2PC´s mit BNC-Kabel ?

Hallo,
habe zwei WIN98 Rechner mit Netzwerkkarten
bestückt, mit TCP/IP gebunden, zwei verschiedene Rechnernamen und eine gemeinsame Arbeitsgruppe erstellt.
Bei Netzwerkumgebung erscheint trotzdem immer nur der jeweilige Rechner.
Habe die beiden Rechner mit einem 50 Ohm BNC Kabel verbunden ohne Abschlußstecker, weil ich nicht weiss wo ein solcher denn hin soll, alldieweil das eine Ende in Rechner1 das andere in Rechner2.
Was ist der Fehler?
Eigentlich kann doch nur das Kabel defekt sein, oder?
Danke im vorraus für verständliche Hilfe

Hi Heraklin,

habe zwei WIN98 Rechner mit
Netzwerkkarten
bestückt, mit TCP/IP gebunden, zwei
verschiedene Rechnernamen und eine
gemeinsame Arbeitsgruppe erstellt.

-)

Bei Netzwerkumgebung erscheint trotzdem
immer nur der jeweilige Rechner.

-(

Habe die beiden Rechner mit einem 50 Ohm
BNC Kabel verbunden ohne Abschlußstecker,
weil ich nicht weiss wo ein solcher denn
hin soll, alldieweil das eine Ende in
Rechner1 das andere in Rechner2.
Was ist der Fehler?

Du benötigst auf alle Fälle einen Abschlußstecker. Verbunden wird das ganze mit einem T-Glied. Also auf die Art: links den Abschlußstecker, in der Mitte (unten) der PC und rechts das BNC-Kabel. Auf der anderen Seite natürlich das ganze nochmal.

Eigentlich kann doch nur das Kabel defekt
sein, oder?

Nein, siehe oben.

Danke im vorraus für verständliche Hilfe

Ich hoffe, es war es…

Gruß,
Herbert
http://www.herbie.at/

Oh Oh
Hallöchen,

ich denke mal du hast die beiden BNC Kabel einfach hinten in die Netzwerkkarten gesteckt. Du brauchst aber zwischen Kabel und Karte jeweils in T-Stück. Ans eine Ende des T-Stücks kommt das Kabel, an die andere der Endwiederstand. Wenn du keinen Endwiedestand dransteckst kommt es zu eier Rückkopplung, die verhindert, das da Daten ankommen.

Joannis

Vielen Dank
muß noch viel lernen:smile:
Danke

muß noch viel lernen:smile:
Danke

Abgesehen von den Endwiderständen sollte im privaten Netzwerk noch das IPX Protokoll aktiviert sein…sonst finden sich die Rechner im Normalfall nicht…

cu Sebastian

Wie bitte?

Abgesehen von den Endwiderständen sollte
im privaten Netzwerk noch das IPX
Protokoll aktiviert sein…sonst finden
sich die Rechner im Normalfall nicht…

Bitte was? Wozu IPX?

Sorry, aber das kann ich nicht bestätigen. Ich habe hier einen PC mit Win NT 4 Server, einen PC mit Win2k Pro, zwei Amigas mit OS 3.1 bzw. 3.5 und einen PowerMac mit OS 8.1 und da gibts keine Probleme damit. Auf allen läuft ausschliesslich TCP/IP. Auch die Verbindung zwichen den beiden PCs klappt tadellos.

CU
Peter

Bitte was? Wozu IPX?

Sorry, aber das kann ich nicht
bestätigen. Ich habe hier einen PC mit
Win NT 4 Server, einen PC mit Win2k Pro,
zwei Amigas mit OS 3.1 bzw. 3.5 und einen
PowerMac mit OS 8.1 und da gibts keine
Probleme damit. Auf allen läuft
ausschliesslich TCP/IP. Auch die
Verbindung zwichen den beiden PCs klappt
tadellos.

