Zitat:
"Als im Regelfall sicher gelten Cortisonmengen von 5 mg Prednisolon (z.B. Decortin H oder einem entsprechenden Präparat) auch bei der Dauertherapie, d.h. einer Cortisonbehandlung länger als einige Wochen. Deshalb wird die Cortisontherapie mit 5 mg oder weniger auch als „low-dose-Therapie“ bezeichnet.
Allerdings gibt es Rheumatologen, die auch höhere Dosierungen von Cortison, z.B. mit 7,5 mg oder 10 mg pro Tag, noch als low-dose-Therapie bezeichnen. Die vorliegenden Daten sprechen aber dafür, dass bei den zuletzt genannten Dosierungen bei einer längerdauernden Therapie bei einer großen Zahl von Patienten doch mit ernsteren Nebenwirkungen zu rechnen ist.
Wir selber sind deshalb der Meinung, dass man eine Therapie mit 7,5 mg oder 10 mg Prednisolon nicht als low-dose-Therapie bezeichnen sollte. In dieser Meinung folgen wir im übrigen dem deutschen „Cortison-Papst“ Prof. Dr. med. Hanns Kaiser aus Augsburg. "
hättest du den von dir verlinkten Artikel durchgelesen, hättest du auch gelesen, dass darin alles das steht, was ich auch gesagt habe, sogar nch mehr. U.a. dass sich die meisten Nebenwirkungen nach Absetzen des Cortisons zurückbilden, außer:
Knochenschäden: da sind aber therapiebegleitende Präventionsmaßnahmen erst ab 3 Wochen erforderlich
durch Heißhunger bedingte Gewichtszunahme: falls man den Heißhunger nicht erkannt hat, muss man danach halt Sport machen
Rückbildung der Nebennierenrinde: geschieht auch erst nach einer gewissen Zeit (je höher die einzeldosis und je länger die Dauer) und wird begünstigt durch Cortisongabe am Abend. Aber nichtmal ich mit 3x500mg iv muss noch unbedingt ausschleichen.
Lass mich auch den verlinkten Artikel noch weiter zitieren:
"Ob nun eine Cortisonstoßtherapie oder eine Folge von mehreren Cortisonstoßtherapien im Verlaufe eines Jahres zu schädlichen Folgen führen werden oder das Risiko eher gering ist, kann man nun grob darüber abschätzen, ob mit einer solchen Stoßtherapie oder mit mehreren solcher Stoßtherapien die Fläche unter der Kurve größer ist als bei einer Dauertherapie mit 5 mg, oder ob man darunter bleibt. Wenn man die Werte für die 5 mg deutlich überschreitet, ist damit zu rechnen, dass ein solches Vorgehen auf Dauer gesehen zu ungünstigen Folgen führen kann. "
Den Autoren kommt es also vor allem darauf an, wie lange man Cortison nimmt. Einmal 500mg iv ist unter Umständen harmloser als ein Jahr lang täglich 20mg oral.
Quark. Es macht doch viel mehr Spaß in einer unablässigen Endlosschleife immer wieder zu palavern, wie schrecklich schlecht doch die fürchterliche Schuldmedizin ist.
Böse Schulmedizin!!
Cortison ist ein sehr wirksames Medikament und kann deshalb
auch schwere Nebenwirkungen haben;
Ich muß mich Working Anja anschließen: Welche schweren Nebenwirkungen treten denn auf? Fließt die Energie in den Meridianen nicht richtig? Und dann gibt es Hautveränderungen, wie wir an anderer Stelle lesen durften.
Wenn ich mich recht erinnere, kommen in der Präklinik z.B. beim Akuten Asthma Bronchiale oder einer Anaphylaxie weitaus größere Mengen Cortison zum Einsatz!
Dauertherapie, Stoßtherapie und andere Therapieformen unterscheiden sich.
Zudem solltest du dir echt mal die Meinung von Prof. Dr. med. Hanns Kaiser aus Augsburg (91) durchlesen. Evtl. bringt dich das weiter.