2. Teil Mobiltelefon. Lad. (Ladeschaltungen allg.)

Guten Tag.

Der Titel rührt daher, weil ich ein Posting (Frage) mit dem Titel vor nicht ganz 12, 11 oder sowas Tagen schon geschrieben habe. Das hier hat damit (vom allgemeinen her) etwas zu tun. Ich hätte ein gewisses Interesse daran, zu erfahren im Forum, wie in Mobiltelefonen, aber auch z. B. Laptops die Geschichte mit der Akkuladung geregelt ist. Ich würde sagen, man kann 2 Hypothesen zu Antwort in den Raum stellen, wenn man mal unterstellt, daß eine stehende Hypothese dekorativer ist als eine hingelegte.

  1. Möglichkeit: Der Lader hat eine konstante UAusgang/Lader, wenigstens ungefähr-einigermaßen stabilisiert oder auch sehr gut stabil. Im Handy hängen jetzt parallel geschaltet zueinander „dort“ dran sowohl die Schaltung, die für die eigentliche Funktion zuständig ist (das ist sehr sehr sehr allgemein formuliert) und die Ladeschaltung für den Akkupack. Eine Diode mit Kathode am Pluspol der „Funktionsschaltungen“ und Anode am Akku-Pluspol sorgt dafür, daß, wenn es nicht im Ladebetrieb ist, das Gerät über den Akku arbeitet. Gewisse Vorkehrungen stellen sicher, daß die Funktion mit UAusgang/Lader und auch mit UAkku gewährleistet ist.

  2. Möglichkeit: Die funktionsausführenden Schaltungen in dem Gerät hängen nur am Akkupack. Überhaupt nicht an dem Anschluß für den Lader. Keine Diode, nicht wie oben also. Daß man das Gerät benutzen kann, wenn schon „Akku leer“-Alarm ausgegeben wurde und aber der Lader angeschlossen ist, liegt daran, daß in diesem Entladezustand der Akku in Wirklichkeit noch ein gerüttelt Maß an Ladung in sich hat. Die Ladeschaltung merkt, daß Strom verbraucht wird und korrigiert als Folge den Strom, der Richtung Akku geschickt wird, um ein vernünftiges Maß nach oben.

Aus der 1. und der 2. Möglichkeit lassen sich vielleicht fast stufenlos Kompromisse aus beiden Varianten bilden. Nun gut. Nun, welche Variante (1 oder 2 oder etwas dazwischen) trifft denn zu, in etwa? Ich fragte das schon mehrmals mehrere Leute. Die Antworten waren teilweise ein wenig widersprüchlich.

Ich hoffe, es ist klar geworden, was ich meine (Ich denke schon).

Allerfreundlichste Grüße noch,

Michael

Von stehenden oder dekorativen Hypothesen verstehe ich nicht viel. Wenn mir aber eine Schaltung, in diesem Fall das Ladegerät eines Akkus nicht klar ist, schraub oder säge ich das Teil auf, hänge meine Messgeräte dran und fertige einen Schaltplan an usw… Das geht schneller als lang drumherum, drunter drüber usw, zu schreiben.

Moin,

Das Telefon erkennt am Pegel an Pin 2 das angeschlossene Ladegerät und steuert dieses gegebenenfalls über ein PCM-Signal am gleichen Pin.
Die Eingangsimpedanz des Steuerpins muß im Ladegerät mindestens 470kOhm betragen.
Offenbar kann bei den 35/45ern Pin2 offen bleiben, an Pin3 sollten dann mind. 300mA geliefert werden können.
Allerdings wurden auch schon Ladegeräte gesichtet, bei denen Pin 2 direkt mit Pin 1 verbunden ist.

Siehe => Die Steckerbelegung für Siemens-Telefone ab S25
http://www.nobbi.com/steck_s25.html

Ich hoffe, es ist klar geworden, was ich meine (Ich denke
schon).

Allerfreundlichste Grüße noch,

Michael

mfg
W.

Hallo Michael,

Version 1 betreibt mehr Aufwand ohne den geringsten Vorteil und ist daher unsinnig, ich würde immer Version 2 realisieren. Natürlich kann ein Entwickler soviel Blödsinn machen wie er will, ein Beweis ist das also noch nicht, aber Folgendes spricht dafür, dass ich recht habe:

Ein leeres Handy lässt sich nach Anschalten ans Ladegerät nicht sofort einschalten, sondern frühestens nach einigen Sekunden, nämlich dann, wenn der Akku soviel Ladung aufgenommen hat, dass er wieder annähernd Nennspannung erreicht.

Die Ladeschaltung muss auf jeden Fall viel mehr Strom liefern als das Handy durchschnittlich verbraucht.

Gruss Reinhard

Hallo.

