Hallo bin grad dabei folgende Aufgabe zu bearbeiten:
Skizzieren Sie ein 3-phasensystem (L1, L2 und L3) in einem
maßstäblichen U(t)-Diagramm. Der Effektivwert der Spannungen sei
U = 500 V, die Frequenz beträgt f = 60 Hz.
Um das U(t) Diagramm zeichnen zu können muss ich doch folgende Größen bzw. Rechenschritte vornehmen:
Berechnung der Scheitelspannung: 500 V * = 707 V
Die Periodendauer berechne ich mit T= 1/f= 16 ms
Da es sich ja um einen Dreiphasenwechselstrom handelt ist delta(phi) = 120 Grad. Somit kann ich auch delta t berechnen.
Und aus den gewonnenen Werten könnte ich doch das U(t) Diagramm zeichnen?? Scheint mir alles ein wenig zu einfach zu sein. Ich glaube ich übersehe etwas… Ist das so richtig?
Hallo bin grad dabei folgende Aufgabe zu bearbeiten:
Skizzieren Sie ein 3-phasensystem (L1, L2 und L3) in einem maßstäblichen U(t)-Diagramm. Der Effektivwert der Spannungen sei U = 500 V, die Frequenz beträgt f = 60 Hz.
Um das U(t) Diagramm zeichnen zu können muss ich doch folgende Größen (berechnen) bzw. Rechenschritte vornehmen:
Berechnung der Scheitelspannung: 500 V * = 707 V
korrekt
Die Periodendauer berechne ich mit T= 1/f= 16 ms
im Prinzip richtig, aber ein Genauigkeitsfanatiker könnte daran Anstoß nehmen, dass Du 0,6ms unterschlagen hast.
Da es sich ja um einen Dreiphasenwechselstrom handelt ist delta(phi) = 120 Grad. Somit kann ich auch delta t berechnen.
Wieder korrekt.
Und aus den gewonnenen Werten könnte ich doch das U(t) Diagramm zeichnen??
Aber sicher.
Scheint mir alles ein wenig zu einfach zu sein. Ich glaube ich übersehe etwas… Ist das so richtig?
Könnte es auch sein, dass es Dir so einfach vorkommt, weil Du es kapiert hast?
… Skizzieren Sie ein 3-phasensystem (L1, L2 und L3) in einem maßstäblichen U(t)-Diagramm. Der Effektivwert der Spannungen sei U = 500 V, die Frequenz beträgt f = 60 Hz.
Um das U(t) Diagramm zeichnen zu können muss ich doch folgende Größen (berechnen) bzw. Rechenschritte vornehmen:
Berechnung der Scheitelspannung: 500 V * = 707 V
korrekt
Hallo Susanne und merimies,
„Der Effektivwert der Spannungen sei U = 500 V…“ der Autor geht vermutlich von einem symmetrischen 3-Phasen-System („Drehstrom“) aus, bei unsymmetrischen können die Phasenwinkel von 120° abweichen.
Bei symmetrischen Systemen gibt man teilweise als Nennspannung den Effektivwert der Spannung zwischen zwei Phasen an („Systemspannung“, z. B. 400 V beim Hausnetz) statt den Effektivwert der Spannung zwischen einer Phase und dem gemeinsamen Bezugspotential (z. B. 230 V beim Hausnetz).
Die Aufgabe ist aus meiner Sicht unklar fromuliert. Da der Autor nur L1, L2 und L3 angibt, existiert vermutlich kein gemeinsames Bezugspotential (Mp bzw. N). Ich gehe deshalb davon aus, dass mit „Spannungen … U = 500 V“ die zwischen je zwei Phasen gemeint sind. Dann erhält man andere Amplituden.
Die Periodendauer berechne ich mit T= 1/f= 16 ms
im Prinzip richtig, aber ein Genauigkeitsfanatiker könnte daran Anstoß nehmen, dass Du 0,6ms unterschlagen hast.
„Der Effektivwert der Spannungen sei U = 500 V…“ der Autor geht vermutlich von einem symmetrischen 3-Phasen-System („Drehstrom“) aus, bei unsymmetrischen können die Phasenwinkel von 120° abweichen.
Bei symmetrischen Systemen gibt man teilweise als Nennspannung den Effektivwert der Spannung zwischen zwei Phasen an („Systemspannung“, z. B. 400 V beim Hausnetz) statt den Effektivwert der Spannung zwischen einer Phase und dem gemeinsamen Bezugspotential (z. B. 230 V beim Hausnetz).
