2. Versuch ohne Urheberrechtsverletzung

Ok hier nochmal die hoffentlich legale Form des Textes über Trauben und Hunde.

Nochmal es ist KEINE PANIKMACHE.
Aber bitte hie und da mal schauen was Sache ist. Und ob es am Spritzmittel lag wie von Roy gemeint zweifel ich in sofern an als daß die anderen Hunde ebenfalls eine gleiche Menge X pro KgLGW der selben Trauben gefressen haben. Die vermutung mit den Trauben ist daher nicht von der Hand zu weisen da bei einer Vergiftung durch Spritzmittel alle Hunde eine kritische Veränderung bekommen hätten. Gift wirkt idR. soweit es mir ein Vet mal erklärt hat bei allen Hunden ähnlich, hätten daher ähnliche Symptome bei allen da sein müssen. Obst und andere Lebensmittel jedoch nicht immer auf alle Hunde identisch.
Doch ist weder noch auszuschließen und wenn es Spritzmittel und nicht die Trauben waren, so kam das Gift über die Trauben in den Hund.

Daher etwas bitte aufpassen was Hunde unterwegs fressen.

Gefunden unter
http://forum.tier-guide.com/thread.php?threadid=2115
Urheberin des Textes:
Dorothea Usselmann
Akutes Nierenversagen bei einem Hund nach dem Verzehr von Weintrauben
und Weintraubenprodukten
Praktischer Tierarzt 88: Ausgabe 10, 2007, S. 790�795

Der Link von Bel Ria
http://www.hundshuus.de/medizin/weintrauben.html

Hoffe es ist so jetzt korrekt
Gruß Steffen

Link korrigiert BelRia/Mod

Huhu Steffen!

Hier steht was über die Toxizität von Weintrauben, für näheres auf „Veterinärtoxikologie“ klicken.

http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader.htm?giftdb/pflan…

Es sind tatsächlich die Weintrauben giftig, genauso wie Rosinen.

Liebe Grüsse
Bine :smile:

Weintrauben und Rosinen giftig für Hunde
Hallo,

ich hielt die Sache für einen alten Hut und habe sie daher in den FAQ bisher nicht explizit erwähnt - es gibt ja bereits ein FAQ mit giftigen Sachen. Da es offenbar noch nicht allgemein bekannt ist, lege ich schnell ein separates FAQ an.

Gruß,

Myriam

Hi Myriam,
Hundesteuer ist auch ein alter Hut usw. usw. usw.
Na und… Aber klasse daß du es einträgst.
Gruß Steffen

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Auch Huhu

Hier steht was über die Toxizität von Weintrauben, für näheres
auf „Veterinärtoxikologie“ klicken.

http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader.htm?giftdb/pflan…

Leider steht da auch, dass man über das WARUM nichts weiss.
Scheint jedenfalls nicht für alle Tiere zu gelten.
Bei den Winzern im Rheingau „vernichten“ Wildschweine ganze Weinberge. Bei meinem Winzer eine ganze Lage 2003er Auslese bereiten Burgunder. Sowohl durch Frass als auch durch wühlen.
Gruß
Peter

Hallo Peter,

Scheint jedenfalls nicht für alle Tiere zu gelten.
Bei den Winzern im Rheingau „vernichten“ Wildschweine ganze
Weinberge.

Ja scheint so. Ist aber normal, daß manche Tiere manches vertragen, was andere umbringt.
z.B. sind Pferde, die Eibe fressen ziemlich fix tot - Rehe nicht.

Man muß eben nur wissen was der Art und in welcher Menge bekommt.

Gruß Steffi

Hallo Steffi,

z.B. sind Pferde, die Eibe fressen ziemlich fix tot - Rehe
nicht.

Man muß eben nur wissen was der Art und in welcher Menge
bekommt.

Nur weiß man da scheinbar, warum
Gruß
Peter

http://www.gartenfreunde.ch/pages/pronatura/jetztind…
„…Wiederkäuende Tiere wie Kühe und Rehe können die Giftstoffe hingegen verdauen…“

http://www3.lanuv.nrw.de/static/infosysteme/naturerl…
„…Wiederkäuer hingegen, zu denen nicht nur unsere Kühe und Schafe sondern auch das Reh oder der Rothirsch zählen, sind unempfindlicher…“

Hallo Steffi,

Man muß eben nur wissen was der Art und in welcher Menge
bekommt.

Deren 2 Hunde (Zwegpudel und ein mittelgroßer Mix) sind bei der Weinernte immer dabei und fressen begeistert die Beeren / Trauben vom Stock.
Fast alle Winzer in dem Ort haben einen Hund, fast alle sind bei der Weinlese dabei und fast alle fressen gerne die Beeren.
Schade, dass hier keine Winzer schreiben.
Warum machen die Tierschutz- und Hundeverbände nicht einfach mal eine Umfrage bei den Tierärzten in den Weinregionen?
Soviel mal zu der Panik?mache
Gruß
Peter

Hallo Peter!

Ganz einfach, die fragen nicht, weil sie nicht dafür da sind! Wie soll eine Tierschutzorganisation an solche Daten kommen, und wer soll es finanzieren?
Wie soll ein Tierarzt das machen? Den Tierhaltern steht nicht auf die Stirn geschrieben, was sie arbeiten.

