200.000 Euro - wohin damit?

Ich habe durch eine Erbschaft und Anteilsverkäufe Anfang des Jahres 200.000 Euro auf mein Girokonto und dann sofort auf ein Tagesgeldkonto überwiesen, das mir seither 3,5% bringt.

Ich brauche das Geld nicht, höchstens vielleicht 50.000 für alle Fälle. Den Rest möchte ich mittel- oder langfristig so rentabel wie möglich arbeiten lassen. Ich bin auch bereit, ein wenig zu zocken. Aber nicht unbedingt mit einzelnen Aktien, weil das wahrscheinlich wenig Sinn macht, wenn man sich nicht auskennt.

Nun habe ich zwei Fragen:

  1. machen Fonds überhaupt Sinn oder stehe ich mit dem Tagesgeld letztlich nicht ähnlich gut da?

  2. Wenn Fonds Sinn machen, wie sollte ich vorgehen? Ein paar Bücher, Zeitschriften und Websites lesen und beim Fondsdiscounter ein Depot anlegen? Oder ETFs kaufen und abwarten was passiert? Oder gar einen Berater engagieren?

Schonmal vielen Dank für Eure - hoffentlich zahlreichen - Tipps!

Guten Tag pitstar,
Ihr Anliegen zählt - wenn ich das so sagen darf - eher zu denen,
die mancher gern haben möchte.
Die Frage, die Sie dazu stellen (Sinnhaftigkeit von Fonds), ist eher geeignet, hier wieder eine Grundsatzdiskussion mit hundertzwölf
Stellungnahmen auszulösen, bei der sich manche in die Köppe kriegen.
Ich meine, dass Sie sich die genannte Frage nur selbst beantworten können und dann ruhig werden schlafen können. Dazu lesen Sie, was
immer Ihnen über den Weg läuft, wägen es ab, lassen es wirken und tun
dann das, was Sie für richtig halten.
Einer der Beiträge, die Ihnen über den Weg laufen werden, stammt von
mir und lautet: Vergessen Sie alles, was mit „Fonds“ anfängt oder
aufhört. Legen Sie Ihre Mäuse in sichere Sparbriefe von unterschiedlicher Laufzeit, entspannen Sie sich und freuen sich des Lebens.
Gruß
Günther

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  1. machen Fonds überhaupt Sinn oder stehe ich mit dem
    Tagesgeld letztlich nicht ähnlich gut da?

Das weiß man immer erst hinterher. Da Du bereit bist „ein wenig zu zocken“, wären Fonds eine vernünftige Entscheidung.

  1. Wenn Fonds Sinn machen, wie sollte ich vorgehen? Ein paar

Schwer zu sagen. Wenn Du bereit bist, Dich selber schlau zu machen und Zeit und Energie zu investieren, wäre das der bessere Weg. In der Zwischenzeit kann das Geld ja auf dem Festgeldkonto parken (3,5 % sind aber momentan nicht wirklich gut). Ansonsten würde ich mir einen Berater suchen oder besser 3 (jeden mit 50.000 € beauftragen). Aber Vorsicht bei der Auswahl des/der Berater, auf keinen Fall eine Vollmacht ausstellen.

Hallo,

Ich bin auch bereit, ein
wenig zu zocken. Aber nicht unbedingt mit einzelnen Aktien,
weil das wahrscheinlich wenig Sinn macht, wenn man sich nicht
auskennt.

Also eine Ahnung sollte man schon haben, was man da eigentlich tut, wenn man „zocken“ möchte. Oder willst du das Geld verspielen, weil du es sowieso nicht brauchst?

Nun habe ich zwei Fragen:

  1. machen Fonds überhaupt Sinn oder stehe ich mit dem
    Tagesgeld letztlich nicht ähnlich gut da?

Klar machen Fonds Sinn. Es müssen nur die richtigen sein, denn es gibt auch Fonds, die Verluste im zweistelligen Bereich (also 20-30%) machen. Und das willst du doch sicher nicht.
-> Nicht einfach irgendwas kaufen, nur weil’s ein Fond ist.

