Fonds und Zocken
Fonds haben den Vorteil, dass da Experten sitzen,
die einem die Arbeit abnehmen. Vorausgesetzt,
das Marktsegmnet in dem der Fonds tätig ist,
steigt ohnehin, braucht man sich nur zurückzulehnen.
Wenn das Segment nicht steigt, schaffen es aber nur wenige
zu steigen.
Der Nachteil ist, dass man erstmal bis zu 5% (ublich)
bei Aktienfondskauf bezahlt, und dann jährlich
etwa 1% Gebühr.
Die Fondgebühren sind in der Summe eigentlich
nicht höher als die Transaktionsgebühren/spannenverluste bei selbst vorgenommenen Akteineinzelkauf, wenn amn nur so 10000 Euro anlegt.
Bei flauer Marktlage machen die Fonds
weniger Gewinne, die Kosten für die Mitarbeiter bleiben aber
erst mal gleich, was den ein oder anderen Fondsmanager verführt,
naja, wer weiss. Sind die fähigsten Mitarbeiter und die grössten Fondkäufer weg, kommt der Fonds meistens auch nicht mehr hoch.
Das Portfolio des Fonds ist stark geschrumpft und wirft auch nicht mehr genug ab, um neue fähige Leute einzustellen.
Man kann dann den Fonds wechseln, aber das kostet wieder (s.o.)
Bei Geldmarktfonds ist die Sache kostenmässig günstiger
und ziemlich sicher, die Rendite ist aber durch den Marktzins etwa
begrenzt, sie sind allemal besser als ein Festgeldkonto.
Es gibt noch Fonds, die sich an die Zusammensetzung eines Aktienindexes halten müssen. Die Gebühren sind recht niedrig.
Ansich ist das eine optimale Mischung.
Ich hab mir las Zockerwert folgendes ausgesucht und schon gekauft
zu €5,45 am 3.August, jetzt €6,33:
http://finance.yahoo.com/q?s=PCC.TO
http://www.plutonic.ca/s/Home.asp
Plutonic Power is an emerging renewable energy producer in British Columbia. Its proposed 31 development projects have a design capacity of approximately 1600 MW with the potential to generate over 5000 GW.h per annum of green energy
Es handelt sich um eine Kanadische Firma die langfristig
10% der Stromversorgung (5 Mrd Kwh) von British Columbia (Vancouver)
übernehmen will. Man rechnet dort mit einer Versorgungslücke.
Die erzeugte Strommenge sollte bei 5-10 ct/Kwh
250-500 Mio Can$ Umsatz bringen.
Das erste Projekt ist erst in einer frühen Bauphase,
hat 500 Mio Can$ Kosten bei 196 Mw Kapazität.
Das sollte dann für 700 Mio Kwh jährlich gut sein,
also so ungefährt 50 Mio Can$ Umsatz.
Die Kapitalkosten inkl Tilgung auf 70 Jahre Laufzeit sollten dann ca 50 Mio$ bei 10% jährlich sein. Wartung und Brennstoff brauchts kaum, es sind ja Wasserkraftwerke, ohne Staudamm. Das kommt auf 0 $Gewinn raus.
Nach einigen Jahren oder geringeren Kapitalkosten,
sollten schnell einige Millionen zusammenkommen.
, bei 10 solcher Projekte einige zig Millionen.
Das sollte der Firma zu 1-2-3 Mrd Börsenwert verhelfen.
Sie hat aber erst rund 300 Mio.
Die Aktie hat sich schon vervierfacht, seit Mitte 2006,
ohne das eins ihrer grossen Projekte fertig ist.
weitere Ausdehneng der Firma ist ausserhalb British Columbias
nicht zu erwarten, es braucht sehr regenreiche Gebiete mit starken Steigungen für diese Wasserkraftwerke.
Allerdings hat man sich auf Flüssabschnitte beschränkt, die aufgrund
von Wasserfällen ohnehin den Fischen keine Wanderung erlauben.
Falls die Energiepreise weiter steigen, sollte das niemeanden stören,
wenn sie auch andere Flussabschnitte bebauen, und der ein oder andere Fisch in dem ein oder anderen Fluss nicht mehr wandern kann, bei uns tut es das ja auch nicht.
Hört sich an, wie der sichere Zock, es wäre aber nicht die
erste grün alternative Energiefirma Kanadas, die pleite gegangen ist,
wenn sie Pleite gehen, bevor ihr Geschäft richtig in Gang gekommen ist.