2 Sätze: Welcher ist korrekt? bitte lesen

Hallo Leute,

hab gleich noch eine stelle aus dem brief, wo ich nicht sicher bin, welcher der beiden sätze nun grammatikalisch korrekter als der andere ist. es geht um satzbau. also wie folgt.

satz variante 1:

Nun werden Sie ggf. auch nachvollziehen können, woher unser Unmut und die klare Entschlossenheit kommt, die Sache mit der Titellizenz notfalls auch bis zur letzten gerichtlichen Instanz hin auszufechten.

satz variante 2:

Nun werden Sie ggf. auch nachvollziehen können, woher unser Unmut und die klare Entschlossenheit kommt, die Sache mit der Titellizenz notfalls auch bis hin zur letzten gerichtlichen Instanz auszufechten.

Frage: An welcher Stelle des Satzes muss das Wort „hin“ korrekterweise stehen? Welcher der beiden Sätze ist korrekt?

mfg+danke
ennio morton

Hallo, Ennio,

beide Sätze klingen nicht schlecht. Bis auf das „hin“. Lass es weg! Und das „auch“ auch.

Nun werden Sie ggf. auch nachvollziehen können, woher unser Unmut und die klare Entschlossenheit kommt, die Sache mit der Titellizenz notfalls bis zur letzten gerichtlichen Instanz auszufechten.

Und muss das „ggf.“ sein? „hoffentlich“ wäre doch genung, oder?

Fritz

richtiger Satz
Hallo Ennio,
ich würde Unmut und hin weglassen und auch sonst verkürzen, also:
„Nun werde Sie nachvollziehen können, warum wir entschlossen sind, bis zur letzten entscheidenden Instanz zu gehen.“
Schönes Wochenende
Franz

hab gleich noch eine stelle aus dem brief, wo ich nicht sicher
bin, welcher der beiden sätze nun grammatikalisch korrekter
als der andere ist. es geht um satzbau. also wie folgt.

satz variante 1:

Nun werden Sie ggf. auch nachvollziehen können, woher unser
Unmut und die klare Entschlossenheit kommt, die Sache mit der
Titellizenz notfalls auch bis zur letzten gerichtlichen
Instanz hin auszufechten.

satz variante 2:

Nun werden Sie ggf. auch nachvollziehen können, woher unser
Unmut und die klare Entschlossenheit kommt, die Sache mit der
Titellizenz notfalls auch bis hin zur letzten gerichtlichen
Instanz auszufechten.

Frage: An welcher Stelle des Satzes muss das Wort „hin“
korrekterweise stehen? Welcher der beiden Sätze ist korrekt?

mfg+danke
ennio morton

Noch eine Kleinigkeit
Hallo Ennio!

Nun werden Sie ggf. auch nachvollziehen können, woher unser
Unmut und die klare Entschlossenheit kommt, die Sache mit der

Ob Variante 1 oder 2: Das „kommt“ muss ein „kommen“ sein. „Unmut“ und „Entschlossenheit“ kommen zu zweit daher, deswegen Plural.

Gruß,
Christiane

Unmut tut selten gut.
Hallo zusammen!

Ich weiß nicht, wie Unmut und Entschlossenheit zusammenpassen können.
Schönes Wochenende
Franz

Nun werden Sie ggf. auch nachvollziehen können, woher unser

Unmut und die klare Entschlossenheit kommt, die Sache mit der

Ob Variante 1 oder 2: Das „kommt“ muss ein „kommen“ sein.
„Unmut“ und „Entschlossenheit“ kommen zu zweit daher, deswegen
Plural.

