20.000 € wie am besten anlegen für ca. 5 Jahre?

Ein freundliches Hallo an alle,

im Januar bekomme ich 20.000 €.

Da ich die im Moment nicht brauche, möchte ich das Geld gerne anlegen, allerdings kein Risiko eingehen wie z. B. mit Aktien o. ä.

Aber wo und wie?

Eine Immobilie bekommt man für dieses Geld nicht, ein Grundstück auch nicht. Gold ist auch teuer geworden, also was tun?

5 Jahre wäre die höchste Laufzeit, die ich bereit wäre zu akzeptieren, denn ich weiß ja nicht, was in ein paar Jahren ist. OK, das weiß natürlich niemand.

Allen noch einen schönen 4. Advent, schöne Weihnachtstage und alles Gute für das Jahr 2011!!!

Dankeschön für Antworten!

Liebe Grüße,
Maria

Hallo,

da gibt’s derzeit wohl nur Tagesgeld oder kurzlaufendes Festgeld (ca. 1 Jahr). Länger würde ich das Geld derzeit nicht binden.

Ohne Risiko bleibt da sonst nicht viel übrig.

Schönen guten Morgen!

Als Tagesgeld kann ich Dir glatt das VISA-Konto der DKB empfehlen. Da gibt es derzeit 1,65%. Du benötigst dort aber ein Girokonto. Das Ganze ist allerdings kostenlos und der Zins wird sogar monatlich ausgezahlt. (Zinsesszinseffekt!)

Falls Du Dich wirklich länger binden möchtest schau die mal die Netbank an. Dort bekommst Du für fünf Jahre 2,5% auf den SPARBRIEF. Das macht dann für deine 20.000€ etwa 500€ Zinsen im Jahr! Denke aber daran daß Du über die Laufzeit nicht an Dein Geld kommst!

Du wirst beim googlen auch immer wieder über die Bank of Scotland stolpern. Die bieten deutlich attraktivere Zinsen. Dann solltest Du allerdings Vertrauen in den britischen Einlagerungsfonds haben.

Schöne Vorweihnachts-Woche!

Viele Grüße
Ralf

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Falls Du Dich wirklich länger binden möchtest schau die mal
die Netbank an. Dort bekommst Du für fünf Jahre 2,5% auf den
SPARBRIEF. Das macht dann für deine 20.000€ etwa 500€ Zinsen
im Jahr! Denke aber daran daß Du über die Laufzeit nicht an
Dein Geld kommst!

Würde das Geld derzeit nicht für 5 Jahre binden. Wenn es Festgeld sein soll, dann maximal für 1-2 Jahre binden.
Die Santander Bank bietet derzeit gute Konditionen bei Festgeld/Sparbrief. Einfach mal im Internet die Angebote vergleichen.

Investmentfonds
Du könntest das Geld z.B. in Investmentfonds anlegen. Fonds sind insolvenzsicher, flexibel und ertragreich. Eine langfristige Anlage in Fonds bietet höhere Renditen als andere Anlageformen. Letztendlich kommt es dabei auch auf die richtige Fondsauswahl an. Die Fonds sollten breit gestreut werden (global anlegende Aktienfonds/Mischfonds/Schwellenländerfonds).

[…]

Keine Investmentfonds

möchte ich das Geld gerne anlegen, allerdings kein Risiko eingehen wie z. B. mit Aktien o. ä.

Das war die Bedingung.

Du könntest das Geld z.B. in Investmentfonds anlegen.

Und was hat diese Antwort damit zu tun?

Fonds sind insolvenzsicher, flexibel und ertragreich.

Man ist zwar gegen die Insolvenz der Fondsgesellschaft abgesichert, aber keineswegs gegen die Insolvenz der Titel, in die der Fonds anlegt. Ertrag ist nicht garantiert. Und Flexibilität ist relativ.

Eine
langfristige Anlage in Fonds bietet höhere Renditen als andere
Anlageformen.

Hier soll für maximal fünf Jahre angelegt werden. Deine Aussage ist also am Thema vorbei. Außerdem ist sie nicht in jedem Fall wahr.

Letztendlich kommt es dabei auch auf die
richtige Fondsauswahl an. Die Fonds sollten breit gestreut
werden (global anlegende
Aktienfonds/Mischfonds/Schwellenländerfonds).

