2 hoff.einfache Elektronikfragen(Trafo,Batterie)

Hallo,
zu 1.: Würden die Kraftwerke auf die Idee kommen, und Gleichstrom einspeisen, so wäre Dein Elektrozahnbürsten Trafo ein ca. 0 Ohm - Teil und die Sicherung würde rausfliegen. Als Trafo, sprich Induktivität gibt es noch eine Komponente, die bei Wechselstrom den Stromfluss verhindert. Und wie Du vermutest, ist dieser ( imaginäre ) Widerstand variabel.
zu 2.:
Nimm einen 9-Volt Block. In Wirklichkeit besteht er aus mehreren Zellen, die genau das machen, was Du nun vorhast : einen Pluspol mit einem anderen Minuspol verbinden. Aber wie Du schon sagtest, " Daher fliest ja Strom, wenn ich beide Potentiale verbinde. " Und solange Du sie nicht verbindest, tut ers halt nicht …
Gruss,
Uwe P.

Vielen Dank,
das hilft jetzt und hier viel weiter !
Da ist einer, der es wissen will und hört sich was über Blindhühner an !
Wenn Informatiker eine Rasse wären, wäre Deine Antwort Rassismus !
Wurdest Du selber schlau in diese Welt gespuckt oder hast Du auch schon mal Fragen gestellt ? ( um schlauer zu werden ? )

Da braucht man nicht mal die Physikkenntnisse der 7. Klasse.

In der 7.Klasse wusste ich nicht wie der Trafo funxt ( trotz 1 )

Gruß Uwi

Gruss Uwe P.

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Hallo Wolfgang Dreyer

zunächst stelle ich fest, daß der Spruch von Dir kommt. Ich
distanziere mich davon - aber Recht hast Du allemal :smile:

Das hört sich an wie : Steinigt Ihn, aber ich habe keine Schuld.

… braucht unbedingt gediegene
Kenntnisse aus einem oder mehreren Gebieten, in denen die
Informatik zur Problemlösung dient.

was mich stört ist das Wort „gediegen“. Unser Patient steht am Anfang seines Studiums, seines Berufsweges, seines bewussten Lebens und bis zum Ende seines Studiums ( womöglich mit excellentem Abschluss ) schliesst IHR aus, das er auch auf anderem Gebiet ebensolche Expertise erlangen kann.
Kann auch nicht gehen, mit solcher Unterstützung !

Weil ich vor ungefähr zehntausend Tagen
selbst Informatik studiert habe und ich mich erinnere, daß die
ersten Semester neben Mathe mit Physik und E-Technik angefüllt
waren, halte ich die hier von einem Informatik-Studenten
gestellte Frage für ein Fake.

Heute oder vor 10.000 Tagen ?

Falls es aber doch eine
ernsthaft gestellte Frage war, muß man dem Fragesteller
entweder einen Neubeginn des Studiums oder die Umorientierung
z. B. in Richtung Sozialpädagogik oder Theologie empfehlen.

gerade nicht ! ( Ihr Klugscheisser )

Gruß
Uwe P.

off topic: sofern ich Zeit hatte war WWW ein wundervolles TEIL viel zu lernen, und Mr. Dreyer ist durch seine diversen Artikel POSITIV aufgefallen.

Nachtrag
Hiermit nehme ich den Klugscheisser zurück und möchte mich dafür entschuldigen !
Uwe P.

Hallo Uwi,

zunächst stelle ich fest, daß der Spruch von Dir kommt. Ich
distanziere mich davon - aber Recht hast Du allemal :smile: Wer je
als Informatikiker seine Brötchen verdienen will und nicht der
nützliche Idiot sein möchte, dem man die aufbereitete Aufgabe
durch den Schlitz schiebt, braucht unbedingt gediegene
Kenntnisse aus einem oder mehreren Gebieten, in denen die
Informatik zur Problemlösung dient.

Das ist eine Frage der Anforderungen. Sobald sich Jemand mit Automation beschäftigt, mag dies richtig sein. Sobald sich jemand aber allgemein mit mathematischen/logischen Problemen beschäftigt um z.B. Algorithmen und Datenstrukturen beschreiben zu können sowie Informationen sammeln, verarbeiten und wieder ausgeben zu können ( was ja das eigentliche Thema der Informatik ist ), kommt er schon recht weit auch ohne Kenntnisse in Elektrotechnik.

Wer z. B. die Software für die Steuerung einer Brauerei
schreiben soll, braucht genaue Kenntnis des gesamten
Prozesses, muß Eigenschaften und Grenzen jedes einzelnen
Sensors kennen, muß über Wasseraufbereitung in gleicher Weise
Bescheid wissen, wie über Leergutreinigung.

Und wer macht das ? Nicht der Informatiker. Das macht der Elektroingenieur. Vorzugsweise der mit Fachrichtung Automatisierungstechnik.

Entsprechend sieht
auch das Studium aus. Weil ich vor ungefähr zehntausend Tagen
selbst Informatik studiert habe und ich mich erinnere, daß die
ersten Semester neben Mathe mit Physik und E-Technik angefüllt
waren, halte ich die hier von einem Informatik-Studenten
gestellte Frage für ein Fake.

Nö. Nö. Das ist kein Fake. 10000 Tage ? Das sind etwas über 27 Jahre. Damals war Informatik noch etwas hardwarenäher… In heutigen Studienplänen macht man als Informatiker erstmal ein 3/4-Mathematikstudium. Physikalisch-elektrotechnische Kenntnisse werden nur ganz rudimentär vermittelt. Es sei denn, man spezialisiert sich im Hauptstudium auf technische Informatik.