Und wie soll es der Winzer selbst machen? Er hat kaum Kontrolle darüber, wie viele Trauben sein Hund tatsächlich frisst. Zumal die Ansichten eines Menschen, gerade über sein eigenes Tier, oft extrem subjektiv sind.

Nein, es gibt wissenschaftliche Abhandlungen darüber, und die sollten doch ausreichen, um die Gesundheit seines Tieres nicht aufs Spiel zu setzen.
Panikmache ist etwas absolut anderes, und Weintrauben sind doch wohl nicht so existenziell, als dass man dafür ein Risiko eingehen möchte?

Liebe Grüsse
Bine

Hallo Bine,

Nein, es gibt wissenschaftliche Abhandlungen darüber, und die
sollten doch ausreichen, um die Gesundheit seines Tieres nicht
aufs Spiel zu setzen.

es gibt lediglich Verdachtsmomente, dass die Symptome von einigen wenigen Hunden mit Weintrauben zu tun haben könnten

  • das ist aber auch schon alles.
    Unter wissenschaftlichen Abhandlungen verstehe ich etwas anderes - ich würde zumindest ein Ergebnis erwarten. Es ist nicht gesichert, ob die Weintrauben tatsächlich für die Vergiftungserscheinungen verantwortlich waren. Ich denke da eher an eine Stoffwechselstörung, einen Gendefekt oder eine allergische Reaktion bei den beschriebenen Hunden.

In Anbetracht dessen, dass weltweit abertausende Hunde täglich Weintrauben und Rosinen fressen und dies völlig schadlos überstehen, läuft das ganze für mich schon in Richtung Panikmache.

Gruß

Johnny

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Hallo bine

Ganz einfach, die fragen nicht, weil sie nicht dafür da sind!

Aha.
Es gibt aber schon einige Hundeclubdachverbände?

Wie soll eine Tierschutzorganisation an solche Daten kommen,
und wer soll es finanzieren?

Die jeweiligen Tierärzte einer Region müssten ja wohl leicht rauszufinden sein und dann kostet so eine Aktion erst mal nur Porto, Briefpapier und Rückantwortbeilage.

Wie soll ein Tierarzt das machen? Den Tierhaltern steht nicht
auf die Stirn geschrieben, was sie arbeiten.

Das mag für die Großstadt richtig sein. Die Tierärzte einer ländlichen Region dürften sehr wohl wissen, welchen Beruf ein/e Hundebesitzer/in ausübt.
Ich müsste jetzt nachsehen, wieviele Tierärzte es z.B. in Geisenheim oder in einem Nachbarort gibt. Und ein Winzer würde sicher auch dort hingehen. Man kennt sich in diesen Orten durchaus.
Bei den geschilderten Krankheitserscheinungen müsste ja die Sterblichkeitsrate mit denselben Symptomen bei Hunden in Weinregionen signifikant höher sein als anderswo. Glaubst Du nicht, dass es den Tierärzten schon längst aufgefallen wäre?

Und wie soll es der Winzer selbst machen? Er hat kaum
Kontrolle darüber, wie viele Trauben sein Hund tatsächlich
frisst. Zumal die Ansichten eines Menschen, gerade über sein
eigenes Tier, oft extrem subjektiv sind.

Das schildert die Winzerfrau ganz anders. Sie sieht sehr wohl, dass sich ihre Hunde begeistert über die Beeren / Trauben am Stock hermachen. Und ihr Hund nach der Lese ziemlich irritiert nach Weintrauben am Stock sucht.

Übrigens wären die Winzer - von der Sorge um ihren eigenen Hund abgesehen und deren Erfahrungen mit den eigenen Traubenfressenden Hunden - schön blöd, das berichtigen zu wollen. Mit der zunehmenden Disziplinlosigkeit von Hundebesitzern, die ihren Hund frei durch die Weinberge rennen käme so eine Meldung sicher nicht ungelegen.
Vor allem, wenn die Hundebesitzer aus den größeren Städten am Wochenende ankommen.

Nein, es gibt wissenschaftliche Abhandlungen darüber, und die
sollten doch ausreichen, um die Gesundheit seines Tieres nicht
aufs Spiel zu setzen.
Panikmache ist etwas absolut anderes, und Weintrauben sind
doch wohl nicht so existenziell, als dass man dafür ein Risiko
eingehen möchte?

Da kann ich mich Johnny nur anschliessen.

Viele Grüße
Peter

Hallo,

was mir grad noch dazu einfällt, wenn ich hier so von den vergifteten Hunden und den gesunden Winzerhunden lese.

Denkbar ist auch, daß die Trauben irgendwas enthalten, daß in größeren Mengen Vergiftungssymptome verursachen kann, wenn der Hund nicht dran gewöhnt ist.

Das Phänomen ist ja nicht unbekannt.
Wenn ich so dran denke, daß es bei einigen Österreichern üblich war Arsen als leistungssteigernde Droge zu nehmen…

Ist aber nur mal so ein Gedanke.
Gruß Steffi