Hallo!
Ich habe einen DSL-Anschluss, an dem momentan ein WLAN-Router hängt, mit dem ich dann per Notebook surfe.
Nun habe ich eine Solarregelung bekommen, die man von überall aus per Internet überwachen kann. Dazu ist allerdings eine Portfreigabe im Router notwendig. Ich weiss nicht, ob ich diese Freigabe so gerne machen möchte…
Aber: ich habe noch einen alten Router liegen und jetzt meine Überlegung:
Ich würde diesen alten Router gerne mit an meinen DSL-Anschluss legen und hier eine Portfreigabe zur Solarsteuerung machen, so dass mein eigentlicher „Notebook-Surfrouter“ keine Portfreigaben zu bekommen braucht. Das Notebook wäre ja dann auch nicht „einsehbar“, weil ja auf dem anderen Router (Netzwerk) angemeldet?!
Ich könnte also von aussen über einen Port auf die Steuerung kommen, aber nicht aufs Notebook.
Ist das technisch machbar / sinnvoll?
Vielen Dank,
Nele
Hi,
ist nicht wirklich sinnvoll bis sogar nicht machbar.
Wenn du in deinem jetzigen Router den entsprechenden Port freischaltest musst du angeben an welche IP im Netzwerk diese Port weitergeleitet werden soll. Da wählst du dann die Anlage aus.
Dieses ist unabhängig von deinem Laptop und den anderen angeschlossenen Geräten. Bei ihnen kommt man trotzdem nicht an den entsprechenden Port.
btw: Wenn an dem Port kein Dienst „lauscht“ kann er offen sein wie er will, der eventuelle Angreifer kriegt trotzdem keine Antwort.
lg
Du missverstehst die Funktionsweise der Portfreigabe.
Eine Beispiel Freigabe im Router sieht so aus:
Port 1234 ist an IP 123.123.123.123 weiter zu leiten.
(1234 ist der Solaranlagenport der in der Anleitung steht, 123.123.123.123 die IP der Solaranlage.)
Der Netzverkehr aus dem Internet der an den Port 1234 geschickt wird, wird vom Router an die Solaranlage geschickt und nur dort hin, sonst wirklich zu niemandem.
Deswegen kann man einen Port auch nur einmal freigeben.
Der Laptop bleibt völlig unbehelligt!!
Ein zweiter Router ist somit nicht notwendig.
Du kannst die Portfreigabe also ruhig einrichten.
Okay, alles klar! Vielen Dank für die Antworten, dann kann ich ja beruhigt einen Port auf die Steuerung legen 
Interessieren würde es mich aber trotzdem noch: wäre es therotisch machbar mit 2 Routern an einen DSL-Anschluss zu gehen?
Danke,
Nele
Jaein,
die Router die bei den meisten zu Hause rumstehen sind ein Mix aus DSL-Modem, Switch & Router (und und und).
Du kannst auf jeden Fall einen zweiten Router als Switch einsetzen, jedoch bringen dir dann die Portfreigaben nüx da sie schon am ersten geblockt werden.
Alternativ gibt es theoretisch die Möglichkeit sich mit 2 kennungen an einem pysikalischen DSL-Anschluss anzumelden, jedoch habe ich keine Ahnung was die Provider daraus machen. Ich denke mal sowas wird komplett geblockt.
Lg
Alternativ gibt es theoretisch die Möglichkeit sich mit 2
kennungen an einem pysikalischen DSL-Anschluss anzumelden,
jedoch habe ich keine Ahnung was die Provider daraus machen.
Ich denke mal sowas wird komplett geblockt.
Nein, es kommt auf den ISP an. Was meist verworfen wird, ist eine zweite identische PPP-Anmeldung, eine völlig andere kann gehen - aber da macht jeder Provider seine eigene Sache.
Aber: Man würde doppelt zahlen, und beide Route teilen sich die Gesamtbandbreite. Kann böse ins Geld gehen, denn bei z.B. T-Online sind Mitbenutzer nicht mit in der Flat des Hauptbenutzers…