf einem TFT mit runterinterpolierter Bildauflösung
mag ich aber, ehrlich gesagt, nicht arbeiten.

Wann hast Du Dir zuletzt sowas angeschaut? Ich hab dieser Tage grad für einen unserer Mitarbeiter ein 20" TFT von Dell, zusammen mit einem Notebook, eingerichtet. Ich war selber verblüfft, wie die Auflösung von 640x480 und Standard-VGA 16 Farben, die beim ersten Hochfahren von Windows 2000 darauf dargestellt wurden, doch sehr gut aussah. Ok, nicht unbedingt um länger damit zu arbeiten. Aber es sah wesentlich besser aus als bei früheren TFTs. Auch das BIOS ist ziemlich sauber lesbar. Von der Interpolierung merkt man da eigentlich so gut wie nichts.

Was für Haken?

Wegen permanenter Hintergrundbeleuchtung sehr schlechte
Darstellung dunkler Farbtöne. Daraus resultierend kaum
Kontrast im dunklen Bereich. Sieht man bei dunklen
Videoszenen, da rastert das Bild bei vielen TFTs richtig auf
und man sieht statt Farbverläufen nur noch Ringe mit diskreten
Farbstufen.

Das mit den dunklen Farbtönen ist mir bisher nur bei meinem Samsung-TFT und meinem Sharp TFT-Fernseher aufgefallen. Vor allem bei letzterem ist es mitunter störend. Für den normalen Betrieb unter Windows oder MacOS habe ich die von Dir genannten Punkte aber eigentlich noch nie als störend empfunden.

Es ist sicher richtig, wenn man darauf hinweist, dass es sowas geben kann. Aber ob man es bemerkt bzw. ob es einen stört, muss jeder für sich herausfinden.

Das angesprochene Problem mit der nativen Auflösung zwingt
fürs Zocken zum Kauf extrem teuerer Grafikkarten, wenn man
gute Bildqualität genießen will. Zu einem 19"-TFT für 280 EUR
kann man sich also, wenn man z.B. Oblivion mit allen Effekten
spielen will, gleich noch mal zum gleichen Preis eine
Grafikkarte dazu kaufen. :stuck_out_tongue:

Nicht zwingend. Ok, Oblivion spiele ich nicht. Ich bin eher der Shooter-Typ. Aber ich spiele die meisten Spiele auf meinem o.g. Samsung-TFT, einem 17"-Gerät, das mittlerweile ca. 2 Jahre alt ist, mit 1024x768. Einzelne Titel spiele ich auch in 1280x960. Vielleicht fehlt mir ja der direkte Vergleich, aber für mich ist die Bildqualität einwandfrei. Auch bei aktuellen Titeln wie Tomb Raider Legend oder Quake 4.

Schrift sieht dirch die relativ großen, diskreten Bildpunkte
pixelig aus bzw. lässt sich nicht gescheit darstellen (mal auf
einem 19"er einen Schrägstrich ansehen, z.B. bei einem
Arial-A) und unter Windows gibt es nun mal keine brauchbare
Kantenglättung.

Das ist etwas, was mir auch schon aufgefallen ist. Und auch hier am Mac (OS X Tiger) habe ich anfangs einige Male die Einstellungen für die Schriften im E-Mailprogramm und im Browser geändert, bis ich zu einem annehmbaren Resultat gelangt bin. Angeblich soll ja Windows Vista hier etwas ändern, da es (zumindest die Icons) vektorbasiert sein sollen. Mal abwarten, wie das wird.

Videos sind allgemein am schlimmsten auf nem TFT, die
Monitore, die schnell genug sind, ordentliche Einblickwinkel
(dass man auch mal zu dritt gucken kann) und angenehme Farben
haben, haben ein MVA/PVA Overdrive - Panel. Die produzieren in
dunklen Videoszenen dann Glow-Effekte.

Da habe ich wiederum keine Probleme. Da stören mich eher die Artefakte und sonstigen Mängel der Bildqualität von vielen Videos.

Die ungleichmäßige Ausleuchtung der Bildfläche. Fast bei allen
aktuellen Samsung-TFTs gibts eine helle Ecke, bei meinem Dell
auch. Okay, damit kann man leben, das ist weniger schlimm, als
ein schlechtes CRT mit Geometrieproblemen.

Die Dell-Displays bei uns in der Firma sind nach meinem Empfinden gleichmässig ausgeleuchtet. Da habe ich eigentlich keine Probleme mit. Und auch das Eizo-Display, das ich hier (neben o.g. Samsung…) habe und an dem ich diese Zeilen tippe, ist gleichmässig ausgeleuchtet. Es ist aber schon ca. 2 Jahre alt (habe es gebraucht erworben, daher weiss ich das exakte Alter nicht…).

