1Eurojob - alles schief gelaufen? und nun?

Hallo,

ich habe vor 3 Wochen mein Studium zum Wirtschaftsinformatiker mit guten Ergebnissen abgeschlossen - ich habe also zur Zeit gute Aussichten schnell einen Job zu bekommen

Anfang dieser Woche habe ich einen Brief von dert ARGE bekommen, dass ich mich zu einem 1-Euro Job (Dauer 6 Wochen, je 30 Stunden) vorstellen soll.
Einen Tag später war ich dann beim A-Amt, bei meiner Vermittlerin, um zu fragen, was es mit dieser Aufforderung auf sich hat und wie ich zu so etwas komme (Anforderungen: Recherchen, Konzeptentwicklung, Drehbucherstellung, filmen, fotografieren, archivieren, mögl. PC-Kenntnisse + journalistische Kenntnisse).
Beim ersten Gesrpäch mit der Vermittlerin musste ich auf einen ausgedruckten Zettel Programmiersprachen und Kenntnisse ankreuzen, die ich beherrsche/besitze. (da dieser Zettel aus Uraltbeständen zu sein schien, habe ich nur diverse Webt- und Datenbanktechniken angekreuzt).

Als ich der Frau den Brief vom A-Amt zeigte und meine faren stellte, meinte sie nur „Tja Pech - da müssen sie wohl hin, wenn sie weiterhhin Geld von uns wollen.“ und hatte ein verdammt fieses - ja fast diabolisches Grinsen im Gesicht. Auf meine Fragen wer so etwas bekommt udn was mir solch ein 1-Euro Job bringen soll, bekam ich nur die Antwort, dass ich da hingehen solle und sie mir keine Auskunft geben könne. Sie meinte dan, dasss ich „hilfebedürftig“ bin und deshalb dieses „Stellenangebot“ bekommen habe, und Widerspruch kan ich laut Ihrer Aussage auch nicht einlegen.

Einen Tag später bin ich dann zu diesem Vorstellungstermin gegangen. Dort habe ich dann meine derzeitige Situation geschildert:

  • Job in Aussicht (aber leider nix schriftliches), dafür sollte ich mich sowohl tiefgründig in PHP einarbeiten (Sicherhsietsscripte etc.) und als Referenz (Übung) (m)eine Homepage machen („das wäre sehr hilfreich, um zu sehen was Sie können“)
  • Wohnung wird Ende Mai gekündigt und bis dahin will ich irgendwo beruflich untergekommen sein

Der Herr hat dann ne Unterschift drunter gesetzt, dass ich nicht angenommen wurde und meinte dass ich keine Probleme mit dem A-Amt bekommen werde… Tja schön wär’s:
Zwei Tage später war ich dann zu meinem regulären Termin (1 mal im monat zeigen wo man sich beworben hat), da hat die Frau dann gefragt, wieso ich dem Herrn so etwas erzählen konte, was ich ihr nicht erzählt habe … nun will Sie dass ich eine Art Beleg über mein Gespräch mit dem Herrn schreibe, weil sie die Ablehhnung nicht akzeptieren kann… UFFF … und wenn nicht, dass mir das Geld sofort gestrichen wird.

Leider hat sich meine Jobaussicht in Luft aufgelöst … die Stelle wurde nun offiziell ausgeschrieben und ich muss mich jetzt in das ganze Bewerbunsgprozedere einordnern - das heißt wieder ein paar Wochen auf Anwtort warten …

Nach telefonischen Gesprächen muß ich nun Dienstag ersteinmal zu einer erneuten Vorstellung zu dieser 1-euro stelle …

Kann mir jemand sagen, was ich machen kann um dort nicht hin zu müssen. Kann es sein, dass man shcon nach 2-3 Wochen arbeitslosigkeit solch eine Stelle aufgebrummt bekommen kann - und wen ja- wieso und mit welcher Begründung? Bin ich wirklich hilfebedürftig? Muß ich diesesn 1-EuroJob annehmen?

Danke schon einmal im Voraus für eure Antworten.
Marco

…wie und nun? Was spricht gegen 1-€-Job???
Hallo Marco,

erwarte bitte keine Tipps von mir, wie du diesen verhassten Job abwimmeln kannst!

Kann mir jemand sagen, was ich machen kann um dort nicht hin
zu müssen. Kann es sein, dass man shcon nach 2-3 Wochen
arbeitslosigkeit solch eine Stelle aufgebrummt bekommen kann -
und wen ja- wieso und mit welcher Begründung? Bin ich wirklich
hilfebedürftig? Muß ich diesesn 1-EuroJob annehmen?

