Wenn es der Wissenserweiterung dient, ist „Kompliziert“ gut bzw. in einem Fachbrett besonders interessant. Deine Einwürfe mag ich, da du sie untersetzen kannst, falls man nachfragt. Wenn argumentationslose Worte folgen (nicht bei dir), scheint das nur ein ungerichtetes Abwehrverhalten zu sein.
Neben dem Strom, welcher mit der Spannung zusammenhängt, ist
auch noch dessen Dauer wichtig, wenn es um die biozide Wirkung
geht.
Deshalb wird bei einem Defibrillator weder die Spannung noch
der Strom eingestellt sondern die Ladung (in Joule).
Bei einem Defibrillator geht es meines Wissens vor allem um Stomimpulse mit Gleichstrom. Ich habe keine Ahnung, ob da ein Wert für max. Spannung oder Stromstärke festgelegt ist. Vermutlich doch. Ist ja technisch schon mit dem Gerät geschaffen.
Schlimm wäre Wechselstrom bestimmter Frequenzen (Herzkammerflimmern).
Ehe ich jetzt falsche oder veraltete Werte angebe: Ich habe mal gelernt, dass, wenn die Stromstärke oder die Spannung unter einen gewissen Wert fällt, die jeweils andere Größe für Menschen ungefährlich ist. Gibt es da derzeit verbindliche Werte, ggf. getrennt nach gesunden Menschen und Leuten mit Herzfehlern?
Grüße
Ulf
der UP und ich sprachen aber eben NICHT von strom, sondern von
spannung.
der Ursprungsposter sprach von einem 20.000 Volt Stromschlag.
um es nochmal deutlich für nicht-elektriker zu sagen: es gibt
keinen 20.000 Volt- STROM schlag.
Hallo Ann,
ein Wasserschlag wird es nicht gewesen sein. Es ging um die Auswirkung eines elektrischen Stromes mit benannter Spannung und unbenannter Stromstärke.
ebensowenig, wie es stromspannung gibt
Ein elektrischer Strom hat eine Spannung. Unterstelle mir doch bitte nicht neue Wortschöpfungen.
oder sonstige drollige
wortschöpfungen. die verwirrung entsteht wohl eher von deiner
seite.
Erinnere dich bitte daran, auf was ich geantwortet habe:
„wenn du von volt sprichst, ist es definitiv kein strom, sondern es findet eine spannungsentladung statt. strom misst man in ampere und die haben bei statischen entladungen eigentlich nix zu suchen.“
Das ist und bleibt Unsinn.
Grüße
ulf
… womit die Verwirrung eine neue Dimension betritt.
Tun sich Ladungen demnach entspannen?
Hallo,
ich gehe mal davon aus, dass du, wie so oft, deine Frage nicht ernst meinst. Aber man könnte einen Spannungsausgleich auch entspannen nennen. Nur gehört das nicht zum üblichen Sprachgebrauch, wenn es um Elektronen, Ionen usw. geht.
Grüße
Ulf
elektrischer strom (I) hat vor allem erst mal eine stromstärke, die in ampere gemessen wird. elektrische spannung (U) in volt. es fließt erst ein strom, wenn zu den paar tausend volt auch eine widerstand ® kommt.
von spannung allein schwimmen keine fische oben!
als literaturempfehlung mag dir das ohmsche gesetz dienen.
Hallo Torsten,
das habe ich indirekt auch Ann gefragt. Sie schrieb: „wenn du von volt sprichst, ist es definitiv kein strom, sondern es findet eine spannungsentladung statt.“
Darauf hatte ich reagiert.
Grüße
Ulf
elektrischer strom (I) hat vor allem erst mal eine
stromstärke, die in ampere gemessen wird. elektrische spannung
(U) in volt. es fließt erst ein strom, wenn zu den paar
tausend volt auch eine widerstand ® kommt.
von spannung allein schwimmen keine fische oben!
Hallo Ann,
tut mir wirklich leid, wenn du Begriffe nicht sicher anwenden kannst und daraus eine persönliche Sache machst.
Grüße
Ulf
elektrischer strom (I) hat vor allem erst mal eine
stromstärke, die in ampere gemessen wird. elektrische spannung
(U) in volt. es fließt erst ein strom, wenn zu den paar
tausend volt auch eine widerstand ® kommt.
Hallo Ann,
ein Elektrischer Strom hat auch eine Spannung. Wieso hat er zuerst eine Stromstärke?
Ein elektrischer Strom kann auch ohne Widerstand fließen. Stichwort Supraleiter.
Eine anstehende Spannung ist nicht ausreichend für einen Stromfluss. Dann würde sich jede Batterie sofort entladen.
