Hallo!
Mir gehts doch nicht darum, dass du hier angibst, dass du
Bescheid weisst, sondern dass ich ein sinnvolles Ergebnis
habe.
Hoppla! Ich hätte nie gedacht, dass meine Antwort eine derart emotionale Reaktion hervorruft.
Wenn in meinem Text was inhaltlich nicht stimmt, hättest du
dir das ja überlegen können, wie es wohl tatsächlich ist bei
einem MRT-Scanner und das dann grob überschlagen können, statt
so eine Nonsense-Antwort mit 9,81 zu geben!
Das war keine Nonsense-Antwort. Sie war nicht einmal ironisch.
Dass Du auf einen nmr-Scanner anspielst, habe ich schlicht und ergreifend überlesen. Könnte mit dem Titel Deines Postings zusammenhängen.
Ehrlich mal, hast du auch nur ein mal über den Nutzwert deiner
Nachricht nachgedacht?
Ja. Ich wollte Dir mitteilen (was mir offensichtlich nicht gelungen ist), dass man die Kraft auf die Hantel nicht so berechnen kann, wie Du Dir das vorstellst.
Ich kann Dir keine Antwort auf Deine Frage geben, aber ich versuche Dir nochmal zu erklären, warum ich das nicht kann:
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Eine elektrische Ladung erfährt eine Kraft in Richtung der elektrischen Feldstärke. Dabei ist die Kraft einerseits proportional zur Feldstärke, andererseits zur Ladung. Um also die Kraft auf ein Elektron (oder eine andere bekannte Ladungsmenge auszurechnen), ist nicht viel Mathematik erforderlich.
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Eine magnetische Ladung gibt es nicht. Folglich geht es hier anders.
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Ein magnetischer Dipol (wenn Du so willst: Ein kleiner Stabmagnet mit Nord- und Südpol) wird in einem homogenen (d. h. vollkommen gleichmäßigen) Magnetfeld weder angezogen noch abgestoßen, sondern nur ausgerichtet, und zwar parallel zu den Feldlinien.
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Eine anziehende oder abstoßende Kraft entsteht dadurch, dass - anschaulich gesprochen! - der Nordpol stärker angezogen wird als der Südpol abgestoßen wird. Entscheidend ist also nicht die Stärke des Magnetfeldes, sondern seine Ungleichmäßigkeit - seine Inhomogenität. Diese wäre bei einem elektrischen Feld einer Punktladung sehr leicht zu berechnen, weil die Feldlinien geradlinig von der Ladung weg führen. Wie Du aber bestimmt weißt, sind die Feldlinien eines Magnetfelds in aller Regel ziemlich merkwürdig geformte Schleifen.
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Zu allem Übel ist eine Eisenhantel kein magnetischer Dipol, sondern ein Stück Materie, dessen Atome sich als Dipole in einem äußeren Feld ausrichten können, und zwar abhängig davon, wie das äußere Magnetfeld und die Wechselwirkung mit den Nachbaratomen aussehen. Ihre Dipolmomente addieren sich dann irgendwie.
So. Um diese Kraft ausrechnen zu können, fehlen mir also ganz wichtige Daten (genauer Verlauf der Feldlinien, Form und Orientierung der Hantel, …) und, um ehrlich zu sein, auch die Fähigkeiten.
Vielleicht hättest Du Deine Frage etwas anders formulieren können, denn hättest Du eine andere Antwort gekriegt, die Dir vielleicht nicht so schnell in den falschen Hals geraten wäre. Sorry dafür.
Michael