20.000 DM der Kinder wie anlegen ?

Hallo was gibt es denn ?
bei meiner bank bekomme ich ca 4 %

gibt es noch was besseres

langfristig (ca 5-6 Jahre )
risikolos
problemlos

danke

PS. Bundes Schatzbriefe ?

Was erwartest du denn? Viel mehr Zinsen gibt es derzeit nirgends.

durch die ganzen Leizzinssenkungen ist das Zinsniveau so weit gefallen, daß die 4-4,5% bei dieser Laufzeit völlig normal sind.

Die Zeiten mit 8% Zinsen sind bis auf weiteres vorbei…

Ich persönlich rechne noch mit einer weiteren Leizzinssenkung noch im 3.Quartal (aber nicht zwangsläufig am 30.08.01). Es gibt bereits erste Preisindikatoren, die dies plausibel erscheinen lassen.

Also lieber vorher anlegen. Bei fallenden Zinsen zieht der Markt sehr schnell nach…

Hohe Renditen gibt es derzeit eben nur bei hohem Risiko.

… oder in Wodka anlegen… da gibt’s immerhin 40% :wink:

Gruß Ivo

langfristig (ca 5-6 Jahre )
risikolos
problemlos

bedeutet niedrigere rendite.
risikolos ist nicht mal das luftholen, du könntest dich verschlucken und ersticken.
wer risikominimierung möchte, muß auf höhere rendite verzichten.
so einfach ist das.
sind dir deine kinder so wenig wert, daß du auf rendite verzichtest?
mach dir mal gedanken über aktienfonds.

cu

strubbel

Hallo,

langfristig (ca 5-6 Jahre )

Nennen wir das lieber mittelfristig.

mach dir mal gedanken über aktienfonds.

Würdest du die wirklich bei einem derartig kurzen Anlagehorizont empfehlen??? Ich bin zwar selbst ein großer Freund von Aktien, wer aber weiß, daß er sein Geld in 5-6 Jahren wieder haben will, sollte meiner Meinung nach eigentlich nur einen kleienn Teil in Aktien(-fonds) investieren.

Cu Rene

Da stimme ich dir zu.

Zumal Aktienfonds in der Risikoklassifizierung der Banken je nach Fonds zwischen 3 und 4 liegen. (Maxium ist 5)

Da kannst du das RISIKOLOS nicht einhalten. Und ich glaube das dies wohl ein entscheidendes Kriterium in der Frage war.

Und wenn ich weiss, daß ich das Geld in % Jahren wieder brauche… in voller Höhe?

Eventuell könnte man hier Industrieanleihen kaufen, da gibt’s dann aber Kosten für die Depotführung… und die haben auch ein leicht erhöhtes Risiko.

Da es sich um Geld für die Kinder handelt, könnte ich mir auch vorstellen. BSB Typ B zu kaufen. Ich denke nicht, daß die Freistellungsaufträge nicht ausreichen, wenn der fette Batzen Zinsen mit Zinseszins erst im letzten Jahr reinläuft.
Es sei denn es sind schon mehrere x-tausend Mark angelegt. :wink:
Außerdem bekommt man die Jja nach Ablauf eines Jahres problemlos wieder los, falls die Zinsen mal nach oben gehen sollten. Dann kann man sich immer noch umentscheiden.

mfg Ivo

hi rené,
wer jetzt für 5-6 jahre diversifiziert in aktienfonds anlegt, wird eine große freude verspüren.
langgfristig gesehen sind wir alle tot.

strubbel

Hi!

Die eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht, auch nicht am Finanzmarkt. Hohe Rendite schließt hohes Risiko ein, geringes Risiko heißt daher niedrige Verzinsung.

Im Gegensatz zu anderen hier würde ich dir einen Aktienfonds nicht oder nur sehr begrenzt empfehlen. Grund: Aktienfonds bedeuten ein gewisses Risiko (je nach Fähigkeit der Finanzfuzzis des Fonds), außerdem halten Fonds bei den Gebühren teilweise ganz heftig die Hand auf (denn auch wenn der Fond Verlust macht, wollen die Finanzfuzzis bezahlt werden).

Sofern du das Geld nicht kurzfristig brauchst, käme eine Investition als Bundesschatzbriefe durchaus in Frage - allerdings kommen die „dicken“ Erträge erst gegen Ende der Laufzeit, deshalb müssen Schatzbriefe über die gesamte Laufzeit gehalten werden, um wirklich rentabel zu sein.

Ich würde dir - gerade wegen deiner Forderung nach Sicherheit - Rentenpapiere vom Bund oder den Bundesländern empfehlen. Dort sind (noch) Renditen von deutlich über 5% möglich, insbesondere bei langlaufenden Bundesanleihen (z.B. bei Laufzeiten bis 2016 und darüber hinaus).

