30.000 Euro anlegen für 30 Jahre

Guten Tag,

wegen ab 2009 anfallender Abgeltungssteuer möchte ich dieses Jahr noch mein Depot aufstellen was ich gerne für meine Rente in 30 Jahren halten würde (somit steuerfei). Die wichtigsten Aspekte für mich sind also, langfristige Anlage, namenhafte Fonds, seriöse Unternehmen und gute Fondsmanager. Fonds wo man sich vorstellen könnte, daß diese noch lange durchhalten. Liegenlassen und nicht mehr hinschauen, so wie es die Börsenlegenden gemacht haben. Meine Vorstellung sieht so aus:

  1. DWS Vermögensbg. Fonds I (847652), 10.000 Euro
  2. Fidelity European Growth (973270), 10.000 Euro
  3. M&G Global Basics (797735), 10.000 Euro

3 Anlagen sing genug, Schwergewichte wo man nicht immer hingucken muß.
Die ersten 2 Fonds sind „leider“ ausschüttende Fonds, macht das für mich einen Unterschied gegenüber einem thesaurierenden Fond? Ich möchte kein Geld währen der Laufzeit ausgeschüttet bekommen, sonst muß ich für dieses Geld wieder kaufen und zahle dann dafür Abgeltungssteuer und bei einem thesaurierenden Fond eben nicht, oder?

Was haltet ihr davon?

Gutan Tag karsten

als 1.mal vorweg: Ist das deine neue Spamaddy???:wink:

Guten Tag,

wegen ab 2009 anfallender Abgeltungssteuer möchte ich dieses
Jahr noch mein Depot aufstellen was ich gerne für meine Rente
in 30 Jahren halten würde (somit steuerfei).

Wenn das der Börsenfan 1968 das wieder liest, dreht der durch :wink:

Die wichtigsten
Aspekte für mich sind also, langfristige Anlage, namenhafte
Fonds, seriöse Unternehmen und gute Fondsmanager. Fonds wo man
sich vorstellen könnte, daß diese noch lange durchhalten.
Liegenlassen und nicht mehr hinschauen, so wie es die
Börsenlegenden gemacht haben.

Du weisst auch, dass die alle tot sind und manche dieser Sprüche schon lange nicht mehr stimmen. Wenn man sich manche Fonds dann nicht mehr ansieht und die dümpeln über Jahre mit 1% dahin, hat man auch nix gewonnen

Meine Vorstellung sieht so aus:

  1. DWS Vermögensbg. Fonds I (847652), 10.000 Euro
  2. Fidelity European Growth (973270), 10.000 Euro
  3. M&G Global Basics (797735), 10.000 Euro

3 Anlagen sing genug, Schwergewichte wo man nicht immer
hingucken muß.
Die ersten 2 Fonds sind „leider“ ausschüttende Fonds, macht
das für mich einen Unterschied gegenüber einem thesaurierenden
Fond?

sagt doch der Name, die schütten eben aus, davon musst du aber nix neue Anteil kaufen,ich glaube nicht, dass man das MUSS

Ich möchte kein Geld währen der Laufzeit ausgeschüttet
bekommen, sonst muß ich für dieses Geld wieder kaufen und
zahle dann dafür Abgeltungssteuer und bei einem
thesaurierenden Fond eben nicht, oder?

Was haltet ihr davon?

gibt schlimmeres :wink:

Wie wäre es denn mit einer Beimischung von Rohstoffen oder Edelmetallen?

LG
Mikesch

Hallo,

wegen ab 2009 anfallender Abgeltungssteuer möchte ich dieses
Jahr noch mein Depot aufstellen was ich gerne für meine Rente
in 30 Jahren halten würde (somit steuerfei). Die wichtigsten
Aspekte für mich sind also, langfristige Anlage, namenhafte
Fonds, seriöse Unternehmen und gute Fondsmanager. Fonds wo man
sich vorstellen könnte, daß diese noch lange durchhalten.

Bei allem Respekt, aber 30 Jahre ohne großartig umzuschichten (um Steuern zu sparen !?) anzulegen, ist fatal und außerdem unrealistisch. Diese Vorteile durch die Abgeltungssteuer wird man schon wesentlich früher wieder „aufgeben“ müssen.

Liegenlassen und nicht mehr hinschauen, so wie es die
Börsenlegenden gemacht haben.

Na ja, ich weiss nicht, ob man in Zeiten stark schwankenden Marktgeschehens so etwas noch machen kann. Das „Problem“ mit diesen „Börsen legenden“ ist in der Tat, dass jenes, das Legenden in der Vergangenheit angelegt wurden. Natürlich konnte Warren Buffet damals mit Coca Cola nicht viel falsch machen. Einsteigen und liegen lassen war gestern. Heute heissen die Zauberwörter „aktives Portfoliomanagement“. Wenn heute Verluste auftreten, dann tun sie dies potenziert. Schließlich triben sich immer mehr „Anleger“ an den internationalen Kapitalmärkten herum. Und was weg ist, kommt so schnell auch nicht wieder. Was nützt es Dir wenn Du nach 15 Jahren merkst „Ups, ist ja nicht mehr soviel da“. Willst Du dann nochmal 30 Jahre warten, bis Du den Wert erreicht hast, mit dem Du mal angefangen hast ?

