2 Arbeitsverträge gleichzeitig ?

Hallo,

Ich habe folgendes Problem

Meine Firma, wo Ich arbeite kann seit Mai keine
Gehälter zahlen und hat alle Mitarbeiter in
Kurzarbeit geschickt.
Jeder der Kündigen will,kann selber Kündigen
oder sich Kündigen lassen um keine Probleme beim Amt
zu haben

Da diese Kurzarbeit nicht an das Arbeitslosengeld angerechnet wird, habe Ich mir überlegt solange erstmal bei der Firma zu bleiben bis ich etwas neues gefunden habe.

Nun habe Ich folgendes Problem;
wenn ich nun einen neuen Arbeitgeber finden würde
der mich sofort einstellt,
hätte Ich ja noch den laufenden Vertrag bei meiner alten Firma…

Kann Ich in diesem Fall bei der neuen Firma unterschreiben,
und danach die Kündigung bei meiner alten Firma einreichen oder entstehen dadurch rechtliche Konsequenzen ???

Hallo,

Ich nehmen an, dass Du in Deutschalnd arbeitest.
Leider kenne ich mich mit dem Deutschen Arbeitsrecht nicht aus.
Ich würde aber behaupten, dass Du keine überschneidenden Arbeitsverträge haben darfst.
Um zwei Jobs zu haben, ist in der Regel (zumindest in der Schweiz) eine Bewilligung des bestehenden Arbeitgebers nötig.
Zudem musst Du dem neuen Arbeitgeber sagen, dass Du noch unter Vertrag bist.

Mehr fällt mir dazu leider nicht ein.

Viele Grüsse
Simon

Hallo,

ich weiß zwar nicht wieso ich als Experte vorgeschlagen wurde, da meine Begriffe mit Recht nichts zu tun haben. Aber ich kann ihnen mal meine Meinung dazu sagen. Bitte beachten Sie, dass dies nicht stimmen muss. Das ist nur meine Meinung dazu:

Generell können Sie zwei Arbeitsverträge haben. Da spricht nichts gegen. Problem ist nur, dass ihr aktueller Arbeitgeber dem zustimmen muss.

Generell ist es so, dass ihr Arbeitgeber ja schon angekündigt hat, dass man kündigen kann. Nichts desto trotz haben Sie eine gesetzliche oder vertraglich vereinbarte Kündigungsfrist bei Ihrem jetzigen Unternehmen. Das ist für den Arbeitgeber interessant, da er die Zeit nutzen kann, dass Sie ihr Wissen an andere Mitarbeiter noch weitergeben können, solange sie noch im Unternehmen sind.

Da es aber keine Schande ist über ihre Situation zu reden würde ich dazu raten, dies bei der neuen Firma anzusprechen. Sie können ruhig sagen, dass ihr jetztiger Arbeitgeber Kurzarbeitr macht und angeboten hat das man kündigen kann. Sie können ihrem neuen Arbeitgeber dann fragen, ob er sie nach der Kündigungsfrist einstellen kann. Dann muss er halt etwas warten. Wenn der zukünftige Arbeitgeber sie haben möchte, dann wird er auch darauf eingehen.

Wenn Sie die Zusage des neuen Arbeitgebers dazu haben, dann würde ich mit dem jetzigen Arbeitgeber sprechen. Ihm sagen, dass Sie etwas neues hätten und gerne kündigen würden. Dann fragen ob man sich nicht über eine verkürzte Kündigungsfrist einigen kann. Da gehen meißt alle Arbeitgeber drauf ein. Hat den Vorteil, dass er Sie nicht weiter bezahlen muss. Also auch für den jetzigen Arbeitgeber interessant.

Also kurz gesagt: Sprechen Sie dies offen beim neuen Arbeitgeber im Bewerbungsgespräch an. Sieht auch immer gut aus wenn der neue Arbeitgeber sieht, dass sie nicht gekündigt haben, sondern dass Sie Aufgrund von der Writschaftskrise gekündigt wurden. Beim jetzigen sprechen Sie das dann an, sobald Sie die Zusage vom neuen ARbeitgeber haben. Vielleicht lässt er sich auf eine verkürzte Kündigungsfrist ein.

Wie gesagt, ich kann nicht sagen ob das rechtlich so richtig ist. Aber das ist meine Meinung zu der Sache.

Vielleicht konnte ich Ihnen helfen.

Gruß

Lars

Tut mir Leid, dafür bin ich der falsche Ansprechpartner

Hallo,

nach recherche bei wikipedia kann ich dir folgendes schreiben:
Du kannst gleichzeitig mehrere verträge(also anstellungen)haben. wenn das der fall ist, wird auf der lohnsteuerkarte die klasse VI eingetragen (Die Lohnsteuerklasse VI wird eingetragen, wenn ein Arbeitnehmer eine Lohnsteuerkarte für ein zweites oder weiteres Dienstverhältnis benötigt.)

Wenn deine Firma mehrere Monate kein Gehalt zahlt, hast du die möglichkeit, fristlos zu kündigen.
-> http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsvertrag 3.1.1. Verzug der Lohnzahlung 3.Absatz

Hoffe ich konnte ein wenig weiterhelfen.