Hallo,ich bin Mutter eines 2 jährigen Sohnes,er hat seid 1 1/2 Jahren ständig,alle 2-3 Wochen eine mandelenzündung und bekommt fast durchgehend Antibiotika.seine mandeln worden vor einem Jahr schon verkleinert,keine Besserung in Sicht.dazu hat er ein herzgeräusch.was kann ich tun damit er endlich gesund wird.habe einen Termin zur mandel komplett Entnahme bei ihm.er ist noch so klein und es kann soviel schief gehen.Hilfe! LG Eileen
Ich kann deine Angst gut verstehen.
Mein Sohn hat mit 3 das erste mal die Polypen rausbekommen, weil er eine Mittelohrentzündung nach der anderen hatte. Da die Ärztin pfuschte, musste es nach 6 Monaten erneut gemacht werden.
Mit 4 mussten dann die Mandeln raus - weil die nach nur 3 Anginas so groß blieben, dass bei der nächsten das Risiko des Erstickens bestanden hätte.
Er hat alles gut überstanden. Seitdem ist er deutlich gesünder.
Mach dich vorher im Web schlau, in welcher Klinik die meisten Eingriffe mit welchen Ergebnissen durchgeführt werden.
Alles Gute für euch.
Bei kleinen Kindern besteht bei der Operation die Gefahr, wenn sie sich noch nicht im Schlaf aufrichten können, das Blut der Mandel-OP auszuspucken und an diesem zu ersticken.
Eine häufige Antibiotikatherapie ist bei einem Baby/ Kleinkind relativ katastrophal, aber das Risiko nach einer Tonsillektomie zu ersticken ist auch gegeben.
Hallo,
die Polypen oder Mandelenztündung ist ein Routineeingriff auch in diesem Alter! Natürlich kann immer etwas schief gehen, aber das Alter Deines Kindes ist kein wirkliches Problem - die meisten Patienten für solche OPs sind nicht viel älter.
Das Herzgeräusch kann in dem Alter auch noch normal sein, sollte aber abgeklärt werden. Andererseits hat er ja schon eine Narkose überstanden…
Lass Dir hier (oder sonstwo) keine Angst machen, sondern nehmen! 
Gruß,
Manticor
Hallo,
die Polypen (Adenoide) wachsen nicht selten nach (im Gegensatz zu den Mandeln). Da muss kein Pfusch vorliegen.
Gruß,
Manticor
Hallo Eileen,
Hallo,ich bin Mutter eines 2 jährigen Sohnes,er hat seid 1 1/2
Jahren ständig,alle 2-3 Wochen eine mandelenzündung
Welche Ursache haben diese Mandelentzündungen?
Ist es eine chronische (eitrige) Mandelentzündung oder
sind durch immer wiederkehrende Infekte die Mandeln stets in Mittleidenschaft gezogen?
bekommt fast durchgehend Antibiotika.
Wurde noch nie eine andere Therapie versucht?
Ist der Erreger stets abgeklärt worden (Abstrich) oder gabs einfach immer gleich Antibiotika?
War er beim HNO Arzt oder immer beim Kinderarzt?
seine mandeln worden vor
einem Jahr schon verkleinert,keine Besserung in Sicht
Gab es für die Verkleinerung einen besonderen Grund?
Eine Verkleinerung wird bei immer wiederkehrenden Entzündungen eigentlich nicht vorgenommen.
Eine Teilentfernung kann das Problem nämlich noch erheblich verschlimmern.
dazu hat
er ein herzgeräusch.
Gibt es eine Verdachtsdiagnose zu diesem Geräusch?
was kann ich tun damit er endlich gesund
wird.
Wenn die Mandeln durch die ständigen Entzündungen und die Teilentfernung stark vernarbt sind,
dann bilden sich in diesen Vernarbungen immer wieder Entzündungsherde.
Die Herde streuen ihre Keime in den ganzen Körper und sorgen so für viele Probleme und z.T. schwere Erkrankungen.
In diesem Fall hilft tatsächlich nur eine Entfernung der Mandeln.
Für den kleinen Patienten wird es eine große Erleichterung sein.
habe einen Termin zur mandel komplett Entnahme bei ihm.
Wenn ein HNO Arzt nach eingehender Untersuchung diese OP angesetzt hat, dann würde ich mich dem anschließen.
Wenn du Zweifel hast, besuche mit deinem Sohn einen weiteren HNO Arzt und hole dir eine zweite Meinung ein.
ist noch so klein und es kann soviel schief gehen.
Eine Tonsillektomie ist kein ganz unproblematischer Eingriff.
Die Ärzte und Pfleger haben aber viel Erfahrung damit, weil der Eingriff sehr häufig durchgeführt wird.
Begleite deinen Sohn in der Klinik. Ein Rooming-in garantiert, das du ständig bei ihm sein kannst.
Lass dich vorher genau aufklären welche Dinge du nach der OP zu beachten hast.
Was soll dein Junge nicht tun, was kannst du machen, was ist bedenklich, was ist normal usw. …
Ein großes Risiko sind Nachblutungen. Spuckt dein Sohn hellrotes Blut aus, dann informiere stets die Pfleger.
Die Komplikationen, die auf dem Infobogen des Anästhesisten zu lesen sind, klingen immer ganz schlimm.
Aber es handelt sich dabei oft auch um sehr,sehr seltene Fälle.
Es besteht auch die Möglichkeit von Aspirin einen Magendurchbruch zu bekommen (steht auch im Beipackzettel)
- ich kenne bestimmt 1000 Leute die schon mal Aspirin genommen haben, mit Magendurchbruch war noch keiner dabei.
Manche Komplikationen sind in etwa so häufig, wie die Möglichkeit beim Sonnenbaden vom Flugzeug erschlagen zu werden.
Auch wenn dein Sohn klein ist, ist das Risiko für ihn nicht größer als für die meisten anderen Patienten.
Im Gegenteil - bei kleineren Kindern ist der Wundheilungsprozess oft viel aktiver als bei älteren.
Die meisten Kindergartenkinder haben nur 2-3 Tage wirkliche Beschwerden, wie Schmerz und Schluckschwierigkeiten.
Danach sind sie oft ganz schnell wieder putzmunter.
Ich kann deine Sorge verstehen.
Das beste, was du tun kannst ist gute Information und immer bei ihm sein.
Und lass dich durch die vielen möglichen Risiken nicht zu sehr erschrecken.
Nach der OP ist es dringend notwendig das Immunsystem deines Sohnes wieder auf Vordermann zu bringen.
Die vielen Infekte und die Antibiotika haben ihm mit Sicherheit sehr zu schaffen gemacht.
Vielleicht könntet ihr zwei ja sogar eine Mutter-Kind-Kur an der Nordsee machen
- der Frühsommer (Mai/Juni) oder der Spätsommer (September) sind dafür die schönsten Jahreszeiten.
Alles Gute wünscht
Yvisa
Aber nicht innerhalb von 6 Wochen.
Er wachte zu früh aus der Narkose auf, daher musste sie abbrechen. Nur gesagt hat uns das keiner und wir wunderten uns lange, warum nichts besser wurde.
Das hört sich für mich völlig unwahrscheinlich an und bestenfalls nach Notlüge durch die HNO-Ärztin. Di Kinder haben bei der OP einen Mundsperrer drin, der sehr schmerzhaft ist, daher bleibt die Narkose in voller Tiefe bis der Mundsperrer durch den Operateur entfernt wird.
Aber es gibt ja nix, was es nicht gibt in der Medizin.