Liebe Community,
folgendes Szenario: In unserer Wohnung kommt das Fernsehsignal als DVB-T über die Hausantenne auf die Stecker in den Wohnungen.
Dummerweise habe wir von 3 Zimmern alle 2 Dosen im gleichen Raum (Raum A). Dort steht ein Fernseher, der mittels eines 10-Meter-Antennenkabels verbunden ist (natürlich auch noch der Receiver dazwischen), und empfängt alle Programme wunderbar.
Der zweite Fernseher steht in Raum B, wobei ich ein 20-Meter-Antennenkabel durch 2 Wände und einen anderen Raum dort hinüber geleitet habe.
Dieser empfängt nicht alle Programme die der Fernseher in Raum A empfängt, sondern genau die nicht, welche auf 834Mhz gesendet werden.
Nun ist mein Gedanke, evtl. ist das Kabel dafür zu lang für die hohe Frequenz?
Kann das sein, und wenn ja, was könnte ich tun?
Kabel austauschen gegen ein höherwertiges, ist aber mit ziemlichem Aufwand verbunden.
Eigene Zimmerantenne für den Fernseher in Raum B wäre auch nicht optimal.
Dito per Funk.
Ich dachte an sowas wie einen Verstärker, den ich zwischen das 20-Meter-Kabel und die Antennenbuchse an der Wand schalte?
Hi
Ich kann durch das www natürlich nicht sehen welches Kabel Sie da verlegt haben.
aber es gibt so’n dünnes 4 - 5 mm Grabbeltisch Koaxkabel als fertig konfektioniertes Kabel mit Stecker und Kupplung fest angeschweisst , die taugen nicht für 3 Cent .
sollten Sie so ein dünnes Kabel verlegt haben , dann werden sie wohl oder übel das Kabel tauschen müssen .
ansonsten schauen Sie mal ob die Koaxstecker guten Kontakt haben und ob die Antennendose auch die Frequenz kann .
Ich konnte bei der Digitalumstellung in meinem Elternhaus , die im Jahre 1983 Kabelfernseh bekommen hatten , alle Steckdosen ausbauen und gegen neue ersetzen , weil die nur bis Kanal 60 gingen und nicht bis Kanal 68 .
wenn das alles in ordnung ist , dann kann man einen kleinen 11 db Zweigeräteverstärker auf die Antennendose setzen .
Der Verstärker bringt aber nichts , wenn die Antennendose das Signal nicht durchlässt oder die Kabelqualität äusserst bescheiden ist
gruss
Toni
Guten Tag,
Hi
Ich kann durch das www natürlich nicht sehen welches Kabel Sie
da verlegt haben.
aber es gibt so’n dünnes 4 - 5 mm Grabbeltisch Koaxkabel als
fertig konfektioniertes Kabel mit Stecker und Kupplung fest
angeschweisst , die taugen nicht für 3 Cent .
sollten Sie so ein dünnes Kabel verlegt haben , dann werden
sie wohl oder übel das Kabel tauschen müssen .
ansonsten schauen Sie mal ob die Koaxstecker guten Kontakt
haben und ob die Antennendose auch die Frequenz kann .
Ich konnte bei der Digitalumstellung in meinem Elternhaus ,
die im Jahre 1983 Kabelfernseh bekommen hatten , alle
Steckdosen ausbauen und gegen neue ersetzen , weil die nur bis
Kanal 60 gingen und nicht bis Kanal 68 .
wenn das alles in ordnung ist , dann kann man einen kleinen 11
db Zweigeräteverstärker auf die Antennendose setzen .
Der Verstärker bringt aber nichts , wenn die Antennendose das
Signal nicht durchlässt oder die Kabelqualität äusserst
bescheiden ist
gruss
Toni
Guten Abend!
Vielen Dank für die Info’s.
Hab gerade nochmal nachgesehen, das Kabel hat 20m, ist doppelt geschirmt und hat vor ca einem Jahr 11€ gekostet.
Die Dose kann die Frequenz definitiv, denn in Raum A empfängt der Fernseher mim 10m Kabel ja alle Programme, an beiden Dosen.
Aber komischerweise ist mir gerade aufgefallen, die 4 Sender von Frequenz 834Mhz sind jetzt gerade wieder weg, obwohl sie nachmittags da waren. Alle anderen sind perfekt da…
Ich bin ratlos…
Also nun Verstärker testen, da das Kabel ja nicht das Schlechteste zu sein scheint und es auch nicht an der Dose liegt?
