Was ist unter den gegebenen Umständen ‚Risiko‘?
Ja, schon bei nur 2 Jahren wäre mir mulmig. Zumal die Zinsen sowieso kaum nennenswert sind.1 Prozent, 1,65 Prozent, na danke, dafür die Mühen?
Risikofrei gibt es nicht mehr, das ist m. E. die Essenz dessen, was sich in den letzten wenigen Jahren grundlegend geändert hat.
Denn auch im Festgeld liegt massives Risiko,z.B. das, dass das Geld massiv entwertet werden könnte in dieser Zeit.
Im Tagesgeld liegt auch noch das Risiko, dass es als Tagesgeld vor sich hin dümpelt, weil wir den richtigen Moment mangels profunder Kenntnisse verpassen, es in etwas Ertragreiches oder auch nur Kapitalerhaltendes zu wandeln.
Mir persönlich erscheinen vor dem Hintergrund einer immer noch nicht mal im Ansatz gelösten, im Moment nur latent vor sich hin dümpelnden Krise, deren nächster offener Ausbruch eigentlich nur eine Frage der Zeit ist reale Werte wesentlich sicherer, wenn auch zur Zeit immer noch unkonventioneller, als Tages-, Fest- oder sonstiges Geld.
Ich würde mich eine Weile informieren, und trotz der scheinbar hohen Edelmetallpreise immer noch diese kaufen.
Weil ich mich damit wesentlich sicherer fühle.
Und weil es meiner Beobachtung nach im Moment nicht in erster Linie um Renditen gehen sollte, sondern um Kapitalerhalt.
Hätte ich noch keine Edelmetalle würde ich ein paar Unzenmünzen Gold kaufen und Silbermünzen, auch Kilomünzen wie „Koalas“, weil Silber in Barrenform zusätzlich zum Silberpreis besteuert wird.
Dafür würde ich auf eine Woche wie neulich warten, in der die Edelmetallpreise in Euro gute Rücksetzer machen, das kommt immer wieder.
Ein weites Feld, was ich eigentlich im Kern dsagen will ist, dass die alten Anlegerregeln und Sicherheiten so nicht mehr funktionieren.
Und natürlich stellt das nur meine Ansicht auf der Basis meiner Risikoeinschätzung dar, mehr geht hier auch gar nicht.
Fest- und Tagesgelder aber als risikoarm einzustufen, das halte ich unter den gegebenen Umständen für naiv.Die Zeiten sind vorbei.
Was ich persönlich auch noch für eine gute Alternative halte sind ausgewählte geschlossene Immobilienfonds, aber da man sich mit denen auch übel in die Nesseln setzten kann sollte die Empfehlung schon von jemandem kommen, dem man voll vertraut oder noch besser, man informiert sich erst mal gründlich.
Mit der Hamburger Bank Wölbern, die sich darauf spezialisiert hat und über viele JAhre nun schon fast ausschliesslich erfolgreiche - auch recht konsevative-Fonds gestartet und beendet hat bin ich selber sehr zufrieden.
Mein letzter Kauf dort war ein Fondanteil an einer nicht mehr ganz am Anfang stehenden, also expandierenden „Altersheimkette“.
Das hat Zukunft
dachte ich mir.Und man hat, anders als beim Tagesgeld reale Werte, Gebäude z.B. und zahlende Mieter.
Nicht sehr risikofreudig, dafür gibt es auch nur ca. 6 % Ausschüttung im Jahr.
Keinesfalls eine Empfehlung, dieses, aber eine Anregung, sich mal in alle, auch solche Richtungen zu informieren.
Selber informieren, Zeit dafür investieren.
Anders geht es m. E. heutzutage nicht mehr.
DAs schreib ich so ausführlich, weil auch ich mal nur eine Bankberatergläubige Anlegerin war, damit auch Glück hatte (mehr war es nicht) und die angemessen viel Zeit investiert hat für diese wichtigen Dinge um sie in die eigene Verantwortung zu nehmen.
Das kann ich nur Jeder und Jedem empfehlen.
Man kann sich in alles einarbeiten und wird mit wachsendem Knowhow auch sicherer!
Viel Erfolg beim Anlegen!
Zahira