Hallo zusammen
Kann ich 2 Win98 Installation auf derselben Partition haben?
Kann ich die Einstellungen für die Auslagerungsdatei (Swapfile)
auf „selbstverwalted“ belassen?
Danke für Eure Hinweise und Infos.
Grüsse Peter
Hallo zusammen
Kann ich 2 Win98 Installation auf derselben Partition haben?
Kann ich die Einstellungen für die Auslagerungsdatei (Swapfile)
auf „selbstverwalted“ belassen?
Danke für Eure Hinweise und Infos.
Grüsse Peter
Hi,
also was mit 2 win98 auf einer partion ist weis ich nicht mehr, aber bei der swapfile ist es dem windows lieber, wenn du die einstellungen auf „selbstverwaltend“ lässt wenn du die größe selbst einstellst, dann kann es passieren, dass sie zu klein ist und dein windows performance probleme bekommt.
hoffe ich konnte Helfen
MFG und schönes WE
Felix
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Entschuldige bitte
Salü Felix
Entschuldige bitte, dass ich meine Frage nicht präzise genug formulierte. Die Frage der Einstellungen des Swafiles bezieht sich ausschliesslich auf die Situation, wenn 2 win98 auf derselben Partition sind. Somit einander überschreiben.
Alle anderen Aspekte des Swapfiles sind mir wahrscheinlich bekannt.
Grüsse und schönen WE
Peter
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo zusammen
Kann ich 2 Win98 Installation auf derselben Partition haben?
%bootdir% und %programdir% sind dann erstmal auf beiden Installationen geshared, zur Auswahl mußt du dann noch ein Auswahlmenü mit config.sys + autoexec.bat erzeugen. %programdir% läßt sich aber noch verbiegen (z.B. mit tweakui).
(Ich weiß jetzt nicht genau, wie diese variablen in der Registry bezeichnet werden, Bedeutung sollte aber klar sein?)
Kann ich die Einstellungen für die Auslagerungsdatei
(Swapfile)
auf „selbstverwalted“ belassen?
Im Prinzip ja, es kann ja immer nur eine der Installationen aktiv sein und darauf zugreifen.
Ich verstehe aber nicht, wozu das gut sein soll.
hth
Ijon_Tichy
Bist Du sicher?
Salü Ijon_Tichy
Danke für Dein Posting.
Kann ich 2 Win98 Installation auf derselben Partition haben?
%bootdir% und %programdir% sind dann erstmal auf beiden
Installationen geshared
Die Envivormentvariable %bootdir% hat doch keinen Einfluss auf den Ort des Swapfiles. Den Ort des Swapfiles kann ich explizit über „System“ in der Systemsteuerung definieren. Persönlich glaube ich nicht, dass 2
Win98 mit der Einstellung „selbständig Swapfile verwalten“ funktionieren. Der Grund für meine Annahme ist, dass sich das OS die Grösse des Swapfiles merkt und diese Grösse sich je nach Art der verwendeten Anwendungen ändern kann.
Ich verstehe aber nicht, wozu das gut sein soll.
Folgene Situation:
Familie mit PC. Die wollen win98 und kein Win2000 oder XP.
Da die Junioren regelmässig auf dem Internetsurfen (dsl) sowie auch sonst alles installieren was Gott verboten hat (zum Glück waren wir nie so als wir jung waren … *räusper*
) ist dieses Windows öfters beschädigt. Was zuf Folge hat, dass die Erwachsenen nicht mehr Ihr „daily Busines“ erledigen können. Die Option verschiedene Benutzer einzurichten ist bei Win98 ein Fake. Zumindest in der Relation zu einer echten Benutzerverwaltung a la Win2000, Unix oder VMS.
Grüsse Peter
Moin Peter,
Kann ich 2 Win98 Installation auf derselben Partition haben?
Schon, aber!
%bootdir% und %programdir% sind dann erstmal auf beiden
Installationen geshared
Die Wins müssen in zwei verschiedenen Ornern installiert sein ansonsten wird die Installation verweigert. Es kann logischerweise immer nur eines aktiv sein, also brauchst Du ein Bootmenü.
Die Programme müssen in jedem Win, in dem sie benutzbar sein sollen installiert werden, eventuell über die alte Installation, sonst sind sie nicht registriert.
Die Programme lesen die Registry (jedes Win hat seine eigene) auch teilweise aus. Das führt dann zu Fehlfunktionen, weil die beiden Registries ja nicht gleich sind.