Das Ladegerät würde, wenn ich den Entschluß, es nicht mit Werkzeugen, sondern mit der Säge zu öffnen, praktizieren würde, folgendes im Innenleben haben:

Es gibt allgemein eine Schaltung zur Erzeugung von Gleichspannung drinnen (Hier, bei meinem Lader ist aber gar kein Ladeelko darin). Für das Erfordernis, daß man das Originalhandy betreiben kann mit dem Netzadapter (als Lader im Handel), ist der Datenstecker mit dem Produkt, das der Lader erzeugt, verbunden, also es kommt ein Kabel heraus aus dem Ladegerät. Die 230V sind verbunden mit dem kleinen Netztrafo primär. Meine Frage richtete sich darauf, wie das Handy (in diesem Fall) den Akku lädt. Und bei Anschluß des Laders arbeitet. Ich vermute, es könnte jetzt klar sein wahrscheinlich.

Tag.

O. K. danke. Die Tabelle (von der Steckerbelegung) könnte evtl. bei der Konstruktion eines schnelleren Laders helfen.

Gruß, Michael

Tag, hallo.

Version 1 betreibt mehr Aufwand ohne den geringsten Vorteil
und ist daher unsinnig, ich würde immer Version 2 realisieren.
Natürlich kann ein Entwickler soviel Blödsinn machen wie er
will, ein Beweis ist das also noch nicht, aber Folgendes
spricht dafür, dass ich recht habe:

Ich bin nicht ganz sicher, ob das stimmt. Version 1 hat den Vorteil, daß beim Telefonieren auch geladen wird. Das zu ermöglichen mit Version 2, erfordert, daß eine Elektronik genau mißt, wieviel I verbraucht wird und dementsprechend etwas korrigiert. Oder ist der Ladestrom um Größenordnungen höher als die Stromaufnahme des Mobiltelefons? Sicher, das ist möglich. Wenn man einen Akku einfach mit einem Vorwiderstand (82Ohm) und einer U(16V) lädt (also 200mA) und dann einen Verbaucher, der 5A Stromaufnahme hat, bei Belassen dieser Ladeschaltung anschließt (an den Akku direkt), dann wird der Verbaucher natürlich nach einer Stunde (je nachdem, wieviel im Akku drin war an Ladung) keine U mehr bekommen, weil der Akku keine mehr hat. Drum habe ich zu „1“ tendiert.

Ein leeres Handy lässt sich nach Anschalten ans Ladegerät
nicht sofort einschalten, sondern frühestens nach einigen
Sekunden, nämlich dann, wenn der Akku soviel Ladung
aufgenommen hat, dass er wieder annähernd Nennspannung
erreicht.

Das ist bei meinem Handy höchstens dann der Fall, wenn ich einen Akku reintue, den ich nach seinem Leerwerden 4 Jahre lang im Schrank liegen hatte.

Gruß, Michael

Guten Tag.

Die Belegung (Link) habe ich angesehen…

Das heißt dann, wenn ich richtig verstehe:

Wenn ich den Akku schnellladen will. Das also machen will, das einen 1000mA - Lader erfordert:

Dann reicht es nicht, den Pin2 offen zu lassen. Der Eingang Pin2 ist kein Eingang, der bei NC automatisch auf 6,1V liegt. Ich muß, wenn ich das will, ihn also auf High legen.

Komisch ist: Bei 1A - Ladung ist keine Steuerung des Ladegerätes möglich. Bei 400mA schon, bei 160 vielleicht auch.

Mit f. G

Ich bin nicht ganz sicher, ob das stimmt. Version 1 hat den
Vorteil, daß beim Telefonieren auch geladen wird.

Hallo Michael,

ich habe doch geschrieben, dass der Ladestrom höher ist - SEHR viel höher, da ist jede Korrektur überflüssig (ist sie sowieso, es verlangt ja niemand einen ganz bestimmten Ladestrom).

So als Eckpunkte: ein Handyakku reicht für 4 Tage Betrieb und ist nach einer Stunde vollgeladen. Nach Adam Riese ist also der Ladestrom 100 mal höher als der Verbrauch!

Deine Version 1 gabs früher bei Notebooks, wenn das Netzteil zu schwach war, um gleichzeitig das Notebook zu betreiben und noch Ladestrom zu liefern. Für mich ist das aber eher ein Konstruktionsfehler als eine Option.

Gruss Reinhard

Moin,

Komisch ist: Bei 1A - Ladung ist keine Steuerung des Ladegerätes möglich.

Das Netzgerät(Lader) wird nie gesteuert, bei diesen Handys.

Sondern die Laderegelung im Handy erledigt das.
Die Belegung wird also nur abgefragt.

mfg
W.

Tag Reinhard

ich habe doch geschrieben, dass der Ladestrom höher ist - SEHR
viel höher, da ist jede Korrektur überflüssig (ist sie
sowieso, es verlangt ja niemand einen ganz bestimmten
Ladestrom).

Ah-den letzten Satz habe ich überlesen…

Aber auch so: es ist mir natürlich schon klar, daß der Strom für die Ladung (wegen des Verhältnisses Telefonierzeit/Ladezeit) dementsprechend hoch ist.