  1. Wenn Fonds Sinn machen, wie sollte ich vorgehen? Ein paar
    Bücher, Zeitschriften und Websites lesen und beim
    Fondsdiscounter ein Depot anlegen?

Lesen ist mit Sicherheit keine schlechte Idee. Du könntest auch eine Anlegermesse besuchen. Das hat den Vorteil, dass du die Informationen so wesentlich schneller bekommst und dir alles einmal anhören kannst. Du könntest dir die Vorträge aussuchen, die dich interessieren, und wenn du etwas nicht verstanden hast, kannst du Fragen stellen. Dann weißt du vielleicht eher, welche Bücher du eigentlich kaufen sollst. Außerdem wird auf so einer Anlegermesse sowieso Lesematerial in rauhen Mengen kostenlos verteilt (Zeitschriften).

Oder gar einen Berater engagieren?

Auch das würde bei so einer Summe meiner Meinung nach Sinn machen. Es kommt ja auch darauf an, wieviel Zeit du für die Geldanlage hast.

Ich kann dir sagen, was ich machen würde:

  • eine Anlegermesse besuchen
  • Bücher über die Themen lesen, die mich nach dem Besuch dieser Messe am meisten interessieren
  • Das Geld Schritt für Schritt aus dem Tagesgeld herausnehmen und in andere Anlagen umschichten. Aber das muss meiner Meinung nach so passieren, dass du zuerst weißt, worin du anlegen willst, und dann umschichtest. Also nicht „das Geld muss jetzt raus aus dem Tagesgeld, was nehmen wir denn?“ sondern „ich will soundsoviel Euro in … anlegen, und das Geld dafür nehme ich aus dem Tagesgeld“.

Schöne Grüße und viel Erfolg,

Petra

Ich brauche das Geld nicht

Gibs einfach mir, dann schimmelts nicht.

hallo peter,

ob etf oder fonds ist eigentlich egal. das wichtigste ist, sein geld ausgewogen zu investieren, d.h. zu streuen. aktien, rohstoffe, private equity. und dabei darauf achten, daß man nicht nur werte vor der eigenen haustür bertrachtet, sondern auch geographisch streut.
natürlich kann man eigene vorlieben wie moralische oder umeltpolitische standpunkte einfließen lassen.
gut ist auch, wenn man sich mal ansieht, wie die erfolgreichsten vermögensverwalter der welt investieren.

strubbel
€:open_mouth:)

kauf dir ein börsenblättchen und lies es–dann merkst du,ob du damit was anfangen kannst und willst.
wenn sich daraus interesse entwickelt und du bereit bist,zeit zu investieren,werden die stunden gut honoriert.

Ich bin auch bereit, ein wenig zu zocken

Hallo
Zum Thema zocken : Ich habe im Mai 1000 € in diesen Fonds investiert
https://www.ing-diba.de/cgi-bin/fs_redirect_less.cgi…
aktueller Stand fast 1700 € ,welch eine Rendite in 5Monaten :smile:)

vor allen Dingen würde ich das Geld nicht nur aufs Festgeldkonto lassen

Ich habe durch eine Erbschaft und Anteilsverkäufe Anfang des
Jahres 200.000 Euro auf mein Girokonto und dann sofort auf ein
Tagesgeldkonto überwiesen, das mir seither 3,5% bringt.
Schonmal vielen Dank für Eure - hoffentlich zahlreichen -
Tipps!

Hallo PitStar,

eigentlich kommen auf solche Anfragen immer ein Haufen schöner Vorschläge, und ich muss dann am Ende des Tages feststellen, dass schon alles gesagt ist. Heute haben wir in der Liste: „Vergiss Fonds, gib’s mir, geh auf Messen, kauf Dir ein Buch“… wow!

Leute, was ist los mit Euch? Wir sind hier nicht in der Beratung, sondern beim Sammeln von Ideen - so verstehe ich das hier jedenfalls. Also nochmal ausdrücklich: DIES IST KEINE BERATUNG, Anlageempfehlung oder sonstwas… So, das haben wir.

