Hallo,
mir ist unklar, warum der Artikel abgeschlossen wurde.
Hier mal mein Senf:
- In Deutschlang haben wir 50Hz, 230V Wechselspannung als NENNspannung (nicht 220V und auch nicht 240V.)
- In den US von A sind in Haushalten 110V Wechselspannung mit 60Hz üblich (und keinesfalls Gleichspannung!!!)
- Soweit ich weiß, stehen dort aber 2 Außenleiter zur Verfügung, die wegen 180° Phasenverschiebung wiederum 220V bei 60Hz ergeben.
Welche Geräte kann man betreiben?
Alle Geräte, deren Netzteile einen Weitbereichseingang haben.
Die muss man sich also alle mal persönlich anschauen. Mein Laptop-Netzteil kann z.B. von 100-240V und von 50-60Hz laut Typenschild.
DAS alleine (!) ist ausschlaggebend.
Für andere Geräte könnte man mit Transformatoren (teuer, unwirtschaftlich) die Spannung von 110 auf 230V anheben, aber eben nicht die Frequenz, die bleibt bei 60Hz.
Das lässt z.B. netzsynchrone Radiowecker 20% schneller laufen, die kann man also nicht nutzen, weil dann ein Tag schon nach 20h reellen Stunden vorüber ginge.
Ebenso dürfte Transformatoren in Netzteilen wegen der höheren Frequenz eine höhere Impedanz haben, alo nicht mehr ihre Nenndaten erreichen.
Ob man in den Staaten aus den vermutlich vorhandenen zwei Außenleitern 220V Steckdosen zaubern darf, kann ich Dir nicht sagen.
Die US von A hinken technologisch nun ja - ähh - den hiesigen Verhältnissen doch ziemlich hinterher.
Wir haben hier ein sau-stabiles Luxus-Drehstromnetz. Wenn ich mir den Oberleitungs-Kabelverhau in so manchen amerikanischen Straßen anschaue, erinnert mich das eher an Kalkutta als an ein vermeintlich zivilisiertes Land.
Aber ich drifte ab…