Beim Kauf zahlst du etwa 0,5% Gebühr - bei 20.000 DM wären so um die 100 DM. Jedes Jahr zum Stichtag werden dir die Nominalzinsen gutgeschrieben (konstant, und nicht variabel ansteigend wie bei Pfandbriefen). Solltest du das angelegte Geld schnell benötigen, kannst du die Anleihen jederzeit an der Börse verkaufen - wieder unter Zahlung von ca. 0,5% Gebühren. Tip am Rande: Leg das Depot für die Anleihen bei deiner Landeszentralbank an und kauf die Anleihen über die LZB, dann sparst du dir die jährliche Depotführungsgebühr!

Wie die Renditen momentan aussehen, kannst du dir von deiner Bank sagen lassen. Oder kauf dir ein Börsenmagazin mit entsprechenden Datenteil, z.B. Börse Online. Da kannst du Kurse und Rendite prima nachlesen.

Grüße
Siegfried

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Die eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht, auch nicht am
Finanzmarkt. Hohe Rendite schließt hohes Risiko ein, geringes
Risiko heißt daher niedrige Verzinsung.

ja ja, das magische dreieck: Liquidität, Sicherheit und hohe Rendite wo sich immer eines ausschließt.

Ich würde dir - gerade wegen deiner Forderung nach Sicherheit

  • Rentenpapiere vom Bund oder den Bundesländern empfehlen.
    Dort sind (noch) Renditen von deutlich über 5% möglich,
    insbesondere bei langlaufenden Bundesanleihen (z.B. bei
    Laufzeiten bis 2016 und darüber hinaus).

Da will ich mal in Sachen Risiko widersprechen. & Jahre in die Zukunft bergen auch gerade diese Langläufer ein Kursrisiko.

Sollten in 3 Jahren die Zinsen wieder steigen, so fällt hier der Kurs nicht unerheblich.

Beim Kauf zahlst du etwa 0,5% Gebühr - bei 20.000 DM wären so
um die 100 DM. Jedes Jahr zum Stichtag werden dir die
Nominalzinsen gutgeschrieben (konstant, und nicht variabel
ansteigend wie bei Pfandbriefen). Solltest du das angelegte
Geld schnell benötigen, kannst du die Anleihen jederzeit an
der Börse verkaufen - wieder unter Zahlung von ca. 0,5%
Gebühren. Tip am Rande: Leg das Depot für die Anleihen bei
deiner Landeszentralbank an und kauf die Anleihen über die
LZB, dann sparst du dir die jährliche Depotführungsgebühr!

Das sind Kosten, wo es sich fragt ob es sich rechnet.

Wie die Renditen momentan aussehen, kannst du dir von deiner
Bank sagen lassen. Oder kauf dir ein Börsenmagazin mit
entsprechenden Datenteil, z.B. Börse Online. Da kannst du
Kurse und Rendite prima nachlesen.

Stimmt.

mfg Ivo

wenn du darauf anspielst, daß personen die am Tag vor dem 1989 Crash gekauft haben auf 10 Jahre trotzdem eine Rendite von 10% p.a. hatten hast du recht.

dies ist jedoch kein garant für die zukunft.

stimmt
Noch immer befinden sich die Börsen in einer extrem widersprüchlichen Situation - zwischen einer relativ guten Markttechnik einerseits und schlechten Fundamentaldaten andererseits. Dass die markttechnischen Faktoren bisher kaum Einfluss auf das Marktgeschehen entfalten konnten, mag an den sich zunehmend verschlechternden konjunkturellen Meldungen vor allem aus den USA liegen, beispielsweise einem geschätzten Gewinnrückgang zwischen 20 und 50 Prozent auf Gesamtmarktbasis oder einem sinkenden Auftragseingang. Während laut Ifo-Institut das verarbeitende Gewerbe im laufenden Jahr in Deutschland seine Investitionen um 5 Prozent erhöhen will und das Investitionsklima damit deutlich positiv ist, steuert die USA auf den stärksten Einbruch im Investitionsgüterbereich der Nachkriegszeit zu.