VG
Sebastian

Hallo,

Na ja, ich weiss nicht, ob man in Zeiten stark schwankenden
Marktgeschehens so etwas noch machen kann. Das „Problem“ mit
diesen „Börsen legenden“ ist in der Tat,
dass jenes, das Legenden in der Vergangenheit angelegt wurden.
Natürlich konnte Warren Buffet damals mit Coca Cola nicht viel
falsch machen. Einsteigen und liegen lassen war gestern. Heute
heissen die Zauberwörter „aktives Portfoliomanagement“.

Du meinst, damit bei den Brokern und Kreditinstituten möglichst viel hängen bleibt, weil das Depot ständig gedreht wird?

Erklär mir doch mal, was sich über die Jahrzehnte so grundlegend geändert hat, daß kaufen und liegenlassen nicht mehr funktioniert.

Gruß
Christian

Hallo,

Na ja, ich weiss nicht, ob man in Zeiten stark schwankenden
Marktgeschehens so etwas noch machen kann. Das „Problem“ mit
diesen „Börsen legenden“ ist in der Tat,
dass jenes, das Legenden in der Vergangenheit angelegt wurden.
Natürlich konnte Warren Buffet damals mit Coca Cola nicht viel
falsch machen. Einsteigen und liegen lassen war gestern. Heute
heissen die Zauberwörter „aktives Portfoliomanagement“.

Du meinst, damit bei den Brokern und Kreditinstituten
möglichst viel hängen bleibt, weil das Depot ständig gedreht
wird?

„Aktives Portfoliomanagement“ heisst ja nicht notwendig, dass das durch die Bank unternommen werden muss. Auch wenn es sich dabei mal wieder um einen geistigen Erguss der Finanzwirtschaft handelt, so kann der normalsterbliche Kleinanleger auch danach handeln. Ich wollte damit zum Ausdruck bringen, dass man höhere Renditen erzielen kann, wenn man „rechtzeitig“ umschichtet, eben aktiv wird. Das war mehr ein Reflex auf den 30 jährigen Anlagehorizont.

Erklär mir doch mal, was sich über die Jahrzehnte so
grundlegend geändert hat, daß kaufen und liegenlassen nicht
mehr funktioniert.

Es war ja von den Börsenlegenden die Rede. Wenn man sich einmal in die Zeit (ab) der 1920er Jahre zurückversetzt, dann war es doch schon so, dass es an vielem fehlte. Natürlich konnte man auch damals nicht in die Zukunft sehen, es gab Risiken - keine Frage.
Gleichwohl ist aber unbestritten, dass ein Blick in die Zukunft ob der noch recht neuen technischen Errungenschaften zu dieser Zeit, konkreter möglich war, als dies heute der Fall ist. Auch konnte man damals aus einem breiten Angebot an „Anlageobjekten“ wählen. Als Beispiel sei nur einmal die Geschichte des "Friedrich Flick "erwähnt, der in großem Stil Bergwerke und Verhüttungsbetriebe erworben hatte. Diese Erfolgsstory ist heute aber ausgelutscht und wird auch nicht mehr zurückkehren - Stichwort: Marktkonzentration.

Der bereits erwähnte Warren Buffet profitierte wesentlich von „Gütern“ die es zu der Zeit noch nicht gab, aber ein jeder brauchen konnte. In diesem Zusammenhang kann man auch sagen, dass die Grundversorgung mit Gütern und Dienstleistungen in dieser Zeit hergestellt wurde. Dieser Zug ist damals abgefahren und steht heute bereits wieder im Güterbahnhof auf dem Abstellgleis. Die Frage ist nun, wer da noch aufspringt.

Stichwort Globalisierung. Als die Börsenlegenden ihre Grundsteine für den späteren Erfolg legten, mussten sie „nur“ innerhalb der eigenen Landesgrenzen denken. Nach und nach konnten sie dann aber aus einer gefestigten Position heraus auch das Ausland erschließen. Wer heute anfängt, der startet gleich auf dem Weltmarkt.

Zurück zur Deiner Ausgangsfrage. Dass, was man kaufen und liegen lassen will, sind Unternehmen und genauer gesagt Geschäftsideen. Diese zu identifizieren und erfolgreich umzusetzen wird aber zunehmend schwerer. Zum einen ist der Entwicklungsstand in den bedeutenden Staaten dieser Erde schon extrem hoch. Gleichwohl haben sich in den unterentwickelten Staaten noch keine erkennbaren Tendenzen zu einer kontinuierlichen Entwicklung ergeben.
Ausnahmen gibt es zwar auch, siehe China oder auch Indien. Gleichwohl kommt hier hinzu, dass man nun eben nicht mehr alleine ist und der Wettbewerb enorm zugenommen hat. Es gibt nunmehr tausende von GEschäftsideen und es wird die Frage nach dem Bedarf gestellt. Dieser ist aber keinesfalls mehr so eindeutig zu bestimmen, wie etwa noch zu den Anfangszeiten von Buffet und Co.
Die Schnelllebigkeit der heutigen Zeit führt dazu, dass eben auch Anlageentscheidungen wesentlich schneller revidiert werden müssen. Schließlich gilt es, die ständig wechselnden Ansprüche der Menschen zu befriedigen. Um 1900 etwa, war man aber mit dem Anspruchsniveau noch viel weiter zurück. Das liegt vor allem auch daran, dass man es früher noch mit Verkäufermärkten zutun hatte, heute hingegen fast nur noch Käufermärkte vorzufinden sind.