Welch Weisheit. Warum Schwellenländer, wenn das Risiko klein bleiben soll?

[…]

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Was ist unter den gegebenen Umständen ‚Risiko‘?
Ja, schon bei nur 2 Jahren wäre mir mulmig. Zumal die Zinsen sowieso kaum nennenswert sind.1 Prozent, 1,65 Prozent, na danke, dafür die Mühen?

Risikofrei gibt es nicht mehr, das ist m. E. die Essenz dessen, was sich in den letzten wenigen Jahren grundlegend geändert hat.

Denn auch im Festgeld liegt massives Risiko,z.B. das, dass das Geld massiv entwertet werden könnte in dieser Zeit.
Im Tagesgeld liegt auch noch das Risiko, dass es als Tagesgeld vor sich hin dümpelt, weil wir den richtigen Moment mangels profunder Kenntnisse verpassen, es in etwas Ertragreiches oder auch nur Kapitalerhaltendes zu wandeln.

Mir persönlich erscheinen vor dem Hintergrund einer immer noch nicht mal im Ansatz gelösten, im Moment nur latent vor sich hin dümpelnden Krise, deren nächster offener Ausbruch eigentlich nur eine Frage der Zeit ist reale Werte wesentlich sicherer, wenn auch zur Zeit immer noch unkonventioneller, als Tages-, Fest- oder sonstiges Geld.

Ich würde mich eine Weile informieren, und trotz der scheinbar hohen Edelmetallpreise immer noch diese kaufen.
Weil ich mich damit wesentlich sicherer fühle.
Und weil es meiner Beobachtung nach im Moment nicht in erster Linie um Renditen gehen sollte, sondern um Kapitalerhalt.
Hätte ich noch keine Edelmetalle würde ich ein paar Unzenmünzen Gold kaufen und Silbermünzen, auch Kilomünzen wie „Koalas“, weil Silber in Barrenform zusätzlich zum Silberpreis besteuert wird.
Dafür würde ich auf eine Woche wie neulich warten, in der die Edelmetallpreise in Euro gute Rücksetzer machen, das kommt immer wieder.

Ein weites Feld, was ich eigentlich im Kern dsagen will ist, dass die alten Anlegerregeln und Sicherheiten so nicht mehr funktionieren.

Und natürlich stellt das nur meine Ansicht auf der Basis meiner Risikoeinschätzung dar, mehr geht hier auch gar nicht.
Fest- und Tagesgelder aber als risikoarm einzustufen, das halte ich unter den gegebenen Umständen für naiv.Die Zeiten sind vorbei.

Was ich persönlich auch noch für eine gute Alternative halte sind ausgewählte geschlossene Immobilienfonds, aber da man sich mit denen auch übel in die Nesseln setzten kann sollte die Empfehlung schon von jemandem kommen, dem man voll vertraut oder noch besser, man informiert sich erst mal gründlich.
Mit der Hamburger Bank Wölbern, die sich darauf spezialisiert hat und über viele JAhre nun schon fast ausschliesslich erfolgreiche - auch recht konsevative-Fonds gestartet und beendet hat bin ich selber sehr zufrieden.
Mein letzter Kauf dort war ein Fondanteil an einer nicht mehr ganz am Anfang stehenden, also expandierenden „Altersheimkette“.
Das hat Zukunft :smile: dachte ich mir.Und man hat, anders als beim Tagesgeld reale Werte, Gebäude z.B. und zahlende Mieter.
Nicht sehr risikofreudig, dafür gibt es auch nur ca. 6 % Ausschüttung im Jahr.

Keinesfalls eine Empfehlung, dieses, aber eine Anregung, sich mal in alle, auch solche Richtungen zu informieren.
Selber informieren, Zeit dafür investieren.
Anders geht es m. E. heutzutage nicht mehr.

DAs schreib ich so ausführlich, weil auch ich mal nur eine Bankberatergläubige Anlegerin war, damit auch Glück hatte (mehr war es nicht) und die angemessen viel Zeit investiert hat für diese wichtigen Dinge um sie in die eigene Verantwortung zu nehmen.
Das kann ich nur Jeder und Jedem empfehlen.
Man kann sich in alles einarbeiten und wird mit wachsendem Knowhow auch sicherer!

