2 DNS Server für I-Net und Lokal ?

Hallo liebe www´ler,

ich hätte da mal ne Frage:

Wenn in einem Netz das per Router (192.168.0.1) ins Internet geht noch ein Server (z.B. 192.168.0.5) steht auf dem ein SQL-Server für ein Progamm läuft, das auf 2 anderen Rechnern im Netzwerk (192.168.0.7/8) läuft, muss / kann ich dann den Netzewerkkarten irgendwie beibringen, das der DNS-Server für das Internet 192.168.0.1 ist und für das lokale Netz 192.168.0.5 ? oder macht das gar keinen Sinn ?

Komischerweise schint es bei einem Rechner nicht zu Komplikationen zu kommen, der andere verliert jedoch ab und zu den Kontakt zum Server.

Die Rechner sind in einer Domäne, für die der Server als Domainserver konfiguriert ist.

BS sind Windows 2003 Server RC? und Win XP Pro mit allen Patches.

Rechner:
Server: AMD X2 5600+
2 GB-RAM 2 x 250 GB HDD
G-bit Netzwerkkarte

PC1:
AMD 3200+ mit 2 GB-RAM und 2 x 160 GB HDD

PC2:
Intel Quad COre 6600 mit 500 GB HDD und 2 GB-RAM

Für RÜckfragen einfach melden.

Danke für eure Hilfe

der DOC

Warum so umständlich? c:\windows\system32\drivers\etc\hosts - da kannste Deine internen IPs unterbringen. Alles externe läuft dann automatisch über die DNS-Settings im Router.

Warum so umständlich? c:\windows\system32\drivers\etc\hosts -
da kannste Deine internen IPs unterbringen. Alles externe
läuft dann automatisch über die DNS-Settings im Router.

Schlechter Tipp (Sorry …). Domäne ist wahrscheinlich eine Active Directory Domäne gemeint. Ohne Sicht auf den DNS der AD Domäne kommen die Clients grob ins Trudeln. Die AD Zone einer MS Domäne hat zahlreiche, sich noch dazu dynamisch ändernde Einträge, das in einer Hosts Datei abbilden zu wollen ist Illusion.

Die richige Konfiguration ist folgende:

Variante 1 (Simpel)

* alle Clients und Server bekommen ausschließlich den 192.168.0.5 (den internen DNS Server) als DNS Server. Auf dem 192.168.0.5 wird ein „Forwarder“ (Weiterleitung) eingerichtet, die IP Adresse ist 192.168.0.1. Dazu benötigst Du die DNS Konsole, der Reiter „Weiterleitungen“ findet sich unter dem kontextmenü des DNS Servers. Der 192.168.0.5 fackelt dann erst mal alles ab was intern ist (AD und was auch sonst noch), und was er nicht bearbeiten kann schickt er weiter ans Internet mit der freundlichen Bitte um Beantwortung.

Variante 2 (Dämlich, aber geht u.U auch)

* auf dem DNS Server (102.168.0.5) machst Du den Forward Eintrag wie oben beschrieben. Auf dem Router machst Du Zonendelegationen für die AD Domäne und was Du sonst noch im 192.168.0.5 an Zonen rumfliegen hast. Vorteil: die DNS Adressen der Clients können bleiben wie sie sind, und es ist egal ob ein Client 192.168.0.1 oder 192.168.0.5 oder beide hat, er findet immer alle Namen. Nachteil: das Eintragen von Zonendelegationen in Router-basierten DNS Servern (die meistens nur sehr begrenzte Konfigurationsmöglichkeiten bieten) ist, wenns der Route überhaupt kann, u.U. eine schwierige Sache. Außerdem wird die fehlersuche komplizierter, weil man den DNS Namensauflösungsweg eines Clients erst feststellen muss, während er bei Variante 1 klar festgelegt ist.

Ich rate dringend zu Lösungsweg 1.

…Armin