Hallo!
Ich hatte vor c.a. drei Wochen eine Entzündung der Zahnfleischtasche am unteren rechten Weisheitszahn.
Zwar ging sie nach ein paar Tage ohne Antibiotika nur mit Hexoral-Spülung weg, doch da besonders an der Stelle der Weisheitszahn wenig Platz hatte, ,praktisch direkt am Kiefer anlag und um weitere Entzündungen zu vermeiden wurde mir dringend sowohl von meinem Zahnarzt als auch von den Kieferchirurgen im Uni-Krankenhaus zur Entfernung geraten.
War ziemlich dagegen, weil ich die letzten Monate viele Entzündungen hatte, viel Antibiotika nehmen musste (unter anderem auch eine schlimme zahnentzüdnung, die glücklicherweise durch eine erfolgreiche wurzelbehandlung überwunden werden konnte) und auch seelisch ziemlich Stress.
Habe mich dann trotzdem dafür entschieden und es in der Kieferchirurgischen Ambulanz machne lasssen.
Der Arzt wirkte ziemlich unfreundlich und abgestumpft.
Zahn wurde bei örtlicher Betäubung entfernt.
Ich habe mich total gewundert wie wahnsinnig weh das tat und dachte die zerreißen mir meinen kiefer, so rissen die und bohrten und machten die, ohne das ich wusste was genau!
Konnte dann drei TAGe nicht schlucken ohne saumschmerzen!
Danach wurde es von Tag zu Tag besser, außer dass der Kiefer, also am Knochen ich starke Schmerzen hatte und Schmerzen im Ohr.
Eine Woche später (letzten Dienstag, 11.12.) wurden dann die Fäden gezogen.
Tat danach wieder richtig weh und ich sah im Spiegel dass die Wunde komplett auf war, also wie als wenn gar niemals Fäden drin gewesen wären- riesiger Krater bis offen zum Kiefer.
Bin aufgrund der Schmerzen zu einem anderen ambulanten Kieferchirugen, der eine Entzüdnung der Wunde feststellte und mir dann 5 tage lang Streifen reintat und wechselte (erst antiseptisch, dann nur noch Jod).
Heute war ich dann wieder da und zwar habe ich seit gestern megamäßig heftige schmerzen bis ins Ohr reinziehend (und zwar permanent) und der Kieferknochen tut so weh, dass fast schon sogar wieder schlucken schmerzhaft ist- beim essen wenn da was dran kommt- HÖLLE!
Der kieferchirurg meinte aber die wunde wäre oberflächlich zugewachsen, also nicht mehr ganz bloß und nicht mehr entzündet.
Meinte dann die schmerzen würden vom knochen herrühren, weil die im krankenhaus den wohl gebrochen und gefräst hätten weil der so tierisch tief drin war, was ich übrigens überhaupt nicht wusste!!!
Er meinte man könnte nur zwei Dinge tun: erstens erst mal abwarten und darauf hoffen, dass der knochen abheilt und die schmerzen weg gehen.
Zweitens, wenn es in zwei wochen nicht besser ist, gäbe es keine alternative zu einem!!! Wiederholten!!! Operativen Eingriff wobei der hochstehende knochen, wo früher der weisheitszahn dran war, weggeschnitten, also entfernt wird und dann wieder vernäht.
BRAUCHE UNBEDINGT EINEN RAT!!!
Als ich dachte die wunde wäre die ursache, konnte ich mir ja immer noch sagen das wird wieder und irgendwann heilt das und bis dahin bekomme ich eben streifen!
Aber jetzt: ich kann ja /der kieferchirurge nix dran machen dass der knochen so megawehtut und so mega angegriffen ist.
Aber das alllerallerletzte was ich durchstehen möchte ich noch mal ne op und wieder das infektionsrisiko und das wo ich eh so angegriffen bin.
Andererseits ist die vorstellung ohne zeitliche begrenzung machen zu können, lange lange zeit mit ständigen ohrenschmerzen und saumäßigen kiefer/knochenschmerzen rum zu rennen ein albtraum!was soll ich nur tun!!!HILFE! Mit freundlichen Grüßen sarah
