Tach auch,
ich will 230V-Signale (also Netzspg.) erfassen und in einer TTL-Elektronik weiterverarbeiten.
Lösungen:
Relais mit 230V~ Spule (habe da zufällig noch ein paar).
Optokoppler mit vorgeschaltetem Kondensator (dürften so ca. 50 - 100nF sein) mit nachgeschalteter Glättung.
Was spricht für bzw. gegen das eine oder das andere?
Danke, Stucki
Hallo,
aus sicherheitstechnischen Gründen empfehle ich Variante 1
oder etwas äquivlentes (z.B. kleine Trafos).
Bei Variante 2 muß der Optokopler für „sichere Trennung“
ausgelegt sein. Da sind nur Bauformen zulässig, die auch
ausreichende Luft-, Kriechstrecken (z.B. mind. 6mm)
und Durchschlagsfestigkeit garantieren.
Für sowas eignen sich diverse Gabelkoppler ganz gut.
Gruß Uwi
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aus sicherheitstechnischen Gründen empfehle ich Variante 1
oder etwas äquivlentes …
Das war mein Hauptbedenken.
…(z.B. kleine Trafos).
Trafos - hatte ich auch schon gedacht. die dürften aber kaum kleiner sein als meine Relais. Hinzu kommt der Aufwand für die nachzuschaltenden Bauelemente.
Bei Variante 2 muß der Optokopler für „sichere Trennung“
ausgelegt sein. Da sind nur Bauformen zulässig, die auch
ausreichende Luft-, Kriechstrecken (z.B. mind. 6mm)
und Durchschlagsfestigkeit garantieren.
Für sowas eignen sich diverse Gabelkoppler ganz gut.
Habe div. CNY17, 4400V Isolationsspg. laut Datenblatt.
Hallo,
denk beim Optokoppler daran, daß die Kriechstrecke natürlich auch auf der Platine berücksichtigt werden muß. Also das Ganze irgendwo in eine Ecke und WEITEN Abstand zu allen anderen Leiterbahnen! Ansonsten ist ein Optokoppler natürlich schon okay. Verschiedene Typen sind schließlich extra dafür gemacht und werden sogar in Schaltnetzteilen eingesetzt in denen noch höhere Spannungen vorkommen als ‚nur‘ Netzspannung.
Trafos - hatte ich auch schon gedacht. die dürften aber kaum
kleiner sein als meine Relais. Hinzu kommt der Aufwand für die
nachzuschaltenden Bauelemente.
es gibt recht kleine Trafos, etwas so groß wie ne halbe
Streichholzschachtel.
Bei Variante 2 muß der Optokopler für „sichere Trennung“
ausgelegt sein. Da sind nur Bauformen zulässig, die auch
ausreichende Luft-, Kriechstrecken (z.B. mind. 6mm)
und Durchschlagsfestigkeit garantieren.
Für sowas eignen sich diverse Gabelkoppler ganz gut.
Habe div. CNY17, 4400V Isolationsspg. laut Datenblatt.
Wenn ich mich richtig erinnere, sind das Optokoppler im
DIL-Gehäuse. Das sind die Abstände schon zu klein.
Gruß Uwi
ich will 230V-Signale (also Netzspg.) erfassen und in einer
TTL-Elektronik weiterverarbeiten.
Lösungen:
Relais mit 230V~ Spule (habe da zufällig noch ein paar).
Optokoppler mit vorgeschaltetem Kondensator (dürften so ca.
50 - 100nF sein) mit nachgeschalteter Glättung.
Was spricht für bzw. gegen das eine oder das andere?
Reais haben eine mechanisch begrenzte Lebenserwartung. Je nach Typ halten sie etwa 100’000 bis 1’000’000 Schaltspiele durch. Dieses Problem kennt ein Optokoppler nicht.
Optokoppler sind wesentlich schneller als Relais und es ensteht auch kein Kontaktprellen beim Schalten. Auf jeden Fall wirst du die Relaiskontakte entprellen müssen wenn du auf deine TTL-Gater gehst, sonst sehen die gleich ein paar hundert Impulse wenn das Relais nur einmal angezogen hat.
Bei häufigen Signalwechseln ist der Optokoppler auf jeden Fall vorzuziehen, wegen der Lebensdauer, bei schnellen Signalen (