Hallo,
ich habe folgendes Problem:
Ich möchte eine 3-Phasige Wechselspannung (am liebsten 100V pro Phase, aber eher unwichtig) aus dem einphasigen 230V Netz generieren.
Auf die Leistung kommt es nicht an, denn ich brauche die drei Phasen nur zu Messzwecken. Desweiteren ist es wichtig, dass die drei Spannungen genau um 120° Phasenverschoben und potentialfrei sind. Ich möchte die Phasen in reihe schalten können (mir ist bewusst, dass die sich gegenseitig aufheben aber das ist gewollt). Außerdem sollte es ein glatter Sinus sein, der nicht aus Blöcken besteht oder hohen Frequenzen getaktet wird (falls sowas überhaupt geht).
Kann mir jemand sagen mit was für einer Schaltung man sowas hinbekommt oder ob man sowas kaufen kann?
Wäre für Antworten sehr dankbar…
Hallo Fragewurm,
Kann mir jemand sagen mit was für einer Schaltung man sowas
hinbekommt oder ob man sowas kaufen kann?
Wäre für Antworten sehr dankbar…
Kann man mit RC- oder LC-Gliedern machen.
Stichwort „Phasenschieber“.
MfG Peter(TOO)
Hallo,
ich habe folgendes Problem:
Ich möchte eine 3-Phasige Wechselspannung (am liebsten 100V
pro Phase, aber eher unwichtig) aus dem einphasigen 230V Netz
generieren.
Desweiteren ist es wichtig, dass
die drei Spannungen genau um 120° Phasenverschoben und
potentialfrei sind. Ich möchte die Phasen in reihe schalten
können (mir ist bewusst, dass die sich gegenseitig aufheben
aber das ist gewollt). Außerdem sollte es ein glatter Sinus
sein, der nicht aus Blöcken besteht oder hohen Frequenzen
getaktet wird (falls sowas überhaupt geht).
Mit einem Leonard Satz geht das. Ein 230V Motor, der einen 3~ 100V Generator antreibt. Sicherlich einfacher wäre es, auf ein vorhandenes 3~ Netz zurückgreifen zu können, dass dann heruntertransformiert wird.
Die Phasenverschiebung durch Induktivitäten und Kapazitäten hinzubiegen dürfte für exakte 120° Phasenverschiebnug nahezu unmöglich sein, weil diese extrem lastabhängig wäre.
Wenn Du allerdings genaustens eine konstante Last hast, dürfte das die preiswerteste Möglichkeit sein. Aber berechnen möchte ich das nicht!
Es gibt einen Chip, der sowas digital aus einer hohen Frequenz generiert.
Frag mich aber nicht, wie der heißt.
Ich wollte damit mal kleine Hochfrequenz-Drehstrommotoren betreiben für Platinenbohrmaschinen u. Ähnliches.
Vieleicht find ich die Unterlagen wieder.
Hallo ???,
ich habe folgendes Problem:
(Das ist kein Problem, sondern nur eine Aufgabenstellung!)
Wieder mal so unscharf spezifiziert, dass es eine Million Lösungen gibt, aber 999990 davon kommen für Dich dann doch nicht in Frage!
Ich möchte eine 3-Phasige Wechselspannung (am liebsten 100V
pro Phase, aber eher unwichtig)
Wie unwichtig? Es dürfen also auch 100mV sein?
aus dem einphasigen 230V Netz generieren.
Netzsynchron?
Auf die Leistung kommt es nicht an, denn ich brauche die drei
Phasen nur zu Messzwecken.
Also ein paar µW reichen aus?
Desweiteren ist es wichtig, dass die drei Spannungen genau um 120°
hasenverschoben
Genau? 0,0001° oder reicht das auch nicht?
und potentialfrei sind. Ich möchte die Phasen in reihe schalten
können (mir ist bewusst, dass die sich gegenseitig aufheben
aber das ist gewollt).
Ey, das ist ausreichend genau spezifiziert! 
Außerdem sollte es ein glatter Sinus sein, der nicht
aus Blöcken besteht oder hohen Frequenzen
getaktet wird (falls sowas überhaupt geht).
Natürlich geht das. Aber wo fängt bei dir „glatt“ an?
Kann mir jemand sagen mit was für einer Schaltung man sowas
hinbekommt oder ob man sowas kaufen kann?
Wie gesagt, ganze Bücher voller Aufgabenlösungen sind möglich…
Also, einen netzbetriebenen, aber nicht netzsynchronisierten 3-Phasengenerator mit 0,0001° Phasengenauigkeit, 0,0001% Klirrfaktor, 3 x 1 mW Leistung und 3 x 1 V Ausgangsspannung pro Phase, alle Phasen galvanisch getrennt, würde ich mit digitaler Audiotechnik aufbauen. So, und nun wette ich, dass Du Dich über meine Antwort ärgerst (ist beabsichtigt 
Nebenbei: Oft ist es viel hilfreicher zu schildern, was man erreichen will, statt zu versuchen, ein isoliertes Detail des Lösungsweges von anderen Leuten lösen zu lassen.
Grüße, Uwe
Hallo,
kann man fertig kaufen, nennt sich Frequenzumrichter für Schnellfrequenzspindeln. Gibt es dort wo man auch die Spindeln herkriegt.
