Hallo zusammen!
Ich weiß dass es schon Einträge zu diesem Thema gibt, und ich habe auch viele Infos daher bekommen können (DANKE), aber einige Dinge sind mir noch nicht ganz klar bzw. würde ich gerne noch mal abgesichert haben.
Also: Ausgangssituation: 2x2x3 Anova mit heterogenen Varianzen.
Da die Voraussetzug der Varianzenhomogenität nicht erfüllt ist muss ich also was machen. 
Was vielleicht auch noch wichtig zu wissen ist, ist das in der stinknormalen ANOVA die SPSS mir berechnet hat nur die UV mit den 3 Levels (Altersgruppe) signifikant geworden ist.
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Frage:
Ich nehme jetzt an – bitte korrigiert mich wenn ich falsch liege – dass ich die anderen Effekte (Haupteffekte und Wechselwirkungen) gar nicht erst genauer angucken muss, da die Heteroskedastizität dazu führt das ich mehr Fehler erster Art mache, also ich eher signifikante Ergebnisse bekomme. Meine Logik sagt mir jetzt: Wenn die Ergebnisse so nicht signifikant sind, sind sie es mit homogenen Varianzen erst recht nicht. Ist das richtig oder mache ich es mir zu einfach? -
Frage:
Soweit ich das jetzt verstanden habe gibt es mehrere Möglichkeiten mit dem Problem umzugehen.
einmal gibt es den Welchtest auch für mehrfaktorielle ANOVAs. Leider hat SPSS den Welchtest nur für einfaktorielle ANOVAs eingebaut. Gibt es vielleicht eine einfache Formel um den Welchtest für mehrfaktorielle ANOVAs mit nem Taschenrechner zu rechnen, oder kenn jemand zufällig ne SPSS Syntax dazu??? Glaubt mir ich habe mich im Netzt tot gesucht und nix gefunden.
(ich könnte theoretisch wohl auch ne einfaktorielle ANOVA rechnen (wo der Welch Test drin ist), aber da das ne benotete Hausarbeit ist will ich mich nicht soweit aus dem Fenster lehnen was ganz neues daraus zu machen
)
3.Frage
Oder / und die folgende Möglichkeit:
Ich berechne post hoc Tests:
In SPSS kann man in der Post hoc Funktion Games Howell, Tamhame und so weiter auswählen.
Das würde mein Problem vielleicht auch lösen, denn der einzige Effekt der signifikant geworden ist, ist ja die UV mit 3 Levels daher kann ich post hoc Vergleiche durchführen.
Stimmt das so? Würde das reichen.
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Frage:
Es gibt ja immer mehrere Möglichkeiten, und es ist wahrscheinlich gerade aus der Entfernung schwer einen Tipp darüber abzugen, aber kann mir jemand der Erfahrung mit dem Thema hat vielelicht einen Tipp geben was der elegantere Weg ist, bzw mir Stärken oder Schwächen der Methode aufweisen, die ich nicht kenne (auch hier habe ich verzweifelt Versucht ein Paper zu finden das die Möglichkeiten vergleicht – erfolglos… die Unidatenbank mit der ich arbeite ist ein Witz!) -
Frage
Wie sieht es mit der Power aus. Ich denke mir wenn ich ein höheres Alpharisiko habe (da die Varianzenheterogenität ja dazu führt das ich mehr Fehler erster Art mache) denke ich mir das das auch irgendwie meine Power beeinflusst. Denn Alpha und Beta hängen ja zusammen (und Power =1-beta) oder bin ich hier auf nem total falschen Ast. Kann ich die Power benutzen die SPSS mir ausspuckt (in dem ersten stinknormalen ANOVA output?) oder muss ich Power ggf neu berechnen – Wenn ja währen Tipps willkommen!
Tut mir leid wegen den ganzen Fragen normalerweise tu ich mich mit Statistik nicht so schwer …
DANKE VIELMALS FÜR EURE HILFE!!!
LG
Franzi
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