ich hoffe, ich bin hier einigermaßen richtig, nachdem es kein Elektrik- sondern
nur ein Elektronik-Brett gibt …
Mein Problem: Ich erhielt eine Lichterkette geschenkt (Werbegeschenk), die ganz
nett ist (Mini-Japanleuchten). Ich war aber erstaunt, dass man den Stecker in
230V stecken soll, die 10 Birnchen aber 24V-Birnchen sind. Und es ist kein Trafo
vorhanden. Wird das einfach alles durch die Strippe erledigt oder wie oder was?
Wer kann mich beruhigen (hab’s noch nicht eingesteckt!)?
Gruß und Dank
Bolo2L
Danke Helge …
… so ähnlich hatte ich mir das auch vorgestellt. Denn in der Anleitung stand,
dass man ausgefallene Lämpchen sofort ersetzen müsse.
Ciao
Bolo2l
ziehe aber den Stecker, bevor du ein Birnchen wechselst. Du kriegst sonst so eine gelatscht beim Anfassen, da wirst du glatt Bolo3l (die 2l-Geschichte ist mir bekannt, nicht falsch verstehen bitte).
Die Netzspannung wird immer voll durchgereicht, sie teilt sich lediglich nur über die Birnchen gleich auf. Daher darfst du auch nur Birnchen gleicher Spannung und Leistung einsetzen. Beim Anfassen liegt gegen Erde die volle Netzspannung an, solange die Kette mit der Steckdose Verbindung hat.
Alles richtig was da geschrieben wurde.Probleme wird es geben wenn eine Birne ausfällt,(( …welche ?
Da erinnere ich mich an Urzeiten, vor Fluoeszenzlampen-Run:
Um mit Glühlampen in Schaufenstern und Schulzimmern, helleres Licht zu bekommen, wurde auch Serieschaltung angewendet, 10 X 24V an 220 V.
Um schnell def. Birnen festzustellen wurde jeweils im Sockel eine Glimmlampe 220V ,parallel zur 24 V-Birne
eingebaut (Modell Siemens)
bei aktuellen Lichterketten ist das etwas anders: in jedem Birnchen gibt es eine kleine Überbrückung, die bei Ausfall der Birne diese durch eine Brücke ersetzt. Das bedeutet durch Wegfall des Spannungsabfalls am defekten Birnchen, daß die anderen entsprechend mehr Spannung bekommen und deshalb zwar leuchten, aber überlastet werden. Wenn man also sieht, daß ein Birnchen nicht leuchtet, sollte man es schnellstmöglich austauschen, um Folgeschäden zu vermeiden.
Ach ja, manchmal funktioniert diese Überbrückung nicht, dann sind natürlich alle Birnchen aus und man muß durch probieren herausfinden, welches es ist. Und immer Netzstecker ziehen! Bei jedem Birnchenwechsel! Auch wenn’s lästig ist!
Gruß
Axel
… so ähnlich hatte ich mir das auch vorgestellt. Denn in der
Anleitung stand,
dass man ausgefallene Lämpchen sofort ersetzen müsse.
DAS hat aber einen anderen Grund: Brennt eine Lampe durch, leuchten die anderen DENNOCH weiter, da ein eingebauter Heißleiter den Stromkreis schließt. Der hat aber nicht exakt den Wert der Lampe und so würden exponentiell steigend die restlichen Lampen immer schneller durchbrennen.
in jeder Birne ist ein Spannungsabhaengiger wiederstand enthalten, wenn die Serienschaltung normal arbeitet fallen an jeder Birne 12 Volt ab. Der SAW ist parallel zum Leuchtkoerper im sockel des Leuchtmittels enthalten. Wenn nun eine Birne Durchbrennt liegt der SAW nun direkt an 230 Volt an und veraendert nun Schlagartig seinen Widerstand von z.b. 10k R (ehemals OHM) auf 100 R ab (je nach den Verwendeten Leuchtkoerpern, denn in einer Reihenschaltung Teilt sicht die Spannung Proportional zu den widerständen auf) Und dadurch ist wieder an jedem Leuchtmittel 12 Volt und sie Leuchtet weiter. Das problem ist nur das ein Ohmscherwiederstand im Grunde ein Heizelement ist und da im Sockel eines Leuchtmittels nicht genuegend Platz ist um a. einen der Leistung entsprechenden Wiederstand oder Kuehlung unterzubringen koennen diese Schnell durchbrennen oder in Wohlgefallen mit folgen aufloesen deswegen man sie Schnell austauschen sollte.
Mfg
Stephan
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