22 LEDs in Modellheli einbauen

Hallo,

ich habe mir LED´s bestellt 5mm, 2,2V, die möchte ich gerne in meinen Modellheli einbauen, nur jetzt ist die Frage wie mache ich das.
Ich möchte die LED´s entweder mit einer 9V Blockbatterie oder einem Akkupack 4x1,5V betreiben.
Auf was muss ich achten wenn ich die LED´s in Reiheschalten will?

MfG

Lieber David;
die Idee, die LEDs aus der 9V-Blockbatterie zu versorgen, vergiß schnell: zu hoher Strombedarf. Das Akkupack hat (weil vermutlich NC-Akkus) nur 4x1,2V=4,8V.

Die LEDs lassen sich problemlos in Reihe schalten, wenn Du es so machst: den Plusanschluss der ersten LED an den Plusanschluss der Batterie, dann an den Minusanschluss der ersten LED den Plusanschluss der zweiten usw… und schließlich an den Minusanschluß der letzten einen Widerstand (komme ich gleich drauf zu sprechen) und den zweiten Draht des Widerstands an den Minuspol der Batterie.

Der Widerstand hat die Aufgabe, den Strom durch die LED(oder LEDs) auf den Höchstwert von ca. 20 mA zu begrenzen.

Jede LED „braucht“ ungefähr 2V; wenn Du je zwei in Reihe schaltest, hast Du also schon 4V „verbraucht“; die Batterie hat 4.8V und der Widerstand muß nun so bemessen werden, daß bei den 0,8V, die noch „über“ sind, gerade 20mA fließen; das ist bei den gängigen LEDs der Maximalstrom. Ohmsches Gesetz: R=U/I, also R=800mV/20mA ergibt 40 Ohm, d.h. 39 Ohm, die man im Laden kaufen kann. Der Widerstand muß eine Leistung von P=UxI=0,8Vx20mA=16mW haben, es reicht also ein ganz kleiner aus (1/8 W sind die kleinsten, die man kaufen kann.)

Du kannst also bei der gegebenen Spannung von 4.8V nur je zwei LED hintereinanderschalten und mußt die folgende Schaltung

( an Batt[-] }-----[-LED+]------[-LED+]------[Wid.st.]-----{ an Batt[+] )

sieben- oder achtmal aufbauen und diese acht Reihenschaltungen alle mit den beiden Batteriepolen verbinden.

Sicherheitshalber (bekanntlich ist ja alle Theorie grau) würde ich mit einem Widerstand von mehr als 39 Ohm anfangen (56 oder 47 kann man kaufen, kauf Dir am besten gleich achtmal alle drei Werte; die Dinger kosten ja nur ein paar Cent) und dann mit einem Strommessgerät (ausleihen bei Bekannten) den Strom messen: Die oben dargestellte Reihenschaltung irgendwo auftrennen und an die Drähte rechts und links der Lücke das Messgerät anklemmen: Schalterstellung Gleichstrom (DC)/mehr als 20 mA. Der gemessene Strom muß nun deutlich unter 20mA liegen.

Übrigens: Bei LEDs ist der kurze Draht der [-]-Anschluß, der lange ist [+].
Erfolg beim Löten wünscht [email protected]

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Hallo w.chippie,

Jede LED „braucht“ ungefähr 2V; wenn Du je zwei in Reihe
schaltest, hast Du also schon 4V „verbraucht“; die Batterie
hat 4.8V und der Widerstand muß nun so bemessen werden, daß
bei den 0,8V, die noch „über“ sind, gerade 20mA fließen; das
ist bei den gängigen LEDs der Maximalstrom. Ohmsches Gesetz:
R=U/I, also R=800mV/20mA ergibt 40 Ohm, d.h. 39 Ohm, die man
im Laden kaufen kann. Der Widerstand muß eine Leistung von
P=UxI=0,8Vx20mA=16mW haben, es reicht also ein ganz kleiner
aus (1/8 W sind die kleinsten, die man kaufen kann.)

Sicherheitshalber (bekanntlich ist ja alle Theorie grau) würde
ich mit einem Widerstand von mehr als 39 Ohm anfangen (56 oder
47 kann man kaufen, kauf Dir am besten gleich achtmal alle
drei Werte; die Dinger kosten ja nur ein paar Cent) und dann
mit einem Strommessgerät (ausleihen bei Bekannten) den Strom
messen: Die oben dargestellte Reihenschaltung irgendwo
auftrennen und an die Drähte rechts und links der Lücke das
Messgerät anklemmen: Schalterstellung Gleichstrom (DC)/mehr
als 20 mA. Der gemessene Strom muß nun deutlich unter 20mA
liegen.

Achtung Messfehler:
Die meisten Messgeräte erzeugen einen Spannungsabfall von 0.2V bei Vollausschlag im Strombereich. Dies ergibt bei 0.8V am Vorwiderstand schon einen ziemlich grossen Fehler von etwa 25%. Es sollte also mit dem 200mA-Bereich gemessen werden (Bei einem normalen 3 1/2 Digit Messgerät) oder höher, sonst ist der Gemessene Strom zu klein.

Genauer wird es wenn man zuerst den Widerstand, anschliessend den Spannungsabfall am Widerstand misst und anschliessen den Strom berechnet.

MfG Peter(TOO)

Völlig richtig, Peter. Aber diese Methode ist doch eher etwas für Spezialisten… Deshalb hatte ich David auch geschrieben, der Strom solle DEUTLICH UNTER 20 mA liegen. Grüße wch.

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