Daher bin ich davon überzeugt, dass Anlagegewinne mehr und mehr aus dem Ausnutzen kurzfristiger Trends bzw. Entwicklungen oder gar Hypes zu erzielen sind und weniger aus dem Festhalten an einer einzelnen Geschäftsidee. Einer von sehr sehr vielen. Früher fehlte das Kapital und heute gibt es viel Kapital aber es fehlen gute Investitionen. So etwas wirkt sich direkt auf den Anlageerfolg aus.

VG
Sebastian

Hallo,

„Aktives Portfoliomanagement“ heisst ja nicht notwendig, dass
das durch die Bank unternommen werden muss.

egal, wer handelt, es kostet den Anleger Geld und das wandert von seiner Tasche in die anderer.

Gleichwohl ist aber unbestritten, dass ein Blick in die
Zukunft ob der noch recht neuen technischen Errungenschaften
zu dieser Zeit, konkreter möglich war, als dies heute der Fall
ist.

Wenn man den Absatz ohne die Vorgeschichte stehen läßt, paßt er bspw. auch auf die späten 90er Jahre.

„Anlageobjekten“ wählen. Als Beispiel sei nur einmal die
Geschichte des "Friedrich Flick "erwähnt, der in großem Stil
Bergwerke und Verhüttungsbetriebe erworben hatte. Diese
Erfolgsstory ist heute aber ausgelutscht und wird auch nicht
mehr zurückkehren - Stichwort: Marktkonzentration.

Natürlich geht das heute auch noch. Man muß gar nicht mal nach Rußland oder Indien schauen, sondern es reicht ein Blick nach Waldorf, wo mehrere Leute ein Vermögen verdienten und dieses nun in den Aufkauf von Unternehmen stecken.

Der bereits erwähnte Warren Buffet profitierte wesentlich von
„Gütern“ die es zu der Zeit noch nicht gab, aber ein jeder
brauchen konnte. In diesem Zusammenhang kann man auch sagen,
dass die Grundversorgung mit Gütern und Dienstleistungen in
dieser Zeit hergestellt wurde. Dieser Zug ist damals
abgefahren und steht heute bereits wieder im Güterbahnhof auf
dem Abstellgleis. Die Frage ist nun, wer da noch aufspringt.

Die Grundversorgung besteht heute nicht mehr nur aus Softdrinks oder Schreibmaschinen, sondern wird ergänzt durch PCs, Software, online-Versandhäuser und Internetsuchmaschinen.

Stichwort Globalisierung. Als die Börsenlegenden ihre
Grundsteine für den späteren Erfolg legten, mussten sie „nur“
innerhalb der eigenen Landesgrenzen denken. Nach und nach
konnten sie dann aber aus einer gefestigten Position heraus
auch das Ausland erschließen. Wer heute anfängt, der startet
gleich auf dem Weltmarkt.

Wenn ein Produkt neu ist, startet man auf dem Markt, den man sich aussucht. Das muß nicht, kann aber auch der Weltmarkt sein. Viele Innovationen benötigen heute nicht immer riesige Produktionsanlagen, sondern zunächst einmalige Investitionen in Forschung und Entwicklung. Danach wird direkt oder an Lizenen verdient. Aber es gibt auch neue Ideen jenseits der Unterhaltungselektronik oder EDV. Man denke mal an denjenigen, der diese Sonnenschutzmäuse und -katzen entwickelt hat, mit denen heute jedes zweite Elternauto durch die Gegend fährt.

Zurück zur Deiner Ausgangsfrage. Dass, was man kaufen und
liegen lassen will, sind Unternehmen und genauer gesagt
Geschäftsideen. Diese zu identifizieren und erfolgreich
umzusetzen wird aber zunehmend schwerer. Zum einen ist der
Entwicklungsstand in den bedeutenden Staaten dieser Erde schon
extrem hoch.

Aus damaliger Sicht war der Entwicklungsstand zu jeder Zeit extrem hoch. Der Erfolg ist jenen beschieden, die hinter den Horizont der Restbevölkerung schauen können.

Daher bin ich davon überzeugt, dass Anlagegewinne mehr und
mehr aus dem Ausnutzen kurzfristiger Trends bzw. Entwicklungen
oder gar Hypes zu erzielen sind und weniger aus dem Festhalten
an einer einzelnen Geschäftsidee. Einer von sehr sehr vielen.
Früher fehlte das Kapital und heute gibt es viel Kapital aber
es fehlen gute Investitionen. So etwas wirkt sich direkt auf
den Anlageerfolg aus.