Ob du wirklich hilfebedürftig bist, vermag ich nicht zu beurteilen - da du allerdings ALG2 bekommst, dürftest du wohl bedürftig sein … und damit gelten für dich die selben Spielregeln wie für andere ALG2-Empfänger auch: 1-Euro-Jobs dürfen nicht ohne wichtigen Grund abgelehnt werden.

ich habe also zur Zeit gute Aussichten schnell einen Job zu bekommen

Leider hat sich meine Jobaussicht in Luft aufgelöst … die
Stelle wurde nun offiziell ausgeschrieben und ich muss mich
jetzt in das ganze Bewerbunsgprozedere einordnern - das heißt
wieder ein paar Wochen auf Anwtort warten …

Da du kein konkrets Job-Angbot hast (manche Studenten in meinem Bekanntenkreis haben zig Monate einen Job gesucht - selbst für Studierte liegen sie nicht auf der Straße) und wohl auch keinen anderen wichtigen Grund vorweisen kannst, der dich an der Annahme eines solchen Jobs hindert, sehe ich keinen Grund, warum du den Job nicht annehmen müsstest. Sei froh, wenn dir nach der Geschichte noch keine Sperrzeit verhängt wurde - im Widerholungsfall kann es da schon anders aussehen.

was mir solch ein 1-Euro Job bringen soll, bekam ich nur die Antwort,
dass ich da hingehen solle und sie mir keine Auskunft geben könne.
Sie meinte dan, dasss ich „hilfebedürftig“ bin und deshalb dieses
„Stellenangebot“ bekommen habe, und Widerspruch kan ich laut
Ihrer Aussage auch nicht einlegen.

1-Euro-Jobs sind in der Regel Jobs, von denen die Allgemeinheit profitiert (Kinderbetreuung, Seniorenbesuchsdienst, Denkmalpflege, Fahrdienst, Umweltschutzmaßnahmen, Hausaufgabenhilfe, Pflege und Instandhaltung öffentlicher Einrichtungen und Plätze, …). Der ALG2-Empfänger steigert z.B. Chancen auf einen neuen Arbeitsplatz, gewinnt berufliche Erfahrungen, erweitert berufliche Fähigkeiten, knüpft soziale Kontakte, hilft der Gesellschaft.

Was spricht dagegen, weinen 1-Euro-Job auszuüben (vor allem, wenn dieser auch noch befristet ist) und sich parallel dazu zu bewerben? Kannst den 1-Euro-Job doch abbrechen, wenn du eine feste Arbeitsstelle gefunden hast.

Gruß
Molika

Und meine ehrliche Meinung - ohne dich näher zu kennen, oder persönlich angreifen zu wollen:
Mich kotzenm solche Postings an - so nach dem Motto: ich brauche ja Geld zum Leben, aber warum soll ich was dafür machen - bei einem 1-€-Job springt für mich nichts raus - bei solchen Einstellungen sollten ALG2 und andere staatliche Leistungen komplett gestrichen werden!!!
Man kann auch bei einer Leihfirma für 4,50 € arbeiten oder irgendwo putzen, gelbe Säcke am Fließband aussortieren! Das sind sch*** Jobs - die Leute können meckern, aber ein ALG2-Empfänger, der sich zu fein für einen 1-€-Job ist … *grrr*

Servus Marco,

um Zeit für die zwei wöchentlichen Übungsklausuren zu haben, die ich derzeit durchpauke, hab ich per März meinen Job gekündigt & mich bei der Bundesagentur arbeitslos/arbeitsuchend gemeldet. Nagutt, Leistungen gibts erstmal keine, aber für das, was ich in diese Versicherung schon alles reingesteckt habe, immerhin die Krankenversicherung.

Dieser Zustand hat sich jetzt schon wieder erledigt: Ich arbeite für den zu Wahlkampfzeiten vorübergehend diskutierten Mindestlohn 7,50 €/h fünfzehn Stunden die Woche. Wenn ich in der Oberlausitz lebte wie meine Urgroßväter, würde ich von diesem Lohn träumen.

Kurz und bündig: Wenn Du Zeit gewinnen willst für berufliche Weiterqualifizierung, mach in der Zwischenzeit irgendwas, und dieses möglichst in Teilzeit. Das erspart Dir die Last mit der Bundesagentur.

Schöne Grüße

MM

Hallo Marco,

erwarte bitte keine Tipps von mir, wie du diesen verhassten
Job abwimmeln kannst!

Kann mir jemand sagen, was ich machen kann um dort nicht hin
zu müssen. Kann es sein, dass man shcon nach 2-3 Wochen
arbeitslosigkeit solch eine Stelle aufgebrummt bekommen kann -
und wen ja- wieso und mit welcher Begründung? Bin ich wirklich
hilfebedürftig? Muß ich diesesn 1-EuroJob annehmen?