Verschiedene Systemdateien werden von den Programmen auch nicht gefunden, weil ja beide Wins verschieden Adressen haben („C:\1\Windows\…“ und z.B. „C:\2\Windows\…“). Das führt auch zu Fehlfunktionen. Außer das Bootmenü benennt die Winordner beim Booten um („C:\Windows\…“ und z.B. „C:\Win-\…“), sodaß immer nur der aktive den richtigen Namen hat.
Bootmenüs gibt es in verschiedenen Qualitäten. Ich könnte mir sogar vorstellen, das man nur eine zweite Win.com erstellt, die jeweils umbenannt wird (im selben Ordner). Würde ich für verrückt halten, weil dann beide Wins gleich wären – mit allen Fehlern. Die Win.com ändert sich nicht.
[…]
Zum Swapfile schreibe ich auf deine Antwort zu Felix’ Antwort.
Ich verstehe aber nicht, wozu das gut sein soll.
Ehrlich gesagt, ein wenig geht’s mir auch so.
Folgene Situation: Familie mit PC. […]
Ok, aber warum um alles in der Welt, keine zwei Partitionen? Gerade hinsichtlich des zuweilen zerschossenen Systems. Da kannst Du von der fertigen Neuinstallation ein Image machen und immer wenn das System hinüber ist, machst Du die Partition platt und ziehst das Image wieder drauf. Ist doch viel einfacher.
Und die andere Partition wird gar nicht tangiert. Im Bootmenü wird entschieden, welche aktiv ist, die wird zu „C:“, die andere ist gar nicht vorhanden und somit auch nicht verletzbar.
Gruß,
Kristian
Moin Peter,
hier nun auch zum Teil zu Deiner Antwort auf Ijon_Tichy hinsichtlich der SWAP:
[…] Persönlich glaube ich nicht, dass 2 Win98 mit der
Einstellung „selbständig Swapfile verwalten“ funktionieren.
Doch, sicher.
Der Grund für meine Annahme ist, dass sich das
OS die Grösse des Swapfiles merkt und diese Grösse sich je
nach Art der verwendeten Anwendungen ändern kann.
Also von Haus aus legt Win die SWAP ins %WinDir%. Da beide in separaten Ordnern sein müssen, haben sie normalerweise verschiedene SWAPs.
[…] 2 win98 auf derselben Partition sind.
Somit einander überschreiben.
Sie überschreiben die „gegnerische“ SWAP nur, wenn Du beiden die gleiche Adresse für die SWAP vorgibst. Damit gibst Du die „Selbstverwaltung“ auf.
Alle anderen Aspekte des Swapfiles sind mir wahrscheinlich
bekannt.
Entschuldige, aber das glaube ich nicht.
[…] aber bei der swapfile ist es dem windows lieber, wenn du
die einstellungen auf „selbstverwaltend“ lässt
Keineswegs. Win transportiert die Daten schneller hin und her, wenn es die SWAP nicht ständig vergrößern und verkleinern muß.
Die SWAP wird von Win bei jedem Start neu angelegt, ist dann zunächst klein und leer. Hineingeschrieben wird erst dann, wenn der Arbeitsspeicher knapp wird. Zu diesem Zweck wird die benötigte Größe berechnet und dann erst eingerichtet. Wenn dann wieder etwas gelöscht wird, wird die Datei wieder verkleinert. Und so fort. Win, respektive der Prozessor, ist also ständig auch noch mit der Berechnung und Größenänderung der SWAP beschäftigt.
wenn du die
größe selbst einstellst, dann kann es passieren, dass sie zu
klein ist und dein windows performance probleme bekommt.
Nur wenn Du die Obergrenze zu klein einstellst.
Da Win oft Reste bereits geschlossener Programme eben leider nicht in der SWAP löscht, werden diese dann erst beim Neustart mit der Neuerstellung der SWAP gelöscht.
Deshalb wird die SWAP immer größer, je mehr verschiedene Programme geöffnet werden. Hierbei kommt es deshalb auch nicht so sehr darauf an, ob sie gleichzeitig geöffnet sind und wie viele bzw. wie große Dateien mit ein und dem selben Programm bearbeitet werden.
Eine jede Obergrenze wird theoretisch irgendwann erreicht und dann Win gebremst, weil es sich nun von weniger benötigten Daten in der SWAP trennen muß.