Kapital ist heute genauso knapp wie damals. Geld wird investiert und daraus ergeben sich dann phänomenale Gewinne oder Totalverluste. In den vergangenen 100 oder 200 Jahren hat sich nichts fundamental verändert.

Die Zeiten sind heute weder turbulenter noch schwieriger als vor 100 oder 50 Jahren. Es ist lediglich der begrenzte Zeitraum, den wir überblicken können, der uns den Eindruck vermittelt, daß die Zeiten turbulenter geworden sind. Krisen wie die derzeitige gibt es seit Urzeiten alle paar Jahre. Internetblase, Asienkrise, Rußlandkrise, Fluggesellschaften, Ölkrise 1 und 2, Watergate usw. usf. bis hin zur Weltwirtschaftskrise und den diversen Kriegszeiten.

http://stockcharts.com/charts/historical/djia1900.html

Wenn man 30 Jahre als Anlagezeitraum sieht, wird man auf Dauer immer richtig liegen. Bei 5 oder 10 Jahren mag das anders sein, aber auch bei solchen Zeiträumen kann es vernünftiger sein, Aktien zu kaufen und anschließend zu ignorieren.

Selbst nach all dem Gedöns mit der Finanzkrise sind wir beim DAX auf dem Stand von Anfang 2007. Natürlich hätte man sich ein paar zwischenzeitliche Buchverluste erspart, wenn man Mitte letzten Jahres ausgestiegen wäre (was ich übrigens anregte und dafür verspottet wurde). Auf mittlere Sicht spielt es aber keine große Rolle.

Gruß
Christian

wenn man „rechtzeitig“ umschichtet

Hab selbst an der Börse ca. 10 Jahre Erfahrung, viel gewonnen und mehr verloren. Jetzt das berühmte Wort: „HÄTTE“ ich nur ALLES von Anfang an in einen normalen konservativen großen Fond gepackt dann WÄRE ich jetzt auch schön im Plus. „rechtzeitig umschichten“, „kaufen“ im Tief, „verkaufen“ im Hoch so ein ganzer Unfug, das kann keiner! Klar sollte man sich nicht auf ein Land/Branche festlegen, aber es gibt doch auch große internationale Fonds. Wer hätte denn gedacht beim großen Crash nach 2000, daß wir 2007 genau wieder auf dem selben Level sind. Frank Lingohr :„Von Timing-Versuchen – also jetzt auszusteigen, um später zu günstigeren Kursen wieder einzusteigen – hält der Vermögensverwalter nichts. Erfolgreich sei meist derjenige mit einem langen Atem.“

Was haltet ihr davon?

hallo guten Abend
Von deiner Idee halte ich (perönlich)nichts.Warum ??

Niemand wird wissen was in den nächsten 20-30jahren unseren Volksvertretern noch einfällt um unsere Renditen zu schmälern
Sind die Fondsmanager in der Zukunft so gut wie in der Vergangenheit?
Du willst 30Jahre auf 30 000€ verzichten um dir einen schönen Lebensabend zu machen?warum nicht direkt in Aktien finanzieren ?
Eins ist sicher :Klebstoff,Waschpulver,Schokolade und Autos wird es in 30Jahren immer noch geben…
Viel Glück

obwohl ich mir auch manchmal denke, nehme ich lieber die 5 % festgeld mit, hab keine sorgen und probleme und kann nichts verlieren.

das hier sind übrigens fast 20 jahre:
http://www.fidelity.de/funds/products/europeangrowth…

„Aktives Portfoliomanagement“ heisst ja nicht notwendig, dass
das durch die Bank unternommen werden muss.

egal, wer handelt, es kostet den Anleger Geld und das wandert
von seiner Tasche in die anderer.

Je nachdem wie gehandelt wird und wie „aufwendig“ der Anleger Informationen zusammenträgt und diese auswertet, kann der Anlageerfolg den zusätzlichen Aufwand kompensieren.

Gleichwohl ist aber unbestritten, dass ein Blick in die
Zukunft ob der noch recht neuen technischen Errungenschaften
zu dieser Zeit, konkreter möglich war, als dies heute der Fall
ist.

Wenn man den Absatz ohne die Vorgeschichte stehen läßt, paßt
er bspw. auch auf die späten 90er Jahre.

Ja, aber es war ja auf die Börsenlegenden bezogen. Ich beziehe mich nur auf diese Herren und nicht auf jene, die in der „Neuzeit“ vermögend wurden.

„Anlageobjekten“ wählen. Als Beispiel sei nur einmal die
Geschichte des "Friedrich Flick "erwähnt, der in großem Stil
Bergwerke und Verhüttungsbetriebe erworben hatte. Diese
Erfolgsstory ist heute aber ausgelutscht und wird auch nicht
mehr zurückkehren - Stichwort: Marktkonzentration.