Die für die amerikanische Wirtschaft stets als Wundermittel gepriesene US-Produktivität wurde kürzlich für die letzten Jahre herunter korrigiert. Auch für die Gegenwart sieht sie sehr schlecht aus. Die Äußerungen Greenspans über die sogenannten „neuen Paradigmen“ der „New Economy“ erweisen sich nun als Märchen. Sie können weder durch die Entwicklung der US-Gewinne gerechtfertigt werden, die tatsächlich schon seit drei Jahren fallen (in Prozent des Bruttoinlandsproduktes), noch durch die US-Produktivität, die durch die hedonische Berechnungspraxis sowieso aufgebläht wird. Da davon auszugehen ist, dass sich der allgemein erwartete frühere Konjunkturaufschwung in den USA gegenüber Europa als falsch erweisen wird, dürfte auch der Dollar in naher Zukunft schwächer tendieren.
Da die Gewinne vieler Unternehmen noch schneller als die Kurse gefallen sind, befinden sich die Bewertungen vieler Aktiengesellschaften auf einem historisch hohen Rekordniveau. Was viele dem Zweckoptimismus verfallene Broker und Banken nicht wahr haben wollen, ist die Tatsache, dass es in den vergangenen 100 Jahren einige Börsenphasen gab, in denen die Kursentwicklung über 10 bis 20 Jahre negativ beziehungsweise bestenfalls gleichbleibend war. Als Beispiele seien hier nur die Baissen in den USA seit 1929 oder in Japan seit 1989 genannt. Solchen Langfrist-Baissen gingen interessanterweise stets Perioden eines boomenden Aktienfonds-Absatzes voraus - wie auch im letzten Jahr beobachtet.
Einer kurzfristig nach wie vor möglichen markttechnisch bedingten Erholung der Börsen stehen die mittelfristig gravierenden fundamentalen Probleme der Konjunkturschwäche gegenüber. Investoren, die auf eine kurzfristige Erholung spekulieren, raten wir, ihr Engagement durch ein enges Stop-Loss zu sichern. Insgesamt bleibt weiter die defensive Strategie einer Anlage in ausgesuchte Value-Werte empfehlenswert

quelle:http://www.dje.de/

deshalb sagte ich ja, diversifizieren.

cu

strubbel

langfristig (ca 5-6 Jahre )
risikolos
problemlos

Vielleicht doch mal über ein Festgeldkonto oder Sparbrief (5 Jahre) nachdenken?
Aber eben nicht bei der Hausbank, sondern bessere Angebote suchen im Netz oder unter http://www.termingeld-vergleich.de/termingeld-vergle… schauen.
Wie wäre es z.B. mit Festgeld 5 Jahre bei der DHB-Bank --> 5,55% p. a.? (Achtung: Einlagensicherung 20000 Euro, würde hier aber reichen…)

PS. Bundes Schatzbriefe ?

Rendite derzeit wohl nur knapp über 4%…

Aktienfonds?
Neeee, nicht bei 5…6 Jahren. Die Märkte sind insgesamt immer noch überbewertet, da sind für die nächsten Jahre nicht unbedingt Wunder zu erwarten. Und Stockpicking oder Fondspicking funktioniert leider nicht.

Gruß,
Ralf

Hi Ivo!

Da will ich mal in Sachen Risiko widersprechen. & Jahre in die
Zukunft bergen auch gerade diese Langläufer ein Kursrisiko.

Sollten in 3 Jahren die Zinsen wieder steigen, so fällt hier
der Kurs nicht unerheblich.

Daher würde ich im vorliegenden Fall dafür plädieren, eine (Rest-)Laufzeit gleich dem Anlagezeitraum zu wählen. Dann hast du wirklich Null Risiko, denn bekanntlich erhältst du zum Laufzeitende den vollen Nennwert zurück (und alle Renditeangaben zu festverzinslichen Wertpapieren basieren auf der Endauszahlung, d.h. inkl. Rückgang des Marktwertes eines Papiers, das jetzt über Nennwert notiert bzw. Anstieg des Marktwertes, sofern das Papier heute unter Nennwert läuft).

Grüße
Siegfried

Da gibts nur 1
5-6 Jahre ist optimal für Indexzertifikate!!

Das ist eine ganz faire Sache!

Du kaufst einen prozentualen Anteil eines Indexes (Dax,Dow´Jones usw.) wenn der Dax 5% steigt dann steigt auch dein eingesetztes Kapital um 5%…ganz einfach!

Und wie dir jeder Börsianer bestätigen kann steigt der Markt kontinuirlich! Es gibt viele Schwankungen aber langfristig betrachtet wächst unsere Wirtschaft!!!

Also keine Scheu, bei Blue Chips (AGs mit grosser Marktkapitalisierung) kann man nicht falsch liegen…

und laut Kostolany (Börsenguru) gibt es keine bessere Anlagezeit (wenn man auf Nummer sicher gehen will) als 5 Jahre!

Viel Erfolg…

Hallo Sam,
sicher gibt es noch wesentlich bessere Angebote als 4%.Wie wäre es mit 10,4 % ?

Bei einer Einmaleinlage von 20.000 DM bringt dir das bei einer Anlagedauer von :
5 Jahren 33.982 DM
6 Jahren 37.717 DM
10 Jahre 56.746 DM

du siehst,je länger dein Anlagehorizont,desto besser greift der Zinseszins Effekt !

Selbstverständlich wird das Geld unserer Kunden nur bei absolut seriösen,internationalen Spitzenfonds angelegt.Wenn du mehr Infos möchtest,wende dich einfach per eMail an mich.

Mit den besten Grüßen
Jeanette

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]