Viel Erfolg beim Anlegen!

Zahira

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Hallo,
zum Risiko. Vor ein paar Tagen kam die Meinung, die Regierungen haetten klug gehandelt, die Ueberlebens-Chance des Euro ist dadurch gestiegen. Die Beschluesse beruhigen die Lage. Fuer ein paar Monate. vom Chefvolkswirt der Deutschen Bank.
Gruss Helmut

Bausparvertrag mit einem hohen Grundzins von z.B. 3%! Schlägt trotz Abschlußgebühr m.W. das Festgeld!

Gruß cooler

Bausparvertrag mit einem hohen Grundzins von z.B. 3%! Schlägt
trotz Abschlußgebühr m.W. das Festgeld!

Gruß cooler

Außerdem kommst du immer ans Geld!

Hallo, lt.Finanztest 01/2011 S.35 sogar 4% mit Bonus bei
„Alte Leipziger“ plus evtl. WOBPRämie. Aber: wenn Sparer keine
Person unter 25 J. ist, muß der Gesambetrag wohnungswirtschsftlich
verwendet werden. Gruß

Hallo, lt.Finanztest 01/2011 S.35 sogar 4% mit Bonus bei
„Alte Leipziger“ plus evtl. WOBPRämie. Aber: wenn Sparer keine
Person unter 25 J. ist, muß der Gesambetrag
wohnungswirtschsftlich
verwendet werden. Gruß

Hallo.
da der Fragesteller aber von „5 Jahren“ schrieb, bringt das aber nichts. Die 4% bei der AL gibts nur nach 7 Jahren rückwirkend bei Verzicht auf das Darlehen! Deshalb habe ich von einer hohen GRUNDverzinsung geschrieben…und da gibt es Bausparkassen, die 3% anbieten (3,6% Rückwirkend nach 7 Jahren).

Gruß cooler

Hallo,

Mit der Hamburger Bank Wölbern, die sich darauf spezialisiert
hat und über viele JAhre nun schon fast ausschliesslich
erfolgreiche - auch recht konsevative-Fonds gestartet und
beendet hat bin ich selber sehr zufrieden.

meinst du den Pleitekandidaten, der 2009 von der Privatbank M.M. Warburg gerettet wurde?
Akzeptieren die auch Kunden, die „nur“ 20000€ oder weniger anlegen wollen oder können?

Mein letzter Kauf dort war ein Fondanteil an einer nicht mehr
ganz am Anfang stehenden, also expandierenden
„Altersheimkette“.
Nicht sehr risikofreudig, dafür gibt es auch nur ca. 6 %
Ausschüttung im Jahr.

„Nur“ ist gut. Bei der Ausschüttung in dieser Niedrigzinsphase, gehört diese Geldanlage bestimmt nicht zu der mit keinem bzw. dem geringst möglichen Risiko, so wie es der Fragende wünscht.

Gruß
Pontius

meinst du den Pleitekandidaten, der 2009 von der Privatbank
M.M. Warburg gerettet wurde?

Die Wölbern Invest, die geschlossene Fonds führt, ist unabhängig und von der Übernahme von Wölbern durch Warburg unberührt.
Das si9nd also 2 völlig verschiedene Themen.

Ich hätte es genauer bezeichnen sollen.

Akzeptieren die auch Kunden, die „nur“ 20000€ oder weniger
anlegen wollen oder können?

Wölbern Invest, ja. Ab 10.000.

Mein letzter Kauf dort war ein Fondanteil an einer nicht mehr
ganz am Anfang stehenden, also expandierenden
„Altersheimkette“.
Nicht sehr risikofreudig, dafür gibt es auch nur ca. 6 %
Ausschüttung im Jahr.

„Nur“ ist gut. Bei der Ausschüttung in dieser
Niedrigzinsphase, gehört diese Geldanlage bestimmt nicht zu
der mit keinem bzw. dem geringst möglichen Risiko, so wie es
der Fragende wünscht.