CU
Peter

hi,

Das angesprochene Problem mit der nativen Auflösung zwingt
fürs Zocken zum Kauf extrem teuerer Grafikkarten, wenn man
gute Bildqualität genießen will. Zu einem 19"-TFT für 280 EUR
kann man sich also, wenn man z.B. Oblivion mit allen Effekten
spielen will, gleich noch mal zum gleichen Preis eine
Grafikkarte dazu kaufen. :stuck_out_tongue:

Extrem teuer und 280 Euro konjugiert irgendwie garnicht :smile: Extrem teure GPU´s kosten heut ja 500 - 700 (ohne SLI).

TFTs haben nur eine Farbtiefe von 16bit, auf 24bit wird
interpoliert, was besonders bei Filmen auch oft sichtbar
unschön ist.

Jo die interpolation sieht ned so doll aus bei Filmen, aber bei DVD´s sieht man das nicht. Bei avi´s, mpg´s etc. leider schon.

Zusammen mit der meist sehr hohen Helligkeit und
dem schlechten Schwarzwert wirken Farben immer irgendwie sehr
unnatürlich, unnuanciert und plakativ.

Die letzte Generation der TFT´s hat da stark aufgeholt. Mein 24" hat einen sehr guten Schwarzwert (im Vergleich zum zuvor benutzten 19"-er sowieso). (Für Wow-Kenner: Ich seh jetzt wo ich hinlauf, wenn ich die Abkürzung zum URBS laufe :smile:

Okay, 32bit Farbtiefe
braucht man wahrscheinlich gar nicht, aber ein ordentlich
dargestellter 24bit-Farbraum wär schon okay.

Warum das bei TFT´s nicht machbar ist, wär interessant zu wissen.

Schrift sieht dirch die relativ großen, diskreten Bildpunkte
pixelig aus bzw. lässt sich nicht gescheit darstellen (mal auf
einem 19"er einen Schrägstrich ansehen, z.B. bei einem
Arial-A) und unter Windows gibt es nun mal keine brauchbare
Kantenglättung.

Kann ich nicht bestätigen. Sowohl auf meinem alten Samsung 191T als auch auf dem neuen sieht die Schrift ganz normal aus. Solche Effekte treten nur bei Interpolierung auf. Zum Test hab ich auf dem 24"-er der native 1920 x 1200 hat mal auf 1280 x 960 versucht und auch da ist es überraschend schön anzusehen und nicht so grausig wie auf den ersten TFT´s bzw. auf so manchen billig TFT´s die auch jetzt noch erhältlich sind.

Sogar auf meinem Uralt 15" Display in der Firma werden Schriftzeichen ganz normal dargestellt (1024 x 768).

Videos sind allgemein am schlimmsten auf nem TFT, die
Monitore, die schnell genug sind, ordentliche Einblickwinkel
(dass man auch mal zu dritt gucken kann) und angenehme Farben
haben, haben ein MVA/PVA Overdrive - Panel. Die produzieren in
dunklen Videoszenen dann Glow-Effekte.

Bei DVD´s überhaupt nicht. Rest siehe oben.

Die ungleichmäßige Ausleuchtung der Bildfläche. Fast bei allen
aktuellen Samsung-TFTs gibts eine helle Ecke,

Die nur bei komplett einfärbigem Bild auffällt. Auf meinem letzten TFT sind diese hellen Ecken auch weg.

Mir fällt sicher noch mehr ein, ich mag TFTs wirklich nicht
besonders. Ich hoffe, meine 0,24er µ2-Diamondtron-Röhre macht
es noch relativ lange. Ich möchte die TFT-Ära gern ohne
Neukauf überstehen. :smile:

Naja noch gibts ja Röhrenmonitore zu kaufen, hol dir halt noch schnell einen. Obwohl… ich seh in naher Zukunft nicht wirklich eine Ausweichmöglichkeit zum TFT. Auch Nachfolgegeräte basieren auf dieser Technologie - o-led etc. Eigentlich war ja die Plasmatechnologie nur ein Lückenbüsser, aber von Technologien welche das TFT in Zukunft ersetzen sollen, hab ich noch nix gelesen.

lg,
fred

TFT- und SED-Technologie

Extrem teuer und 280 Euro konjugiert irgendwie garnicht :smile:
Extrem teure GPU´s kosten heut ja 500 - 700 (ohne SLI).