Ob du wirklich hilfebedürftig bist, vermag ich nicht zu
beurteilen - da du allerdings ALG2 bekommst, dürftest du wohl
bedürftig sein … und damit gelten für dich die selben
Spielregeln wie für andere ALG2-Empfänger auch: 1-Euro-Jobs
dürfen nicht ohne wichtigen Grund abgelehnt werden.

ich habe also zur Zeit gute Aussichten schnell einen Job zu bekommen

Leider hat sich meine Jobaussicht in Luft aufgelöst … die
Stelle wurde nun offiziell ausgeschrieben und ich muss mich
jetzt in das ganze Bewerbunsgprozedere einordnern - das heißt
wieder ein paar Wochen auf Anwtort warten …

Da du kein konkrets Job-Angbot hast (manche Studenten in
meinem Bekanntenkreis haben zig Monate einen Job gesucht -
selbst für Studierte liegen sie nicht auf der Straße) und wohl
auch keinen anderen wichtigen Grund vorweisen kannst, der dich
an der Annahme eines solchen Jobs hindert, sehe ich keinen
Grund, warum du den Job nicht annehmen müsstest. Sei froh,
wenn dir nach der Geschichte noch keine Sperrzeit verhängt
wurde - im Widerholungsfall kann es da schon anders aussehen.

was mir solch ein 1-Euro Job bringen soll, bekam ich nur die Antwort,
dass ich da hingehen solle und sie mir keine Auskunft geben könne.
Sie meinte dan, dasss ich „hilfebedürftig“ bin und deshalb dieses
„Stellenangebot“ bekommen habe, und Widerspruch kan ich laut
Ihrer Aussage auch nicht einlegen.

1-Euro-Jobs sind in der Regel Jobs, von denen die
Allgemeinheit profitiert (Kinderbetreuung,
Seniorenbesuchsdienst, Denkmalpflege, Fahrdienst,
Umweltschutzmaßnahmen, Hausaufgabenhilfe, Pflege und
Instandhaltung öffentlicher Einrichtungen und Plätze, …).
Der ALG2-Empfänger steigert z.B. Chancen auf einen neuen
Arbeitsplatz, gewinnt berufliche Erfahrungen, erweitert
berufliche Fähigkeiten, knüpft soziale Kontakte, hilft der
Gesellschaft.

Was spricht dagegen, weinen 1-Euro-Job auszuüben (vor allem,
wenn dieser auch noch befristet ist) und sich parallel dazu zu
bewerben? Kannst den 1-Euro-Job doch abbrechen, wenn du eine
feste Arbeitsstelle gefunden hast.

Gruß
Molika

Hallo Molika !
Sag mal,woher hast Du solche Dinge wie : „Der ALG2-Empfänger steigert z.B. Chancen auf einen neuen Arbeitsplatz, gewinnt berufliche Erfahrungen,…“.Das ist Ausnutzen auf Teufel komm raus!Ich habe dadurch meinen Job verloren,weil meinem Chef die Aufträge gestrichen wurden.Von wegen"der Gemeinschaft einen Dienst erweisen…"
Ich kenne keinen!!! ,der auch nur einen festenJob bekommen hat aus dem 1€-Job raus !!!
Und das sind mindestens 150 Menschen,die das betrifft!
Ich habe gearbeitet für 3,80€ die Stunde in Vollzeit,180 Stunden im Monat!Davon lebe mal!Und ernähre eine Frau und Kinder davon.

MfG Steffen

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Hallo,

das Beste was DU aus der Situation machen kannst ist BEWERBEN, BEWERBEN, BEWERBEN. Das AA wird Dir ständig Einladungen zu (unbezahlten) Praktika, 1-€-Jobs und Seminaren schicken (Seminartitel: Wie ich morgens aufstehe). Das liegt wahrscheinlich nicht einmal an Dir oder Deiner Sachbearbeiterin, sondern an Deinem Alter. Hilfe für junge Arbeitslose, möglichst schnell in den Arbeitsmarkt reinzukommen durch Erfahrung. Die Idee ist eigentlich gut. Die Umsetzung von mangelnder Kompetenz geprägt.

Schau mal bei uns (www.ba-mannheim.de) in unsere Firmenliste bei der Wirtschaftsinformatik. Diese Firmen bilden bei uns aus, sind aber auch so recht aufgeschlossen. Da sind dann auch manche FIrmen dabei, bei denen man es gar nicht so recht erwartet. Die Großen kennt jeder, aber die Kleineren sind auch nicht schlechter. Konkret weiss ich, das Ernst&Young ständig neue Mitarbeiter sucht.

Wenn Du gerade fertig bist: wie siehts mit einem Empfehlungsschreiben aus.

Wegen des Arbeitsamtes würde ich so wenig wie möglich dazu sagen. Der Versprächsverlauf war sehr optimistisch, du hast natürlich mit einer Zusage gerechnet. Das Ergebnis trifft dich wie ein Schlag, du kannst dir nicht vorstellen warum. Möglicherweise warst du überqualifiziert. Der Rest entzieht sich Deiner Kenntnis.