Ulf
Ich finde es manchmal auch einfacher von einer Potentialdifferenz zu sprechen, als von einer Spannung. Bei „Differenzen“ ist jedem klar, dass es zwei Potentiale gibt. Wenn die jetzt ihre Differenzen beilegen, dann ist auch die Spannung weg
CU
Xabbu
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Ehe ich jetzt falsche oder veraltete Werte angebe: Ich habe
mal gelernt, dass, wenn die Stromstärke oder die Spannung
unter einen gewissen Wert fällt, die jeweils andere Größe für
Menschen ungefährlich ist. Gibt es da derzeit verbindliche
Werte, ggf. getrennt nach gesunden Menschen und Leuten mit
Herzfehlern?
Grüße
Ulf
Hi,
Hier drin ist eine Auflistung der Wirkungen von verschiedenen Strömen die durch den Körper fließen. Wann diese Ströme fließen, hängt wie du ja weißt vom Widerstand ab und der wiederum davon von wo nach wo der Strom fließt. Von Hand zu Hand ist der Innere Widerstand im Menschen ca 1kOhm, allerdings kommt da noch der Widerstand an der Kontaktfläche zum Leiter dazu.
Ob der Strom dann gefährlich ist, hängt auch nochmal davon ab, ob der Strom auf seinem Weg am Herz vorbei kommt.
(hier geht es um Gleichstrom und vermutlich gesunde Menschen)
Die Schädigung von Gewebe korreliert mit der Stromstärke:
—Ein Stromfluss unter 1 mAmpère (mA) ist so gut wie nicht bemerkbar.
—Bei 1–5 mA ist ein Kribbeln zu spüren,
—5–10 mA werden als schmerzhaft empfunden.
—Ab 10 mA treten Muskelkontraktionen auf,
—bei 30–50 mA als Folge der tetanischen Kontraktur der Interkostalmuskulatur und des Zwerchfells ein Atemstillstand.
—Ein prolongierter Atemstillstand wird bei einem Stromfluss von 30–90 mA durch das Stammhirn verursacht.
—50–100 mA im Bereich des Thorax induzieren Kammerflimmern.
—Bei 2–5 Ampère (A) Stromfluss entstehen Verbrennungen und Verkochungen,
—5–10 A können durch die direkte Schädigung des Herzens eine irreversible Asystolie verursachen.
Zu der meines Wissens recht starken Zeitabhängigkeit einiger oben genannter Effekte habe ich grad keine Quellen gefunden. Mindestens eine der oben genannten Grenzen fällt bei Einwirkung über 500ms auf gut die Hälfte oder weniger, aber da bin ich mir nichtmehr so ganz sicher.
Herzlichen Dank, genau so eine Abbildung meinte ich. Erwähnenswert ist, dass die x-Achse (die Stromstärke) logarithmisch aufgetragen ist. Dadurch übersieht man leicht, dass die Flimmergrenze z.B. bis 100ms Einwirkzeit „nur“ bei ca. 500mA liegt, ab 1s aber schon unter 50mA. Das ist ganzschön krass (finde ich).
Danke also nochmal für den Link (ist gespeichert).
CU
Xabbu
Jepp… wobei ich auch nicht ganz weiß, was daran so falsch
sein soll… man weiß dadurch immerhin, dass nicht von
Federspannung die Rede ist.
Stromspannung gibt es nicht.
Eine Sinnvolle Interpretation wäre
Stromspannung = Strom * Spannung
Das wäre dann die Leistung und diese wird in Watt gemessen.
Herzlichen Dank, genau so eine Abbildung meinte ich.
Erwähnenswert ist, dass die x-Achse (die Stromstärke)
logarithmisch aufgetragen ist. Dadurch übersieht man leicht,
dass die Flimmergrenze z.B. bis 100ms Einwirkzeit „nur“ bei
ca. 500mA liegt, ab 1s aber schon unter 50mA. Das ist
ganzschön krass (finde ich).
Allerdings ist die Zeitachse in Millisekunden.
Würde man hier in noch kleinere Zeitbereiche gehen, kommt man in den HF-Bereich (Skineffekt, Teslatransformator) und die ungefährlichen Ströme werden höher.
elektrischer strom (I) hat vor allem erst mal eine
stromstärke, die in ampere gemessen wird. elektrische spannung
(U) in volt. es fließt erst ein strom, wenn zu den paar
tausend volt auch eine widerstand ® kommt.
von spannung allein schwimmen keine fische oben!
An alle Nichtwissenden:
Das ist eine sehr schlechte Erklärung.
Ein weiterer Effekt sind hochfrequente Wechselspannungen: Die
können nicht in Deinen Körper eindringen und bleiben auf der
Hautoberfläche.
Jaja, dieser Unsinn wird immer wieder erzählt. Der oft zitierte Skin-Effekt hat damit aber nichts zu tun.
Spektakuläre Vorführungen gab es früher in Schaubuden auf dem
Rummelplatz, wo man Neonröhren in die Hand nahm und zum
Leuchten brachte und sogar mit Glühbirnen ging das.
Nervenzellen reagieren halt nicht auf hochfrequente Ströme, es sei denn, die Ströme sind so hoch, dass es richtig warm wird.