Bei einem Handy ist es jedenfalls so. Es kann bei einer Akku-Taschenlampe natürlich anders sein. Grüß.,…

Tag W.,

Ja Moment:

Informiert das Mobiltelefon über das PWM-Signal das Netzgerät darüber, WAS für ein Handy es ist (Wenn ja, für was ist das überhaupt wichtig… In der Belegung steht, daß der Pin2 „out u. IN“ ist)? Oder steckt in dem Signal eine vom Netgerät erzeugte (optional) Information, wieviel I das NG abgeben kann (also Bestandteil von dem, was Du mit „Belegung abgefragt“ charakterisiert hast)? ZUSÄTZLICH dazu, daß der Pin z. B. auch High oder z. B. NC sein kann? Gruß, Michael

Moin,

Ja Moment:

Informiert das Mobiltelefon über das PWM-Signal das Netzgerät
darüber, WAS für ein Handy es ist (Wenn ja, für was ist das
überhaupt wichtig…

Dem Netzgerät ist das völlig egal.
Es ist nur eine „dumme“ Spannungs- und Stromquelle !

…Gruß, Michael

Die Laderegelung ist schon immer im Handy.
Mit den Siemens-35i-Modellen, war auch der Einsatz von LiIon-Akku möglich.
Deshalb ist alles was mit Akku-Erkennung und für die Ladung notwenig ist,
im Laderegler des Mobilgeräts untergebracht.

In solch einem Bauteil z.B.: SEPIC Constant-Current/Constant-Voltage Battery Charger LT1512
http://www.linear.com/pc/downloadDocument.do?navId=H…

mfg
W.

Die Laderegelung ist schon immer im Handy.

Hallo,

noch besser: sie ist im Akku integriert, gibts glaube ich bei Nokia. Das ist die aufwendigste, aber auch beste Lösung, weil dann die Ladung optimal auf den Akkutyp abgestimmt ist.

Ich habe auch schon versucht, Michael klarzumachen, dass ein anderes Ladegerät das Aufladen mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit nicht verkürzt, aber er will das partout nicht einsehen. Mit Wünschen statt Informationen kann man nicht erfolgreich konstruieren, aber er muss es wohl erst selbst probieren. Vielleicht sieht er es ein, wenn er 10 A mit Gewalt durchs Handy gejagt hat und sich dasselbe in Rauch aufgelöst hat…

Gruss Reinhard

Hallo, Reinhard

…Michael klarzumachen, dass ein
anderes Ladegerät das Aufladen mit ziemlicher
Wahrscheinlichkeit nicht verkürzt, aber er will das partout
nicht einsehen. Mit Wünschen statt Informationen kann man
nicht erfolgreich konstruieren, aber er muss es wohl erst
selbst probieren. Vielleicht sieht er es ein, wenn er 10 A

Dazu müßte man eine U anlegen, die über dem vorgeschriebenen Bereich (6,1V…8V) liegt, und es ist eigentlich gar nicht gesagt, daß der über den Stecker fließende Strom dann sich auch erhöhen würde.

Ich glaube, ich werde da von Euch mißverstanden oder habe es falsch ausgedrückt: Ich weiß, daß der Lader nur eine Festspannungsquelle ist. Aber es gibt da 2 Punkte:

  1. Bei dem NG, daß ich im Augenblick verwende, ist nur ein Trafo und eine Diode. Ergo: Pulsierende Gleichspannung wird ausgegeben;

50 mal pro s flach an der Waagerechten, der das Oszillogramm in der waagerechten Mitte teilenden Linie liegend-also Null; Dazwischen immer einmal eine Sinushalbwelle, bis zur nächsten Nullsituation. Es kann sein, daß im Handy ein Elko eingebaut ist. Es wäre vielleicht gerade naoch genug Platz darin-kann sein.

Wenn aber nicht? Dann werde ich wohl mit einer tatsächlichen Gleichspannung den Akku schon schneller voll bekommen.

  1. Die Sache mit der PWC-Steuerung (was macht die?).

mit
Gewalt durchs Handy gejagt…

Gruß, Michael

Moin,
Google doch mal!

mfg
W.

Zum Teil ‚OT‘
Guten Tag.

Problematisch ist halt, dass die Belegung für Google zu fachbezogen zu sein scheint. Die Problematik mit der „Datenangabe“ blieb bisher, so auch in dieser Beziehung:

((sinngemäss)):

> > solche wie z. B.: dieser hier: …LT ( … )

Ich finde heraus, dass man auf dieser Seite zwar sich wie meist redlich Mühe gegeben hat, alles an Daten zu schreiben.

Aber dennoch gilt: Dass der Lade-IC für bestimmte Akkus da ist, und auch, dass das in der Datei erwähnt wird, stimmt zwar, nur aber kein Zusammenhang zum richtigen Aufstecken des Steckers (wie auch?). Und das ist ja unter anderem in dem Problem, nach dem ich fragen wollte, indirekt enthalten. Ergo:

Über die Steckerabfrage an Pin2 habe ich versucht, was rauszubekommen, es kann auch sein, dass ich mal etwas finden werde.

Bisher aber nicht.

MfG

Michael

U. trotzdem Danke für die M.