Wenn Der 1-€-Job aus der Branche war (Glaube ich ja kaum): ruf den Typ nochmal an und mach den Job. Dann ist das nämlich viel besser als rumsitzen wo der andere Job doch weg ist. Es geht nämlich nicht ums Geld, sondern um die Berufserfahrung. Wenn Du was anderes findest, haust Du am nächsten Tag ab. Und wenn nicht, vielleicht ergibt sich dort etwas oder bei einem Kunden.

Du kannst den Spieß umdrehen: ich muss doch bei meinem Vorstellungsgespräch ehrlich sein. Würden denn Sie ihren Dienstherren belügen? Du kannst gleich Bewerbungskostenzuschuß beantragen. Ist nicht viel, aber es hilft. Und du solltest einen Satz Bewerbungsunterlagen da lassen. (Das werden sie sowieso von Dir verlangen)

Gruß

Peter

PS: Das Beste an der Vollbeschäftigung ist, dass man dann die Arbeitsämter verkleinern kann. Und die dann wieder arbeiten müssen.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Steffen,

ich bin vielleicht noch zu jung um eigene Erfahrung mit ins Spiel bringen zu können … allerdings kotzen mich solche Aussagen hier von wegen „Sch*** ARGE“, „Jetzt soll ich nen 1-€-Job machen“, „Man bekommt keinen wirklichen Job vermittelt“ tierisch an.

Was ist mit Eigeninitiative? Warum verlässt man sich nur auf den Staat?

Wenn der Staat als Gegenleistung der staatlichen Unterstützung Arbeiten für die Allgemeinheit, verlangt finde ich das richtig!

Wenn ich daran denke, dass meine Abgaben und Ausgaben, die ich von meinem Arbeitseinkommen zu tragen habe auch immer höher werden, und ich trotz alle dem, dass ich am Monatsende nicht den erwünschten Betrag noch auf meinem Konto vorfinde, doch jeden Tag wieder zur Arbeit gehe, bereue ich keine Worte von denen, die ich geschrieben habe oder schreibe.
Dabei frage ich mich manchesmal auch, was es mir bringt, wenn ich arbeite und gleichzeitig genug Menschen vom Staat leben, ohne den ganzen Berufsstress zu haben, den ein Berufstätiger auch mal haben kann. Fianzielle Engpässe haben nicht nur Hartz-4-Empfänger!
Mir steckt auch keiner Geld zu. Ich muss schauen, wie ich mit meinem Einkommen und ein bissl Ausbildungsvergütung zwei Personen durch bekomme.

Und das ein Berufsanfänger - der zufällig studiert hat - sich fragt, wie er sich als „Neu-Arbeitsloser“ um einen 1-€-Job drücken kann, dann frage ich mich, mit welchem Recht er Leistungen beantragt? Dann soll er richtig arbeiten - dann kommt er erst gar nicht in eine solche verzwickte Situation, dass das Amt so etwas von ihm verlangt!
Es gibt einige ehemalige Studenten, die erst einmal branchenfremd jobben, ehe sie einen Job ihrer Qualikikation entsprechend annehmen.

Ach ja, die Punkte, die ich im ersten Posting aufzählte, findet man in der Bröschüre über 1-€-Jobs.

Und nun ist das Thema für mich durch!

Gruß
Molika

PS: Nicht dass es falsch rüber kommt - mich stören nur Einstellungen wie die in diesem Anfangsposting. Ich habe keinerlei Vorurteile gegen ALG2-Empänger. Es gibt eine Menge Menschen, denen das Geld zu Recht zusteht. Und ich denke mal, dass sich einige von denen auch über schwarze Scharfe aufregen!

Hallo Molika !
Sag mal,woher hast Du solche Dinge wie : „Der ALG2-Empfänger
steigert z.B. Chancen auf einen neuen Arbeitsplatz, gewinnt
berufliche Erfahrungen,…“.Das ist Ausnutzen auf Teufel komm
raus!Ich habe dadurch meinen Job verloren,weil meinem Chef die
Aufträge gestrichen wurden.Von wegen"der Gemeinschaft einen
Dienst erweisen…"
Ich kenne keinen!!! ,der auch nur einen festenJob bekommen hat
aus dem 1€-Job raus !!!
Und das sind mindestens 150 Menschen,die das betrifft!
Ich habe gearbeitet für 3,80€ die Stunde in Vollzeit,180
Stunden im Monat!Davon lebe mal!Und ernähre eine Frau und
Kinder davon.

MfG Steffen

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Hallo Molika
bin vollkommen Deiner Meinung.
Was hier viel zu selten angesprochen wird, ist dieser Stundensatz. Es
sind nicht 1€/h, sondern die Gesamtleistung, zusammengesetzt aus den
einzelnen Leistungen plus dann 1€. Teile jetzt mal die Gesamtleistung
durch den zu leistenden Stundenaufwand, da kommt ein Stundensatz raus,
den mancher arbeitende Mensch nicht hat. Und der finanziert über seine
Abgaben noch diese arroganten netten Mitmenschen mit.
MfG
Wilfried

Hallo Molika,

es geht hier nicht um einen „nicht vermittelbaren Langzeitarbeitslosen“, sondern um einen Hochschulabsolventen, der im Bewerbungsverfahren steht. Damit hat der Verfasser des Eingangspostings durchaus zu Recht Zweifel.

