Man sollte auf jedenfall separate Stahl- oder Alufelgen für die Winterreifen anschaffen. Den Preis holt man schnell wieder raus, durch den 2 x jährlichen Wechsel von Winter-/Sommerreifen + wuchten und Gewichte. Man kann auf jedenfall gebrauchte Felgen kaufen, nur darauf achten, dass diese gepflegt und unbeschädigt sind.
Von wiederaufbereiteten Reifen ist abzuraten. Im Internet auf google Reifentests nachsehen und wenn möglich und um diese Zeit noch verfügbar, den Bestplazierten kaufen (etwa den Vector 5+ oder das neueste Modell).
Ich habe letzten November auf meinem Daimler den Vector 5+ bestellt und erst gestern festgestellt, dass man mir einen anderen (Debica Navigatur M+S) montiert hat, der im Test an vorletzter Stelle steht. Gestern bin ich mit meinem Fahrzeug zum 2. Mal bei nasser Fahrbahn in einer AB-Ausfahrt bei etwa 45 std/Km ins Schleudern geraten und in der Wiese gelandet, weil diese Reifen bei Nässe keine Haftung haben, zumindest bei meinem Fahrzeug nicht.
leider schreibst Du nicht, welches Fahrzeug Du hast. Bei Klein und Kompaktwagen sind auch Ganzjahresreifen ein ordentlicher Kompromiss, sofern man nicht dauernd in Steilgebieten der Alpen unterwegs ist.
Man spart sich den doppelten Satz, das ständige Ummontieren und wenn Du JETZT gerade abgefahrene Sommerreifen hast, ist es jetzt vor dem Winter das beste frische Ganzjahresreifen aufzuziehen.
Ich habe 10 Jahre GJ-Reifen gefahren und kam auch im Schwarzwald bei 30cm Neuschnee vorwärts. Neue gabs immer im Herbst VOR dem Winter.
Wie ein Vorredner schon schrieb , empfiehlt es sich einen zweiten Satz Felgen zu kaufen , diese dürfen auch gebraucht sein , man sollte allerdings bei Gebrauchten unbedingt darauf achten ob die von einem Unfallwagen stammen und ob die Felgen bei dem Unfall eine Beschädigung bekommen haben .
Dem Vorredner mit dem Benz und dem Vector Reifen kann ich aber nicht zustimmen .
Ich fahre seit Jahren immer gebrauchte Winterreifen die ich von einem Schrottwagen demontiert habe die so zwischen 70 - 90% Profiltiefe haben . Hier achte ich nur darauf , das ich einen Markenreifen demontiere , aber ob das ein Michelin oder Goodyear , ein Pirelli oder Kleber ist , ist eher unwichtig , denn so gravierend sind die Unterschiede zwischen NAMHAFTEN Herstellern nicht .
von den Billiganbietern die so über den Internethandel vertrieben werden , rate ich allerdings auch ab , ich habe einmal so ein Satz Reifen bestellt , weil ich die Reifengrösse für den Wagen meiner damaligen Freundin einfach nicht auf dem Schrott finden konnte , das Auto selbst aber nur noch bis Mai TÜV hatte und der allgemeinzustand des Wagens so war , das der Wagen dann auch spätestens im Juni in die Presse ging .
Der Wagen hat wegen den Reifen nicht bis Mai gehalten , der hatte im Schnee einen Totalschaden , trotzt Winterreifen , soviel dazu .
Runderneuerte habe ich vor Jahren auch schon mal auf einem Kadett C mit 52 PS gehabt , da haben die gehalten , aber der Wagen hatte eine Höchstgeschwindigkeit von 132 km/h .
Ich kaufte im dem Jahr dann auch welche für meinen Opel Record mit 110PS und die Reifen wurden noch keine Woche alt , da waren 2 Kaputt .
also wer nur in der Stadt rumzuckelt mit einem Leistungsschwachen Kleinwagen , der kann auf Runderneuerte ausweichen , aber für lange Autobahnfahrten , oder für PS Boliden ( sagen wir ab 100Ps ) eher abzuraten )
… diese dürfen auch gebraucht
sein , man sollte allerdings bei Gebrauchten unbedingt darauf
achten ob die von einem Unfallwagen stammen und ob die Felgen
bei dem Unfall eine Beschädigung bekommen haben .