CU
Peter

Sorry. Vielleicht liegts daran, dass du einen PC als Server eingerichtet hast. Bei mir sind die Rechner ohne IPX nämlich ziemlich allein… Bei nem Kumpel auch… (win98, BNC…)
cu Sebastian

Hallo Sebastian,

Sorry. Vielleicht liegts daran, dass du
einen PC als Server eingerichtet hast.
Bei mir sind die Rechner ohne IPX nämlich
ziemlich allein… Bei nem Kumpel auch…
(win98, BNC…)

ohne Dir widersprechen zu wollen - theoretisch muss eine Verbindung funktionieren, wenn folgendes passt:

Funktionierende Hardware + korrekte Verkabelung
gleiches Protokoll auf beiden Rechnern
gleiche Arbeitsgruppe
unterschiedliche Rechnernamen

(Theoretisch deshalb, da ich kein BNC-Netzwerk habe und es somit nicht ausprobieren kann.)

Wenn es sich um eine peer-to-peer-Verbindung von Windows-Rechnern (ohne Internet oder sonstige Zusatzsachen) handelt, würde ich ausschliesslich NetBEUI verwenden.

Gruß,
Herbert
http://www.herbie.at/

Sorry. Vielleicht liegts daran, dass du
einen PC als Server eingerichtet hast.
Bei mir sind die Rechner ohne IPX nämlich
ziemlich allein… Bei nem Kumpel auch…
(win98, BNC…)

TCP/IP funktioniert einwandfrei, auch zwischen 2 Win98 Rechnern. Du musst nur 2 statische IP-Adressen vergeben, da kein DHCP-Server vorhanden ist, der dynamische IP’s vergibt. In den meisten Fällen wir sowieso mit statischen IP’s gearbeitet.
Außerdem müssen beide Rechner der gleichen Arbeitsgruppe angehören.
IP 1: z.B. 192.168.0.1
IP 2: z.B. 192.168.0.1
Sub-Net Mask 255.255.255.0

Gruss Vock

Abgesehen von den Endwiderständen sollte
im privaten Netzwerk noch das IPX
Protokoll aktiviert sein…sonst finden
sich die Rechner im Normalfall nicht…

cu Sebastian

Hi,

das ist Quark. Das IPX/SPX-Protocol ist nur für die Verbindung zu einem Netware- Cient oder -Server (Novell) und das nur auf Anwendungsebene, ansonsten CSNW und GSNW für NT-Server.
Es gibt natürlich auch Spiele, die über IPX kommunizieren, dann müsste es ebenfalls installiert sein.
In der Regel reicht TCP/IP völlig aus, ansonsten hast Du etwas vergessen oder falsch eingestellt.

Gruß
Fasty

Hi Vock,

ich vermute mal, das war ein Tippfehler…

IP 1: z.B. 192.168.0. 1
IP 2: z.B. 192.168.0. 1

IP 2: z.B. 192.168.0. 2

Gruß,
Herbert
http://www.herbie.at/

hi leute,

also noch mal zum klarstellen:

  1. TCP/IP reicht völlig aus bei zwei Win98-Rechnern
  2. Die IP’s sollten sich im gleichen Netz befinden, also beispielweise 192.168.0.*
  3. Die letzte Stelle muss natürlich unterschiedlich sein
  4. Die Subnet-Mask sollte 255.255.255.0 lauten
  5. Die Rechner sollten sich in der gleichen Arbeitsgruppe befinden
  6. Die Rechnernamen sollten unterschiedlich sein
  7. Die beiden Rechner finden sich unter Netzwerkumgebung nur ohne Probleme, wenn sich
    a) ein NT-Server im Netzwerk befindet
    oder
    b) auf beiden Rechner Verzeichnisse freigegeben sind

cu
Tuvok

Argl! Immer wieder das gleiche…

  1. Die IP’s sollten sich im gleichen Netz
    befinden, also beispielweise 192.168.0.*

Im Prinzip soweit korrekt.

Allerdings sollte man in IP-Adressen keine Nullen stehen haben. Daher sollte man nie 192.168.0 als Netzwerkadresse verwenden.