Der 1-Euro-Job ist per Gesetz eine letzte Möglichkeit, Leute zu beschäftigen, die in den normalen Arbeitsmarkt nicht zu vermitteln sind. Dies ist hier nicht der Fall. Solange die Chance besteht, eine sozialversicherungpflichtige Beschäftigung aufnehmen zu können, besteht keine Veranlassung zu einer 1-Euro-Maßnahme.

Es geht hier nicht darum, ob sich jemand „zu fein“ fuer den Job ist. Es geht darum, dass auf Kosten der Steuerzahler hier eine Beschäftigung subventioniert wird, die jeglicher Notwendigkeit entbehrt! Und - wenn man die Anforderungen sieht - anscheinend nichtmal zusätzlich und gemeinnuetzig ist.

Nach dem Studium fällt der Absolvent automatisch ins AlgII, da er auch bei vorheriger langjähriger Berufstätigkeit die Rahmenfrist nicht einhalten konnte. Damit verfallen sämtliche AlgI-Ansprueche - nicht nur das Geld, sondern auch die Möglichkeit, sich einige Zeit ohne Druck und ohne Auflösung von gesparten Geldern, Umzug etc. auf dem Arbeitsmarkt zu orientieren.

Es gibt Menschen, fuer die ist der 1-Euro-Job eine Chance. In diesem Fall ist es eine Behinderung der Arbeitssuche und damit die Behinderung der schnellstmöglichen Eingliederung in den 1. Arbeitsmarkt.

Gruß anna

Anmerkung
Hallo,

Der 1-Euro-Job ist per Gesetz eine letzte Möglichkeit,

Letzte? Steht das so im Gesetz?

Leute zu beschäftigen, die in den normalen Arbeitsmarkt nicht zu
vermitteln sind. Dies ist hier nicht der Fall.

Woher weißt Du das? Kennst Du seine Noten?

Solange die
Chance besteht, eine sozialversicherungpflichtige
Beschäftigung aufnehmen zu können, besteht keine Veranlassung
zu einer 1-Euro-Maßnahme.

Die Chance besteht immer.

Es geht darum, dass auf Kosten der Steuerzahler hier
eine Beschäftigung subventioniert wird, die jeglicher
Notwendigkeit entbehrt!

Legst Du fest, ob die Tätigkeit notwendig ist?

Nach dem Studium fällt der Absolvent automatisch ins AlgII, da
er auch bei vorheriger langjähriger Berufstätigkeit die
Rahmenfrist nicht einhalten konnte. Damit verfallen sämtliche
AlgI-Ansprueche - nicht nur das Geld, sondern auch die
Möglichkeit, sich einige Zeit ohne Druck und ohne Auflösung
von gesparten Geldern, Umzug etc. auf dem Arbeitsmarkt zu
orientieren.

Irgendwas passt hier nicht. Wenn der Herr Absolvent genügend eigene Mittel hätten, könnte er jederzeit eine Vermittlung ablehnen und auf Bezüge verzichten. Das ist aber offensichtlich nicht der Fall.

In
diesem Fall ist es eine Behinderung der Arbeitssuche und damit
die Behinderung der schnellstmöglichen Eingliederung in den 1.
Arbeitsmarkt.

Ein 1Euro-Job ist eine Behinderung der Arbeitssuche? Seltsame Argumentation. Warum gibt es diese Jobs denn dann überhaupt? Kennst Du irgendwen, der wirklich 8Stunden am Tag Arbeit sucht und deshlab nichts anderes tun kann?
Gruß
loderunner

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Hallo,

vielen lieben Dank für eure Antworten. Ich sehe, dass ihr das Problem verstanden habt. Dass diese 1-Euro Jobs die letzzte Chacen für Menschen sind in den Arbeitsmarkt 1 zu kommen steht so in den Gesetzen des SGB. Leider gibt es seit April die Neuerung, dass Jugendliche bis Ende des 25. Lebensjahres (bin ich ja leider ncoh einige Monate) sofort zu soclehn Maßnahmen gezwungen werden können… der Grund besteht dann einfach nur in der Beschäftigung der Person… also wie schon beschrieben die „Verschwendung von Steuermitteln“.
Zumal ich durch meinen Hochschulabschluß noch hochmotiviert in die Arbeitswelt gehen möchte und nun dort den ganzen Tag lang rum sitzen muß:

  • ich sitze mit 4 weiteren Personen (alles 1-Euro-Jobber) um einen PC um Filme digital zu bearbeiten - dafür haben wir alle bis Mitte Juli (nun sind es schon 10 Wochen) Zeit