Also dann weiter:
1.) Liquide Mittel in sinnvoller Größe auf Tagesgeldkonto parken.
2.) Halbliquide (nein, das möchte ich jetzt nicht definieren) Mittel in eine Anleihe eines bonitätsstarken Emittenten mit mittlerer Laufzeit.
3.) Mittelfristige Gelder in eine Mischung auf offenen Immobilienfonds und Zertifikaten mit Kapitalgarantie oder ausreichend hohem Bonus eines bonitätsstarken Emittenten.
4.) längerfristige Gelder in geschlossenem Fonds mit Vorzugsausschüttung.
5.) Und als Würze kann man sich dann auch noch ein paar Schmankerl überlegen.

So, und jetzt alle auf mich einprügeln :wink:

Frank Wilke

P.S.: Dies ist nur eine ganz grobe erste Idee ohne jegliche Kenntnis der Vermögensverhältnisse, Verbindlichkeiten, Alter, Familienstand, steuerlicher Situation, Beruf, Risiken, etc. etc. etc.

Fonds und Zocken
Fonds haben den Vorteil, dass da Experten sitzen,
die einem die Arbeit abnehmen. Vorausgesetzt,
das Marktsegmnet in dem der Fonds tätig ist,
steigt ohnehin, braucht man sich nur zurückzulehnen.
Wenn das Segment nicht steigt, schaffen es aber nur wenige
zu steigen.
Der Nachteil ist, dass man erstmal bis zu 5% (ublich)
bei Aktienfondskauf bezahlt, und dann jährlich
etwa 1% Gebühr.
Die Fondgebühren sind in der Summe eigentlich
nicht höher als die Transaktionsgebühren/spannenverluste bei selbst vorgenommenen Akteineinzelkauf, wenn amn nur so 10000 Euro anlegt.
Bei flauer Marktlage machen die Fonds
weniger Gewinne, die Kosten für die Mitarbeiter bleiben aber
erst mal gleich, was den ein oder anderen Fondsmanager verführt,
naja, wer weiss. Sind die fähigsten Mitarbeiter und die grössten Fondkäufer weg, kommt der Fonds meistens auch nicht mehr hoch.
Das Portfolio des Fonds ist stark geschrumpft und wirft auch nicht mehr genug ab, um neue fähige Leute einzustellen.
Man kann dann den Fonds wechseln, aber das kostet wieder (s.o.)

Bei Geldmarktfonds ist die Sache kostenmässig günstiger
und ziemlich sicher, die Rendite ist aber durch den Marktzins etwa
begrenzt, sie sind allemal besser als ein Festgeldkonto.

Es gibt noch Fonds, die sich an die Zusammensetzung eines Aktienindexes halten müssen. Die Gebühren sind recht niedrig.
Ansich ist das eine optimale Mischung.

Ich hab mir las Zockerwert folgendes ausgesucht und schon gekauft
zu €5,45 am 3.August, jetzt €6,33:
http://finance.yahoo.com/q?s=PCC.TO
http://www.plutonic.ca/s/Home.asp

Plutonic Power is an emerging renewable energy producer in British Columbia. Its proposed 31 development projects have a design capacity of approximately 1600 MW with the potential to generate over 5000 GW.h per annum of green energy

Es handelt sich um eine Kanadische Firma die langfristig
10% der Stromversorgung (5 Mrd Kwh) von British Columbia (Vancouver)
übernehmen will. Man rechnet dort mit einer Versorgungslücke.
Die erzeugte Strommenge sollte bei 5-10 ct/Kwh
250-500 Mio Can$ Umsatz bringen.
Das erste Projekt ist erst in einer frühen Bauphase,
hat 500 Mio Can$ Kosten bei 196 Mw Kapazität.
Das sollte dann für 700 Mio Kwh jährlich gut sein,
also so ungefährt 50 Mio Can$ Umsatz.