Um das Ganze auch noch binär korrekt zu machen, ist es das Beste, wenn man das binär gesehen erste verfügbare Netz verwendet. Und das ist die Adresse 192.168.128.x

CU
Peter

Allerdings sollte man in IP-Adressen
keine Nullen stehen haben. Daher sollte
man nie 192.168.0 als Netzwerkadresse
verwenden.

Warum denn das?

Um das Ganze auch noch binär korrekt zu
machen, ist es das Beste, wenn man das
binär gesehen erste verfügbare Netz
verwendet. Und das ist die Adresse
192.168.128.x

Wieso soll das denn die „binaer“ erste verfuegbare Adresse sein?? Vielleicht haben wir nicht die gleiche Definition von „erste“, aber bei mir ist „erste“ = „kleinste“ und das ist doch dann

192.168.0.1 (11000000.10101000.00000000.00000001)

eindeutig kleiner als

(11000000.10101000.10000000.00000001)

Gruss

Jens

Allerdings sollte man in IP-Adressen
keine Nullen stehen haben. Daher sollte
man nie 192.168.0 als Netzwerkadresse
verwenden.

Warum denn das?

Weil 192.168.0.0 das Netzwerk ist. Und um Komplikationen zu vermeiden, ist es besser, auf Nullen in der IP-Adresse zu verzichten.

Ausserdem siehe unten…

Um das Ganze auch noch binär korrekt zu
machen, ist es das Beste, wenn man das
binär gesehen erste verfügbare Netz
verwendet. Und das ist die Adresse
192.168.128.x

Wieso soll das denn die „binaer“ erste
verfuegbare Adresse sein?? Vielleicht
haben wir nicht die gleiche Definition
von „erste“, aber bei mir ist „erste“ =
„kleinste“ und das ist doch dann

Fast.

192.168.0.1
(11000000.10101000.00000000.00000001)

Gut. Jetzt schau Dir die binäre Adresse nochmal genau an. Es handelt sich um eine C-Klass-Adresse, sprich die ersten 3 Bytes sind das Netzwerk und das Subnetzwerk. Die Netzwerkadresse wird von links nach rechts gebildet. In Deiner Adresse hört das Netzwerk aber beim 2. Byte auf.

eindeutig kleiner als

(11000000.10101000.10000000.00000001)

Hier ist das erste Bit im 3. Byte gesetzt. Also geht hier das Netzwerk bzw. das Subnetz bis zum ersten Bit im 3. Byte.

Nun ist folgendes zu beachten: Stell Dir vor, Du musst irgendwann Dein Netzwerk erweitern und benötigst mehr Host-Adressen. Dann kannst Du auf diese Art die Subnetzmaske anpassen und dort z.B. 255.255.128.0 setzen. Zusammen mit 192.168.128.x hast Du dann die restlichen 7 Bit des 3. Byte für Deine Hosts zur Verfügung.

CU
Peter

[…]

192.168.0.1
(11000000.10101000.00000000.00000001)

Gut. Jetzt schau Dir die binäre Adresse
nochmal genau an. Es handelt sich um eine
C-Klass-Adresse, sprich die ersten 3
Bytes sind das Netzwerk und das
Subnetzwerk. Die Netzwerkadresse wird von
links nach rechts gebildet. In Deiner
Adresse hört das Netzwerk aber beim 2.
Byte auf.

eindeutig kleiner als

(11000000.10101000.10000000.00000001)

Hier ist das erste Bit im 3. Byte
gesetzt. Also geht hier das Netzwerk bzw.
das Subnetz bis zum ersten Bit im 3.
Byte.

Naja, Du nummerierst die Bits fuer mich etwas ungewoehnlich. Bei mir ist LSB = 0, MSB = 7, bei Dir ist MSB = 1, LSB = 8, daher die „Verwirrung“. Wenn man von links nach rechts liest, stimmt es natuerlich wieder. Ohne Nummern wirds vielleicht klarer. Ich setze guenstigerweise das MSB vom dritten Byte auf eins.