Bäh, 700 EUR - für das Geld hab schon den einen oder anderen Komplett-PC gebaut. Ich denk, mit einer Radeon X1800XT für 280 EUR kann man Oblivion schon nativ auf einem TFT spielen. Aber mit meiner X800XT dürften 1280x1024 nicht drin sein und sogar die kostet noch ~200 EUR. So etwa 60 - 70% der Leute, die ich kenne, planen maximal 100 EUR für eine Grafikkarte, das heißt Radeon X1600XT, da sind neue Sachen auf einem TFT nicht mehr sinnvoll spielbar. In den meisten PCs von Saturn/ Mediamarkt oder Discounter XYZ ist noch weit schwächere Grafik verbaut.

Jo die interpolation sieht ned so doll aus bei Filmen, aber
bei DVD´s sieht man das nicht. Bei avi´s, mpg´s etc. leider
schon.

DVD ist MPEG4-Format, warum soll man es da nicht sehen?

braucht man wahrscheinlich gar nicht, aber ein ordentlich
dargestellter 24bit-Farbraum wär schon okay.

Warum das bei TFT´s nicht machbar ist, wär interessant zu
wissen.

Ich glaube, es ist schon machbar. Ich kann mich erinnern, dass es früher TFTs gab, bei denen „16,7 Mio Farben“ angegeben waren, das sind dann nicht interpolierte 24bit. Bei neueren TFTs findet man das lieder nicht mehr, da steht überall nur 16,2 Mio Farben" - ergo von 16bit (65k) hochinterpoliert. Fragt sich also eher, warum es nicht mehr gemacht wird, wenn es machbar ist - das würde mich auch sehr interessieren.

Kann ich nicht bestätigen. Sowohl auf meinem alten Samsung
191T als auch auf dem neuen sieht die Schrift ganz normal aus.
Solche Effekte treten nur bei Interpolierung auf.

Nein, das stimmt nicht. Ich meine auch nicht den Interpolationseffekt sondern eher das Gegenteil davon. Ich sitze hier gerade an einem nicht interpoliertem 19"-TFT Dell 1905LP und bei der Schrifteingabe werden i-Punkte durch genau ein diskretes Pixel (eine LC-Zelle) dargestellt und Der Satzend-Punkt durch 4 diskrete Bildpunkte. Das eine ist eigentlich zu groß, das andere zu klein für diese Schriftgröße. Aber aufgrund der diskreten Aufteilung der LCD-Matrix ist es nicht anders machbar. Derselbe Effekt tritt bis zu einer gewissen Schriftgröße eben bei schrägen Linien auf. Diese werden (bei Arial 10 oder was weiß ich) aus einzelnen, hintereinander liegenden, diskrten Bildpunkten erzeugt, die eben bei 45° Neigungswinkel Ecke an Ecke liegen. Dadurch wirkt die Linie gerastert, hat einen Treppeneffekt. Da Windows keine gescheite Interpolation bietet, um den zu eliminieren, muss man eben damit leben.
CRTs mit Lochmaske hatten das bauartbedingt ja auch so ähnlich, bei 0,22er oder 0,24er CRTs mit Streifenmaske hat man immer glatte Schrift. Gott sei gelobt für die Erfindung der Trinitron-Röhre! ^^

Sogar auf meinem Uralt 15" Display in der Firma werden
Schriftzeichen ganz normal dargestellt (1024 x 768).

Ich sage ja nicht, dass es unnormal ist. Ich mag es nur nicht.

Die ungleichmäßige Ausleuchtung der Bildfläche. Fast bei allen
aktuellen Samsung-TFTs gibts eine helle Ecke,

Die nur bei komplett einfärbigem Bild auffällt. Auf meinem
letzten TFT sind diese hellen Ecken auch weg.

Stimmt schon, am meisten sieht man es auf komplett schwarzem oder blauem Hintergrund. Ich verwende einen schwarzen Desktophintergrund… Aber ich schrieb ja auch, es ist nicht wirklich sehr störend, ich wollt es nur mal der Vollständigkeit halber erwähnen. Es gibt auch sehr gleichmäßig ausgeleuchtete TFTs, z.B. den Hyundai L90D+.

Naja noch gibts ja Röhrenmonitore zu kaufen, hol dir halt noch
schnell einen.

Ich habe ja einen sehr guten, den Compaq P920 mit NF-Diamondtron-Röhre. Der macht es schon noch eine Weile. :smile:

Obwohl… ich seh in naher Zukunft nicht
wirklich eine Ausweichmöglichkeit zum TFT.

Auch Nachfolgegeräte basieren auf dieser Technologie - o-led etc.