Jetzt sollte man ja glauben, daß ein gigantischer Arbeitsspeicher eine SWAP überflüssig macht. Dem ist aber nicht so. MS-Programme in erster Linie, vielleicht aber auch andere, nehmen sich stehts entsprechend des vorhandenen Speichers Platz. Beispiel: Win98 läuft auch mit 64MB, da nimmt sich Win nach dem Booten, ohne weitere Programmstarts vielleicht 25MB. Rüstest Du auf 128MB auf, nimmt sich das gleiche Win vielleicht 40MB. Bei 256MB vielleicht 70MB. Ganz genauso ist’s mit Office. Da startet man Word mit leerem Doc und sofort werden etliche MB mit Bibliotheken geladen, für alle Eventualitäten. Je größer der Arbeitsspeicher, desto mehr Eventualitäten werden eingeplant. Dadurch ist Word dann im Betrieb geringfügig schneller, weil eine vielleicht tatsächlich benötigte Bibliothek nicht mit „langsamem“ Festplattenzugriff gelesen werden muß, sondern im schnelleren Arbeitsspeicher.
Wenn der Speicher langsam knapp wird, wird in die SWAP statt in den Arbeitsspeicher geschrieben. Die ist aber eh genauso auf der HDD, wie der Ursprungsort, also auch nicht schneller, sondern wegen des Vergrößerns und Verkleinerns sogar langsamer.
Die Essenz:
Bei Selbstverwaltung legt Win die SWAP ins %WinDir% mit einer Untergrenze 0MB und vergrößert bei Bedarf bis zur maximalen Partitionskapazität. Es gibt verschieden Experten, die mit verschiedenen Begründungen auf verschiedene empfohlene SWAP-Größen kommen. Wie wäre dies:
• Ort: am besten eine separate Partition, damit sie nicht so fragmentiert wird (schneller), ansonsten von den Partitionen mit dem geringsten Traffic die größte.
• Untergrenze Geschmacksache. Bei mir 500MB bei 128 bis 384MB Arbeitsspeicher, diese Grenze wird sogut wie nie erreicht. Aber falls doch:
• Obergrenze offenlassen (ergibt automatisch Partitionsgrenze).
[Bitte entschuldige, daß ich Deinen Text beim quoten etwas umbauen mußte.]
Gruß,
Kristian
%windir% sehr gut!
Salü Kristian
Deine Ausführungen sind für mich sehr wertvoll, vielen Dank!
Die wichtigste Info aus Deinen Ausführugen für mich ist:
Also von Haus aus legt Win die SWAP ins %WinDir%. Da beide in
separaten Ordnern sein müssen, haben sie normalerweise
verschiedene SWAPs.
Ich arbeite fast ausschliesslich mit der NT Linie der MS. Mit den 9.X Linie habe ich wenig Erfahrung. Wenn gemäss Deinen Ausführungen Win 98 das Swapfile ins Windir legt (entgegen NT, wo es seit der ersten Version 3.1 im Root liegt.
Swapfile grössen fixieren
Mache ich bei NT genauso. Die Ausführungen von Ijon_Tichy und Dir zum optimieren des Swapfiles, ergänze ich ncch mit dem Hinweis auf die Variante mit dem MS Treiber RAMDRIVE.SYS (optional erhältlich für NT / XP Linie). Damit liesse sich das Swapfile ins Memory legen. In jedem Fall gibt es dabei einige Abhängikeiten und Variablen, welche sich teilweise auch auf Annahmen (welche Apps werden vorzugweise benutzt, wieviel Memory belegen die Apss im maximalen Fall, etc.). Ein weiterer
Aspekt des Swapfiles ist die Sicherheit. Wenn vertrauliche Daten bearbeitet werden, so ist über einen Neustart des Systmes das Swapfile
zu löschen und der Slackbereich periodisch zu überschreiben. Oder eben kein Swapfile oder ein dynamisches anlegen.
eigene Partition für Win98
Wie gesagt ein privater PC. Ich helfe kostenlos und mache meine Vorschläge, untermaure mit Argumenten. Da ich nicht verantwortlich bin und nicht mehr Zeit als notwendig mit Überzeugungsarbeit aufwenden will, füge ich mich dem Wunsch des „Auftraggebers“ 
Nochmals vielen Dank für den essentiellen Hinweis, dass Win98 das Swapfile im %WinDir% ablegt.
viele Grüsse
Peter
siehe %windir% sehr gut. Grüsse Peter 
.
Hallo Peter,
Deine Ausführungen sind für mich sehr wertvoll, vielen Dank!
Die wichtigste Info aus Deinen Ausführugen für mich ist:Also von Haus aus legt Win die SWAP ins %WinDir%. Da beide in
separaten Ordnern sein müssen, haben sie normalerweise
verschiedene SWAPs.
