230 Volt auf 12V und zurück auf 230 Volt

Guten Tag,

nun ich habe ein kleines Problem, mit meiner Beleuchtung.

Erst einmal der Ist-Zustand.
Niedervolt-Halogenstrahler verbaut in einer Holzdecke.
Die Trafos (nicht elektronisch), sind auf dem Dachboden verbaut.
Vom Dachboden geht dann die 12V - Verkabelung eine Etage tiefer in die Küche.
Da liegt dann auch mein Problem bezüglich der Verkabelung.
Ich würde ungern die Holzdecke entfernen und neue Kabel verlegen, wobei dann auch noch andere Arbeiten, wie z.B. Wände aufschlitzen dazu kämen.

Soll - Zustand der erreicht werden soll:
Wir hatten, über unserem Esstisch in der Küche immer eine Pendelleuchte hängen.
Diese war ebenfalls Niedervolt.Bei der Lampe haben wir den internen Trafo umgangen, und die Leuchtmittel direkt angeschlossen.
Jetzt würden wir gerne eine andere Lampe installieren, allerdings Hochvolt.
Bestehend aus 4x40 Watt Leuchtmitteln.

Jetzt zu meiner Frage:
Kann ich an die 12V Leitung einen Transformator anschliessen, der mir dann für die Lampe 230V abgibt?
Insgesamt haben wir 8 Einbaustrahler und halt die Pendelleuchte verbaut.
D.h. an Trafo 1 hängen 4 Einbaustrahler und an Trafo 2 auch 4 Einbaustrahler + Pendelleuchte.

Ich hoffe ich habe das einigermaßen verständlich erklärt.
Ich hätte also gerne eine Mischschaltung aus 12V(4xEinbaustrahler) und 230v durch Transformator, für die evtl. neue 4x40Watt Hochvoltleuchte.

Deswegen die Frage, ob das überhaupt möglich ist, wie ich mir das vorstelle, und wenn ja wie sieht das aus mit der anliegenden Spannung am Transformator?
Da ja keine Dauerspannung anliegt sondern erst wenn der Lichtschalter betätigt wird.
Und dann noch was. Wie sieht das mit der Wärmeentwicklung des Transformators aus, wenn man mal 4-5 Stunden die Leuchte eingeschaltet hat?

Danke schon mal im voraus für die Hilfe.

mfg
Rainer

Jetzt zu meiner Frage:
Kann ich an die 12V Leitung einen Transformator anschliessen,
der mir dann für die Lampe 230V abgibt?

Ja, das würde bei einem nicht elektronischen Trafo gehen - rein technisch.
Hat denn der vorhandene Trafo genügend Leistungsreserve?
Einfacher wäre wohl doch der Umbau der Leuchte auf 12V Lampen.
Zu beachten wäre dann auch, dass Du eine bescheidene Effizienz erreichst. Zweimal 10% Verluste.
Und die Sicherheit ist auch ein Problem. Denn Du erzeugst erdfreie 230V. Bei einer schutzisolietren Leuchte (ohne Erdklemme) sehe ich kein Problem.

Hallo Rainer.

Ich kann mich dem anschließen (Ich beziehe mich auf den Text, nicht auf Frequenzen, Phasenverschiebungen, Leistungen, Isolierungen und Phasen. Sonst hätte ich ja „denen“ geschrieben und wäre wohl ein Geist. :wink: ).

Noch einen Gedanken habe ich: Ich würde es an Deiner Stelle evtl. in Betracht ziehen, mit einem Schaltregler anstelle des Aufwärtstrafos 230V GLEICHSPANNUNG zu erzeugen aus den etwa 16V Gleichspannung, die man nach Gleichrichtung der 12V erhält (evtl. Schottkydioden).

Der Wirkungsgrad dann ist vielleicht ein ganz klein wenig höher als mit Trafo. Und die UGLEICH=230V ist konstanter bzw. FAST völlig konstant.

[Vorteil: Keine versehentlich zerstörten 40W-Lampen durch zu geringe Belastung (Wenn eine z. B. schon defekt wurde).

Gruß,

Michael.]

[PS:] Und niemals andere Geräte an 230V Gleichspannung betreiben, wie Dir sicher klar ist.