Die Kapitalkosten inkl Tilgung auf 70 Jahre Laufzeit sollten dann ca 50 Mio$ bei 10% jährlich sein. Wartung und Brennstoff brauchts kaum, es sind ja Wasserkraftwerke, ohne Staudamm. Das kommt auf 0 $Gewinn raus.
Nach einigen Jahren oder geringeren Kapitalkosten,
sollten schnell einige Millionen zusammenkommen.
, bei 10 solcher Projekte einige zig Millionen.
Das sollte der Firma zu 1-2-3 Mrd Börsenwert verhelfen.
Sie hat aber erst rund 300 Mio.
Die Aktie hat sich schon vervierfacht, seit Mitte 2006,
ohne das eins ihrer grossen Projekte fertig ist.
weitere Ausdehneng der Firma ist ausserhalb British Columbias
nicht zu erwarten, es braucht sehr regenreiche Gebiete mit starken Steigungen für diese Wasserkraftwerke.
Allerdings hat man sich auf Flüssabschnitte beschränkt, die aufgrund
von Wasserfällen ohnehin den Fischen keine Wanderung erlauben.
Falls die Energiepreise weiter steigen, sollte das niemeanden stören,
wenn sie auch andere Flussabschnitte bebauen, und der ein oder andere Fisch in dem ein oder anderen Fluss nicht mehr wandern kann, bei uns tut es das ja auch nicht.
Hört sich an, wie der sichere Zock, es wäre aber nicht die
erste grün alternative Energiefirma Kanadas, die pleite gegangen ist,
wenn sie Pleite gehen, bevor ihr Geschäft richtig in Gang gekommen ist.

3.5 % Tagesgeld … da gibt’s mittlerweile auch schon bessere Angebote. Postbank mit 4.5 % zum Beispiel.

Ich allerdings empfehle Dir das Geld jemandem anzuvertrauen, der sich ein bißchen an der Börse auskennt und da echt was mit zu machen weiß. Habe selber ein paar 1000 € zur Verfügung, die ich eigentlich nicht brauche … und was ist, habe da 2007 fast unglaubliche 50 % mehr raus gemacht.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

…ich leg noch einen drauf—maxdata(computerhardware)gekauft 21.9.07,gestern 15.10.07 PLUS 81 %

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3.5 % Tagesgeld … da gibt’s mittlerweile auch schon bessere
Angebote. Postbank mit 4.5 % zum Beispiel.

Ich allerdings empfehle Dir das Geld jemandem anzuvertrauen,
der sich ein bißchen an der Börse auskennt und da echt was mit
zu machen weiß. Habe selber ein paar 1000 € zur Verfügung, die
ich eigentlich nicht brauche … und was ist, habe da 2007
fast unglaubliche 50 % mehr raus gemacht.

aber wie findet man den,der sich wirklich auskennt

Tja, wie man den findet … keine Ahnung.
Das ist in der Tat schwer, gebe ich Dir Recht.
Wobei man natürlich dazu sagen muss,
dass „Glück“ gepaart mit Kenntnissen das Beste ist.
Ich war selber erschrocken als ich realisierte wieviel Kursgewinn ich bisher erreicht habe.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

und was ist, habe da 2007
fast unglaubliche 50 % mehr raus gemacht.

Ist ja echt unglaublich. Da hätte man mit doofen Standardaktien wie VW, MAN oder ThyssenKrupp schon mehr machen können.

Anders formuliert: Wen interessierts?

C.

Das, was ich damit sagen wollte, hast Du nicht verstanden.
Macht ja nix, aber spar’ Dir dann wenigstens Deine dummen Kommentare,
Du Laie!

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Wenn das Segment nicht steigt, schaffen es aber nur wenige
zu steigen.

Echt?

Der Nachteil ist, dass man erstmal bis zu 5% (ublich)

Selbst schuld, wenn man das noch bezahlt, weil die Rabattitis schon weit um sich gegriffen hat. Bei den meisten Onlineinstituten ist die Liste mit den Fonds ohne bzw. mit minimalem Ausgabeaufschlag seitenlang.

bei Aktienfondskauf bezahlt, und dann jährlich
etwa 1% Gebühr.

