Lieber David;
die Idee, die LEDs aus der 9V-Blockbatterie zu versorgen, vergiß schnell: zu hoher Strombedarf. Das Akkupack hat (weil vermutlich NC-Akkus) nur 4x1,2V=4,8V.
Die LEDs lassen sich problemlos in Reihe schalten, wenn Du es so machst: den Plusanschluss der ersten LED an den Plusanschluss der Batterie, dann an den Minusanschluss der ersten LED den Plusanschluss der zweiten usw… und schließlich an den Minusanschluß der letzten einen Widerstand (komme ich gleich drauf zu sprechen) und den zweiten Draht des Widerstands an den Minuspol der Batterie.
Der Widerstand hat die Aufgabe, den Strom durch die LED(oder LEDs) auf den Höchstwert von ca. 20 mA zu begrenzen.
Jede LED „braucht“ ungefähr 2V; wenn Du je zwei in Reihe schaltest, hast Du also schon 4V „verbraucht“; die Batterie hat 4.8V und der Widerstand muß nun so bemessen werden, daß bei den 0,8V, die noch „über“ sind, gerade 20mA fließen; das ist bei den gängigen LEDs der Maximalstrom. Ohmsches Gesetz: R=U/I, also R=800mV/20mA ergibt 40 Ohm, d.h. 39 Ohm, die man im Laden kaufen kann. Der Widerstand muß eine Leistung von P=UxI=0,8Vx20mA=16mW haben, es reicht also ein ganz kleiner aus (1/8 W sind die kleinsten, die man kaufen kann.)
Du kannst also bei der gegebenen Spannung von 4.8V nur je zwei LED hintereinanderschalten und mußt die folgende Schaltung
( an Batt[-] }-----[-LED+]------[-LED+]------[Wid.st.]-----{ an Batt[+] )
sieben- oder achtmal aufbauen und diese acht Reihenschaltungen alle mit den beiden Batteriepolen verbinden.
Sicherheitshalber (bekanntlich ist ja alle Theorie grau) würde ich mit einem Widerstand von mehr als 39 Ohm anfangen (56 oder 47 kann man kaufen, kauf Dir am besten gleich achtmal alle drei Werte; die Dinger kosten ja nur ein paar Cent) und dann mit einem Strommessgerät (ausleihen bei Bekannten) den Strom messen: Die oben dargestellte Reihenschaltung irgendwo auftrennen und an die Drähte rechts und links der Lücke das Messgerät anklemmen: Schalterstellung Gleichstrom (DC)/mehr als 20 mA. Der gemessene Strom muß nun deutlich unter 20mA liegen.
Übrigens: Bei LEDs ist der kurze Draht der [-]-Anschluß, der lange ist [+].
Erfolg beim Löten wünscht [email protected]
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