Auch ohne richtigen Unfall können Felgen einen Schlag weg haben.
Was ich nicht verstehe: Wer sich ein neues Auto für Zigtausend Euro kaufen kann, wird doch wohl noch (ich schätze jetzt mal den Durchschnitt) 700 Euro für einen Satz neue Kompletträder übrig haben, oder?
aber ob das ein Michelin oder
Goodyear , ein Pirelli oder Kleber ist , ist eher unwichtig ,
denn so gravierend sind die Unterschiede zwischen NAMHAFTEN
Herstellern nicht .
Auch bei den großen Herstellern gibt es merkbare Unterschiede. Ich bin froh, wenn ich in absehbarer Zeit meine Michelin-WR los bin. Was nutzt mir ein Reifen mit guten Eigenschaften im Schnee (den wir hier fast nie haben), wenn das Auto auf Nässe schlichtweg nicht fahrbar ist? Also kommen sie mit ca. 5mm Restprofil weg.
aber ob das ein Michelin oder
Goodyear , ein Pirelli oder Kleber ist , ist eher unwichtig ,
denn so gravierend sind die Unterschiede zwischen NAMHAFTEN
Herstellern nicht .
Auch bei den großen Herstellern gibt es merkbare Unterschiede.
Ich bin froh, wenn ich in absehbarer Zeit meine Michelin-WR
los bin. Was nutzt mir ein Reifen mit guten Eigenschaften im
Schnee (den wir hier fast nie haben), wenn das Auto auf Nässe
schlichtweg nicht fahrbar ist? Also kommen sie mit ca. 5mm
Restprofil weg.
Beste Grüße
Guido
hi
Das dürfte aber auch am Fahrzeug liegen .
selbiges Problem habe ich mit den Sommerreifen
selbige Reifen ( unterschiedliche Grössen ) habe ich auf einem Calibra V6 ( tuning mit 195PS ) und auf dem Audi A6 ( tuning 180 PS )
Den Calibra bekomme ich bei Nässe nach 14 Tagen trockenheit nicht von der Ampel weg ohne das dieser Radiert , aber beim Audi kenne ich das Problem überhaupt nicht .
Die Motorcharakteristik der beiden ist aber völlig unterschiedlich , der Opel Motor ist vom Charakter ein MotorsportSpielzeug und der Audi eine Arbeitsmaschine die mit kraft und gemütlichkeit an die Arbeit geht .
Winterreifen kann ich bei den beiden nicht vergleichen , denn 205/50ZR16 gibt es nicht als Winter , deshalb hat der Calibra nur Saisonzulassung
Frage 1:
Brauch man zwangsweise neue Felgen auf die Winterreifen oder
kann man auch die von den Sommerreifen nehmen?
Nein, braucht man nicht, hat aber den Vorteil, dass das Räderwechseln viel billiger ist als das Reifenwechseln. Allerdings ist es empfehlenswert vor dem Räderwechsel immer neu zu wuchten, was viele nicht machen.
Frage 2:
Kann man auch gebrauchte Felgen kaufen, oder haben neue felgen
(ausser in der Optik) irgendwelche Vorteile?
Selbstverständlich kann man auch gebrauchte Felgen kaufen.
Frage 3:
Ich hab auch „wiederaufbereitete“ Winterreifen gesehen. Sind
die auch zu empfehlen oder ist von denen abzuraten?
Ich fahre seit Jahrzehnten meist runderneuerte Winterreifen und bin extrem zufrieden damit. Wenn doch mal ein „Ei“ dabei ist, merkt man das sofort nach dem aufziehen der neuen Reifen und bekommt Ersatz geliefert. Wichtig ist es, darauf zu achten, dass der Hersteller der runderneuerten Reifen Mitglied bei AIR ist. Dann kann man davon ausgehen, dass die runderneuerten Reifen eine bessere Qualitätät haben, als billige Neureifen. http://www.bundesverband-reifenhandel.de/air/wir/