… ich kan nur hoffen, das ich nicht zu sehr abstumpfe

natürlich gibt es nun die Möglichkeit einen Widerspruch einzureichen udn diesen eventuell mit einem Anwalt durchzusetzen … aber ich wähle nun das leichtere Übel:

  • kein Ärger mit dem Arbeitsamt und der Schutz vor weiteren willkürlichen 1-Euro-Jobs (Nachdem waas ich alles erfahren habe, ist dies wohl das Beste, was man hier an diesen Tätigkeiten bekommen kann)

Achso nochmal ein Kommentar zu den Leuten, die meinen dass cih einer der Leute bin die nur das ALG II haben wollen, aber dafür nichts tun wollen: ich habe mich arbeitslos gemdelt damit ich immer einen lückenlosen Lebesnlauf habe (für Sozialversicherungen, Rente, Jobsuche etc.) … zusammen mit meiner Freundin haben wir nun wietaus mehr Geld als zu Studentenzeiten (mehr als doppelt so viel) - somit ist es nicht so schlimm dass ich für einen Euro je Stunde arbeiten muß, sondern wie gesagt die „verlorene“ Zeit.

Natürlich bewerbe ich mich weiterhin aktiv und hoch motiviert, denn ich habe nie die Absicht gehabt länger als notwendig … ok das sage ich dann doch mal anders: länger als 2- allerhöchstens 3 Monate arbeitslos zu sein.
Das Problem war nur, dass ich gedacht habe Online- und EMailbewerbungen werden schneller als in 4-6 Wochen bearbeitet. Zumal überall steht „ab sofort“… naja ich war eben naiv

Mein lieber Herr Gesangsverein …

Leider gibt es seit April die
Neuerung, dass Jugendliche bis Ende des 25. Lebensjahres (bin
ich ja leider ncoh einige Monate) sofort zu soclehn Maßnahmen
gezwungen werden können…

Leider??? Ich begrüße diese Änderung sehr. Geld fällt weder von den Bäumen noch wächst es auf der Wiese … Ich erbringe auch eine Gegenleistung für mein Gehalt *grrr*

der Grund besteht dann einfach nur
in der Beschäftigung der Person… also wie schon beschrieben
die „Verschwendung von Steuermitteln“.

Da gibt es schlimmere Verschwendungen!!! Wo genau liegt in dienen Augen die Verschwendung von Steuermitteln? Darin, dass DU eine Gegenleistung für die staatliche Unterstützung erbringst, wohl kaum - das ALG 2 wird durch Steuermittel mitfinanziert. Und da wird bestimmt mehr Geld „reingepulvert“ wie in solche gemeinnützigen Jobs.
Oder ist die Verschwendung der Steuermittel da erreicht, wo du durch diese Maßnahme einem Langzeitarbeitslosen die Chance auf den 1-€-Job nimmst?
Ich verstehe die Argumentation nicht ganz!

Zumal ich durch meinen Hochschulabschluß noch hochmotiviert in
die Arbeitswelt gehen möchte und nun dort den ganzen Tag lang
rum sitzen muß:

Ich bezweifel, dass es keine andere Möglichkeit gäbe - es muss ja nicht in deinem Bereich liegen - kennst du Leihfirmen, Fabriken, … da kann man für sien Geld richtig hart arbeiten und muss nicht nur „den ganzen Tag rumsitzen“.

  • ich sitze mit 4 weiteren Personen (alles 1-Euro-Jobber) um
    einen PC um Filme digital zu bearbeiten - dafür haben wir alle
    bis Mitte Juli (nun sind es schon 10 Wochen) Zeit

Freu dich doch, dass du eine Beschäftigung hast - legst ja Wert darauf, keine Lücke im Lebenslauf zu haben, kannst das ja als Refferenz angeben …

… ich kan nur hoffen, das ich nicht zu sehr abstumpfe

LOL, stimmt, du bist Hochschulabsolvent. Du hast Abitur, ein abgeschlossenes Studium, … und nun sollst du so niederwertige Sachen machen … ok, vielleicht ist mein Vorschlag, dass du bei einer Leihfirma anfangen könntest damit hinfällig *ggg*

->>> komm von deinem Ross runter … oder wie meine Großmutter immer sagten: „Hochmut kommt vor dem Fall“

natürlich gibt es nun die Möglichkeit einen Widerspruch
einzureichen udn diesen eventuell mit einem Anwalt
durchzusetzen … aber ich wähle nun das leichtere Übel:

  • kein Ärger mit dem Arbeitsamt und der Schutz vor weiteren
    willkürlichen 1-Euro-Jobs (Nachdem waas ich alles erfahren
    habe, ist dies wohl das Beste, was man hier an diesen
    Tätigkeiten bekommen kann)

Mir kommen die Tränen - weiss nur noch nicht ob vom Lachen oder von der aufsteigenden Wut …
Übrings gibt es Eingliederungsvereinbarungen … und mit solchen fährst du unter Umständen schlechter wie mit so nem 1-€-Job.