Natürlich geht das heute auch noch. Man muß gar nicht mal nach
Rußland oder Indien schauen, sondern es reicht ein Blick nach
Waldorf, wo mehrere Leute ein Vermögen verdienten und dieses
nun in den Aufkauf von Unternehmen stecken.

Ja, stimmt. Allerdings wurde der Erfolg der SAP bereits in den frühen 1970er Jahren gelegt. Der Erfolg wurde erst in den letzten 10, 15 Jahren „realisiert“. Hinzu kommt, dass die Entwicklung der Datenverarbeitung in diesen Zeitraum fällt und den „letzten großen Entwicklungsschritt der Menschenheit“ darstellt. Der nächste Versuch dies auf breiter Front fortzusetzen, wurde durch den Neuen Markt dokumentiert.

Die Grundversorgung besteht heute nicht mehr nur aus
Softdrinks oder Schreibmaschinen, sondern wird ergänzt durch
PCs, Software, online-Versandhäuser und Internetsuchmaschinen.

Ja richtig, ist aber wie gesagt auch schon alles vorhanden. Die Überrenditen die mit solchen Geschäftsmodellen gemacht werden können bzw. konnten, sinken nun kontinuierlich.

Stichwort Globalisierung. Als die Börsenlegenden ihre
Grundsteine für den späteren Erfolg legten, mussten sie „nur“
innerhalb der eigenen Landesgrenzen denken. Nach und nach
konnten sie dann aber aus einer gefestigten Position heraus
auch das Ausland erschließen. Wer heute anfängt, der startet
gleich auf dem Weltmarkt.

Wenn ein Produkt neu ist, startet man auf dem Markt, den man
sich aussucht. Das muß nicht, kann aber auch der Weltmarkt
sein. Viele Innovationen benötigen heute nicht immer riesige
Produktionsanlagen, sondern zunächst einmalige Investitionen
in Forschung und Entwicklung. Danach wird direkt oder an
Lizenen verdient. Aber es gibt auch neue Ideen jenseits der
Unterhaltungselektronik oder EDV. Man denke mal an denjenigen,
der diese Sonnenschutzmäuse und -katzen entwickelt hat, mit
denen heute jedes zweite Elternauto durch die Gegend fährt.

Ja, aber hier stellt sich ja die Frage, ob solche Innovationen in einem Atemzug mit jenen genannt werden können, welche die Börsenlegenden „reich gemacht“ haben. Der Anlageerfolg der „Legenden“ wird ja in der Nachschau gerade auch an den besonderen Investments festgemacht. Über kleinere Investments und ein etwaiger Erfolg daraus, ist ja nicht so oft etwas zu hören. Aber der Fragesteller bezog sich ja explizit auf jene „Größen“.

Aus damaliger Sicht war der Entwicklungsstand zu jeder Zeit
extrem hoch. Der Erfolg ist jenen beschieden, die hinter den
Horizont der Restbevölkerung schauen können.

Absolut richtig. Sehe ich auch so. Fraglich ist eben nur, ob es auch in Zukunft noch so viele dieser „Vorausschauenden“ geben wird. Ich denke aber, dass das hoch entwickelte Umfeld in der heutigen Zeit den Blick dafür zunehmend trübt.

Kapital ist heute genauso knapp wie damals. Geld wird
investiert und daraus ergeben sich dann phänomenale Gewinne
oder Totalverluste. In den vergangenen 100 oder 200 Jahren hat
sich nichts fundamental verändert.

Ja, aber Fonds fragen sich heute schon öfters wo sie denn nun einsteigen sollen. Aber ich gebe zu, dass das auch mitunter zyklisch ausfallen kann.

Wenn man 30 Jahre als Anlagezeitraum sieht, wird man auf Dauer
immer richtig liegen. Bei 5 oder 10 Jahren mag das anders
sein, aber auch bei solchen Zeiträumen kann es vernünftiger
sein, Aktien zu kaufen und anschließend zu ignorieren.

Wenn die Krisen aber zunehmen, die Turbulenzen mit immer kürzeren Abständen auftreten, der Renditewahn immer neue „Blüten“ hervorbringt, dann kann das auch gefährlich werden. Daher: Eine gewisse Mindestaktivität kann nicht schaden.

Selbst nach all dem Gedöns mit der Finanzkrise sind wir beim
DAX auf dem Stand von Anfang 2007. Natürlich hätte man sich
ein paar zwischenzeitliche Buchverluste erspart, wenn man
Mitte letzten Jahres ausgestiegen wäre (was ich übrigens
anregte und dafür verspottet wurde). Auf mittlere Sicht spielt
es aber keine große Rolle.

Ja, aber ich war ja wie gesagt in meinem Beitrag ganz bewusst auf die dahinter stehenden Ideen gegangen und weniger auf das Spekulationsausmaß. Das ist in der Tat schwankend.

VG
Sebastian

wegen…Abgeltungssteuer…30 Jahren halten (somit steuerfei)…

Hallo,
geht das, steuerfrei?