Es gibt eine ganze Menge Ansätze für neue Display-Technologien, O-LED ist dabei vermutlich einer der Schlechtesten. Ich spekuliere auf die von Toshiba entwickelte SED-Technik (Surface-Conduction Electron Emitter Display), die eigentlich für Fernseher dieses Jahr ihre Marktreife erreichen sollte:
http://www.behardware.com/articles/593-1/close-encou…

Das ist quasi ein 2 cm tiefer Röhrenmonitor mit allen Vorteilen der Röhrentechnik, aber ohne Geometrieprobleme, einem Kontrast von 100000:1 und einem geringeren Stromverbrauch, als ein TFT-Monitor. Laut aktuellem Stand der Dinge wohl ab nächstem Jahr endlich zu kaufen. Dann wird es dank Perpendicular-Technik, NCQ und integriertem Flashspeicher auch endlich leise Festplatten mit einer Kapazität von mehr als 160 GB geben und AMDs K8L-Prozessor kommt auf den Markt. Irgendwie freu ich mich auf nächstes Jahr. :smile:

Eigentlich war ja die Plasmatechnologie nur ein Lückenbüsser,
aber von Technologien welche das TFT in Zukunft ersetzen
sollen, hab ich noch nix gelesen.

Ja, Plasma ist grottig. Die Bildqualität ist bei Fernsehgeräten zwar viel besser als bei TFTs (also TFT-Fernseher sind ja echt das letzte mit ihren suppenschüsselgroßen LC-Zellen), aber sie sind wohl schon nach vergleichsweise wenigen Betriebsstunden hinüber und man braucht ein privates Kraftwerk dafür.

LG, Jesse

hi,

DVD ist MPEG4-Format, warum soll man es da nicht sehen?

Warum weiss ich ned… ich weiss nur, dass ich es bei DVD´s nicht hab.

Nein, das stimmt nicht.

Kann ich nicht nachvollziehen, vielleicht bist nur zu heikel, weil du TFT´s nicht magst :wink:

Ich verwende einen schwarzen Desktophintergrund…

Ich auch, aber da isses mir nie aufgefallen, nur bei Filmen und Spielen.

Ich habe ja einen sehr guten, den Compaq P920 mit
NF-Diamondtron-Röhre. Der macht es schon noch eine Weile. :smile:
http://www.behardware.com/articles/593-1/close-encou…
Das ist quasi ein 2 cm tiefer Röhrenmonitor mit allen
Vorteilen der Röhrentechnik, aber ohne Geometrieprobleme,
einem Kontrast von 100000:1 und einem geringeren
Stromverbrauch, als ein TFT-Monitor. Laut aktuellem Stand der
Dinge wohl ab nächstem Jahr endlich zu kaufen.

interessant, mussi mi gleich mal reinlesen
lg,
m.

DVD ist MPEG4-Format, warum soll man es da nicht sehen?

Warum weiss ich ned… ich weiss nur, dass ich es bei DVD´s
nicht hab.

Koumisch… :smile:

Nein, das stimmt nicht.

Kann ich nicht nachvollziehen

Na schau doch einfach mal hier in diesem Artikel diese Klammern an: ((((((())))))

Sind das für dich glatte, durchgängige Linien? Siehst du Stufen drin oder nicht? Ich seh schon welche.

vielleicht bist nur zu heikel, weil du TFT´s nicht magst :wink:

Yeah. ^^ Das definitiv. Ich habe wirklich, was TFTs betrifft, eine negative Grundeinstellung und bin alles in allem ein ziemlich konservativer und vorurteilsbehafteter Zeitgenosse. :stuck_out_tongue:

Ich verwende einen schwarzen Desktophintergrund…

Ich auch, aber da isses mir nie aufgefallen, nur bei Filmen
und Spielen.

Ich habe wiederum nur auf Arbeit TFT und kann da keine Filme und Spiele testen.

LG Jesse

hi,

Na schau doch einfach mal hier in diesem Artikel diese
Klammern an: ((((((())))))

Am Firmenpc habi Stufen, aber wer achtet schon DARAUF :stuck_out_tongue:

Von wegen SED:

Die Bildqualität ist genial, allerdings war ich eigentlich froh von den Monitor-Strahlungsbomben wegzukommen…, wieder zurückzukehren würd mir nicht gefallen. Für mich würd das heissen ich bleib beim TFT für den PC, weil. Ein SED-Gerät käme für mich nur als Fernseher in Frage, da ich zuviel Zeit vorm PC verbring um mir die Strahlung noch einmal zu geben. Meine Haut hat auf Röhrenmonitore immer schlecht reagiert :confused:

lg,
fred

Hallo,

TFTs stellen die Punkte etwas gßer da. Am besten ist deshalb immer noch der CRT, also die Röhre.

Fast alle TFTs können heute noch nicht das HDTV Format, leider. 1900 mal 1024 oder so ähnlich.

Was gut wäre, OLED, nur gibts die selten in Digitalkameras-Displays.

Auch die Folien zum zusammenrollen werden gut sein.

Wenn man spielen will, ist der Röhrenmonitor immer noch am besten.

Tschüß

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