Hallo alle, die SZ veröffentlicht in „München erlesen“ 21 München-Romane, die Berliner Zeitung bringt in ihrer „Berlin Bibliothek“ 25 Berlin-Romane. Nun … können wir uns selbst 25 Hamburg-Romane zusammenstellen und einander zur Lektüre empfehlen?
Als Bedingungen schlage ich vor: nach 1900 erschienen, wesentlich in Hamburg spielend, von jedem Autor und von jeder Autorin nur eins, einigermaßen gleichmäßig über die Jahre verteilt. Und vielleicht nicht allzu trivial, aber darüber gehen die Geister sicherlich auseinander - ein guter HH-Krimi ist sicher auch nicht zu verachten! Also: Welche Bücher gehören in eine „Hamburger Bibliothek“? Bitte nennt Autor, Titel und Erscheinungsjahr.
Mit selbst fallen drei ein:
Brigitte Kronauer, Teufelsbrück, erschien 2000
Svende Merian, Der Tod des Märchenprinzen, erschien 1980
Hubert Fichte, Die Palette, erschien 1968
(nicht gelesen: Heinz Liepmann, Das Vaterland, 1933)
ich habe gerade gestern „Der Lord von Barmbeck“ gekauft.
„Das Leben des berüchtigten Ein-und Ausbrechers Julius Adolf Petersen, von ihm selbst erzählt.“
Welche Bücher
gehören in eine „Hamburger Bibliothek“? Bitte nennt Autor,
Titel und Erscheinungsjahr.
* Ambjørnsen, Ingvar: Innocentia Park. Frankfurt 2008, ISBN 3-596-16981-X Buch anschauen
* Buchholz, Simone: Revolverherz. München 2008, ISBN 3-426-19813-4 Buch anschauen
* Degen, Michael: Der Steuerhinterzieher. Berlin 2006, ISBN 3-548-60706-3 Buch anschauen
* Keßler, Katja: Herztöne. München 2007, ISBN 3-453-29033-X Buch anschauen
* Marcard, Micaela von: Der Patriarch. Reinbek 2008, ISBN 3-499-23944-2 Buch anschauen
* Roggenkamp, Viola: Familienleben. Frankfurt/M. 2007, ISBN 3-596-51013-9 Buch anschauen
wenn Du schon Svende Merians Märchenprinzen draufhast, dann sollte auch die Antwort von Arne Piewitz (alias Henning Venske) nicht fehlen: „Ich war der Märchenprinz“.
Und sonst:
Petra Oelker: Tod am Zollhaus, Verlag: Rowohlt Taschenbuch
Doris Gehrke: alle Bella-Block-Krimis
Christa Kanitz: Die Stellings. Roman einer hanseatischen Kaufmannsfamilie
dieselbe: Die Heimkehr der Stellings und Die Erben der Stellings
Ulf Erdmann Ziegler: Hamburger Hochbahn
Tja, ich wäre dann noch für „Die Nachrichten“ von Alexander Osang. Spielt größtenteils beim NDR,
allerdings auch teilweise in Berlin und BB. Hatte vor dem Lesen schon Erwartungen, wurde dann aber noch
positiv überrascht.
aber wenn es jetzt ernst wäre und du müsstest festlegen, welcher von den beiden Romanen aufgenommen werden soll, für welchen würdest du dich entscheiden?
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Hej, schön, dass mal ein älterer Titel dabei ist. Wenn du nur einen Bella-Block- und einen Stelling-Roman auswählen könntest, welchen würdest du nehmen? den jeweils ersten? d.
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Es darf nicht fehlen …
… ein Klassiker unter den Hamburg Büchern:
„Die unverzagte Stadt“ von Otto Erich Kiesel, erschienen 1985 im Ernst Kabel Verlag, ISBN 3-921909-84-8 Buch anschauen
Im Netz schon für knapp drei Euro zu erhalten, die sind es wert dafür ausgegeben zu werden.
Dolle Entdeckungen hier. Vielleicht nehmen wir auch zur Einordnung: Volker Hage (Hg.), Hamburg 1943. Literarische Zeugnisse zum Feuersturm.
Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt a. M. 2003. Hier das Inhaltsverzeichnis: http://www.sehepunkte.de/2004/07/toc/3409.pdf.
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aber wenn es jetzt ernst wäre und du müsstest festlegen,
welcher von den beiden Romanen aufgenommen werden soll, für
welchen würdest du dich entscheiden?
Dann würde ich „Morbus fonticuli“ nehmen. Wenn ich mich recht erinnere, ist M. f. sprachlich und inhaltlich gewichtiger als „Kolks …“.
Mehr Gewicht hat es auch: 520 gr. / 260 gr., und auch mehr Seiten: 765 / 298 - wenn es gefällt, hat man länger daran
Wenn du nur einen Bella-Block- und einen Stelling-Roman auswählen
könntest, welchen würdest du nehmen? den jeweils ersten? d.
Da es sich bei den Stellings um einen vierteiligen Familienroman handelt, würde ich den ersten wählen.
Bei Bella Block ist es schwieriger, aber ich entscheide mich mal recht spontan für „Kinderkorn“.
Es gibt andere, die mir sehr gefallen haben, aber wenn die Ermittlungen vorwiegend in Meck-Pomm oder gar in Moskau stattfinden, kann mans ja nicht mehr als „Hamburg-Roman“ bezeichnen.