Nach was müsste ich dann suchen, ist das sowas hier: http://is.gd/86LTe oder http://is.gd/86LXZ?
Ne eigene Zimmerantenne drüben aufstellen?
Vielen Dank für Ihre Mühen!
Hallo namenlose/r
Hab gerade nochmal nachgesehen, das Kabel hat 20m, ist doppelt geschirmt und hat vor ca einem Jahr 11€ gekostet
Es könnte sein, dass das ein Kabel für das alte Analogfernsehen über Antenne ist. Die haben eine relativ große Dämpfung.
Sinnvoll wäre es, ein Kabel zu benutzen, welches man für Satellitenfernsehen benutzt. Und da es dafür auch Kabel verschiedener Qualitätsstufen gibt, solltest Du nach einem Kabel mit einer Dämpfung gleich oder kleiner als 18dB auf 100m bei 1000MHz fragen. Lass Dich nicht mit der Aussage abspeisen „dass passt schon“ sondern lass Dir den Wert im Katalog des Herstellers zeigen. Wenn Dein Händler solch einen Katalog nicht hat, ist ein Händlerwechsel angesagt.
Ich betreibe einen DVB-T-Stick mit einem 15m-Kabel. Meine Signalquelle ist eine einfache Stabantenne ohne Verstärker (also schwächer als ein Kabelanschluss). Funktioniert einwandfrei.
By the way - es ist hier im Forum zwar nicht verboten, aber unüblich, dass wir uns mit „Sie“ anreden. Und am Ende des Postings sollte ein persönlicher Gruß stehen.
Gruß merimies
Guten Abend!
Vielen Dank für die Info’s.
Hab gerade nochmal nachgesehen, das Kabel hat 20m, ist doppelt
geschirmt und hat vor ca einem Jahr 11€ gekostet.
Der Preis von 11,- Euro deutet aber m.E . eher auf ein Grabbeltischkabel hin , zumal es anscheinend wirklich von der Konfektionswand stammt , weil sie nichts von den dazugehörigen Antennenstecker schreiben.
vermutlich ist Kabel und Stecker eines .
für feste verlegung und lange Entfernungen sind solche Kabel eigentlich nicht gedacht .
Ein gutes Koaxialkabel kostet meist zwischen 1 Euro - 1,50 pro Meter die dazugehörigen Stecker liegen meist auch um 2,- Euro .
also hätte das Kabel mindestens 24 Euro kosten müssen .
ich würde mal sagen , da haben sie etwas arbeit …
gruss
Toni
( Ps , gehen Sie mit Ihrem Anliegen bei ein Einzelhandel - Fachgeschäft , Expert , Euromics etc und nicht in den " Bin doch nicht blöd " Markt . )
Guten Morgen,
ok, danke, werd ich mir zu Herzen nehmen 
Gut, das Kabel könnte besser sein, das weiß ich jetzt.
Aber die Situation versteh ich immer noch nicht, gestern als ich nachmittags den ersten Suchlauf machte, fand er alle Sender auf dem Fernseher A, auf Fernseher B die 4 aus dem 834Mhz-Band nicht.
Gegen Abend wurde der Empfang dieser 4 auch auf A schlecht, und später gingen sie trotz neuem Suchlauf gar nicht mehr, werden zwar gefunden und in der Liste angezeigt, aber kein Signal.
Hab es extra heute morgen noch versucht, das Gleiche.
Das kann doch dann nicht mehr am Kabel liegen oder? Zumal das Kabel von Fernseher A zwar von der Qualität das Gleiche ist, aber „nur“ 10 Meter…
Ich glaube fast, es liegt irgendwie an der Antennenanlage, die mit dieser Frequenz nicht zurechtkommt.
Ich bin versucht, mir eine DVB-T-Antenne zuzulegen (oder vielleicht selbst eine zu basteln) und dort dann mal die Ergebnisse zu beobachten… macht das Sinn?
Vielen Dank für eure Mühen!