Per default ja, nach einer Änderung über Menü (z.B. feste Größe) ist afaik die swap per default im root! Ist aber konfigurierbar, kann auch woanders liegen (ich hab auch schon separate Partitions dafür benutzt) - afair in der win.ini, aber das müßtest du nochmal genauer recherchieren. Es ist auch möglich, den Namen für das Swapfile (Standard: Win386.swp) zu ändern -> z.B. auf pagefile.sys 
Swapfile grössen fixieren
Mache ich bei NT genauso. Die Ausführungen von Ijon_Tichy und
Dir zum optimieren des Swapfiles, ergänze ich ncch mit dem
Hinweis auf die Variante mit dem MS Treiber RAMDRIVE.SYS
(optional erhältlich für NT / XP Linie). Damit liesse sich das
Swapfile ins Memory legen.
Autsch!
Tut mir leid, aber das ist keine gute Idee. Zum Verdeutlichen ein Beispiel:
128MB RAM, Ramdrive 64 MB - bleiben 64MB frei nutzbar, und 64MB für das Swapfile auf dem Ramdrive, Gewinn: keiner.
Das Swapfile soll doch eine Memory-Erweiterung sein. Von daher, bevor du das machst, schalt das swapfile ganz aus …
eigene Partition für Win98
Wie gesagt ein privater PC. Ich helfe kostenlos und mache
meine Vorschläge, untermaure mit Argumenten. Da ich nicht
verantwortlich bin und nicht mehr Zeit als notwendig mit
Überzeugungsarbeit aufwenden will, füge ich mich dem Wunsch
des „Auftraggebers“
Meine Meinung: zwei separate (primäre) Partitionen + eine log. für Datenaustausch/Sicherung etc. + PQ Bootmagic&DriveImage (als Beispiel) - oder keine Hilfe. Begründung: 2 Installationen auf einer Partition bedeuten nur minimal höhere Sicherheit gegen unbeabsichtigtes „Zerschießen“, ein Virus o.ä. würde trotzdem beide Installationen befallen, Programminstallationen auf dem einen 98 beeinflussen trotzdem das andere (z.b. durch andere dlls) usw., deswegen richtig oder gar nicht. Sorry, so hart würde ich das auch sagen.
Fazit: Möglich ist es schon, die beiden Installationen parallel auf eine partition zu quetschen, erfordert aber einiges an Konfigurationsaufwand - und einen wirklichen Vorteil (außer einer geringen Platzersparnis) ist nicht zu sehen.
Gruß
Ijon_Tichy
Salü Ijon_Tichy
Danke für die präzisen Infos.
Ramdrive
Meine Erfahrungen beziehen sich primär auf NT und auf die 9.X Linie.
In der NT Welt setzte ich RAMDRIVE.SYS bei Memoryy => 512 MByte ein.
Auch dann nur wenn Gründe (wie Sicherheit) vorliegen
zwei versus 1 Partiton
Meine Meinung: zwei separate (primäre) Partitionen + eine log.
für Datenaustausch/Sicherung etc. + PQ Bootmagic&DriveImage
–>„Grundsätzliche“ bin ich auch dafür, „Daten“ und Logik (OS + Apps) über Apps zu separieren. Geschichten wie Backup etc. werden vereinfacht. Die Festplatte ist 4 GB gross. Eine Partitonierung erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass irgendwann der Platz nicht reicht.
Begründung: 2
Installationen auf einer Partition bedeuten nur minimal höhere
Sicherheit gegen unbeabsichtigtes „Zerschießen“
–>hmmm, wenn die Partition, Du meinst logischerweise den MBR zerschossen ist, dann sind alle Partition oder keine betroffen…
, ein Virus :o.ä. würde trotzdem beide Installationen befallen,
–>hmmm…
Programminstallationen auf dem einen 98 beeinflussen trotzdem
das andere (z.b. durch andere dlls) usw., deswegen richtig
oder gar nicht.
Offensichtlich gehst Du davon aus, dass ich Win98 zweimal ins gleiche Verzeichis installiere. „Natürlich“ installiere ich in zwei verschiedene „Win98“ Ordner .
Das gibt zwar eine Redundanz mit einzelenen Installationen (z.B. Word), aber das lediglich eine Unschönheit. Die Programme werden ins gleiche Verzeichnis installiert (C:\Progs\word2000). Die einträge erfolgen im WinDir des OS, welches verschieden ist.
Fazit: Möglich ist es schon, die beiden Installationen
parallel auf eine partition zu quetschen, erfordert aber
einiges an Konfigurationsaufwand - und einen wirklichen
Vorteil (außer einer geringen Platzersparnis) ist nicht zu
sehen.