Nach 2009 ohne Abgeltungssteuer bedeutet heute anlegen mit heutiger Steuer ( fuer 30 Jahre, wenns die Politik so beibehaelt ), oder irre ich?

Gruss Helmut

Hallo Karsten,

ich habe kürzlich eine Untersuchung aus den USA gelesen:

1975 waren dort 335 Fonds im Universum „Aktien USA“ also Benchmark Dow Jones am Start.
2005 waren davon noch ca. 125 existent. Der Rest ist einfach verschwunden.
Von den Überlebenden waren rund 60 über 30 Jahre schlechter als der Markt. 48 waren auf Marktniveau und nur sieben ware erkennbar besser.
Von diesen sieben waren nur drei kontinuierlich besser als der Markt. Die anderen vier hatten mal ein oder zwei besonders gute Jahre und waren ansonsten durchschnittlich.

Die Chance, 1975 einen künftigen Spitzenfonds zu finden, war also gering.
Warum sollte es heute für die nächsten 30 Jahre besser sein?

  1. DWS Vermögensbg. Fonds I (847652), 10.000 Euro

Allgemein hat die DWS eine gute Managementqualität. Der Vermögensbildung I lebt allerdings von seinem Nimbus, den er sich 98 / 99 erworben hat. Seitdem ist dieser Fonds sehr viel größer geworden und der Manager ist mittlerweile Chef der DWS.
Ich glaube, dass der Fonds langfristig nahe des MSCI-Welt laufen wird. Was ja schonmal nicht schlecht ist.

  1. Fidelity European Growth (973270), 10.000 Euro

Nach wie vor ein Dickschiff, auch wenn er ein bisserl abgemagert hat. Aber sicher kein schlechter Fonds. Und Fidelity ist ja auch nicht irgendwer.

  1. M&G Global Basics (797735), 10.000 Euro

Sicher eine gute Anlageidee. Allerdings wirds hier sicher die besten Nerven brauchen, da der Rohstoffbereich für Spannung sorgen dürfte… .

Zwei grundsätzliche Anmerkungen:

  1. Schau Dir auch mal die Aktienkurse vor 1980 an. Zwischen 1960 und 1980 war hier wenig zu verdienen. Was wird aus Deiner Strategie, wenn so eine Phase einsetzt oder seit 2000 besteht?

  2. Du kannst nur an steigenden Märkten verdienen. Warum nicht auch bei fallenden Kursen verdienen können?
    Seit kurzem gibt es z.B. interessante Long-Short-Strategien als Publikumsfonds. Kannst Dir ja z.B. mal den Herald LUX von absolut Return (Mutterfonds Fairfield Sentry) anschauen. Interessant dürfte auch der Nordea Heracles LongSgort (A0NDW9) werden.

Viel Erfolg wünscht der Money-Schorsch

Die Chance, 1975 einen künftigen Spitzenfonds zu finden, war
also gering.
Warum sollte es heute für die nächsten 30 Jahre besser sein?

  1. DWS Vermögensbg. Fonds I (847652), 10.000 Euro

denke der hat die besten Chancen auf eine lange Überlebensdauer

Zwei grundsätzliche Anmerkungen:

  1. Schau Dir auch mal die Aktienkurse vor 1980 an. Zwischen
    1960 und 1980 war hier wenig zu verdienen. Was wird aus Deiner
    Strategie, wenn so eine Phase einsetzt oder seit 2000 besteht?

denke mir manchmal, schone lieber deine nerven, nimm festgeld fast 5 % p.a. mit und verdienst bißchen geld ohne nerven zu verlieren

  1. Du kannst nur an steigenden Märkten verdienen. Warum nicht
    auch bei fallenden Kursen verdienen können?
    Seit kurzem gibt es z.B. interessante Long-Short-Strategien
    als Publikumsfonds. Kannst Dir ja z.B. mal den Herald LUX von
    absolut Return (Mutterfonds Fairfield Sentry) anschauen.
    Interessant dürfte auch der Nordea Heracles LongSgort (A0NDW9)
    werden.

Viel Erfolg wünscht der Money-Schorsch

ich halte nichts von long-short-strategien, genausowenig von hedgefonds, sind immer tolle ideen, aber da keiner in die zukunft gucken kann, glaube ich nicht an dieses system.

denke der hat die besten Chancen auf eine lange
Überlebensdauer

Zumindest sind sie nicht schlechter, als die anderer Fonds.

denke mir manchmal, schone lieber deine nerven, nimm festgeld
fast 5 % p.a. mit und verdienst bißchen geld ohne nerven zu
verlieren

Rechnen wir mal:
5% abzüglich 25% AbgSt = 3,75%
3,75% abzügl. Inflation =

1 „Gefällt mir“

Nach 2009 ohne Abgeltungssteuer bedeutet heute anlegen mit
heutiger Steuer ( fuer 30 Jahre, wenns die Politik so
beibehaelt ), oder irre ich?

Hallo,

Du irrst nicht.
Somit sind die Kursgewinne von Aktien(fonds) nach 12 Monaten Haltedauer steuerfrei.
Dividenden müssen natürlcih wie bisher versteuert werden.