Das ist das übliche Konventionellgerede.Stimmt so nicht, warum habe ich begründet.
Das mindestens gleichhohe Risiko, wenn nicht das höhere liegt inzwischen im Glauben an den Wert und die Wertkonstanz von Geldscheinen und Währungen.
Allein am Renditesatz lässt sich die Risikohöhe nicht ablesen, das müsstest Du wissen, wenn Du weisst, wovon Du redest.

Ich werde das nicht weiter diskutieren, weil meine eigentliche Absicht war, anzuregen, sich mit der Materie zu beschäftigen und Anlagen in die eigene Verantwortung zu nehmen. Dazu gehört heute das Bewusstsein, dass viele der lange zuverlässigen Anlageregeln und Sicherheiten nicht mehr gelten.

Gruß,
Zahira

Danke für deine Antwort.

Ich werde das nicht weiter diskutieren, weil meine eigentliche
Absicht war, anzuregen, sich mit der Materie zu beschäftigen
und Anlagen in die eigene Verantwortung zu nehmen.

Es gibt ja auch nichts weiter zu diskutieren, denn das von dir erwähnte private Bankhaus ist völlig unbedeutend und eine Anlage in geschlossene Fonds für die Fragestellerin wegen des Risikos und der unsicheren Auszahlung nicht zu empfehlen.

Schöne Weihnachten und einen guten Rutsch!

Bausparvertrag?
Ihr wollt allen ernstes jemanden, der 20 000 Euro für ca. 5 Jahre anlegen will, einen Bausparvertrag empfehlen? Er will ja kein Haus bauen…

Es gibt ja auch nichts weiter zu diskutieren, denn das von dir
erwähnte private Bankhaus ist völlig unbedeutend und eine
Anlage in geschlossene Fonds für die Fragestellerin wegen des
Risikos und der unsicheren Auszahlung nicht zu empfehlen.

Eben nicht grundsätzlich.

Es kommt auf den Emittenten an und das Objekt und noch mal, man kann es gar nicht oft genug sagen:
Festgeld ist, darauf würde nicht nur ich wetten und tue das sogar schon gewissermaßen das größere Risiko.
Unter den gegebenen krisenhaften Bedingungen.
Das hat man lange und zu Recht anders sehen können.

Warum Tagesgeld auch nicht ohne ist, habe ich dargestellt.
So stellt sich zur Zeit vielleicht auch die Frage, und die hatte ich in der Überschrift gestellt, was ist Risiko?
Absehbare Risiken einzugehen kann heute heissen, andere hohe Risiken zu umgehen.

Zumal die Fragestellerin grundsätzlich Edelmetalle auch nicht ganz abzulehnen scheint, hier schien ihr nur der Preis inzwischen zu hoch.
Ich glaube zwar an das Potential der EM,das ist aber mehr eine individuelle Philosophie,und da sind geschlossene Fonds von guten Emittenten wohl doch noch das geringere Risiko.
Es wurde ja ausserdem von der Fragerin auch noch erwähnt, dass Immobilien nicht in Frage kommen, weil die Summe zu niedrig ist.
Nicht, weil das Risiko zu hoch sei.
Vor diesem Hintergrund kann ein guter Fond durchaus eine Möglichkeit darstellen.

Ich würde heute niemandem Fest- und Tagesgeld empfehlen, der nicht genau weiss, wann er Cash braucht um z.B. am Aktienmarkt zuzuschlagen.

Schöne Weihnachten und einen guten Rutsch!
Ja, Dir auch schöne Weihnachten!

Zahira

Ihr wollt allen ernstes jemanden, der 20 000 Euro für ca. 5
Jahre anlegen will, einen Bausparvertrag empfehlen? Er will ja
kein Haus bauen…

wer will das denn von ihm? …in Bau Spar Vertrag steht nicht nur das Wort Bau… sondern auch Sparvertrag.Zum Bauen brauchst du meist das Dahrlehen…wenn du es nicht brauchst bekommst du mehr Zinsen… was also spricht dagegen?

Gruß
Gaby

Ihr wollt allen ernstes jemanden, der 20 000 Euro für ca. 5
Jahre anlegen will, einen Bausparvertrag empfehlen? Er will ja
kein Haus bauen…

Sei mir nicht böse, ein bisschen Info würde vor dem Schreiben nicht schaden, Charlie!

Gruß cooler