250GB Platte von W2K nur als 128GB-Platte erkannt

Ich habe - nach den Tipps, die ich vor einiger Zeit hier bekommen habe - eine 250GB IDE-Platte zusätzlich in meinen SCSI-PC eingebaut.

  1. Problem: wenn ich die Platte im BIOS-Setup auf „Auto“ einstelle, wird sie erkannt - wird aber auch zur Boot-Platte. (Um es noch konfuser zu machen: manchmal taucht während des Bootens ein Auswahlfenster auf, ob ich von der neuen Platte oder von SCSI booten will. Wenn ich SCSI wähle, fährt der Computer einwandfrei hoch - er „merkt“ sich diese Auswahl aber nicht, d.h. beim nächsten Booten versucht er wieder von der neuen Platte zu booten, und das Auswahlfenster erscheint auch nicht mehr --> „PRESS ANY KEY TO REBOOT“)

Frage 1: wie kann ich das Auswahlfenster „herbeizwingen“?
Frage 2: wie kann ich erreichen, dass sich der Computer die Auswahl „SCSI“ als Bootdevice „merkt“?
Frage 3: ist es überhaupt erforderlich, die Platte im BIOS zu aktivieren (siehe unten)?

Stelle ich die Platte im BIOS auf „NONE“, fährt der Computer hoch und Windows 2000 erkennt die Platte auch (–> Computerverwaltung --> Datenträgerverwaltung), aber (zweites Problem) nur als 128GB-Platte (131016 MB)

Frage 4: Wie kann ich erreichen, dass die Platte als 250 MB-Platte erkannt wird?

Betriebssystem: Win 2000, alle SPs, Patches, Updates installiert
BIOS: Award Medallion V6.0
Prozessor: x86 Family 6 Model 8 Stepping 1 GenuineIntel ~551 MHz
Die neue Festplatte ist eine Maxtor MaxLine Plus II, 250 GB

Vielen Dank,

Ulrich

Hallo,

Frage 1: wie kann ich das Auswahlfenster „herbeizwingen“?

Keine Ahnung

Frage 2: wie kann ich erreichen, dass sich der Computer die
Auswahl „SCSI“ als Bootdevice „merkt“?

Bei mir im Bios gibt es die Option der Bootreihenfolge. Da kann ich sagen, ob er von IDE, von Netzwerk, von SCSI, von USB etc booten soll, schau doch mal da nach. Bei mir gibts da nie Probleme.

Frage 3: ist es überhaupt erforderlich, die Platte im BIOS zu
aktivieren (siehe unten)?

Nein, nicht unbedingt.

Frage 4: Wie kann ich erreichen, dass die Platte als 250
MB-Platte erkannt wird?

Keine Ahnung.

Ciao! Bjoern

Erstmal danke.

Die Bootreihenfolge hatte ich im BIOS schon so angegeben:

  1. Diskettenlaufwerk
  2. CD-ROM-Laufwerk
  3. Netzwerk
  4. „neue Festplatte“ (Maxtor MaxLine usw)

Eine Option „SCSI“ (als Boot-Device) gibt es im BIOS bei mir nicht (Es gibt genau die vier angegebenen Optionen).

Übrigens (hatte ich vorhin vergessen zu erwähnen, vielleicht ist es von Bedeutung):

Beim Booten meldet der Computer (auf dem Bildschirm) zuerst,

  • dass er das BIOS „abarbeitet“, danach
  • den Intel Boot Manager und danach
  • die SCSI Konfiguration

Aber: wenn ich den Intel Boot Manager mit der angegebenen Tastenkombination (Ctrl-S) „öffne“, öffnet sich NICHT das in meinem ersten Post erwähnte Auswahlfenster (das mir erlaubt, SCSI als Boot-Device auszuwählen), sondern ein anderes Fenster, in welchem ich Protokoll etc. einstellen kann.

Ulrich

Frage 2: wie kann ich erreichen, dass sich der Computer die
Auswahl „SCSI“ als Bootdevice „merkt“?

Bei mir im Bios gibt es die Option der Bootreihenfolge. Da
kann ich sagen, ob er von IDE, von Netzwerk, von SCSI, von USB
etc booten soll, schau doch mal da nach. Bei mir gibts da nie
Probleme.

Ciao! Bjoern

Hat sich erledigt
Hab die Antwort inzwischen im Archiv gefunden - ist ein Mainboardproblem; mein Mainboard (ASUS P3B) unterstützt nur Festplatten bis 128GB.

s.a.:
http://www.asuscom.de/support/FAQ/faq076_32gb_ide_hd…

Ulrich

Noch ein Hinweis (die LÖSUNG des Problems)
Da im Archiv zwar die Ursache meines Problems, nicht aber dessen Loesung zu finden ist (und da mein Problem offenbar kein Einzelfall ist), hier noch der Hinweis zur Lösung:

Auf der folgenden Website beschreibt Maxtor drei Lösungsmöglichkeiten:
http://maxtor.custhelp.com/cgi-bin/maxtor.cfg/php/en…

Die Möglichkeiten 2 und 3 sind ohnehin nicht „Maxtor-spezifisch“, also allgemein anwendbar.

Zur Möglichkeit 1 ist zu sagen: da Maxtor sicher keine Lösung anbieten kann, die beim Vorhandensein von Festplatten anderer Hersteller zu Problemen führen würde, kann der „Maxtor Big Drive Enabler“ sicherlich auch auf Systemen mit Platten anderer Hersteller eingesetzt werden. Und da es sich laut Beschreibung lediglich um die Aenderung eines Eintrags in der Registry handelt, muesste die Anpassung des Systems an Festplatten >128GB m.E. fuer Platten jeden Fabrikats wirksam sein. (Fazit also: 1. der Einsatz des Tools kann keinen Schaden anrichten; 2. mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit löst der Einsatz des Tools das Problem auch für „große“ Platten ANDERER Hersteller)
In meinem Fall (ich habe allerdings eine Maxtor-Festplatte - 250GB) hat der „Maxtor Big Drive Enabler“ das Problem jedenfalls schnell und einfach gelöst.

Noch ein Tipp: eine nach Installation des Betriebssystems (Win2k) nachträglich installierte Festplatte wird von Windows2000 zunächst automatisch als „dynamische“ Festplatte definiert. Dynamische Platten lassen sich jedoch mit vielen Partitionsmanagern nicht bearbeiten. Die „Rückumwandlung“ der Platte in eine „Basis-Festplatte“ ist zwar simpel, aber etwas versteckt:
1- Festplattenverwaltung öffnen (rechter Mausklick auf „Arbeitsplatz“, „Verwaltung“, „Festplattenverwaltung“)
2. Rechter Mausklick auf die betreffende Platte (und zwar in der Leiste LINKS - also NICHT auf die Balkendarstellung der Platte selbst, sondern auf das Feld „Festplatte 0“ oder „Festplatte 1“ LINKS von der Balkendarstellung!)
3. Entsprechenden Menüpunkt anklicken. Bestätigen. Fertig.

Achtung: bei der Umwandlung gehen alle Daten auf der Platte verloren - also: wenn gewünscht, GLEICH umwandeln - später ist der Aufwand sehr viel größer!