Gruß,
Loadbalancer
Hallo Loadbalancer,
… gestern als ich nachmittags den ersten Suchlauf machte, fand er alle Sender auf dem Fernseher A, auf Fernseher B die 4 aus dem 834Mhz-Band nicht. Gegen Abend wurde der Empfang dieser 4 auch auf A schlecht, und später gingen sie trotz neuem Suchlauf gar nicht mehr …
Du hast also 2 Fernseher an einen Antennenanschluss gelegt? Eventuell mit Hilfe eines einfachen T-Stücks? Wenn ja, dann ist es kein Wunder, dass das Antennensignal stark geschwächt wird. HF-Kabel haben einen so genannten Wellenwiderstand. Der beträgt bei den alten Antennenkabeln 60Ω, bei den neueren Satellitenkabeln 75Ω. Sagen wir einmal der Einfachheit halber, Du hättest einen 75Ω Ausgang an der Antennendose sowie im ganzen System 75 Ω Antennenkabel. Wenn Du jetzt von einem 75Ω Kabel über ein T-Stück auf zwei 75Ω Kabel verteilst, dann wird der Wellenwiderstand der beiden abgehenden Kabel parallel geschaltet, Du hast also eine Fehlanpassung von 75Ω auf 37,5Ω. Bei einer so starken Fehlanpassung treten Reflexionen im Kabel auf, welche das Signal stark schwächen. Und das wirkt sich auf die verschiedenen Frequenzen unterschiedlich aus.
Abhilfe könnte ein Kabel-TV-Verteiler schaffen.
http://www.conrad.de/goto.php?artikel=941606
Da ich solch einen Verteiler aber bisher noch nie eingesetzt habe, kann ich auch nicht sagen, wie wirksam er ist. Aber da er ja nicht viel kostet, könnte man einen Versuch machen.
Ich bin versucht, mir eine DVB-T-Antenne zuzulegen (oder vielleicht selbst eine zu basteln) und dort dann mal die Ergebnisse zu beobachten… macht das Sinn?
Das kommt auf Deinen Standort an und ob Du im 48. Stockwerk oder im Keller wohnst. Wenn die Empfangsprognose bei http://www.ueberallfernsehen.de/empfangsprognose.html für Deinen Standort Empfang über Zimmerantenne voraussagt, würde ich mir mal eine einfache „Koaxialantenne“ selber bauen. Das ist nicht schwierig.
Gruß merimies
Guten Tag,
Hallo!
OK also ich muß das Ganze nochmal richtig stellen:
Ich habe einen Raum A mit 2 Dosen an der Wand, von einer Dose geht ein 10-meter-Kabel zu einem Receiver und von da in den Fernseher im selben Raum.
Von der 2. Dose geht ein 20-Meter-Kabel durch die halbe Wohnung zu einem Receiver/Fernseher im Raum B.
Ich wohne ca. 20 km östlich von München, da sollte der Empfang optimal sein. Ist er eigentlich auch, nur diese 4 Programme auf 834Mhz machen wir Sorgen…
Dabei ging das gestern nachmittag schon mal, abends und heute morgen dann wieder nicht 
Genau das wäre eben meine Idee gewesen, aus einem Koax-Kabel eine Antenne zu bauen, und sei es nur zu testzwecken… Hat das hier jemand schon mal gemacht?
Tausend Dank und Gruß,
Loadbalancer
Ich meine sowas hier: http://is.gd/8apj5
Da hat einer dazu geschrieben:
_Mit 12,5cm und 12,5cm isoliert, zusätzlich mit echter Alufolie nochmal ummantelt und mit Tesa fixiert, das ist in München top!!! Noch eine krasse Variante funktioniert mit 40cm und 40cm abisoliert und ebenfalls mit Alufolie ummantelt! Damit sind auch die Sender auf 834Mhz alle einwwandfrei auch in vom Sender abgewendeten Räumen mit 80-100 Empfangsqualität zu empfangen. Übrigens nicht nur in München!
In 30km Entfernung (Wörtsee-Ammersee) ist es mit beiden oben genannten Varianten auch besser als mit jeder gekauften Antenne, allerdings nur mit Montage im Freien oder unter Dachgiebel._
Hallo Loadbalancer
Genau das wäre eben meine Idee gewesen, aus einem Koax-Kabel eine Antenne zu bauen, und sei es nur zu testzwecken… Hat das hier jemand schon mal gemacht?
Ja,ich.
Ich habe meine Anregungen aus dem folgenden Blog geholt (der umfangsreichste, den ich zu diesem Thema kenne).
http://www.qxm.de/digitalewelt/20040517-111208/hardw…
Gruß merimies
Guten Tag,
Hi Merimies,
ja genau die URL hatte ich ja auch geschrieben. Dann scheint das ja tatsächlich zu funktionieren…
OK, werd ich ausprobieren, kostet ja nicht die Welt.