Nun ist folgendes zu beachten: Stell Dir
vor, Du musst irgendwann Dein Netzwerk
erweitern und benötigst mehr
Host-Adressen. Dann kannst Du auf diese
Art die Subnetzmaske anpassen und dort
z.B. 255.255.128.0 setzen. Zusammen mit
192.168.128.x hast Du dann die restlichen
7 Bit des 3. Byte für Deine Hosts zur
Verfügung.

Denn genau das leuchtet mir jetzt auch ein. Vielen Dank, fuer die geduldige Erklaerung. Diesen Rat werde ich kuenftig auch beherzigen :smile:

Gruss

Jens

solange alles nicht alles null oder 255 ist ist das egal
und ob man nun das erste netz oder ein anderes verwendet…
dieser einwand ist sehr theoretisch

cu
tuvok

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

[…]

192.168.0.1
(11000000.10101000.00000000.00000001)
(11000000.10101000.10000000.00000001)

Hier ist das erste Bit im 3. Byte
gesetzt. Also geht hier das Netzwerk bzw.
das Subnetz bis zum ersten Bit im 3.
Byte.

Naja, Du nummerierst die Bits fuer mich
etwas ungewoehnlich.

Das ist für viele ungewöhnlich. Dennoch ist es logischer und besser.

Bei mir ist LSB = 0,
MSB = 7, bei Dir ist MSB = 1, LSB = 8,

Was bitte sind LSB und MSB?

daher die „Verwirrung“. Wenn man von
links nach rechts liest, stimmt es
natuerlich wieder. Ohne Nummern wirds
vielleicht klarer. Ich setze

Ohne Nummern ist ohnehin das Stichwort schlechthin. Die Nummern sind nämlich lediglich dazu da, die IP-Adressen für uns Menschen besser lesbar zu machen als reine Binärkonstruktionen. Fakt ist aber dennoch, dass von Deiner Netzwerkkarte bis zum Core-Router im Internet alle Geräte diese Adressen rein binär sehen und verarbeiten.

guenstigerweise das MSB vom dritten Byte
auf eins.

Wie gesagt, das Netzwerk wird von links nach rechts gebildet. Wenn man in dezimaler Schreibweise 192.168.1.x setzt, ist das komplette 3. Byte bereits blockiert. Und binär gesehen ist eben 128 das 1. Netz, weil da nur das erste, also das linke, Bit gesetzt ist. Damit bleiben 7 Bit frei für zukünftige Veränderungen. Sei es, das Subnetz irgendwann zu erweitern, sei es um mehr Hosts adressieren zu können. Oder auch beides.

Ganz streng binär gesehen, heissen die Netze der Reihe nach:
128, 64, 192 und so weiter.
Alle oder zumindest die meisten werden dabei ausrufen: ‚Bist Du bekloppt?‘ Aber die denken eben immer noch dezimal. Und dezimal funktionieren IP-Adressen schlicht nicht.

CU
Peter

das ist ja alles schön und gut und auch richtig.

nur war hier die rede von der Verbindung von ZWEI Computern.
es ist doch relativ unwahrscheinlich dass sich das netz auf mehr als 20 PC’s erweitern wird oder was denkt ihr? *g*

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

nur war hier die rede von der Verbindung
von ZWEI Computern.

Korrekt.

es ist doch relativ unwahrscheinlich dass
sich das netz auf mehr als 20 PC’s
erweitern wird oder was denkt ihr? *g*

Das mag sicher stimmen.

Dennoch versuche ich, wenn immer möglich, das Thema ‚IP-Adressierung‘ vollständig zu behandeln. Gerade jemand, der erst damit anfängt, läuft gern Gefahr, als erstes eine IP-Adressierung zu lernen, die ineffizient und teilweise sogar kreuzfalsch ist. Ausserdem weiss man ja nie, ob man nicht irgendwann darauf angewiesen ist, dass man etwas mehr davon versteht, als nur das nackte Anfängerwissen…

CU
Peter