Gruß vom Money-Schorsch

Hallo,

Die Chance, 1975 einen künftigen Spitzenfonds zu finden, war
also gering.
Warum sollte es heute für die nächsten 30 Jahre besser sein?

lautet das Fazit daraus vielleicht: --> ETFs? Günstiger in den Kosten und man bekommt in etwa die Marktperformance.

Beste Grüße

„Aktives Portfoliomanagement“ heisst ja nicht notwendig, dass
das durch die Bank unternommen werden muss.

egal, wer handelt, es kostet den Anleger Geld und das wandert
von seiner Tasche in die anderer.

Je nachdem wie gehandelt wird und wie „aufwendig“ der Anleger
Informationen zusammenträgt und diese auswertet, kann der
Anlageerfolg den zusätzlichen Aufwand kompensieren.

„Kann“ ist richtig. Im Zweifel sollte aber jeder so ehrlich zu sich sein, daß er zumindest nicht die gleiche Zeit in Anlageentscheidungen investieren kann wie ein Fondsmanager. Das hat in der Regel zur Folge, daß zwar einzelne Investments besser laufen als der Markt (oder der beobachtete Fonds) aber in Summe wird nur selten dauerhaft wesentlich mehr dabei herauskommen.

Wenn man den Absatz ohne die Vorgeschichte stehen läßt, paßt
er bspw. auch auf die späten 90er Jahre.

Ja, aber es war ja auf die Börsenlegenden bezogen. Ich beziehe
mich nur auf diese Herren und nicht auf jene, die in der
„Neuzeit“ vermögend wurden.

Schon richtig, aber Du bestreitest ja, daß es heute vergleichbare Möglichkeiten gibt wie „damals“.

„Anlageobjekten“ wählen. Als Beispiel sei nur einmal die
Geschichte des "Friedrich Flick "erwähnt, der in großem Stil
Bergwerke und Verhüttungsbetriebe erworben hatte. Diese
Erfolgsstory ist heute aber ausgelutscht und wird auch nicht
mehr zurückkehren - Stichwort: Marktkonzentration.

Natürlich geht das heute auch noch. Man muß gar nicht mal nach
Rußland oder Indien schauen, sondern es reicht ein Blick nach
Waldorf, wo mehrere Leute ein Vermögen verdienten und dieses
nun in den Aufkauf von Unternehmen stecken.

Ja, stimmt. Allerdings wurde der Erfolg der SAP bereits in den
frühen 1970er Jahren gelegt. Der Erfolg wurde erst in den
letzten 10, 15 Jahren „realisiert“.

SAP war ein Beispiel und ist keine Ausnahmeerscheinung.

Hinzu kommt, dass die
Entwicklung der Datenverarbeitung in diesen Zeitraum fällt und
den „letzten großen Entwicklungsschritt der Menschenheit“
darstellt. Der nächste Versuch dies auf breiter Front
fortzusetzen, wurde durch den Neuen Markt dokumentiert.

Ja, und auch da gab es Pleiten und Erfolge - genauso wie vor 150 Jahren bei den Eisenbahnen, wie vor 100 Jahren in der Industrie oder wie vor 40 Jahren bei den Fluggesellschaften (alle Jahresangaben über den Daumen gepeilt). Das ist der Grund, warum derartige Projekte über Eigenkapital finanziert werden (sollten) und nicht über Fremdkapital: Das Risiko ist zu groß als daß es über Kreditmargen hinreichend bezahlt werden würde.

Die Grundversorgung besteht heute nicht mehr nur aus
Softdrinks oder Schreibmaschinen, sondern wird ergänzt durch
PCs, Software, online-Versandhäuser und Internetsuchmaschinen.

Ja richtig, ist aber wie gesagt auch schon alles vorhanden.
Die Überrenditen die mit solchen Geschäftsmodellen gemacht
werden können bzw. konnten, sinken nun kontinuierlich.

Das ist in allen Bereichen so: die ersten sahnen ab, die zweiten laufen mit und die dritten kaufen sich über zu niedrige Margen ein und am Ende gewinnt der größte.

Lizenen verdient. Aber es gibt auch neue Ideen jenseits der
Unterhaltungselektronik oder EDV. Man denke mal an denjenigen,
der diese Sonnenschutzmäuse und -katzen entwickelt hat, mit
denen heute jedes zweite Elternauto durch die Gegend fährt.

Ja, aber hier stellt sich ja die Frage, ob solche Innovationen
in einem Atemzug mit jenen genannt werden können, welche die
Börsenlegenden „reich gemacht“ haben. Der Anlageerfolg der
„Legenden“ wird ja in der Nachschau gerade auch an den
besonderen Investments festgemacht. Über kleinere Investments
und ein etwaiger Erfolg daraus, ist ja nicht so oft etwas zu
hören. Aber der Fragesteller bezog sich ja explizit auf jene
„Größen“.