Falls es aber doch eine
ernsthaft gestellte Frage war, muß man dem Fragesteller
entweder einen Neubeginn des Studiums oder die Umorientierung
z. B. in Richtung Sozialpädagogik oder Theologie empfehlen.

Gruß
Wolfgang

Kann man nicht empfehlen. Nach den Vorlesungsplänen für Informatiker ( zumindest den Vorlesungsplänen der Universität Karlsruhe, die ja eigentlich keinen schlechten Ruf hat ) kann er diese Fachkenntnisse noch nicht haben, da sowas nicht vertieft Teil des Grundstudiums ist.

Wie hat einer meiner Professoren gesagt : Elektrotechniker sind eh die besseren Informatiker. Und Recht hat er. Zumindest, wenn es auch nur ansatzweise um pragmatische Lösungen, Microcontrollerprogrammierung oder irgendeine Form von Steuerungen geht.

Gruss,
Jürgen

hallo,
danke erst mal. Bist du Lehrer, dass du so gut erklären
kannst.

Hallo,
was ich bin, steht in meiner VIKA.

Aber Batterien sind doch schon komische Dinger warum
herrscht denn nun keine Potentialdifferenz zwischen den
unterschiedlichen Polen der beiden Batterien?

Suche doch mal im Internet nach Aufbau und Erklärungen der
chem. Reaktion in Batterien / Akkus.

Die elektrische Spannung, die notwendig ist, um Strom
fließen zu lassen existiert nur innerhalb der Batterie
zwischen den beiden Polen.

Zwischen den beiden Polen ist ein Elektrolyt, das
prinzipiell leitfähig ist. Das Elektrolyt kann aber nur
positive Ladungen transportieren. Die chemische Reaktion, die
zum Entladen führt braucht aber auch die Elektronen von der
anderen Seite.
Damit also die Elektronen vom Minuspol zum Pluspol zurückfließen
können, um sich dort mit den pos. Ionen zu vereinigen,
die intern durchs Elektrolyt schwimmen, brauchts also den Leiter
außen herum.

Wenn Du aber nur 2 Pole aneinander hälst, dann könnten zwar
die Elektronen von einer Zelle in die andere fließen, aber die
Ionen kommen da nicht hin (die können nur durchs Elektrolyt
zum Pluspol ihrer eigenen Zelle kommen). Das ganze hat also
keine Antrieb.

Und was mir jetzt erst in den Sinn kommt: du schreibst von der
inneren Barriere und das der Strom nur außen herum (über ein
Leitmedium) fließen würde.

Er fließt auch im Innern, nur nicht als Elektronenstrom im
Metall, sondern als Ionenstrom im Elektrolyt

Was ist, wenn ich jetzt 2 Batterien
hintereinander in die Taschenlampe schiebe? Da muss der Strom
ja irgendwie durch die Barriere hindurchfließen???

Ja, wie oben beschrieben. Der Effekt wird kaskadiert.
Gruß Uwi

geschlossener Stromkreis

–>Ich kenne diese Legende vom Stromkreis. Aber diese
Antwort stellt mich nicht zufrieden. Wo steht denn, dass immer
ein Stromkreis vorhanden sein muss. Wenn es draußen gewittert,
fließt doch auch Ladung von oben nach unten (oder anders rum -
egal).

Im Prinzip ist es tatsächlich so, daß für einen Stromfluß
der Stromkreis nicht geschlossen sein muß.
Gewitterwolken verhalten sich ähnlich sich große Kondensatoren.
Die Ladungen werden erst durch Reibung getrennt und
können dann als Ionisierte Luft wegfliegen. Dabei steigt aber
die Feldstärke und es kommt wider zum Ladungausgleich.
Zwischen zwei Kondensatorplatten ist ja auch kein
Leiter (sondern ein Isolator).
Nur wenn ich den Kondensator als geschlossenes Bauelement
mit 2 Anschlüssen ansehe, dann stimmt die Sache mitdem
Stromkreis wieder.
Gruß Uwi

Hallo an Mafeu

Ist die Spannung der Spannungsquelle zu hoch(Wechselspannung = 50V, Gleichspannung = 120V) besteht Gefahr für den Menschen, wenn er diesen Kurzschluß verursacht(bei einem Körperwiderstand von ca. 1 bis 1,5 kOhm).

etwas unglücklich gewählt das Wort, aber inhaltlich paßt es.

Frank

Hallo,

  1. Eine Batterie hat oben ja ein positives Potential
    (Elektronenmangel)

falsch, siehe unten

und unten ein negatives (Überschuss). Daher

fliest ja Strom, wenn ich beide Potentiale verbinde. Warum
fließt aber kein Strom, wenn ich 2 gleich starke Batterien
zusammenhalte (also Plus an Minus -|===|+ -|===+)?

bitte - Ajo

Physikalische Stromrichtung: (Elektronenstrom)
Da die negativen Ladungsträger den Stromfluss tragen, fließen die Elektronen von Minus nach Plus.
Im äußeren Stromkreis fließt der physikalische Strom von Minus(-) nach Plus(+).

Technische Stromrichtung: (historische Festlegung)
Die historische Festlegung der Stromrichtung hat sich durch die Messung mit einem Messgerät ergeben. Die Stromrichtung innerhalb einer Schaltung wird auch heute noch von Plus(+) nach Minus(-) definiert.