20. Juli 1944 Anschlag auf Hitler

Hallo

Ich würde gern mal ein paar Meinungen haben was andere so über den 20 Juli 1944 Anschlag auf Hitler zu sagen haben?
Schreibt mal Eure eigene Meinung!!!

Ist nämlich Teil eines Referats dass ich in Geschichte halten muss, die Meinungen befragter Leute unterzubringen!!

Bin gespannt Michi

Hallo,

Ich würde gern mal ein paar Meinungen haben was andere so über
den 20 Juli 1944 Anschlag auf Hitler zu sagen haben?
Schreibt mal Eure eigene Meinung!!!

Mal was, das man sonst selten hört:

  • der SD (Sicherheitsdienst der SS) war völlig überrascht,
    da man mit Stauffenberg nicht gerechnet hatte,

  • die SS-Führer in Europa wussten zunächst nicht, ob
    der Putsch sogar von der SS aus ging oder nicht,

  • Rommel (und die Führer der Waffen-SS in Westeuropa)
    sprang(en) von der Teilnahme am Putsch ab, als er (sie)
    hörte(n), dass es einen Mordversuch und nicht etwa
    die „Festnahme“ des Diktators gab,

Ist nämlich Teil eines Referats dass ich in Geschichte halten
muss, die Meinungen befragter Leute unterzubringen!!

Viel Spass,

CMБ

Hallo,

  • Rommel (und die Führer der Waffen-SS in Westeuropa)
    sprang(en) von der Teilnahme am Putsch ab, als er (sie)
    hörte(n), dass es einen Mordversuch und nicht etwa
    die „Festnahme“ des Diktators gab,

Teile der Waffen SS waren an dem Putsch beteiligt?

Gruss Jan

Hallo,

Teile der Waffen SS waren an dem Putsch beteiligt?

Nicht nur der Waffen-SS. Prominentes Beispiel: Führer
der Einsatzgruppe B und Reichskripochef, SS-Obergruppen-
führer Arthur Nebe.

Aber zum Thema.
Höhne (ISBN:3572013429 Buch anschauen) schreibt folgendes:

_Mitte 1943._ Treue wurde in der Waffen-SS ein dehnbarer
Begriff. Himmler und Berger wußten nicht, daß Felix Steiner
wenige Tage zuvor - im Juni 1943 - in einem Berliner Cafe
einen alten Freund getroffen hatte, den einstigen National-
sozialisten und jetzigen NS-Gegner Fritz-Dietlof Graf von der
Schulenburg, ehedem Vizepolizeipräsident von Berlin. Mit dem
Grafen war Steiner befreundet, seit beide im Königsberger
Infanterie-Regiment I gedient hatten. Der Freund vertraute
dem Freund gefährliche Gedanken an. Schulenburg: «_Wir_
_werden Hitler totschlagen müssen, bevor er Deutschland_ 
_völlig zugrunde richtet!_«
Nachdenklich verließ der SS-Obergruppenführer Steiner den
Widerstands-Grafen. Die Waffen-SS steuerte ihrer größten
Entscheidung zu. Nur noch ein Jahr trennte die Truppe
von der Stunde der Wahrheit: dem 20. Juli 1944.
...
...
_Mitte 1944._ Indes, die Anti-Hitler-Koalition zwischen
der Führung der Waffen-SS und dem Westheer zerbrach ebenso
schnell wie sie zustande gekommen war. Am 17. Juli wurde
Rommel bei einer Autofahrt hinter der deutschen Front in der
Normandie von einem britischen Tiefflieger schwer verwundet-
die Militäropposition im Westen verlor ihre Führerfigur.
Drei Tage später zerstörte die Tat des Obersten im Generalstab
Claus Graf Schenk von Stauffenberg, Chef des Generalstabes
beim Befehlshaber des Ersatzheeres, die Gemeinsamkeit, die
SS-Generale und oppositionelle Generale des Westheeres
miteinander verband. Der Anschlag auf Hitler sprengte die
Bedingung auseinander, von der Rommel und die SS-Generale
die Rebellion des Westheeres abhängig gemacht hatten:
daß Hitler nicht ermordet werden dürfe.
...
Das Attentat im Führerhauptquartier überraschte die
frondierenden SS-Generale nicht weniger als die politische
SS-Führung. Himmler und Schellenberg waren von dem
Militärputsch wie gelähmt - es dauerte Stunden, ehe sie
sich zur Gegenwehr aufrafften und den längst mißglückten
Staatsstreich erbarmungslos niederschlugen.
Die Ratlosigkeit der SS-Führer, die noch Monate zuvor
mit Männern des Widerstandes verhandelt hatten und
zahlreiche Geheimnisse der antinazistischen Opposition
kannten, hat die Historiker vor ein schweres Rätsel
gestellt.
...

Grüße

CMБ