Gruß,
Christiane

huuu, danke. wäre echt peinlich geworden, wenn das so stehen geblieben wäre. bin jetztfast auch fertig. sorry for the delay in answer to your posting.

beste grüße
ennio morton

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Sorry für die Verzögerte Antwort meinerseits. war noch am grübeln über so manche stelle meines schreibens. ist ja auch ziemlich heftig, wenn ich da irgendwas peinliches einbaue. die empfänger sind in dem fall einfach zu sensibel.

zu deiner antwort. danke erstmal. werde deinen vorschlag ggf. berücksichtigen.

beste grüsse
ennio morton

ps: echt toll das man sich hier auf schnelle zuverlässige antworten verlassen kann. wenns „brennt“ ist jemand da der einem hilft. find ich klasse.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Fritz,

Unmut und Entschlossenheit passen nicht zusammen? …ich meine Unmut…weil wir halt aufgeregt und enttäuscht und wütend sind, und genau aus dieser Aufregung heraus resultiert unsere Entschlossenheit das Ding durchzuziehen…

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Aaahh das bist du nochmal. hab nicht auf den absender geachtet. also fritz…nochmal danke. zu dem austausch von ggf. durch hoffentlich: … hoffentlicht klingt mir in diesem zusammenhang so FORDERND…so quasi…ihr seid blöd…und habts jetzt hoffentlich kapiert was ich meinte…

hingegen das ggf. beschränkt die ganze sache eben darauf, das sie unter umständen…nämlich falls sie meinen ausführungen zuvor folgen konnten, nun klarer sehen also vorher.

…dabei muß ich anmerken…das sich dieses „klarer sehen“ auf ein mündliches gespräch bezieht, das ich mit denen führen will, zu dem sie bislang aber nicht bereit sind. Mit dem Brief will ich die dazu bewegen, mit mir pers. zu reden, wobei bestimmte details erst im pers. gespräch…also die Hintergründe von denen ich da spreche, erst im pers. gespräch erörtert werden. Der Originalsatz funkt daher auch etwas anders, nämlich so:

Nachdem Sie dann alle Hintergründe kennen, werden Sie vermutlich auch nachvollziehen können, woher unser Unmut und die klare Entschlossenheit kommt, die Sache mit der hiesigen Titelrechtsstreitigkeit notfalls auch bis zur letzten gerichtlichen Instanz hin??? auszufechten.

Die geänderte Fassung nach Berücksichtigung einiger Anregungen von hier könnte ggf. lauten:

Nachdem Sie dann alle Hintergründe kennen, läßt sich vermutlich auch besser nachvollziehen, warum wir entschlossen sind, in dieser Sache bis zur letzten entscheidenden Instanz zu gehen.

Sollte ich mich doch noch auf meine Ur Version besinnen, würden Eure Anregungen wie folgt einfließen, wobei ich das „hin“ nun doch nicht ganz am Ende des Satzes sondern ein paar stellen davor einbaue. klingt glaube ich logischer…


Nachdem Sie dann alle Hintergründe kennen, läßt sich vermutlich auch nachvollziehen, woher unser Unmut und die klare Entschlossenheit kommen, die Sache mit der hiesigen Titelrechtsstreitigkeit notfalls auch bis hin zur letzten gerichtlichen Instanz auszufechten.

mfg ennio morton

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

(das „besser“ fehlte noch)…also neu:…

Nachdem Sie dann alle Hintergründe kennen, läßt sich vermutlich auch besser nachvollziehen, woher unser Unmut und die klare Entschlossenheit kommen, die Sache mit der hiesigen Titelrechtsstreitigkeit notfalls auch bis hin zur letzten gerichtlichen Instanz auszufechten.

mfg ennio morton

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

last update (lässt)
Hallo Ennio,
nach der neuen Rechtschreibung muss man lässt für läßt schreiben.

Nachdem Sie dann alle Hintergründe kennen, läßt sich

vermutlich auch besser nachvollziehen, woher unser Unmut und
die klare Entschlossenheit kommen, die Sache mit der hiesigen
Titelrechtsstreitigkeit notfalls auch bis hin zur letzten
gerichtlichen Instanz auszufechten.

mfg ennio morton