Fazit:
Deine detailierten Kenntnisse des Win98 Swapfiles waren wertvoll für mich. Besten Dank.
Hallo Peter,
Danke für die präzisen Infos.
- Ramdrive
Meine Erfahrungen beziehen sich primär auf NT und auf die 9.X
Linie.
In der NT Welt setzte ich RAMDRIVE.SYS bei Memoryy => 512
MByte ein.
Auch dann nur wenn Gründe (wie Sicherheit) vorliegen
in diesem Fall kann ich das Motiv verstehen, aber trotzdem -
warum nicht gleich abschalten? ansonsten: clear on shutdown - weiß nicht mehr, wie das geht, aber es geht.
- zwei versus 1 Partiton
Meine Meinung: zwei separate (primäre) Partitionen + eine
log.
für Datenaustausch/Sicherung etc. + PQ Bootmagic&DriveImage–>„Grundsätzliche“ bin ich auch dafür, „Daten“ und Logik
(OS + Apps) über Apps zu separieren. Geschichten wie Backup
etc. werden vereinfacht. Die Festplatte ist 4 GB gross. Eine
Partitonierung erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass irgendwann
der Platz nicht reicht.
stimmt, aber dann ist die Platte generell zu knapp (für das beschriebene Szenario)
Begründung: 2
Installationen auf einer Partition bedeuten nur minimal
höhere
Sicherheit gegen unbeabsichtigtes „Zerschießen“–>hmmm, wenn die Partition, Du meinst logischerweise den
MBR zerschossen ist
Nein, meinte ich nicht. 2 Inst auf einer Partition heißt, das jeder überall hin schreiben kann, d.h. auch in das Windows-/Programm-Verzeichnis der anderen Installation …
Dagegen bei zwei primären Partitionen und einem Bootmanager, der die jeweils inaktive als „hidden“ markiert, ist so ohne weiteres kein Schreibzugriff auf die inaktive Installation möglich (speziell bei 9x).
dann sind alle Partition oder keine
betroffen…
, ein Virus :o.ä. würde trotzdem beide Installationen
befallen,
–>hmmm…
- Viren sind schon fast Nostalgie! Wann sah ich den das
letzte Mal so einen richtigen Virus wie „Herbstlaub“ oder
„Jerusalem“? In den letzten Jahren schwirren fast
ausschliesslich Makroviren, Würmer, Trojaner und Spyware
herum.
Ich denke, du kannst das Risiko einschätzen, aber dein „Kunde“? Und dessen Sprößlinge? Bsp. Makroviren - das reicht doch, wenn das Makro einmal da ist - und alle vergleichbaren Dokumente befällt …
Auch Mailwürmer finden afaik Adressbücher an „nicht-standard-gemäßen-Speicherorten“ …
Analog Deines Szenarios mit dem zerschossenen MBR ist
eine Infektionswahrscheinlichkeit für beide OS exakt gleich
hoch, egal ob auf der gleichen Partition. Wenn ich einen
Infektionsweg übersehen habe, benenne ihn bitte.
s.o. … gegen einen verseuchten MBR hilft dagegen ein simples „dd if=pfad/zur/sicherungs/datei of=/dev/hda bs=446 count=1“ (adäquate Sicherung + bootfähiges Rettungslinux (auf CD o.ä.) vorausgesetzt 
Offensichtlich gehst Du davon aus, dass ich Win98 zweimal ins
gleiche Verzeichis installiere. „Natürlich“ installiere ich in
zwei verschiedene „Win98“ Ordner .
Nein, das ist schon klar, das %WinDir% unterschiedlich ist.
Das gibt zwar eine Redundanz mit einzelenen Installationen
(z.B. Word), aber das lediglich eine Unschönheit. Die
Programme werden ins gleiche Verzeichnis installiert
(C:\Progs\word2000). Die einträge erfolgen im WinDir des OS,
welches verschieden ist.
Teils, teils. Solange es um Registry-Einträge geht, ja. Aber zum Teil legen die Programme ihre config immer noch in .ini-Dateien ab, bringen diverse vbe-runtimes mit etc. Und diese Sachen schlagen wieder auf die andere Installation durch.
Ich verstehe deine Motive, bin aber skeptisch, ob das gewünschte Ziel (störungsfreier Betrieb der Arbeitsinstallation) auf dem Weg möglich ist.
Trotzdem wünsch ich dir Erfolg dabei.
Gruß
Ijon_Tichy