Es liegt in der Natur der Sache, daß man am Ende über die erfolgreichsten spricht. Die weniger erfolgreichen dienen für einige Zeit als abschreckendes Beispiel oder als Objekt der Verspottung. Daran hat sich in den letzten paar hundert Jahren nichts geändert.

Aus damaliger Sicht war der Entwicklungsstand zu jeder Zeit
extrem hoch. Der Erfolg ist jenen beschieden, die hinter den
Horizont der Restbevölkerung schauen können.

Absolut richtig. Sehe ich auch so. Fraglich ist eben nur, ob
es auch in Zukunft noch so viele dieser „Vorausschauenden“
geben wird. Ich denke aber, dass das hoch entwickelte Umfeld
in der heutigen Zeit den Blick dafür zunehmend trübt.

Das sehe ich anders. Google ist wie alt? Amazon ist wie alt und hat wie lange gebraucht, um erfolgreich zu werden? Gerade in der heutigen Zeit sind die Chancen so groß wie nie zuvor. Neue Produkte können in manchen Bereichen mit minimalem finanziellen Aufwand entwickelt werden. Ein anderes Beispiel ist QSC. Der Laden machte einen Börsengang, das eingesammelte Geld hat man investiert und Jahre später erzielte man die ersten Gewinne. Dererlei Beispiele gibt es viele und ich zweifle daran, daß es vor 100 Jahren leichter war, ein Stahlwerk oder eine Eisenbahnlinie in die Landschaft zu setzen.

Kapital ist heute genauso knapp wie damals. Geld wird
investiert und daraus ergeben sich dann phänomenale Gewinne
oder Totalverluste. In den vergangenen 100 oder 200 Jahren hat
sich nichts fundamental verändert.

Ja, aber Fonds fragen sich heute schon öfters wo sie denn nun
einsteigen sollen. Aber ich gebe zu, dass das auch mitunter
zyklisch ausfallen kann.

Kann schon sein, daß sie sich das HEUTE fragen, aber das wird wahrscheinlich zum Jahresende wieder ganz anders aussehen und vor einem Jahr sah das auch noch ganz anders aus.

Wenn man 30 Jahre als Anlagezeitraum sieht, wird man auf Dauer
immer richtig liegen. Bei 5 oder 10 Jahren mag das anders
sein, aber auch bei solchen Zeiträumen kann es vernünftiger
sein, Aktien zu kaufen und anschließend zu ignorieren.

Wenn die Krisen aber zunehmen, die Turbulenzen mit immer
kürzeren Abständen auftreten, der Renditewahn immer neue
„Blüten“ hervorbringt, dann kann das auch gefährlich werden.

Aber das ist doch nicht neu und eine Verkürzung der Zyklen kann ich auch nicht erkennen. Die Märkte wurden doch früher von einer viel kleineren Zahl von Anlegern bestimmt. Heute sieht ein Chinese oder Araber da eine Chance, wo viele andere die große Krise sehen. Das wirkt eher ausgleichend. Was meinst Du, wo die Märkte heute stehen würden, wenn nicht Milliarden in die US-Banken geflossen wären und die ein oder andere abgestürzt wäre. Das gabs übrigens vor gut 30 Jahren auch schon mal - allerdings ohne Chinesen-

Daher: Eine gewisse Mindestaktivität kann nicht schaden.

Nur, wenn man meint, daß man schneller und besser ist als die Profis. Klar kommt man mit seinen 3 Euro 20 schneller aus einem Papier raus als ein Fonds mit 100 Mio. in einem Papier, nur aber nicht zwangsläufig eher.

Gruß
Christian

Rechnen wir mal:
5% abzüglich 25% AbgSt = 3,75%
3,75% abzügl. Inflation =

Gibts Meinungen zur 20-30-Jahres-Haltedauert über:

  • Sauren Global Growth (989614), teuer! aber hier habt Ihr
    Eure Umschichtung (Dachfond)

Der Sauren macht innerhalb des Dachfonds-Segments einen guten Job. Ist aber alles in Allem immer noch ein relativ kleiner Laden, der an wenigen handelnden Personen hängt. Wie Zukunftssicher das für 20 Jahre ist…?
Wie Du richtig schreibst, sind Dachfonds relativ teuer. Ich würde einen guten Mischfonds vorziehen.

  • carmignac patrimoine (A0DPW0), sehr guter Mischfond, aber
    ist ein Franzose :frowning:

Da kann ich nur sagen: Vive La France! :wink:

Übrigens macht es sehr wohl einen Unterschied in Bezug auf
thesaurierend oder Ausschüttung bzgl. der Abgeltungssteuer, es
sollte wenn möglich ein thesaurierender Fond sein.

Steuern sind nicht alles!
Lieber einen guten ausschüttenden, als einen thesaurierenden Deka-Fonds :wink:

Gruß vom Money-Schorsch

Zu der steuerlichen Seite: Ausschüttend oder thesaurierend macht bezügl. der Abgeltungssteuer keinen Unterscheid: Der Betrag der thesauriert wird ist in dem jeweiligen Jahr in dem die Dividenden anfallen ein Etrag der versteuert werden muss.