Achso nochmal ein Kommentar zu den Leuten, die meinen dass cih
einer der Leute bin die nur das ALG II haben wollen, aber
dafür nichts tun wollen: ich habe mich arbeitslos gemdelt
damit ich immer einen lückenlosen Lebesnlauf habe (für
Sozialversicherungen, Rente, Jobsuche etc.)

Keine Lücke??? Starkes Argument - aufs Geld kam es bei der Meldung ja rein gar nicht an, oder?
Bei Krankenkassen und der Rentenversicherung kann man sich unter gewissen Umständen freiwillig versichern.
Jobsuche - ob man mit oder ohne Leistungsbezug arbeitslos ist, stehtin keinem Lebenslauf!

… zusammen mit

meiner Freundin haben wir nun wietaus mehr Geld als zu
Studentenzeiten (mehr als doppelt so viel) - somit ist es
nicht so schlimm dass ich für einen Euro je Stunde arbeiten
muß, sondern wie gesagt die „verlorene“ Zeit.

LOL
„somit ist es nicht so schlimm dass ich für einen Euro je Stunde arbeiten muss“

  • rechne da mal Lebensunterhalt und Miete zzgl. Krankenversicherung etc. drauf - du bekommst für den Job einen Euro - insgesamt solltest du aber alles berücksichtigen!!!

„sondern wie gesagt die „verlorene“ Zeit“

  • ich bekomme bei meinem Job auch nicht mein Traumgehalt - was meinst du, wieviel Zeit ich dort „verplemper“??? Und ich muss von meinem Gehalt meine Ausgaben tragen!

Natürlich bewerbe ich mich weiterhin aktiv und hoch motiviert,
denn ich habe nie die Absicht gehabt länger als notwendig …

Wie schön wenigstens mal was erfreuliches zu lesen!

ok das sage ich dann doch mal anders: länger als 2-
allerhöchstens 3 Monate arbeitslos zu sein.
Das Problem war nur, dass ich gedacht habe Online- und
EMailbewerbungen werden schneller als in 4-6 Wochen
bearbeitet. Zumal überall steht „ab sofort“… naja ich war
eben naiv

Glaubst du eigentlich allen Ernstes, dass Jobs auf der Straße liegen? Selbst wenn man einen Uni-Abschluss in der Tasche hat, muss man damit rechnen, dass man nicht direkt morgen eine Anstellung hat!
Diese naive Einstellung hatten auch Bekannte, die dachten, dass sie innerhalb kürzester Zeit in unserer Umgebung einen Job finden - die meisten - egal welche Fachrichtung sie studiert haben - sind schon ein paar Monate suchend gewesen, ehe sie einen Job gefunden haben.

So und nun werde ich w-w-w erst einmal runterfahren und einige Tage meiden, ehe ich mich noch mehr aufrege!!!

Gruß
Molika

Moin!

Der 1-Euro-Job ist per Gesetz eine letzte Möglichkeit,

Letzte? Steht das so im Gesetz?

Ergibt sich draus:

„Wenn eine Erwerbstätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt in absehbarer Zeit nicht möglich ist, hat der erwerbsfähige Hilfebedürftige eine ihm angebotene Arbeitsgelegenheit zu übernehmen.“ (§ 2 Abs. 1 Satz 3 SGB II)

"Für erwerbsfähige Hilfebedürftige, die keine Arbeit finden können, sollen Arbeitsgelegenheiten geschaffen werden. Werden Gelegenheiten für im öffentlichen Interresse liegende, zusätzliche Arbeiten nicht nach Absatz 1 als Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen gefördert, ist den erwerbsfähigen Hilfebedürftigen zuzüglich zum Arbeitslosengeld II eine angemessene Entschädigung für Mehraufwendungen zu zahlen… (§16 Abs.3 SGBII)

–> Ergo: Erst sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, dann ABM, und erst dann - bei rognose: nicht vermittelbar - der 1-Euro-Job

Leute zu beschäftigen, die in den normalen Arbeitsmarkt nicht zu
vermitteln sind. Dies ist hier nicht der Fall.

Woher weißt Du das? Kennst Du seine Noten?

Er hat ein Studium abgeschlossen, also mit Abschluss beendet. Damit ist er erstmal qualifiziert und nicht per se absehbar nicht zu vermitteln. Der Zeitraum, in dem der 1-Euro-Job angeboten wurde, lässt definitiv keine Negativprognose zu, zumal der Schreiber ja sogar schon eine Fast-Zusage hatte. Leider gilt auch fuer Hochschulabsolventen, dass eineinhalb Jahre Bewerbungen schreiben eher die Regel sind.

Solange die
Chance besteht, eine sozialversicherungpflichtige
Beschäftigung aufnehmen zu können, besteht keine Veranlassung
zu einer 1-Euro-Maßnahme.