Die Aufgabe ist aus meiner Sicht unklar formuliert. Da der Autor nur L1, L2 und L3 angibt, existiert vermutlich kein gemeinsames Bezugspotential (Mp bzw. N). Ich gehe deshalb davon aus, dass mit „Spannungen … U = 500 V“ die zwischen je zwei Phasen gemeint sind. Dann erhält man andere Amplituden.
Da ist mir echt etwas durch die Lappen gegangen.
Das heißt, Die Außenleiterspannung muss erst in die Spannung „Außenleiter/Mp“ für einen virtuellen Mp umgerechnet werden.
Der Umrechnungsfaktor (Verkettungsfaktor) sollte bekannt sein.
Die Periodendauer berechne ich mit T= 1/f= 16 ms
im Prinzip richtig, aber ein Genauigkeitsfanatiker könnte daran Anstoß nehmen, dass Du 0,6ms unterschlagen hast.
16,666666666666666666… ms
Siehst Du, Susanne, was ich mit Genauigkeitsfanatiker gemeint habe? Und ich könnte noch einen draufsetzen, indem ich bemängele, dass die letzte Stelle nicht korrekt auf 7 aufgerundet wurde (breites Grinsen).
gab’s gestern Abend zu viel Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt?
… Die Außenleiterspannung muss erst in die Spannung „Außenleiter/Mp“ für einen virtuellen Mp umgerechnet werden. Der Umrechnungsfaktor (Verkettungsfaktor) sollte bekannt sein.
So würde ich das auch tun. We zuviel Zeit hat, kann auch mathematisch die Differenz von zwei um 120° verschobenen Sinussignalen bestimmen.
Die Periodendauer berechne ich mit T= 1/f= 16 ms
im Prinzip richtig, aber ein Genauigkeitsfanatiker könnte daran Anstoß nehmen, dass Du 0,6ms unterschlagen hast.
16,666666666666666666… ms
Siehst Du, Susanne, was ich mit Genauigkeitsfanatiker gemeint habe? Und ich könnte noch einen draufsetzen, indem ich bemängele, dass die letzte Stelle nicht korrekt auf 7 aufgerundet wurde (breites Grinsen).
Das habe ich von dir übernommen „…0,6ms unterschlagen…“.
Nee, ich hab’ einfach die Taste gedrückt gehalten, bis ein paar 6en auf dem Bildschirm waren. Und wenn ich aufgerundert hätte, hätte ich keine Pünktchen dahinter setzen dürfen. Die Formatier-Möglichkeit zum Überstreichen (für periodische Wiederholung) habe ich nicht gefunden.
Die Hauptsache ist, dass Susanne die Aufgabe verstanden hat, und das hat sie sicherlich, auch wenn noch eine Wurzel fehlt und 1000/60 = 50/3 nur ungefähr 16 ist.
ich denke, es wird einfach verlangt, dass du drei um 120° verschobene Sinuskurven (U(t) !) hinmalen sollst. Natürlich über der x-Achse, an die du die richtigen Zeitwerte schreiben sollst, also 8,33 msek bei jedem Nulldurchgang der ersten Sinuskurve (L1) oder wenn du z.B. eine 10 ms-Teilung der x-Achse nimmst, die Nulldurchgänge an den entsprechenden Stellen zeichnest. An die y-Achse dann die entsprechenden Spgs.werte, d.h. Scheitelwert bei 707 V.
ich denke, es wird einfach verlangt, dass du drei um 120° verschobene Sinuskurven (U(t) !) hin malen sollst. … An die y-Achse dann die entsprechenden Spannungswerte, d.h. Scheitelwert bei 707 V.
Es scheint Dir der einleuchtende Hinweis von Bernhard weiter unten in der Diskussion entgangen zu sein, dass die 500V die Außenleiterspannung sind (L1/L2, L2/L3, L3/L1).
Zitat Anfang
„Die Aufgabe ist aus meiner Sicht unklar fromuliert. Da der Autor nur L1, L2 und L3 angibt, existiert vermutlich kein gemeinsames Bezugspotential (Mp bzw. N). Ich gehe deshalb davon aus, dass mit „Spannungen … U = 500 V“ die zwischen je zwei Phasen gemeint sind.“
Zitat Ende
Daraus muss dann erst einmal für die graphische Darstellung die effektive Spannung zwischen einer Phase und einem virtuellen Mp bestimmt werden und aus dieser der Scheitelwert Û.
Dieser wäre dann mit ausreichender Genauigkeit Û = ( 500V / √3 ) * √2 = 408V