Ich hätte da mal eine Frage, ich habe vor kurzem einen
Hinweis bekommen, dass es im 2.Weltkrieg geheime
Verhandlungen der russischen Seite mit der deutschen
Seite gab. Diese sollen im Restaurant „Arakvi“ (oder
ähnlich) in Moskau stattgefunden haben.Das
Lieblingsrestaurant von Geheimdienstchef Berija.
Angeblich soll es darüber eine Sendung im deutschen
Fernsehen gegeben haben. Aber das ist etwas länger
her. Meine Frage wäre nun stimmt das oder gab es
solche Verhandlungen nie ?
Robby
Es gab solche Verhandlungen! Über deren Auswirkungen berichtet Leonhard in seinem Klassiker „Die Revolution entlässt ihre Kinder“.
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3462014633
Eine Gesamtdarstellung über die deutsch-sowjetischen Geheimverhandlungen erschien vor etwa 20 Jahren im Siedlerverlag. Titel? Weiß ich nicht mehr. Jedenfalls lief die ganze Geschichte über Stockholm und bietet für die Gesamtschau zu viel Spekulation, als dass sie in der Zeitgeschichte für wichtig gehalten wird.
Gruß,
Andreas
Ich hätte da mal eine Frage, ich habe vor kurzem einen
Hinweis bekommen, dass es im 2.Weltkrieg geheime
Verhandlungen der russischen Seite mit der deutschen
Seite gab. Meine Frage wäre nun stimmt das oder gab es
solche Verhandlungen nie ?
Hallo,
die Verhandlungen fanden in Stockholm statt und wurden nach dem Scheitern der Offensive von Kursk(1943) von den Russen abgebrochen.
Gruss
Rainer
Ist ja interessant… hab mich also doch nicht verhört…könnt ihr mir da etwas genaueres erzählen. Also Personen, Ergebnisse usw…
Robby
Wurde jetzt in TV-Sendung erwähnt
Samstagabend, Südwest TV, 21.00 Uhr lief die Wiederholung der Serie „Hitlers Krieg im Osten“, Teil 1.
Demnach gab es 1941 in Moskau in einem armenischen Restaurant ein Treffen zwischen dem bulgarischen Botschafter, der als Mandatsträger die diplomatischen Interessen des Deutschen Reiches wahrnahm, und einem Beamten namens T. (Name habe ich vergessen) aus dem Ministerium des Geheimdienstchefes Berija. Der bulgarische Botschafter sollte sondieren, ob das DR gegen Gebietsabtretungen seine Offensive einstellen würde. Hintergrund war die desolate militärische Situation der Russen. Davon wollten aber zu dem Zeitpunkt die deutschen nichts wissen.
Als sich deutsche Blitzkriegtaktik in der Weite Russlands zunehmends abnutzte, war davon seitens der Russen keine Rede mehr.
Der Unterhändler T., als Träger des peinlichen Wissens um die Unzulänglichkeit der russ. Führung, wurde zu 15 Jahren Zwangsarbeit verurteilt.
Vielen Dank für die Info… werde mich al um die Sendung kümmern…
Thanx
Robby