Die Chance besteht immer.

Entsprechend selten sollte von der Maßnahme Gebrauch gemacht werden…

Es geht darum, dass auf Kosten der Steuerzahler hier
eine Beschäftigung subventioniert wird, die jeglicher
Notwendigkeit entbehrt!

Legst Du fest, ob die Tätigkeit notwendig ist?

Naja, ich sehe in dem geschilderten Fall keine Veranlassung, eine steuerfinanzierte Arbeitsgelegenheit zu schaffen - die dann anderen, die sie wirklich brauchen, verloren gehen. Die wirklich nicht Vermittelbaren will nämlich kaum jemand als Ein-euro-Jobber…

Nach dem Studium fällt der Absolvent automatisch ins AlgII, da
er auch bei vorheriger langjähriger Berufstätigkeit die
Rahmenfrist nicht einhalten konnte. Damit verfallen sämtliche
AlgI-Ansprueche - nicht nur das Geld, sondern auch die
Möglichkeit, sich einige Zeit ohne Druck und ohne Auflösung
von gesparten Geldern, Umzug etc. auf dem Arbeitsmarkt zu
orientieren.

Irgendwas passt hier nicht. Wenn der Herr Absolvent genügend
eigene Mittel hätten, könnte er jederzeit eine Vermittlung
ablehnen und auf Bezüge verzichten. Das ist aber
offensichtlich nicht der Fall.

Richtig, die Mittel hat er nicht - nicht jeder kann sich auf gut verdienende Eltern verlassen oder auf entsprechende Beziehungen um schnell in den neuen Job zu kommen. Trotzdem kann es ja nicht sein, dass hoch qualifizierte Absolventen nicht die Möglichkeit bekommen, sich in den Arbeitsmarkt zu integrieren, nur weil ihnen die finanzielle Mittel fehlen. Das wiederspräche z.B. dem Sinn des Bafög - warum soll eine Regierung finanziell „Minderbemittelten“ zum Studium verhelfen, wenn sie anschließend sowieso keine Chance bekommen? Es gibt deshalb ja auch das Hochschulteam im Arbeitsamt, nur das die dann plötzlich nicht mehr zuständig sind, wenn jemand Leistungen beantragt…

Ein 1Euro-Job ist eine Behinderung der Arbeitssuche? Seltsame
Argumentation. Warum gibt es diese Jobs denn dann überhaupt?

Um Leute zu beschäftigen, die nicht vermittelbar sind. In unserem Land soll es schließlich nix umsonst geben. Und wenn jemand keine Arbeit findet, kriegt er welche zugewiesen.

Kennst Du irgendwen, der wirklich 8Stunden am Tag Arbeit sucht
und deshlab nichts anderes tun kann?

Entsprechende Internetseiten durchforsten kann dauern, jede Bewerbung einzeln zu formulieren auch, dazu Fahrten zu Vorstellungsgesprächen, Assesments… sicher keine 40-Stunden-Woche, aber auch nicht wirklich optimal nach einem langen Arbeitstag zu leisten.

Es geht mir nicht darum, ob die Arbeit an sich fuer den jungen Mann zumutbar ist. Es geht darum, dass er fuer die angebotene Tätigkeit - nämlich eine subventionierte Stelle fuer schwer- bzw. nicht vermittelbare Menschen - ueberhaupt nicht die notwendigen Voraussetzungen hat (es gibt ja auch keine Rehabilitationsbeihilfen fr Nichtbehinderte). Es gibt keinerlei Vermittlungshindernisse und somit auch keine Veranlassung fuer die Schaffung einer Beschäftigungsmöglichkeit auf Steuerzahlerkosten. Angebracht wäre hier eher - im Sinne des Grundsatzes „Fordern“ - eine Ueberpruefung der Bewerbungsbemuehungen oder ein Praktikum.

Schönen Abend!
anna

Gruß
loderunner

Hallo
Warum gibt es diese Jobs denn dann überhaupt?
damit werden reguläre Arbeitsplätze vernichtet. Was ich alles gemacht hab, letztes Jahr. Und 2. damit die Leute beschäftigt sind und nicht auf dumme Gedanken kommen. In den 20er jahren wurde schon ABM gemacht und der Mittellandkanal fertig gebaut. Wenn man nämlich als HartzIV Mensch jeden Tag zum nachdenken hat über den Murks der Politer, dann können einem schon andere gedanken kommen :wink:
Guck dir die Politik von EU und anderen an und du wirst anders denken, wenn es dich selbst einmal betreffen sollte…

Kennst Du irgendwen, der wirklich 8Stunden am Tag Arbeit sucht
und deshlab nichts anderes tun kann?

Es gibt zuwenbig Arbeit in D , wovon man seine Familie redlich ernähren kann, zumindest in vielen Regionen…

Gruß
loderunner

LG
Mikesch