Für den Rußlandfeldzug gab es Befehle, dass sich die deutschen Truppen im wesentlichen aus weggenommenen/erbeuteten/beschlagnahmten Nahrungsmitteln ernähren sollten, wodurch bei der Bevölkerung große Hungersnot entstand. Das war ja offensichtlich wie im 30-jährigen Krieg.
Konnte denn das deutsche Reich seine Truppen nicht selbst ernähren? Ohne Krieg hätten doch die Männer zu Hause auch gegessen?
Und wie war das im besetzten Frankreich, wurde da auch alles Eßbare einfach beschlagnahmt?
Hallo !
Sicher wurde überall alles Mögliche beschlagnahmt. Es gab in Deutschland Lebensmittelmarken, also eine starke Rationierung.
Gehungert hat aber kaum jemand in Deutschland. Nur - der Nachschub an die russische Front war das Problem.
Gruß max
Siehe u.a. Hoßbach-Niederschrift:
http://www.ns-archiv.de/krieg/hossbach.shtml
Gruss
Armin
Siehe u.a. Hoßbach-Niederschrift:
http://www.ns-archiv.de/krieg/hossbach.shtmlGruss
Armin
Soll denn das, was Hitler gem. Hoßbach-Niederschrift da abgelasssen hat, volkswirtschaftliche Realität gewesen sein?
Außerdem erklärt das nicht, warum das Deutsche Reich nicht in der Lage gewesen sein soll seine Armee zu ernähren. Hatte denn die Seeblockade da Auswirkungen? Gruss Wolli
Außerdem erklärt das nicht, warum das Deutsche Reich nicht in
der Lage gewesen sein soll seine Armee zu ernähren. Hatte denn
die Seeblockade da Auswirkungen? Gruss Wolli
Das stimmt doch nicht!!
Im Gegensatz zum 1.WK, gab es in Deutschland keine Probleme mit der Ernährung. Nur eingeschlossene Einheiten der Wehrmacht, wie die 6. Armee, die verhungerten. Das war immer nur eine Frage der Logistik.
Die Lager und Magazine waren bei Kriegsende immer noch relativ voll.
Gruß max
Dann müßten die Befehle und Fotos, die ich gestern in der Wehrmachtsausstellung gelesen und gesehen habe, falsch sein.
Ich dachte eigentlich, dass ist unstrittig, dass die Wehrmacht landwirtschaftliche Produkte in Russland bzw. der Ukraine in Größenordnungen requiriert hat.
Gruß Wolli
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Dann müßten die Befehle und Fotos, die ich gestern in der
Wehrmachtsausstellung gelesen und gesehen habe, falsch sein.
Ich dachte eigentlich, dass ist unstrittig, dass die Wehrmacht
landwirtschaftliche Produkte in Russland bzw. der Ukraine in
Größenordnungen requiriert hat.
Sicher hat sie das!! Das habe ich auch geschrieben in der ersten Antwort.
Gruß Max
Soll denn das, was Hitler gem. Hoßbach-Niederschrift da
abgelasssen hat, volkswirtschaftliche Realität gewesen sein?
Außerdem erklärt das nicht, warum das Deutsche Reich nicht in
der Lage gewesen sein soll seine Armee zu ernähren. Hatte denn
die Seeblockade da Auswirkungen?
Ob das volkswirtschaftliche Realität war, ist in diesem Zusammenhang eigentlich nicht relevant, da die Auffassung der Nazis oder zumindestens Hitlers (Ideologie Lebensraum im Osten) zu damaliger Zeit so war. Auch wollte Hitler einen zusammenbruch der Heimatfront wie im ersten Weltkrieg auf jeden Fall verhindern, dazu wurden Lebensmittel und Rohstoffe auf Kosten der besetzten Gebiete requiriert.
Die Wehrmacht sollte sich zumindestens im Osten aus dem Land ernähren.
siehe dazu diesen Thread im Nachrichtendienst für Historiker
http://www.nfhdata.de/cgi-local/frame/indexpage.pl?h…
Gruss
Armin