Würde das außen auch aushalten? Und wenn ich ne Weiche dranhäng und beide Glotzen damit befeuere?
Danke & Gruß,
Loadbalancer
Hllo Loadbalancer
Würde das außen auch aushalten?
In der einfachen Ausführung wohl eher nicht, außer Du überziehst die ganze Konstruktion mit Schrumpfschlauch.
Ich habe meine Außenantenne aus 10mm Messingrohr und einem Teil einer alten Teleskopantenne als variable Verlängerung des Innenleiters gebaut - sturmfest! Den Innenleiter habe ich deshalb längenverstellbar gemacht, weil eine Verlängerung oder Verkürzung des aus dem Innenleiter bestehenden Dipolarms um wenige Millimeter enormen Einfluss auf das Empfangsergebnis hat, während eine Veränderung des durch die Alufolie gebildeten „Mantelrohres“ keinen so großen Einfluss hat.
Es sollte aber auch gehen, die Einfachantenne in 60cm Kunststoff- Installationsrohr einzubauen, mit unten einem Würgenippel als Abdichtung und oben einem Plastik-Weinflaschenkorken bzw einem Kunststoff-Sektkorken, an dem die Antenne innen befestigt wird.
Und wenn ich ne Weiche dranhäng und beide Glotzen damit befeuere?
Wie schon gesagt, es könnte funktionieren, aber ich habe keine Erfahrung damit. Versuch macht kluch (oder so ähnlich).
Gruß merimies
Viel
Guten Abend,
ich sehe, du liest bei den Kommentaren auf qxm auch mit bzw. schreibst auch regelmäßig, dann hast es wahrscheinlich eh schon gesehen:
Ich hab die Antenne nachgebaut, allerdings mit 40 / 40 cm (und noch 90cm bis zum Stecker), damit krieg ich super die 834Mhz Programme rein, aber leider kaum mehr was anderes.
Aber find ich bis dahin schon faszinierend, daß das funktioniert…
Fragt sich nur, ob ich die Antenne so bauen kann, daß ich alles einigermaßen reinkrieg?
Danke & Gruß,
Loadbalancer
Hallo Loadbalancer
Ich hab die Antenne nachgebaut, allerdings mit 40 / 40 cm (und noch 90cm bis zum Stecker), damit krieg ich super die 834Mhz Programme rein, aber leider kaum mehr was anderes.
Die Koaxialantenne mit gleichlangen Armen ist ein Halbwellendipol, das heißt, sie hat ihr Empfangsmaximum bei einer Wellenlänge, welche bei (etwas mehr als) dem Doppelten der Gesamtlänge der beiden Arme des Dipols liegt, in Deinem Fall also bei rund 200Mhz. Weitere schwächer ausgeprägte Empfangsmaxima liegen beim Doppelten, beim 4-fachen usw. dieser Frequenz. Dazwischen liegen Lücken, in denen sie wenig oder garnichts empfängt.
Beim einseitig verkürzten Dipol (12/42cm) wird der Empfangsbereich gespreizt, das heißt, die Empfangsmaxima werden geschwächt, dafür werden die Empfangsminima mehr oder weniger aufgefüllt.
Mach mal ein Experiment:
Verkürze bei Deiner Antenne schrittweise den vom Innenleiter gebildeten Arm und teste jedesmal den Frequenzbereich, in dem sie wirkt. Du wirst interessante Ergebnisse erhalten - und lernen wirst Du auch noch was.
Diese Station stellt für heute den Betrieb ein.
Gute Nacht
merimies
Mahlzeit,
Wahnsinn das Ganze, und ich bin in diesem Bereich absolut ahnungslos…
Werd ich heute Abend gleich mal probieren, die mit 40/40 am Kupferdraht schrittweise kürzen.
In welchen Schritten wäre sinnvoll? 5cm sind zuviel oder?
Vielen Dank & Gruß,
Loadbalancer
Auch Mahlzeit
In welchen Schritten wäre sinnvoll? 5cm sind zuviel oder?
Ich würde bis auf 20cm in 2cm-Schritten, bis 15cm in 1cm-Schritten und ab da bis 8cm in 5mm-Schritten kürzen. Mal sehn, was dabei herauskommt.
Gruß merimies