Hm, wenn „etwa 1%“ 0,1-2% bedeuten soll, hast Du wohl recht.

Die Fondgebühren sind in der Summe eigentlich
nicht höher als die Transaktionsgebühren/spannenverluste bei
selbst vorgenommenen Akteineinzelkauf, wenn amn nur so 10000
Euro anlegt.

So so, bei Aktien zahlt man also auch jährlich für „Transaktionsgebühren/spannenverluste“…?

Bei flauer Marktlage machen die Fonds
weniger Gewinne, die Kosten für die Mitarbeiter bleiben aber
erst mal gleich, was den ein oder anderen Fondsmanager
verführt,
naja, wer weiss.

Wer weiß was?

Bei Geldmarktfonds ist die Sache kostenmässig günstiger
und ziemlich sicher, die Rendite ist aber durch den Marktzins
etwa
begrenzt, sie sind allemal besser als ein Festgeldkonto.

Ich kann mich ja irren, aber bedeutet Geldmarktfonds nicht, daß der Fonds am Geldmarkt anlegt? Wenn dem so sein sollte - und laß uns das spaßeshalber mal annehmen -, dann müßte ein Geldmarktfonds doch eigentlich schlechter sein als das ein oder andere Fest- oder Tagesgeldkonto, weil in dem Produktbereich ja oftmals mehr gezahlt wird als der Geldmarkt eigentlich hergibt.

Es gibt noch Fonds, die sich an die Zusammensetzung eines
Aktienindexes halten müssen. Die Gebühren sind recht niedrig.
Ansich ist das eine optimale Mischung.

???

Ich hab mir las Zockerwert folgendes ausgesucht und schon
gekauft
zu €5,45 am 3.August, jetzt €6,33:
http://finance.yahoo.com/q?s=PCC.TO

Und … schwupps … wieder den Schlenker zu einer Empfehlung geschafft, die mit der Fragestellung genau gar nichts zu tun hatte.

Brillant findet

Christian

Das, was ich damit sagen wollte, hast Du nicht verstanden.

Du wolltest wohl damit sagen, daß Du in diesem Jahr unglaubliche 50% geschafft hat. Aber vielleicht hast Du nicht verstanden, was ich sagen wollte: 50% waren in diesem Jahr nicht unglaublich.

Macht ja nix, aber spar’ Dir dann wenigstens Deine dummen
Kommentare,
Du Laie!

Ich bin entarnt :frowning:

C.

Hi

Ich allerdings empfehle Dir das Geld jemandem anzuvertrauen,
der sich ein bißchen an der Börse auskennt und da echt was mit
zu machen weiß. Habe selber ein paar 1000 € zur Verfügung, die
ich eigentlich nicht brauche … und was ist, habe da 2007
fast unglaubliche 50 % mehr raus gemacht.

Wäre in den letzten Monaten auch schwierig gewesen sehr viel weniger daraus zu machen.
Wenn Du die richtigen Aktien gekauft hättest, hättest Du Dein Geld übrigens verdreifachen können.

Gruß
Edith

Wenn das Segment nicht steigt, schaffen es aber nur wenige
zu steigen.

Echt?

Der Fonds muss dann unter Ausnutzung der Schwankungen
Gewinne zu machen, und zwar mehr als die Verwaltungs/Depotgebühr ausmacht.
Das ist schwieriger als bei einem insgesamt steigenden Segment.
Wenn das Segment insgesamt kräftig steigt, kommt man als Fondskäufer
oft nicht in den vollen Genuss davon, denn die Herrschaften
genehmigen sich dann oft einen Performance-Fee.

Der Nachteil ist, dass man erstmal bis zu 5% (ublich)

Selbst schuld, wenn man das noch bezahlt, weil die Rabattitis
schon weit um sich gegriffen hat. Bei den meisten
Onlineinstituten ist die Liste mit den Fonds ohne bzw. mit
minimalem Ausgabeaufschlag seitenlang.