Gruss Reinhard
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo,
ich habe folgendes Problem:
Ich möchte eine 3-Phasige Wechselspannung (am liebsten 100V
pro Phase, aber eher unwichtig) aus dem einphasigen 230V Netz
generieren.
Auf die Leistung kommt es nicht an…
Dann nimm 3 synchronisierte Funktionsgeneratoren.
Gruss Reinhard
Hallo,
also geärgert würd ich jetzt nicht sagen, hast ja recht.
Also etwas genauer:
Ausgangsspannung: zwischen 10V und 100V. Allerdings muss die Spannung konstant sein. Und zwar +/-0,1%.
Netzsynchron soll die Ausgangsspannung sein.
Einige µW ist etwas wenig. Im mW Bereich sollte die Ausgangsleistung schon liegen.
Bei der Phasenverschiebung reicht auch eine Genauigkeit von 0,01°.
Ok, bei der Taktung bin ich mir nicht sicher. Nehme mal an, dass man die „glätte“ des Sinus mit dem Klirrfaktor beschreibt. Dann bleib ich doch einfach mal bei deinen 0,0001%!
Ein weiterer wichtiger Punkt, den ich bisher nicht genannt habe wäre die Baugröße des Ganzen. Ich habe ein Gehäuse von 15*20*20cm, in das es hineinpassen muss.
Bin für jeden Lösungsansatz dankbar.
Gruß
Hi,
ich hatte schon ein schlechtes Gewissen wegen der Antwort… Aber das Ziel ist erreicht: Jetzt kann ich schon erheblich mehr dazu sagen.
Ausgangsspannung: zwischen 10V und 100V. Allerdings muss die
Spannung konstant sein. Und zwar +/-0,1%.
Also bis wenige 10 V kann man noch gut eine relativ einfache, handliche Elektronik-Lösung mit Operationsverstärkern realisieren.
Netzsynchron soll die Ausgangsspannung sein.
Na ja, je nach Anforderung kann das einfach oder auch etwas aufwändiger werden.
Einige µW ist etwas wenig. Im mW Bereich sollte die
Ausgangsleistung schon liegen.
Bei einer Ausgangsspannung von z. B. 20 Veff und einem Ausgangsstrom von 10 mAeff, den man den OPVs zumuten kann, hätten wir sogar 200 mW.
Bei der Phasenverschiebung reicht auch eine Genauigkeit von
0,01°.
Das sind 20 ms / 36000 = ca. 0,5 µs. Angemessen und passend zu den 0,1% Spannungstoleranz, denn der max. Phasenfehler verursacht ungefähr genau so viel Fehler in der Summe der 3 Phasen wie der max. Amplitudenfehler.
Ok, bei der Taktung bin ich mir nicht sicher. Nehme mal an,
dass man die „glätte“ des Sinus mit dem Klirrfaktor
beschreibt. Dann bleib ich doch einfach mal bei deinen
0,0001%!
Nicht nötig: Wenn wir den obigen Fehler als Maßstab nehmen, brauchen wir nicht in „Klirrfaktor“ zu rechnen. Wir können sagen: Der Quantisierungefehler, die differentielle und die integrale Nichtlinearität zusammen sollen nicht größer als die 0,1% sein. Das ist mit relativ einfachen DACs ab 12 Bit zu erreichen.
Ein weiterer wichtiger Punkt, den ich bisher nicht genannt
habe wäre die Baugröße des Ganzen. Ich habe ein Gehäuse von
15*20*20cm, in das es hineinpassen muss.
Das klappt. Mein Konzept wäre: Ein digital generierter und synchronisierter 3-Phasen Sinus (3 sog. NCOs mit gemeinsamen Mutteroszillator und Zähler), Taktfrequenz >= 1/0,01°, also >= 2 MHz, Übertragung der 3 digital generierten Sinussignale seriell über Opto- oder andere Koppler (Optokoppler wären wohl zu langsam) auf die 3 galvanisch getrennten DACs, die mit einfachen Tiefpässen ausgestattet sind (einfach, um Phasenfehler aufgrund von Toleranzen in der Analogschaltung zu vermeiden), und dann je Ausgang zwei Op-Amps in H-Brückenschaltung, um eine möglichst hohe Ausgangsspannung hinzubekommen (20 Veff sind dann sehr einfach zu erreichen). Jeder Kanal bzw. Ausgang braucht natürlich eine eigene, galvanisch getrennte Stromversorgung.
Was wird’s, ein Laborversuch?
Grüße
Uwe
Korrektur:
Taktfrequenz >= 1/0,01°, also >=
2 MHz, Übertragung der 3 digital generierten Sinussignale
seriell über Opto- oder andere Koppler (Optokoppler wären wohl
zu langsam) auf die 3 galvanisch getrennten DACs
Das geht einfacher. Je nach Qualität der Tiefpässe kann man mit der Taktfrequenz theoretisch auf gut 100 Hz herunter gehen, aber in der Praxis wird es deutlich mehr. Es wird ein Kompromiss aus der Qualität der Tiefpässe (deren Grad und Bauteiletoleranzen) und der Taktfrequenz. Das lässt sich berechnen. Ich schätze ein paar kHz.
Uwe
hasenverschoben