Gibt’s da Beratung? Beratung in dem Sinne: ich will Provision,
Provision krieg ich nur auch in Zukunft wenn meine Kunden
wiederkommen, und wenn sie ihre bestehenden Fonds halten?
Wenn man weiss was man will, ist son’ Discounter
aber bestimmt gut.

bei Aktienfondskauf bezahlt, und dann jährlich
etwa 1% Gebühr.

Hm, wenn „etwa 1%“ 0,1-2% bedeuten soll, hast Du wohl recht.

Die Fondgebühren sind in der Summe eigentlich
nicht höher als die Transaktionsgebühren/spannenverluste bei
selbst vorgenommenen Akteineinzelkauf, wenn amn nur so 10000
Euro anlegt.

So so, bei Aktien zahlt man also auch jährlich für
„Transaktionsgebühren/spannenverluste“…?

Wenn man die Aktien schon mal umschichtet,
zahlt man das quasi auch.

Bei flauer Marktlage machen die Fonds
weniger Gewinne, die Kosten für die Mitarbeiter bleiben aber
erst mal gleich, was den ein oder anderen Fondsmanager
verführt,
naja, wer weiss.

Wer weiß was?

Da müsste man ein wenig googlen.
SEC MUTUAL FONDS

Bei Geldmarktfonds ist die Sache kostenmässig günstiger
und ziemlich sicher, die Rendite ist aber durch den Marktzins
etwa
begrenzt, sie sind allemal besser als ein Festgeldkonto.

Ich kann mich ja irren, aber bedeutet Geldmarktfonds nicht,
daß der Fonds am Geldmarkt anlegt? Wenn dem so sein sollte -
und laß uns das spaßeshalber mal annehmen -, dann müßte ein
Geldmarktfonds doch eigentlich schlechter sein als das ein
oder andere Fest- oder Tagesgeldkonto, weil in dem
Produktbereich ja oftmals mehr gezahlt wird als der Geldmarkt
eigentlich hergibt.

Das ist in letzer Zeit tasächlich so.
Ob man bei so einem Superangebot 150.000 unterkriegt,
bei täglicher Verfügbarkeit ist fraglich.

Es gibt noch Fonds, die sich an die Zusammensetzung eines
Aktienindexes halten müssen. Die Gebühren sind recht niedrig.
Ansich ist das eine optimale Mischung.

???

Ja, so’n Index Fonds.

Ich hab mir las Zockerwert folgendes ausgesucht und schon
gekauft
zu €5,45 am 3.August, jetzt €6,33:
http://finance.yahoo.com/q?s=PCC.TO

Und … schwupps … wieder den Schlenker zu einer Empfehlung
geschafft, die mit der Fragestellung genau gar nichts zu tun
hatte.

Das war des OPs Frage.
Den Rest möchte ich mittel- oder langfristig so rentabel wie möglich arbeiten lassen. Ich bin auch bereit, ein wenig zu zocken. Aber nicht unbedingt mit einzelnen Aktien, weil das wahrscheinlich wenig Sinn macht, wenn man sich nicht auskennt.

Zocken mit Einzelwerten will er nicht unbedingt, was heissen könnte, bedingt schon.
Ich hab mit Plutonic gezockt, die Bedingngen dazu wären für mich erfüllt. Wenn ich 150.000 anzulegen hätte, würd ich aber max 10.000
reinstecken. Zocken ist es deshalb, weil die Firma weder nennenswerte
Umsätze noch Gewinne macht, sie hat aber Pläne, welche zu machen.
Fertig ist bis jetzt nur die Brücke für das Baugerät.
Die anderen Zocker haben ihren Einsatz aber schon seit
Einstieg vervierfacht.
Es ist aber nicht so wie bei der Batteriefirma,
dass sie noch etwas schaffen müssten, wo sie es noch
nicht wissen wie das gehen soll. Die hab ich auch nicht gekauft,
ich würd sie auch nicht für 0,22 Can$ kaufen wo sie jetzt stehen, vieleicht für 0,12, aber soweit sind sie in der Krise nicht gesunken (nur bis 0,15), zu der Zeit als Du Deine Puts gekauft hast.

Brillant findet

Christian